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ZDFzoom
Plastik – die unsichtbare Gefahr
VideoEingeschweißt und abgepackt
Bild In einer Recyclingfabrik
Salatgurken in Folie, Tomaten in Kunststoffschalen und selbst Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Brot – alles ist mit Plastik umhüllt. Der Stoff gilt als stabil, leicht und macht Lebensmittel länger haltbar. Doch wie gefährlich sind die Verpackungen für unsere Gesundheit?
Viele Lebensmittel sind in Plastik verpackt - aus praktischen Gründen: Plastik schützt die Nahrung vor Schmutz und Keimen, verhindert das schnelle Verderben, macht Lebensmittel länger haltbar, ist oft platzsparend und leicht, lässt sich gut transportieren und ist widerstandsfähig.Doch die Plastikverpackungen enthalten Chemikalien, die verdampfen oder abgerieben werden können – und so aus der Verpackung entweichen und auf Lebensmittel übergehen. In Plastik verpackte Wurst- oder Käseprodukte können Weichmacher und Bisphenol A (BPA) enthalten und unsere Gesundheit gefährden. "Jeder Mensch, der hier in Deutschland lebt, ist tatsächlich mit diesen Stoffen belastet", sagt auch Marike Kolossa vom Bundesumweltamt.Hormonelle Störungen und KrankheitenBPA ist eine der am häufigsten produzierten Chemikalien der Welt, unverzichtbar für die Herstellung der meisten Lebensmittelverpackungen. Über die Lebensmittel gelangen die chemischen Stoffe in unseren Körper. Wissenschaftler schlagen Alarm: Tierversuche haben gezeigt, dass BPA den Hormonhaushalt verändert, ähnlich im Körper wirkt wie das Hormon Östrogen. Kritiker vermuten, dass der Stoff die Fruchtbarkeit besonders bei Männern beeinflusst, Diabethes, Asthma und Übergewicht begünstigt.
Was ist Bisphenol A?
Bisphenol A (BPA) ist eine der am häufigsten produzierten Industriechemikalien weltweit. BPA ist ein Grundstoff zur Herstellung von Kunststoffen und ist in vielen Plastikprodukten und Verpackungsstoffen, aber auch in Kunststoff-Zahnfüllungen oder Quittungsbelegen enthalten.
BPA wird in Materialien verwendet, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen – dadurch kann sich BPA aus der Plastikverpackung herauslösen und über Nahrungsaufnahme, über die Haut oder durch Einatmen in den menschlichen Körper gelangen.
Bisphenol A (BPA) ist eine der am häufigsten produzierten Industriechemikalien weltweit. BPA ist ein Grundstoff zur Herstellung von Kunststoffen und ist in vielen Plastikprodukten und Verpackungsstoffen, aber auch in Kunststoff-Zahnfüllungen oder Quittungsbelegen enthalten.
BPA wird in Materialien verwendet, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen – dadurch kann sich BPA aus der Plastikverpackung herauslösen und über Nahrungsaufnahme, über die Haut oder durch Einatmen in den menschlichen Körper gelangen.



