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Weihnachtsbotschaft zu Syrien
Papst fordert "Ende des Blutvergießens"
VideoPapst Benedikt XVI. betet für Frieden
VideoChristen in Bethlehem
VideoChristen stellen die soziale Frage
Papst Benedikt XVI. hat in seiner Weihnachtsbotschaft das Abschlachten der "Wehrlosen" im syrischen Bürgerkrieg angeprangert. Vor Tausenden Gläubigen auf dem Petersplatz spendete er den Segen "Urbi et Orbi - der Stadt und dem Erdkreis".
Papst Benedikt XVI. hat in seiner Weihnachtsbotschaft zu einer friedlichen Lösung der aktuellen Konflikte im Nahen Osten und in anderen Regionen der Welt aufgerufen. Konkret appellierte er auf dem römischen Petersplatz an die Konfliktparteien in Syrien, das Blutvergießen zu beenden, Hilfsorganisationen Zugang zu Flüchtlingen zu gewähren und nach einer politischen Lösung zu suchen. Die syrische Bevölkerung sei zutiefst verletzt und gespalten "durch einen Konflikt, der nicht einmal die Wehrlosen verschont und unschuldige Opfer hinwegrafft".Christen in aller WeltVor Zehntausenden Gläubigen erteilte der Papst den traditionellen Segen "Urbi et Orbi - der Stadt und dem Erdkreis". In 65 Sprachen richtete er Weihnachtsgrüße an die Christen in aller Welt. In seiner Ansprache äußerte der Papst auch die Hoffnung, dass Israelis und Palästinenser den Mut aufbringen, die Kämpfe zu beenden. Sie müssten mit Entschlossenheit die Verhandlungen für eine Beilegung des Konflikts wieder aufnehmen.
Weihnachtsansprache live
Die erste Weihnachtsansprache von Bundespräsident Joachim Gauck sehen Sie live am 25. Dezember ab 19 Uhr auf heute.de und um 19.08 Uhr im ZDF.
Die erste Weihnachtsansprache von Bundespräsident Joachim Gauck sehen Sie live am 25. Dezember ab 19 Uhr auf heute.de und um 19.08 Uhr im ZDF.
Besonderes Augenmerk richtete Benedikt in seiner Weihnachtsbotschaft auf die Lage in den arabischen Ländern Nordafrikas. Wenige Tage nach dem Verfassungsreferendum in Ägypten mahnte er zum gemeinsamen Aufbau von Gesellschaftsformen, "die auf Gerechtigkeit und der Achtung der Freiheit und Würde eines jeden Bürgers gegründet sind".Nahost als Thema in der ChristmetteDas Thema "Frieden in Nahost" war auch das Thema des Papstes in der Christmette. An die Stelle von Aufrüstung müsse Hilfe für die Leidenden treten, hatte er an Heiligabend bei der Christmette im römischen Petersdom betont: "Beten wir darum, dass dort Friede sei, dass Israelis und Palästinenser im Frieden des einen Gottes und in Freiheit ihr Leben entfalten können."



