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Raketen werden in Türkei verschifft
Patriot-Einsatz startet
VideoPatriot-Raketen in die Türkei
GrafikBundeswehr im Ausland
VideoSyrien: Ein Land im Zerfall
Video"Assad sucht nach Ausweg"
"Hübsche Ferien werden das bestimmt nicht"
Es ist ihr erster Auslandseinsatz: Bundeswehr-Offizier Sabrina T. fliegt diese Woche zur "Patriot"-Mission in die Türkei. Im heute.de-Interview erzählt die 27-Jährige, wie sie von ihrer Familie Abschied nimmt und wie sie mit Kritik am Einsatz umgeht.
heute.de: Als Mitglied einer "Patriot"-Raketenabwehrstaffel sollen Sie in Kürze türkische Zivilisten vor möglichen Raketenangriffen aus Syrien schützen. Mit welchen Gefühlen gehen Sie in diesen Einsatz?
Sabrina T.
Quelle: Sabrina T.
Quelle: Sabrina T.
Sabrina T. ...
… ist Bundeswehr-Offizier bei der Flugabwehrraketengruppe 21 in Sanitz bei Rostock. Als Mitglied eines Vorauskommandos bricht die 27-jährige Mecklenburgerin nun zu ihrem ersten Auslandseinsatz in den Süden der Türkei auf. Dort sollen die "Patriot"-Raketenabwehrsysteme die Großstadt Kahramanmaras und deren Bevölkerung vor syrischen Luftangriffen schützen.
… ist Bundeswehr-Offizier bei der Flugabwehrraketengruppe 21 in Sanitz bei Rostock. Als Mitglied eines Vorauskommandos bricht die 27-jährige Mecklenburgerin nun zu ihrem ersten Auslandseinsatz in den Süden der Türkei auf. Dort sollen die "Patriot"-Raketenabwehrsysteme die Großstadt Kahramanmaras und deren Bevölkerung vor syrischen Luftangriffen schützen.
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"Patriots" werden verschifft
Im Hafen von Lübeck-Travemünde hat die Verschiffung der "Patriot"-Flugabwehrraketen für ihren Einsatz in der Türkei begonnen. Die gecharterte dänische Fähre "Suecia Seaways" soll rund 300 Fahrzeuge und 130 Container mit militärischer Ausrüstung in die türkische Hafenstadt Iskenderun bringen.
Am 21. Januar soll das Gerät in Iskenderun von rund 170 Soldaten aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein in Empfang genommen werden. Sie sollen gemeinsam mit Raketenabwehrspezialisten aus den USA und den Niederlanden den NATO-Partner Türkei vor Angriffen aus dem Bürgerkriegsland Syrien schützen.
Im Hafen von Lübeck-Travemünde hat die Verschiffung der "Patriot"-Flugabwehrraketen für ihren Einsatz in der Türkei begonnen. Die gecharterte dänische Fähre "Suecia Seaways" soll rund 300 Fahrzeuge und 130 Container mit militärischer Ausrüstung in die türkische Hafenstadt Iskenderun bringen.
Am 21. Januar soll das Gerät in Iskenderun von rund 170 Soldaten aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein in Empfang genommen werden. Sie sollen gemeinsam mit Raketenabwehrspezialisten aus den USA und den Niederlanden den NATO-Partner Türkei vor Angriffen aus dem Bürgerkriegsland Syrien schützen.
Das "Patriot"-System
Mobile Flugabwehr
"MIM-104-Patriot" ist ein bodengestütztes Raketensystem zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern und Mittelstreckenraketen. Der Name "Patriot" ist kein Akronym, wird aber oft fälschlich mit "Phased Array Tracking Radar to Intercept On Target" übersetzt. Alle Komponenten sind auf Lastwagen bzw. Sattelaufliegern montiert. Damit können die "Patriot"-Einheiten schnell in ihre Einsatzräume verlegt werden. Durch ihre hohe Mobilität können sie auch weniger leicht geortet und zerstört werden.
Das System wurde in den 1960er Jahren von den US-Unternehmen Raytheon und Lockheed entwickelt und seitdem mehrfach modernisiert. Es besteht im Wesentlichen aus den Komponenten Radar, Feuerleitstand, Raketenstarter und Raketen. Deutschland wird seine Systeme zur Unterstützung der Luftabwehr in Kahramanmaras stationieren.
Die Raketen
Die "Patriot"-Raketen sind einstufige Feststoffraketen. Sie sind – je nach Typ – zwischen 5,18 und 5,30 Meter lang, wiegen zwischen 312 und 914 Kilogramm und tragen Gefechtsköpfe mit 73 bzw. 90 Kilogramm Sprengstoff. Sie erreichen bereits rund sieben Meter nach Verlassen des Starters Überschallgeschwindigkeit. Ihre Höchstgeschwindigkeit liegt bei mehr als dreifacher bzw. fünffacher Schallgeschwindigkeit.
"Patriot" international begehrt
"Patriot"-Systeme sind nicht nur bei den US-Streitkräften im Einsatz. Sie wurden nach Deutschland, in die Niederlande, Saudi-Arabien, Kuwait, Japan, Israel, Taiwan und Griechenland exportiert. Neben den USA verfügen Deutschland und die Niederlande über die modernste Version.



