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24.05.2013

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17:29Pakistanische Maschine umgeleitet - Offenbar kein Terror-Hintergrund

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12:29Gauck wirbt für Zuwanderer

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10:28Ifo-Geschäftsklimaindex legt zu

10:19Verbandschef: Zu viele Taxis unterwegs

09:55Leichtes Steuerplus im April

08:35Konsum verhindert Rezession

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19:33Deutsche-Bank-Chefs: Kulturwandel braucht Zeit

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10:21DIHK halbiert Wachstumsprognose für deutsche Wirtschaft

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Umfrage

Ossis halten Wessis für geldgierig

  • Bild Mauer ist weg - aber nicht in den Köpfen
  • Video Deutschland hat sich verändert
  • Video Der Stand der deutschen Einheit
  • BildMauer ist weg - aber nicht in den Köpfen
    Tag der deutschen Einheit - Berliner Mauer / Quelle: dpa
    (Quelle: dpa)
    VideoDeutschland hat sich verändert

    Die Wiedervereinigung Deutschlands liegt 22 Jahre zurück. Grund genug nachzufragen, ob und wie sich das Land seitdem verändert hat. Die Einschätzungen von außen fallen positiv aus.

    (02.10.2012)
    VideoDer Stand der deutschen Einheit

    Wie steht es um die Gemeinsamkeiten der Deutschen? Wie sieht es aus bei Infrastruktur und Einkommen, wie gut lässt sich studieren und wer lebt günstiger? WISO testet den Stand der deutschen Einheit.

    (01.10.2012)

    Wessis sind geldgierig und arrogant, Ossis sind unzufrieden und misstrauisch: Auch 22 Jahre nach Fall der Mauer begegnen sich Ost- und Westdeutsche laut einer Umfrage mit Vorurteilen. Vor allem im Osten wird ein negatives Bild vom Westen gezeichnet. 

    "Ostdeutsche schreiben Westdeutschen praktisch nur negative Eigenschaften zu" heißt es in der repräsentativen Erhebung des Instituts für Demoskopie, Allensbach, im Auftrag der Hochschulinitiative Neue Bundesländer, die der Zeitung "Welt am Sonntag" vorliegt.

    Hälfte der Ostdeutschen findet sich selbst prima

    Danach belegen über 40 Prozent der Ostdeutschen Westdeutsche mit negativen Attributen wie Geldgier, Arroganz und Oberflächlichkeit. Sich selbst finden Ostdeutsche dagegen in Ordnung. Fast die Hälfte der Ostdeutschen schreibt sich positive Eigenschaften wie Bescheidenheit, Fleiß oder Erfindungsreichtum zu - die Westdeutschen sehen sich selbst wesentlich kritischer. Nur 17 Prozent kennen hier keine Selbstzweifel.

    Im Westen malt auch nur ein Viertel der Bürger ein negatives Ossi-Bild. Die Vorurteile dort: Ostdeutsche seien unzufrieden, misstrauisch, ängstlich.

    Sellering beklagt moralische Überheblichkeit des Westens

    Der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering (SPD), beklagt eine moralische Überheblichkeit des Westens gegenüber Ostdeutschen. "Mich stört der mitunter hoch erhobene, sehr moralische Zeigefinger des Westens gegenüber den Menschen in der ehemaligen DDR", sagte Sellering der Zeitung "Die Welt".

    Der Regierungschef kritisierte: "Da wird die DDR schnell zum Unrechtsstaat erklärt, in dem es nicht das kleinste bisschen Gutes gab." Dabei werde übersehen, dass es in der DDR Millionen von Menschen gegeben habe, "die weder Täter noch Opfer waren und die unter oft schwierigen Bedingungen viel geleistet haben", sagte der SPD-Politiker.

    Die nach wie vor bestehenden Vorurteile zwischen Ost- und Westdeutschen führt Sellering auf den Kalten Krieg zurück. Manches bestehe als Pauschalurteil fort. Wenn man einen Ostdeutschen ganz allgemein frage, wie er Westdeutsche finde und umgekehrt, "dann rasten bei vielen die alten Denkmuster wieder ein".

    16.12.2012, Quelle: dapd
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