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Israelischer Siedlungsbau
Netanjahu: "Was die UNO sagt, ist mir egal"
BildStein des Anstoßes: Der Siedlungsbau
VideoIsrael plant Siedlungsausbau
VideoUNO kritisiert Siedlungsbau
Israels Siedlungsbau in den besetzten Palästinensergebieten sorgt regelmäßig für weltweite Empörung und Kritik der Vereinten Nationen. Gerade hat Regierungschef Netanjahu mal klar gemacht, was er von solcher Kritik hält: "Was die UNO sagt, ist mir egal."
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich in scharfen Worten gegen die Verurteilung seiner Siedlungspläne durch die Vereinten Nationen gewehrt.Seit 3.000 Jahren"Die Hauptstadt des jüdischen Volkes ist seit 3.000 Jahren Jerusalem. Deshalb werde ich das auf die deutlichst mögliche Art sagen: Die Klagemauer ist kein besetztes Gebiet und es ist mir egal, was die UN sagen werden", erklärte Netanjahu in einem Interview im israelischen Fernsehen. Der Siedlungsbau im Westjordanland und in Ostjerusalem, wo auch die Klagemauer liegt, werde fortgesetzt.UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und fast der gesamte Weltsicherheitsrat hatten den israelischen Siedlungsbau in palästinensischen Gebieten scharf kritisiert und einen sofortigen Stopp verlangt.Mit Ausnahme der USA hatten die Mitglieder des höchsten UN-Gremiums die Baumaßnahmen Israels am Mittwoch nach einem Treffen zur Lage in Nahost verurteilt und gewarnt, diese gefährdeten eine Zwei-Staaten-Lösung.


