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Social Media im Reich der Mitte
Mit Lamas gegen Chinas Zensur
BildInternetcafé - wichtig für Chinas Jugend
VideoChina verschärft Internet-Kontrolle
Warum ein Lama dazu taugt, die chinesische Zensur zu überlisten, und warum Facebook im Reich der Mitte keine Chance hat - darüber spricht Kevin Lee, einer der führenden Social-Media-Experten Chinas, mit dem heute.de-Blog "Hyperland".
heute.de: Welche Social Networks sind derzeit die interessantesten in China?Kevin Lee: Definitiv das größte Netzwerk ist gleichzeitig auch das neueste: WeChat. Oder, auf Chinesisch, Weixin. WeChat ist der neue Gorilla. Die vergangenen zwei Jahre haben wir viel über Weibo, das chinesische Twitter, gesprochen, aber das ist schon Establishment, Mainstream. WeChat bietet viel mehr, ist vor einem Jahr gestartet und hat schon mehr als drei Millionen User.heute.de: Was ist das Besondere daran?Lee: WeChat ist wie WhatsApp plus Instagram plus Facebook plus LiveStream. Es vereint alle Social-Media-Funktionen, die es bereits gibt, in einem Super-Network. Die Leute finden sich in neuen Gruppen wieder, die sie bereits aus anderen Netzwerken kennen, und chatten innerhalb dieser Gruppen. Es ist vergleichbar mit Google-Kreisen, aber nicht web-basiert, sondern mobil.heute.de: Wie gehen die Jugendlichen damit um, dass alle ihre Netzwerke überwacht werden?
Kevin Lee gilt als einer der führenden Social-Media-Experten Chinas. Er ist Geschäftsführer der Agentur für Markt- und Trendforschung,
Youthology, in Peking.
Kevin Lee auf Twitter
Kevin Lee gilt als einer der führenden Social-Media-Experten Chinas. Er ist Geschäftsführer der Agentur für Markt- und Trendforschung, Youthology, in Peking. Kevin Lee auf Twitter



