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Italiens Präsident verschnupft
Nach Steinbrücks Clown-Spruch: Basta statt Pasta
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VideoBersani gewinnt, aber erreicht nichts
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Italiens Präsident Giorgio Napolitano hat das Abendessen mit SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück in Berlin abgesagt. Grund seien Steinbrücks Äußerungen über die Politiker Berlusconi und Grillo. Nach der Wahl in Italien hat Steinbrück beide als "Clowns" bezeichnet. Inzwischen haben die beiden Politiker ein klärendes Gespräch geführt.
Steinbrück hat mit seiner "Clown"-Äußerung über den Ausgang der Wahlen in Italien einen diplomatischen Eklat ausgelöst. Italiens Präsident Giorgio Napolitano sagte am Mittwoch kurzfristig ein für den Abend in Berlin geplantes Treffen mit dem SPD-Kanzlerkandidaten ab, wie Steinbrücks Sprecher Michael Donnermeyer bestätigte. Begründet habe Napolitano die Absage mit den Äußerungen Steinbrücks vom Dienstagabend.Inzwischen hat Steinbrück mit Napolitano telefoniert, um die Wogen zu glätten. Es sei ein "klärendes Gespräch" gewesen, sagte sein Sprecher Donnermeyer, dabei sei "alles ausgeräumt" worden. Um eine Entschuldigung seitens des Kanzlerkandidaten habe es sich aber nicht gehandelt. Seine Äußerung selbst wollte Steinbrück ebenfalls nicht zurücknehmen: "Gesagt ist gesagt."Steinbrück: "Zwei Clowns haben gewonnen"Steinbrück hatte direkt nach der Italien-Wahl gesagt: "Ich bin geradezu entsetzt, dass zwei Clowns gewonnen haben." Einer davon sei der Komiker Beppe Grillo, "ein beruflich tätiger Clown, der auch nichts dagegen hat, wenn man ihn so nennt", der andere sei Berlusconi, "ein Clown mit einem besonderen Testosteronschub". Damit hatte der SPD-Mann auf Berlusconis Sex-Affären angespielt. Zudem teile Steinbrück nicht die Einschätzung, dass der Wählerzulauf für Grillo und Berlusconi auf Protest gegen den Sparkurs der Regierung in der Euro-Krise zurückgehen könnte. "Mein Eindruck ist, dass in Italien zwei Populisten gewonnen haben", sagte Steinbrück


