Mainz 10° leichter Regen
22.05.2013

09:45Tornado: Keine weiteren Opfer erwartet

09:34DAX steigt vor Bernanke-Auftritt wieder auf Rekordhoch

09:31Britisches Unterhaus macht Weg für Homo-Ehe frei

09:26Mehr Müll in Deutschland

09:15Irans Ex-Präsident Rafsandschani darf nicht zur Wahl antreten

08:44Leipzig: Weltverkehrsforum denkt über Privatfinanzierung nach

08:35Leipzig und Bayreuth feiern Richard Wagners 200. Geburtstag

08:16Entführte ägyptische Sicherheitskräfte offenbar wieder frei

08:05Japan wieder mit Handelsdefizit

07:51"Freunde Syriens"-Staaten treffen sich in Jordanien

07:38EU-Staaten beraten hohe Energiepreise

07:31"Harry Potter"-Erstausgabe für 150.000 Pfund versteigert

07:18EU-Gipfel: Bankgeheimnis im Visier

07:11Innenminister beraten über Rechtsextremismus

06:5728 Tote nach Bergwerksunglück in Indonesien

06:36Neue Regeln für V-Leute geplant

06:09Großeinsatz gegen Rocker in Mülheim - 17 Personen in Gewahrsam

23:09Irak: Mehrere Tote bei Anschlagsserie

09:45Tornado: Keine weiteren Opfer erwartet

09:31Britisches Unterhaus macht Weg für Homo-Ehe frei

09:15Irans Ex-Präsident Rafsandschani darf nicht zur Wahl antreten

08:16Entführte ägyptische Sicherheitskräfte offenbar wieder frei

07:51"Freunde Syriens"-Staaten treffen sich in Jordanien

07:38EU-Staaten beraten hohe Energiepreise

07:18EU-Gipfel: Bankgeheimnis im Visier

07:11Innenminister beraten über Rechtsextremismus

06:36Neue Regeln für V-Leute geplant

23:09Irak: Mehrere Tote bei Anschlagsserie

22:26Explosive Lage zwischen Israel und Syrien - Warnung vor Krieg

20:34Tornado in Oklahoma: Fieberhafte Suche nach Verschütteten

19:10Syrien: Erbitterte Kämpfe um Rebellenhochburg

18:04NATO-Drohne: Deutsche Beteiligung auf Prüfstand

17:28Sinai-Großeinsatz: Ägyptens Armee will entführte Soldaten befreien

16:39Leipzig: Jobcenter-Mitarbeiterin mit Hammer attackiert

16:23EU: Mehr Sicherheit bei Tiefseebohrungen - Kritik von Grünen

15:33ADFC: Grenzwerte von Radlern und Autofahrern nicht gleichsetzen

09:34DAX steigt vor Bernanke-Auftritt wieder auf Rekordhoch

09:26Mehr Müll in Deutschland

08:44Leipzig: Weltverkehrsforum denkt über Privatfinanzierung nach

08:05Japan wieder mit Handelsdefizit

21:34Microsoft stellt neue Xbox-Spielkonsole vor

19:36Apple-Chef: Wir bunkern kein Geld in der Karibik

18:39Vor Bernanke-Anhörung: DAX rührt sich kaum vom Fleck

18:31Frühere Saab-Topmanager nach Verhör wieder auf freiem Fuß

14:58Bahn-Konkurrenz gewinnt Marktanteile

12:47EU: Großanleger sollen Banken bald durch die Bank retten helfen

12:09Bundesbank: Spürbare wirtschaftliche Erholung im zweiten Quartal

11:51Verbraucherschützer: Infos zu Anlageprodukten sind mangelhaft

08:17Steuern: Druck auf Apple erhöht

20:47Rösler in den USA: Chance auf deutschen IT-Boom

17:23Weitere Milliarden-Übernahme in der Pharmabranche

14:49Yahoo kündigt Übernahme von Blogging- Plattform Tumblr an

13:16Wegen Sparpolitik: "Blockupy"- Aktivisten wollen EZB lahmlegen

08:35Leipzig und Bayreuth feiern Richard Wagners 200. Geburtstag

07:31"Harry Potter"-Erstausgabe für 150.000 Pfund versteigert

06:5728 Tote nach Bergwerksunglück in Indonesien

06:09Großeinsatz gegen Rocker in Mülheim - 17 Personen in Gewahrsam

22:53Tornado-Experte: "Man hat kaum eine Chance"

22:01Bayreuth: Polizei warnt vor gefälschten Festspielkarten

21:04Razzia bei Bushido: Verdacht auf Steuervergehen

20:17Paris: Rechtsnationalist erschießt sich in Notre-Dame

15:59Tornado in USA: Behörden korrigieren Zahl der Opfer nach unten

15:50Juwelenraub in Cannes: Polizei fahndet nach Profi-Bande

13:53Tornado in USA: Merkel und Gauck übermitteln Anteilnahme

12:26Polen: Lufthansa-Maschine notgelandet

12:17Brüssel: Europas Badegewässer bieten gute Qualität

09:55Obama sagt Tornado-Region in Oklahoma rasche Hilfe zu

08:29Doors-Keyboarder Manzarek gestorben

22:07Mountainbike auf 263 km/h beschleunigt

19:39Naturschützer mobilisieren Fischer für Kampf gegen den Müll

19:08Plastikmüll: Bedrohung für die Meere

09:25Serie A: Stühlerücken in Italien

08:57Murray muss Start in Paris absagen

08:25Boston braucht nur noch einen Sieg

08:19San Antonio feiert zweiten Sieg

22:46Bericht: Piszczek benötigt OP

22:35Clippers künftig ohne Coach Del Negro

22:27Ulm gewinnt in Oldenburg

22:16HSV wahrt Champions-League-Chance

21:57Bochum verlängert mit Neururer

21:07Protest-Wirrwarr: Hambüchen sauer

20:55Darmstadt für DFB-Pokal qualifiziert

20:43ManCity gründet New York City FC

20:39Beck verpasst zweite Runde

19:53Deutschland im WM-Viertelfinale

19:40Pinola bis 2015 in Nürnberg

19:36Hertha: Luhukay verlängert bis 2016

19:33Bericht: PSG buhlt um Benitez

19:10Kreuzbandriss: WM-Aus für Jarosch

merkzettel

Starker Anstieg bei ADHS-Diagnosen

"Medikamente sind bequemer"

  • Video "Medikamente sind bequemer"
  • Video Arztreport: ADHS-Diagnosen nehmen zu
  • Infografik Mehr Medikamente gegen ADHS
  • Video ADHS-Fälle vom sozialen Umfeld abhängig
  • Video"Medikamente sind bequemer"

    Immer häufiger werden Pillen verschrieben, um überaktive Kinder ruhig zu stellen. Gerald Hüther, Professor für Neurobiologie erklärt im ZDF heute journal den ADHS-Boom: "Die sind Eltern froh sind, dass es ein genetisches Defizit ist und die Ärzte, dass sie mit einer Pille alles heilen können."

    (29.01.2013)
    VideoArztreport: ADHS-Diagnosen nehmen zu

    "Wir verzeichnen einen regelrechten ADHS-Boom", so Rolf-Ulrich Schlenker, stellvertretender Vorsitzender der Barmer GEK. Die Zahl der Betroffenen sei zwischen 2006 und 2011 um 42 Prozent gestiegen.

    (29.01.2013)
    InfografikMehr Medikamente gegen ADHS
    Fallback / Quelle: ZDF
    VideoADHS-Fälle vom sozialen Umfeld abhängig

    Bei immer mehr Kindern und Jugendlichen werden Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) festgestellt. Die Diagnose hängt auch vom sozialen Umfeld ab. Ein Interview mit Dr. Thomas Grobe.

    (29.01.2013)

    von Stephanie Gargosch

    Kinder sind wild, manchmal aggressiv und unkonzentriert. Geht man deswegen mit ihnen zum Arzt, lautet die Diagnose immer häufiger ADHS - Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung. Und immer mehr Kinder bekommen Pillen dagegen verschrieben, mahnt eine Kassenstudie.

    Links
    Download des Barmer GEK Report
    Sie können nicht still sitzen, sich nicht konzentrieren, lernen schlecht – meist sind es Jungen im Alter zwischen neun und dreizehn. Diese erhalten dann schnell die Diagnose ADHS – also Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätssyndrom. Viele bekommen Tabletten mit dem Wirkstoff Methylphenidat. Ein Pharmazeutikum, das unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Es hilft auch tatsächlich. Der vermeintliche Zappelphillip lernt plötzlich, bleibt ruhig.

    Doch wer sich mit dem Thema ADHS beschäftigt, den beschleicht auch schnell das Gefühl, dass immer mehr Kinder eine ADHS-Diagnose bekommen, immer mehr Familien betroffen sind. So ergibt etwa die Suche nach dem Begriff ADHS bei Google mehr als 3,5 Millionen Ergebnisse. Es wird also viel geschrieben, diskutiert über das Thema. Neue Fakten gab es bisher nur wenige.

    ADHS

    Kinder, die an einer Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) leiden, sind unaufmerksam und unkonzentriert, leiden an motorischer Unruhe und können ihre Impulse nur schwer kontrollieren. Die Ursachen von ADHS sind sehr komplex. Neurobiologen erklären die Störung mit Veränderungen im Hirnstoffwechsel. Sie vermuten einen Mangel des Botenstoffs Dopamin im synaptischen Spalt zwischen zwei Nervenzellen. Verantwortlich dafür ist demnach eine erhöhte Aktivität des Dopamin-Transporter-Proteins, das den Signalstoff aus dem Spalt zurück in die Nervenzellen pumpt. Der Wirkstoff Methylphenidat blockiert das Protein, so dass mehr Dopamin im synaptischen Spalt verbleibt.

     Jeder fünfte Junge mit ADHS-Diagnose

    Das ändert der Arztreport der Barmer GEK. Er zeigt, wie sich ADHS-Diagnosen und Verschreibung von Medikamenten entwickelt haben. Datenbasis acht Millionen Versicherte. Das Ergebnis: ADHS-Diagnosen boomen und immer mehr Kinder schlucken das Pharmazeutikum.

    Der klassische ADHS-Patient ist laut Report ein zehnjähriger Junge. Mädchen sind deutlich weniger betroffen. So erhält ein Viertel aller Männer im Laufe des Lebens die Diagnose "Hyperkinetische Störung". Von 2006 bis 2011 stieg die Diagnose AD(H)S bei Kindern und Jugendlichen um 42 Prozent an. Jeder zehnte Junge bekommt zudem in der Kindheit Methylphenidat verschrieben – Tendenz steigend.

    Zum ersten Mal regionale Unterschiede analysiert

    Bisher kaum belegt waren die Diagnosen und Verordnungen in den einzelnen Regionen. Der Arztreport zeigt nun: Deutschlands Kinder schlucken nicht überall gleich viele Tabletten gegen ADHS. Spitzenreiter ist Unterfranken beziehungsweise die Region um Würzburg. Hier wurden 2011 doppelt so viele Kinder mit Methylphenidat behandelt als im Bundesdurchschnitt.

    Immer mehr Kinder gelten als psychisch krank - werden wegen Hyperaktivität, Autismus oder Depressionen behandelt, oft mit Medikamenten. Aber ist das der richtige Weg? Stephanie Gargosch schreibt in ihrem Artikel über das Problem der Diagnosen.

    Auf die Bundesländer geschaut werden die meisten Tabletten in Rheinland-Pfalz und Bayern verschrieben, am wenigsten in Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Als Gründe führen die Autoren des Reports ein besonders dichtes Netz von Kinder – und Jugendpsychiatern an. In Würzburg wird zudem intensiv an der Universität zum Thema ADHS geforscht.

    Das Elternhaus spielt eine Rolle

    Neu sind auch die Daten zu Risikofaktoren für ADHS-Diagnosen. Je höher etwa die Eltern (aus)gebildet sind, umso seltener haben ihre Kinder ADHS. Zudem sind Kinder jüngerer Eltern eher auffällig als Kinder, deren Eltern sie mit dreißig oder älter bekamen. Gründe dafür wohl eine größere Überforderung bei der Erziehung beziehungsweise noch nicht gefestigte materielle Strukturen.

    Der Arztreport belegt, dass das ungute Gefühl beim Thema AD(H)S berechtigt ist. Mögen die Tabletten auch vielen Kinder helfen, so stimmt doch der rapide Anstieg in den letzten Jahren nachdenklich. Dabei soll auf Anraten der Bundesregierung einer medikamentösen Therapie immer ein anderer Weg vorangehen, etwa eine Verhaltens– oder Lerntherapie. Zudem sollte die Einnahme von Methylphenidat zeitlich begrenzt sein.

    Aber immer mehr Kinder schlucken die Tabletten inzwischen bis zum 19. Lebensjahr oder länger. Auch dies ein Ergebnis der Studie. Und so wächst eine Generation heran – für die das tägliche Pharmazeutikum zum Alltag gehört.

    29.01.2013
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen