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23.05.2013

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Arbeitslosigkeit in der EU

Merkel: Europa könnte instabil werden

  • Video Politik und Ökonomie in Davos
  • Video Davos:Alte Finanzwelt sucht neue Ordnung
  • Video Schlieker:"Mit einer Stimme sprechen"
  • Infografik Die Euro-Zone in der Krise
  • VideoPolitik und Ökonomie in Davos

    Beim Weltwirtschaftsforum forderte Großbritanniens Premier Cameron eine neue Vereinbarung für Europa als Wachstumsmaschine. Kanzlerin Merkel plädierte für eine dauerhafte Stabilitätsunion.

    (24.01.2013)
    VideoDavos: Alte Finanzwelt sucht neue Ordnung

    In Davos wird deutlich, dass die Wirtschaftskarten neu gemischt werden. Expertenmeinung: China kommt, die Bedeutung Europas wird schwinden - nicht zuletzt, weil Europa in zentralen Fragen uneins ist.

    (24.01.2013)
    VideoSchlieker:"Mit einer Stimme sprechen"

    Für die europäische Wirtschaftswelt wäre es gut, "wenn Europa geschlossen mit einer Stimme sprechen würde", so ZDF-Korrespondent Schlieker aus Davos. Camerons Ziele seien nicht unumstritten in der EU.

    (24.01.2013)
    InfografikDie Euro-Zone in der Krise
    (Quelle: ZDF)

    Europa droht an der Krise zu zerbrechen. Kanzlerin Merkel warnt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vor allem vor massiver Arbeitslosigkeit, die zu neuer Instabilität führen könnte. Wie zum Beweis steigt die Zahl der Arbeitslosen in Spanien auf einen Rekordwert. 

    Links
    Großbritannien wird dem Euro wohl nie beitreten
    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angesichts massiver Arbeitslosigkeit in vielen EU-Staaten vor neuer Instabilität in Europa gewarnt. Europa müsse aufpassen, "dass die politische Situation nicht so eskaliert, dass wieder Instabilität entsteht."

    Wettbewerbsfähigkeit zentrales Thema

    Gegebenenfalls müssten weitere Überbrückungsmaßnahmen ergriffen werden bis die eingeleiteten Strukturreformen so wirkten, dass die Zahl der Arbeitslosen verringert werde, sagte sie vor dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. Und: "Wir müssen heute Strukturmaßnahmen durchführen, damit wir morgen besser leben können."

    Merkel forderte weitere wirtschaftliche Reformen in Europa gefordert. "Die Wettbewerbsfähigkeit ist das zentrale Thema für die Zukunft". Nur so könne der Wohlstand gehalten und noch weiter entwickelt werden. Es dürfe dabei nicht so weit kommen, dass etwa die Lohnstückkosten in der Europäischen Union sich auf einem Mittelmaß einpendelten. Auch die Mobilität der Arbeitskräfte müsse in Richtung eines gemeinsamen Arbeitsmarktes erhöht werden. Die deutschen Überschüsse in der Leistungsbilanz seien auch Zeichen der guten Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.

    Rekordarbeitslosigkeit in Spanien

    Wie zum Beweis für Merkels Aussage ist die Arbeitslosigkeit in Spanien auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Wie das Nationale Statistik-Institut (INE) mitteilte, waren im letzten Quartal 2012 fast 6,0 Millionen Menschen ohne Job, 190.000 mehr als im vorangegangenen Quartal. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 1,0 Prozentpunkte auf 26,0 Prozent. Dies ist ebenfalls der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen nach der aktuellen Methode.


    Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Arbeitslosen um 690.000. Damit wurden in Spanien pro Tag durchschnittlich 1.900 Beschäftigte arbeitslos. Die Arbeitslosigkeit trifft vor allem junge Leute unter 25 Jahren. In dieser Altersklasse stieg die Arbeitslosenquote im Vergleich zu 2011 um 6,6 Punkte auf 55,1 Prozent.


    Der jüngste Anstieg der Arbeitslosenzahl geht nicht so sehr auf die Rezession in der viertgrößten Wirtschaftsmacht der Eurozone zurück, sondern auf die Einsparungen staatlicher Stellen. Die mit Abstand meisten Arbeitsplätze gingen im Sektor der Dienstleistungen verloren. In der Industrie und der Bauwirtschaft nahm die Arbeitslosigkeit weniger zu, in der Landwirtschaft stieg sogar die Zahl der Beschäftigten.

    24.01.2013, Quelle: afp, dpa
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