Mainz 7° Gewitter
23.05.2013

14:08Cameron: Mord an Soldat "Angriff auf Großbritannien"

13:55Deutsche-Bank-Führung will "tiefgreifenden Kulturwandel"

13:38Champions-League-Finale 2015 im Berliner Olympiastadion

13:11London: Friedrich beruhigt Fußball-Fans

12:52Hollande lobt indirekt Hartz-Politik

12:37Brüssel: Olivenöl-Kännchen dürfen bleiben

12:32Obama reist ins Tornado-Gebiet

12:12Gauck lobt SPD-Reformpolitik

11:42Nach Bluttat: Terrorangst in London

11:37SPD feiert sich in Leipzig

11:27Chansonnier Georges Moustaki gestorben

11:09Deutsche Bank: Proteste bei Rede von Konzernchef Jain

10:58Deutlich weniger Verkehrstote zum Jahresbeginn

10:42Millionenraub in Mönchengladbach

10:21DIHK halbiert Wachstumsprognose für deutsche Wirtschaft

10:01Winterwetter statt Frühlingsgefühle: Regen und Schnee für Deutschland

09:55Finanzaffäre: IWF-Chefin Lagarde soll von Richtern befragt werden

09:12Dramatischer Kurseinbruch in Tokio: Nikkei verliert mehr als 1.000 Punkte

14:08Cameron: Mord an Soldat "Angriff auf Großbritannien"

13:11London: Friedrich beruhigt Fußball-Fans

12:52Hollande lobt indirekt Hartz-Politik

12:12Gauck lobt SPD-Reformpolitik

11:42Nach Bluttat: Terrorangst in London

11:37SPD feiert sich in Leipzig

09:55Finanzaffäre: IWF-Chefin Lagarde soll von Richtern befragt werden

08:44Westerwelle fordert besseren Grundwerteschutz in der EU

08:23Amnesty: Folter in 112 Staaten

07:44USA rechtfertigen gezielte Tötungen

07:19USA töteten US-Bürger per Drohne

06:26Merkel würdigt SPD-Verdienste

05:55Imame beten in Auschwitz für die Opfer des Holocaust

23:15Island: Neue Regierung kündigt Referendum über EU-Beitritt an

22:21London: Mutmaßlicher Täter gefilmt

22:05Solingen: Bewährungsstrafe für Islamist

21:55Deutschland will Hisbollah auf EU-Terrorliste setzen

21:44Krawalle in Stockholm halten an

13:55Deutsche-Bank-Führung will "tiefgreifenden Kulturwandel"

12:37Brüssel: Olivenöl-Kännchen dürfen bleiben

11:09Deutsche Bank: Proteste bei Rede von Konzernchef Jain

10:21DIHK halbiert Wachstumsprognose für deutsche Wirtschaft

09:12Dramatischer Kurseinbruch in Tokio: Nikkei verliert mehr als 1.000 Punkte

08:09Bildungsministerin Wanka: Wissenschaft muss Frauen stärker fördern

06:17Widerstand im EU-Parlament gegen Ölkaraffen-Verbot in Restaurants

18:01Nach Bernanke-Aussagen: DAX springt über 8.500 Punkte

17:38Wegweisende Einigung von Kirchen und ver.di in Niedersachsen

15:11US-Behörde wirft Pharmahersteller Boehringer Richtlinienverstoß vor

12:43Krise stürzt viele Italiener in Armut

10:22Rekordausgaben der Hochschulen in Deutschland: Fast 44 Milliarden

09:34DAX steigt vor Bernanke-Auftritt wieder auf Rekordhoch

09:26Mehr Müll in Deutschland

08:44Leipzig: Weltverkehrsforum denkt über Privatfinanzierung nach

08:05Japan wieder mit Handelsdefizit

21:34Microsoft stellt neue Xbox-Spielkonsole vor

19:36Apple-Chef: Wir bunkern kein Geld in der Karibik

13:38Champions-League-Finale 2015 im Berliner Olympiastadion

12:32Obama reist ins Tornado-Gebiet

11:27Chansonnier Georges Moustaki gestorben

10:58Deutlich weniger Verkehrstote zum Jahresbeginn

10:42Millionenraub in Mönchengladbach

10:01Winterwetter statt Frühlingsgefühle: Regen und Schnee für Deutschland

07:29Mexiko: Tausende Felsmalereien entdeckt

22:55HSV und Arnesen trennen sich

21:03"Forbes": Merkel bleibt mächtigste Frau der Welt

20:18Oklahoma: Wiederaufbau nach Tornado

17:21Komponist Henri Dutilleux ist tot

16:11Champions-League-Finale ohne Götze

15:29Familienthesen von Kardinal Meisner sorgen für Kritik und Empörung

13:24DDR-Lyrikerin Sarah Kirsch tot

12:25Nummernschilder können bald nach einem Umzug mitgenommen werden

12:21Leipzig und Bayreuth feiern Richard Wagners 200. Geburtstag

11:24Uriah-Heep-Bassist Trevor Bolder tot

10:51"Harry Potter"-Erstausgabe für 150.000 Pfund versteigert

14:31Nowitzki drückt Bayern die Daumen

14:24OFC trifft sich mit Gläubigern

13:33Kamke scheitert im Viertelfinale

13:29Champions-League-Finale 2015 in Berlin

12:46Petersen bleibt ein Bremer

12:08Der Kapitän verlässt Friedrichshafen

12:00Werder und Dutt sind sich einig

11:48Rosberg mit erster Bestzeit

11:38Medien: Finke soll Kamerun trainieren

11:31Schmadtke beim HSV hoch im Kurs

11:22Badminton-Team erreicht Platz fünf

11:17PSG an Rooney interessiert

11:14Frings vor Rückkehr nach Aachen

11:03Odebrecht schwer am Knie verletzt

10:50Düsseldorf holt Australier Halloran

10:47Strandläufe des DFB-Teams in Miami

10:38Görges bangt um Start bei French Open

09:51Niersbach vor Kongress optimistisch

merkzettel

Katholische Kliniken

Mutmaßliches Missbrauchsopfer abgewiesen

  • Video Klinik weist Vergewaltigungsopfer ab
  • VideoKlinik weist Vergewaltigungsopfer ab

    Zwei katholische Kliniken in Köln sollen einer 25-jährigen Frau, die Opfer einer Vergewaltigung wurde, die Behandlung verweigert haben. Der Träger der Kliniken spricht von einem Missverständnis.

    (17.01.2013)

    Zwei katholische Kliniken in Köln verweigern einer möglicherweise vergewaltigten Frau die Behandlung. Womöglich, weil sie kein Gespräch über die "Pille danach" führen dürfen. Es hagelt Kritik. Die Krankenhäuser sprechen von einem Missverständnis. 

    Eine junge Frau ist in Köln nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung an zwei katholischen Krankenhäusern abgewiesen worden. Die 25-Jährige sollte dort gynäkologisch untersucht werden, um Spermien für den Fall zu sichern, dass sie gegen einen Täter gerichtlich vorgehen würde. Die beiden Kliniken lehnten dies aber ab, wie ihr Träger, die Stiftung der Cellitinnen, bestätigte.

    "Pille danach" in katholischen Kliniken verboten

    Die Kliniken begründeten die Ablehnung damit, dass eine solche Untersuchung immer auch mit einem Gespräch verbunden sei, in dem auf die "Pille danach" hingewiesen werde. Das aber sei katholischen Häusern untersagt. Sowohl die Krankenhaus-Leitung als auch das Erzbistum Köln bezeichneten die Ablehnung als "Missverständnis" und entschuldigten sich dafür.

    Christoph Leiden sagte für die Krankenhausleitung, Vergewaltigungsopfer würden in katholischen Krankenhäusern genauso behandelt wie in anderen Kliniken auch. Die einzige Ausnahme sei, dass ihnen dort nicht die "Pille danach" verschrieben werde. Die Frauen würden aber auf diese Möglichkeit hingewiesen. Es gebe keine Strategie der Abweisung, versicherte er. Das Gegenteil sei der Fall.

    Dass die 25-jährige Frau gleich zweimal kurz hintereinander und mit derselben Begründung von katholischen Krankenhäusern in Köln abgewiesen wurde, ist nach Darstellung von Leiden reiner Zufall. In beiden Fällen hätten einzelne Ärzte einen Fehler gemacht. Die Klinikleitung müsse sich vorwerfen lassen, das richtige Vorgehen in
    einer solchen Situation offenbar nicht richtig kommuniziert zu haben.

    Kirche bedauert Vorfall

    Auch das Erzbistum Köln wies Berichte zurück, wonach Vergewaltigungsopfer nicht mehr in katholischen Krankenhäusern behandelt werden dürfen. "Wir bedauern sehr, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entstanden ist, dass Opfer einer Vergewaltigung in katholischen Krankenhäusern nicht mehr behandelt werden dürfen. Das ist falsch", teilte das Bistum mit. Auch in diesen Kliniken erhielten die betroffenen Frauen die notwendige Heilbehandlung.

    Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtete, war die 25-Jährige bei einer Party vermutlich mit K.o.-Tropfen betäubt worden und später auf einer Parkbank zu sich gekommen. Ein Sprecher der Kölner Polizei sagte: "Wir kennen den Fall und die Frau." Die erforderlichen Untersuchungen seien dann später in einem anderen Krankenhaus
    erfolgt. Auf den Fall der 25-Jährigen hatte die Notärztin Irmgard Maiworm aufmerksam gemacht.

    Kritik and Krankenhäusern

    Der Vorsitzende der Grünen in NRW, Sven Lehmann, kritisierte die Kirche scharf: "Der Fall in Köln zeigt einmal mehr die zynische Moral der katholischen Kirche, in deren Trägerschaft die Krankenhäuser stehen." Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft solle die Betriebserlaubnis entzogen werden, wenn sie Menschenrechte wie das Recht auf erste Hilfe ablehnten, forderte er. Ähnlich äußerten sich auch die Grünen im Landtag. Sie kündigten an, das Thema im Gesundheitsausschuss anzusprechen.

    Die Fraktion der Piratenpartei teilte mit: "Wer den Glauben über den Opferschutz stellt, hat das mit den Menschenrechten nicht verstanden." Sie wollen nach eigenen Angaben die Landesregierung in einem Eilantrag dazu aufzufordern, sich strikt gegen solche Praktiken auszusprechen und die Hintergründe des Vorfalls aufzuarbeiten.

    17.01.2013, Quelle: dpa, dapd
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen