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19.05.2013

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US-Atomanlage Hanford

Lecks an unterirdischen Atommüll-Tanks

  • Bild Atomanlage Hanford
  • Video Nordkorea testet erneut Atomwaffe
  • Video Iran will über Atomprogramm verhandeln
  • BildAtomanlage Hanford
    Übersicht Atomanlage Hanford / Quelle: ap
    (Quelle: ap)
    VideoNordkorea testet erneut Atomwaffe

    Trotz UN-Verbots hat Nordkorea eine Atomwaffe getestet. International wird nun wieder über neue Sanktionen diskutiert. Nennenswerten Druck kann dabei wahrscheinlich nur China ausüben.

    (12.02.2013)
    VideoIran will über Atomprogramm verhandeln

    Zum Abschluss der Münchner Sicherheitskonferenz hat der Iran Akzente gesetzt. Das Land ist im Streit um sein Atomprogramm zu Verhandlungen mit den USA bereit.

    (03.02.2013)

    In der amerikanischen Atomanlage Hanford im US-Staat Washington sind sechs unterirdische Tanks mit nuklearem Abfall undicht. Eine Gesundheitsgefahr besteht laut der Behörden aber nicht. 

    Im Atommülllager von Hanford im US-Bundesstaat Washington sind Lecks an sechs unterirdischen Behältern entdeckt worden. Es bestehe aber keine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung, erklärte der Gouverneur des Bundesstaats, Jay Inslee, am Freitag (Ortszeit). Trotz allem sei dies eine "beunruhigende Nachricht" für alle Einwohner des Bundesstaats, sagte Inslee nach einem Treffen mit Energieminister Steven Chu in Washington. So werfe die Entdeckung der Lecks die Frage auf, wie sicher die fast 150 weiteren Behälter in Hanford seien, in denen radioaktiver Müll lagere.

    Das Energieministerium bestätigte die undichten Stellen an den Behältern und erklärte, mit den Behörden des Bundestaats sowie "anderen Partnern" zusammenzuarbeiten, um das Problem in den Griff zu bekommen. Eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit bestehe indes nicht, sagte eine Ministeriumssprecherin.

    Plutonium für Atomwaffen produziert

    Die US-Armee produzierte früher in der Anlage in Hanford, rund 300 Kilometer südöstlich von Seattle, Plutonium für Atombomben. Heute lagern dort Unmengen an Nuklearabfällen. Die Behälter sind inzwischen weit über ihre vorgesehene Nutzungsdauer von 20 Jahren hinaus. In ihnen befinden sich Millionen von Litern eines hoch radioaktiven Gebräus aus Jahrzehnten der Plutoniumproduktion für Atomwaffen. In der Lagerstätte ist es in der Vergangenheit bereits mehrfach zu Verseuchungen durch undichte Behälter gekommen.

    23.02.2013, Quelle: afp, reuters, ap
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