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Familienministerin
Ministerin Schröder und "das liebe Gott"
BildFamilienministerin Kristina Schröder
VideoWo bitte ist die gute, alte Männerrolle?
VideoPläne für Großelternzeit
Kurz vor Weihnachten verärgert Familienministerin Kristina Schröder die Union mit einer Gottes-Äußerung. Statt des männlichen Artikels könne man auch "das Gott" sagen, meint Schröder in einem Interview. Bayerns Sozialministerin Haderthauer nennt das "verkopften Quatsch", andere sind verwundert.
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Auch Schröders Sprecher Christoph Steegmans versuchte, die Wogen zu glätten. Papst Benedikt XVI. höchstpersönlich schreibe in seiner Jesus-Biografie, natürlich sei Gott weder Mann noch Frau. "Die Kritiker der Ministerin sollten also bitte nicht päpstlicher sein als der Papst", sagte Steegmans, der noch weitere Fundstellen anderer Experten zitieren konnte. "Wenn ich also die Wahl habe, mich entscheiden zu müssen zwischen dem Expertentum des Papstes und den Kritikern in der Bild-Zeitung, würde ich eher dem Papst vertrauen."Beckstein: Theologisch hat Schröder RechtUnterstützung erhielt die Ministerin von Bayerns Ex-Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU, Vize-Präses der Synode der evangelischen Kirche: "Theologisch hat Frau Ministerin Schröder Recht: Gott steht über den Geschlechtern. Aber emotional ist das nicht meine Welt; für mich ist es wichtig, Gott als Vater zu haben. Und Jesus als seinen Sohn. Und selbst als Protestant ist mir Maria als die Mutter Gottes wichtig."



