- Mainz
- Aachen
- Angermünde
- Arkona
- Augsburg
- Bad Salzuflen
- Bamberg
- Berlin
- Bonn
- Braunschweig
- Bremen
- Bremerhaven
- Chemnitz
- Chieming
- Cottbus
- Cuxhaven
- Dortmund
- Dresden
- Düsseldorf
- Eisenach
- Emden
- Erfurt
- Essen
- Frankfurt/Main
- Freiburg
- Freudenstadt
- Garmisch-Partenkirchen
- Gera
- Gießen
- Glücksburg
- Görlitz
- Göttingen
- Greifswald
- Gütersloh
- Halle
- Hamburg
- Hannover
- Helgoland
- Hof
- Karlsruhe
- Kassel
- Kempten
- Kiel
- Köln
- Konstanz
- Landsberg
- Leipzig
- List/Sylt
- Lübeck
- Lüdenscheid
- Magdeburg
- Mannheim
- Mühldorf
- München
- Münster
- Neuburg/Donau
- Norderney
- Nürnberg
- Oberstdorf
- Öhringen
- Passau
- Plauen
- Potsdam
- Regensburg
- Rostock-Warnemünde
- Saarbrücken
- Schleswig
- Schwerin
- Seehausen
- Straubing
- Stuttgart
- Trier
- Ulm
- Waren
- Weiden
- Westermarkelsdorf
- Wiesbaden
- Wittenberg
- Würzburg
Artenschutz-Konferenz in Bangkok
Mehr Schutz für Haie
VideoNiederlage für Haifang-Länder
VideoKonferenz zur Rettung bedrohter Tiere
Der Handel mit fünf bedrohten Hai-Arten wird in 18 Monaten eingeschränkt. Das beschloss die Vollversammlung der Artenschutz-Konferenz in Bangkok. Damit dürfen Weißspitzen-Hochseehaie, drei Hammerhai-Arten und Heringshaie künftig nur noch aus nachhaltigen Beständen in den Handel kommen.
Fangnationen müssen Lizenzen ausstellen und nachweisen, dass die erlaubte Menge das Überleben der Fischart nicht gefährdet. Mehr als zwei Dutzend Haifischarten sind bereits offiziell vom Aussterben bedroht, hundert weitere gelten als schutzbedürftig oder fast gefährdet.Vehemente Gegner der Maßnahmen, allen voran Japan und China, scheiterten am Donnerstag zum Abschluss der Konferenz mit zwei Versuchen, die Debatte in letzter Minute neu zu eröffnen. Beide Anträge erreichten dafür nicht die notwendige Ein-Drittel-Mehrheit der Vertragsstaaten. Obwohl Japan eine geheime Abstimmung durchgesetzt hatte, meldeten sich zahlreiche Länder zu Wort, die ihre Ablehnung des Antrags protokollieren wollten, darunter afrikanische, mittel- und südamerikanische Staaten."Meilenstein für den Hai-Schutz"
Die Hai-Bestände sind unter anderem durch den rasant wachsenden Handel mit den Flossen gefährdet. Nach Angaben der Welternährungsorganisation werden weltweit etwa hundert Millionen Haie zumeist wegen ihrer Flossen getötet. Umweltschützer warnen, dass mittlerweile dutzende Arten bedroht sind. In den vergangen hundert Jahren ist der weltweite Haifischbestand wegen Überfischung durch Staaten wie Indonesien bereits um 90 Prozent zurückgegangen.Die Naturschutzorganisation WWF bezeichnete die Entscheidungen in einer ersten Stellungnahme als "Meilenstein für den weltweiten Hai-Schutz". Der Artenschutz habe "über kulinarische Begehrlichkeiten und wirtschaftliche Interessen" gesiegt, sagte Volker Homes vom WWF Deutschland.


