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Rede zur Lage der Nation
Obama stellt Pläne für zweite Amtszeit vor
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In der Rede zur Lage der Nation erklärt der wiedergewählte US-Präsident Barack Obama, was er in seiner zweiten Amtszeit plant. Wichtige Themen sind die Wirtschaft, Iran und die Waffengesetze.
Es ist die erste Rede zur Lage der Nation nach der Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama. Es wird erwartet, dass sich seine Pläne auf die Entlastung der Mittelschicht und Schaffung von Arbeitsplätzen konzentrieren. Weitere wichtige Themen sind strengere Waffengesetze sowie eine umfassende Reform der Einwanderung, um elf Millionen illegalen Einwanderern die US-Bürgerschaft zu ermöglichen.Außenpolitisch soll es ein klares Bekenntnis geben, dass die USA die Entwicklung einer iranischen Atombombe mit allen Mitteln verhindern würden. Zudem soll Obama sich für intensivere Handelsbeziehungen zwischen den USA und der Europäischen Union aussprechen.Rede von der Verfassung vorgeschriebenDie Verfassung schreibt dem US-Präsidenten eine jährliche Rede zur Lage der Nation vor. Er solle "dem Kongress von Zeit zu Zeit Informationen über den Zustand der Union (State of the Union)" geben, heißt es in Artikel 2 der Verfassung. Während seines Auftritts vor dem Kongress - also den Mitgliedern des Senats und des Abgeordnetenhauses - wirbt der Präsident auch für eigene Gesetzesvorschläge.Die erste Rede hielt George Washington 1790, Barack Obama hält die 224. Rede. Nach Angaben der New York Times hatte die erste Rede Obamas im Jahr 2009 rund 53 Millionen Zuschauer, im Vorjahr waren es rund 38 Millionen, fast jeder achte US-Amerikaner.
Historische Reden zur Lage der Nation
Abraham Lincoln forderte 1862 die Abschaffung der Sklaverei. 1941 schwor Franklin D. Roosevelt seine Landsleute auf einen Krieg gegen Deutschland ein und 1974 nutzte Richard Nixon die Rede mitten im Watergate-Skandal zur Werbung in eigener Sache. 1999 schließlich gelang es Bill Clinton, während seines Amtsenthebungsverfahrens in der Lewinsky-Affäre die Nation wieder mehr für sich einzunehmen. 2002 prägte George W. Bush die internationale Debatte mit den Worten von der "Achse des Bösen".
Abraham Lincoln forderte 1862 die Abschaffung der Sklaverei. 1941 schwor Franklin D. Roosevelt seine Landsleute auf einen Krieg gegen Deutschland ein und 1974 nutzte Richard Nixon die Rede mitten im Watergate-Skandal zur Werbung in eigener Sache. 1999 schließlich gelang es Bill Clinton, während seines Amtsenthebungsverfahrens in der Lewinsky-Affäre die Nation wieder mehr für sich einzunehmen. 2002 prägte George W. Bush die internationale Debatte mit den Worten von der "Achse des Bösen".
12.02.2013, Quelle: dpa, reuters



