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Festnahmen in NRW
Polizei vereitelt Mordanschlag auf Politiker
BildPro NRW-Chef: Markus Beisicht
VideoNRW: Terrorverdächtige festgenommen
Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat möglicherweise einen islamistischen Terroranschlag vereitelt. Beamte eines Spezialeinsatzkommandos nahmen in Bonn einen Verdächtigen sowie drei weitere Verdächtige in Leverkusen und Essen fest. Das Ziel war offenbar der Chef der rechtsextremen Partei proNRW.
In Leverkusen griffen die Ermittler ein, als zwei Verdächtige sich dem Haus des Vorsitzenden der rechtsextremistischen Kleinpartei proNRW, Markus Beisicht, näherten. Die Festgenommenen stammen aus der Islamistenszene und standen seit längerer Zeit unter Beobachtung. Ob sie jetzt an der Ausführung eines Mordanschlags gehindert wurden oder das Haus nur ausspähen sollten, war zunächst unklar. Die beiden Verdächtigen waren unbewaffnet.Waffen gefunden
Spezialkräfte stürmten daraufhin die Wohnung von Marco G., einer Kontaktperson in Bonn-Tannenbusch, und fanden dabei eine Schusswaffe, ein Kilogramm mögliches Sprengmaterial und eine Liste, auf der Namen von proNRW-Funktionären und Journalisten in Deutschland angekreuzt waren. Marco G. und ein weiterer Verdächtiger, Enzo B. aus dem Ruhrgebiet, sind zum Islam konvertiert.
Links
Razzien gegen Salafisten
proNRW
Die Bewegungen proNRW und proKöln werden wegen ihrer ausländer- und vor allem islamfeindlichen Gesinnung vom Verfassungsschutz in NRW beobachtet. Den Verein proKöln gibt es seit 1996, proNRW als Partei seit 2007. Zusammen haben die Bewegungen laut Verfassungsschutz etwa 1.000 Mitglieder. Über Kommunalpolitik versucht die rechtsextreme Pro-Bewegung, Einfluss zu gewinnen. Ausländer hat sie in der Vergangenheit immer wieder als nicht integrierbare, unerwünschte Menschen zweiter Klasse dargestellt. Der Islam wird als Feindbild propagiert. Regelmäßig demonstrieren Anhänger der Bewegung gegen den Bau von Moscheen. Derzeit führt proNRW immer wieder Demonstrationen vor Flüchtlingsheimen durch, um gegen "Asylmissbrauch" zu protestieren.
Die Bewegungen proNRW und proKöln werden wegen ihrer ausländer- und vor allem islamfeindlichen Gesinnung vom Verfassungsschutz in NRW beobachtet. Den Verein proKöln gibt es seit 1996, proNRW als Partei seit 2007. Zusammen haben die Bewegungen laut Verfassungsschutz etwa 1.000 Mitglieder. Über Kommunalpolitik versucht die rechtsextreme Pro-Bewegung, Einfluss zu gewinnen. Ausländer hat sie in der Vergangenheit immer wieder als nicht integrierbare, unerwünschte Menschen zweiter Klasse dargestellt. Der Islam wird als Feindbild propagiert. Regelmäßig demonstrieren Anhänger der Bewegung gegen den Bau von Moscheen. Derzeit führt proNRW immer wieder Demonstrationen vor Flüchtlingsheimen durch, um gegen "Asylmissbrauch" zu protestieren.



