Mainz 15° sonnig
19.05.2013

09:33Assad räumt US-russischer Friedensinitiative keine Chancen ein

09:10Fortuna-Fans randalieren in Hannover - Zehn verletzte Polizisten

08:49Nach Bahnunglück nördlich von New York Bruch in Schienen entdeckt

08:21Pakistan: Führende Reformpolitikerin bei Anschlag getötet

08:02USA: Auto rast in Wanderer-Parade - Bis zu 60 Verletzte

07:40Neues Sorgerecht tritt in Kraft

07:29590-Millionen-Dollar-Jackpot geht nach Florida

07:17Flugzeug-Bauchlandung in Newark - Niemand verletzt

07:09Hunderte Israelis gehen gegen Sparhaushalt auf die Straße

06:53Beatles-Gitarre für über 400.000 Dollar versteigert

06:39Seehofer schließt Zusammenarbeit mit Alternative für Deutschland aus

06:21Paris: Ex-Minister Cahuzac will Auslandsgeld zurückgeholt haben

06:17Deutschland und Algerien unterstützen geplante Syrien-Konferenz

06:09Steinbrück würde als erstes Betreuungsgeld kippen

06:04Weidmann drängt Frankreich zum Sparen

01:05ESC 2014 kommt wohl aus Kopenhagen

00:25Dänemark gewinnt Eurovision Song Contest

23:19Westerwelle will engere außenpolitische Kooperation mit Algerien

09:33Assad räumt US-russischer Friedensinitiative keine Chancen ein

08:21Pakistan: Führende Reformpolitikerin bei Anschlag getötet

07:40Neues Sorgerecht tritt in Kraft

07:09Hunderte Israelis gehen gegen Sparhaushalt auf die Straße

06:39Seehofer schließt Zusammenarbeit mit Alternative für Deutschland aus

06:21Paris: Ex-Minister Cahuzac will Auslandsgeld zurückgeholt haben

06:17Deutschland und Algerien unterstützen geplante Syrien-Konferenz

06:09Steinbrück würde als erstes Betreuungsgeld kippen

23:19Westerwelle will engere außenpolitische Kooperation mit Algerien

21:54Tausende Demonstranten fordern Freilassung von Timoschenko

21:36Syriens Präsident Assad lehnt Rücktritt weiter ab

19:25Lammert warnt vor Missbrauch des Parlaments bei Endlagersuche

16:40Bayern-SPD: Nur Verwandten-Grad 1 zählt

16:23Bericht: Manipulationen an Organ-Warteliste künftig strafbar

16:07Westerwelle: Deutschland hilft in Nahost mit Aufbau und Diplomatie

15:29De Maiziere wegen Drohne unter Druck

14:29Bericht: Verteidigungsministerium wusste seit 2004 von Drohnen-Problem

12:27Friedrich: Vertriebene sind Aktivposten bei Feuerwehr und Co.

06:04Weidmann drängt Frankreich zum Sparen

15:02Weitere Selbsttötungen bei Foxconn

11:16Wiesehügel: Bei Wahlsieg Mindestlohn

09:38Yahoo wohl kurz vor Tumblr-Übernahme

07:43Bundesbankchef: Nicht dauerhaft auf Niedrigzins verlassen

07:11Bericht: Große Nachfrage nach Girokonto für zahlungsschwache Bürger

06:55Verbraucherminister wollen Herkunftskennzeichnung für Tiefkühlware

23:24WMF trennt sich von unrentabler Tochter Princess

22:58Rekordmarken an der Wall Street

22:10Ratingagentur Fitch stuft Bonität von Slowenien herunter

20:37EU verbietet offene Öl-Karaffen in Restaurants

19:24Lidl ruft Würfelschinken zurück

16:57Spritpreis: Verbraucherschutzminister gegen drei Nachkommastellen

16:13Mieterbund fordert zehn Milliarden Euro Staatshilfe für Wohnungsbau

14:58Verdacht auf Preisabsprachen: Razzien bei Zuckerherstellern

14:14VW dank China weiter auf Erfolgskurs

12:56Erstmals seit 2011 wieder mehr Neuzulassungen bei Autos in der EU

11:58Umsatz im deutschen Gastgewerbe stagniert

09:10Fortuna-Fans randalieren in Hannover - Zehn verletzte Polizisten

08:49Nach Bahnunglück nördlich von New York Bruch in Schienen entdeckt

08:02USA: Auto rast in Wanderer-Parade - Bis zu 60 Verletzte

07:29590-Millionen-Dollar-Jackpot geht nach Florida

07:17Flugzeug-Bauchlandung in Newark - Niemand verletzt

06:53Beatles-Gitarre für über 400.000 Dollar versteigert

01:05ESC 2014 kommt wohl aus Kopenhagen

00:25Dänemark gewinnt Eurovision Song Contest

22:51Peter Maffay für soziales Engagement ausgezeichnet

18:29Historiker und Sozialpädagoge Ernst Klee gestorben

17:27Düsseldorf steigt aus Bundesliga ab - Hoffenheim schafft Relegation

17:15Züge kollidiert: 70 Verletzte nördlich von New York

13:53Mit Armbrust in Wohnung verschanzt - SEK nimmt 28-Jährigen fest

13:15Preußler autorisierte Änderungen in "Die kleine Hexe" selbst

12:49Bahnstrecke zwischen New York und Boston komplett lahmgelegt

12:06"Love Train" soll bald Prager Singles verkuppeln

12:00Merkel zu Privataudienz beim Papst

10:56Stars fliehen vor Schüssen in Cannes

09:53Bundesliga startet am 9.August

09:45Fortunen randalieren in Hannover

09:38Pacers im Finale gegen Miami

09:31Kings verpassen Vorentscheidung

00:29Eichin will sich bei Chelsea umsehen

23:16Beckham führt PSG zum Sieg

22:57Oldenburg komplettiert Halbfinale

22:23Detroit gleicht zum 1:1 aus

22:20Weinzierl: Augsburgs Meisterfeier

22:01Beck sagt für USA-Reise ab

21:11Schweiz erreicht WM-Finale

21:00Werth gewinnt den Grand Prix

20:52HSV wahrt Chance auf Champions League

20:36Boll und Baum im Viertelfinale

20:12Stanislawski verlässt 1.FC Köln

20:09Atletico Madrid will Diego

20:01Rom: Nadal und Federer im Finale

19:55Löwen erreichen EHF-Finale

merkzettel

Ägypten in Aufruhr

Protest wird zum sozialen Aufschrei

  • Video Proteste ebben nicht ab
  • Video Ägyptens Wirtschaft im freien Fall
  • Video Mahnende Worte an Mursi
  • Video "Muslimbruderschaft ist Problem"
  • VideoProteste ebben nicht ab

    Ägypten trudelt ins Chaos - wieder Proteste, wieder Gewalt. In dem Land geht es immer mehr ums Überleben: Die Preise explodieren, viele Menschen sind bettelarm, der Staat ist fast bankrott. Der Protest wird immer mehr zu einem sozialen Aufschrei.

    (01.02.2013)
    VideoÄgyptens Wirtschaft im freien Fall

    Die politischen Unruhen sorgen in Ägypten für das Ausbleiben von Investoren und Touristen. Auch die Währung verliert immer mehr an Wert, während die Arbeitslosigkeit steigt.

    (04.01.2013)
    VideoMahnende Worte an Mursi

    Empfang in Berlin: Ägyptens Präsidenten Mursi bei Kanzlerin Merkel

    (30.01.2013)
    Video"Muslimbruderschaft ist Problem"

    "Mursi und die Muslimbruderschaft tun alles um das Land zu spalten", so der deutsch-ägyptische Journalist Hamed Abdel-Samad.

    (30.01.2013)

    Ägypten: Brandsätze auf den Präsidentenpalast

    Die Unruhen in Ägypten ebben nicht ab. Am Freitag kam es wieder zu Massenprotesten, Demonstranten bewarfen den Amtssitz von Präsident Mursi mit Brandsätzen und Feuerwerkskörpern. Die Sicherheitskräfte reagierten mit Tränengas und Wasserwerfern. 

    Gegner des ägyptischen Staatschefs Mohammed Mursi haben nach einem Protestmarsch den Präsidentenpalast in Kairo angegriffen. Etliche Jugendliche warfen am Freitag bei Einbruch der Dunkelheit mehr als 20 Brandsätze auf das Gebäude und zündeten ein Feuerwerk an der Außenmauer des Geländes. Ein Dach innerhalb des Komplexes geriet dabei in Brand. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein.

    In mehreren Städten hatten erneut Tausende Ägypter gegen Mursi demonstriert. In Port Said am Suez-Kanal zogen Männer in schwarzen Trauergewändern durch die Straßen und skandierten: "Mursi ist der Feind Gottes". Auch in der Hafenstadt Alexandria, in Ismailia und in Kairo gab es Protestmärsche gegen Mursi.

    Links
    Mahnende Worte - und kein Geld
    Bislang mehr als 60 Tote

    Seit Freitag vor einer Woche, dem zweiten Jahrestag des Aufstands gegen den früheren Machthaber Husni Mubarak, wurden rund 60 Menschen bei Protesten gegen Mursi getötet. Die schwersten Ausschreitungen mit Dutzenden Toten gab es in Port Said. "Wir werden sterben so wie sie, um Gerechtigkeit zu erzwingen", riefen die Demonstranten. Freitag war auch der Jahrestag der Fußballkrawalle von Port Said, bei denen im vergangenen Jahr 70 Menschen umkamen. Die Todesurteile gegen 21 mutmaßliche Anführer der Krawalle hatten am vergangenen Samstag die Unruhen dort ausgelöst. Mursi rief daraufhin für Port Said und andere Städte den Notstand aus und verhängte nächtliche Ausgangssperren.

    Aufruf zum Gewaltverzicht verhallt
    Am Freitag versammelten sich in Kairo wieder Hunderte Demonstranten auf dem Tahrir-Platz in der Innenstadt. Nach den Freitagsgebeten stieg die Teilnehmerzahl weiter. Auf dem Platz war es in der Vergangenheit wiederholt zu Zusammenstößen mit Anhängern der Muslimbruderschaft gekommen.

    Die Muslimbrüder, die Mursi unterstützen, und Oppositionsgruppen hatten zuvor in einer gemeinsamen Erklärung zum Gewaltverzicht aufgerufen. Doch kaum endete das Krisentreffen, zu dem der führende islamische Geistliche Scheich Ahmed al-Tajeb eingeladen hatte, kündigte die Opposition neue Kundgebungen an. "Wir haben das Mubarak-Regime mit einer friedlichen Revolution zu Fall gebracht, und wir sind entschlossen, dieselben Ziele genau so wie damals zu erreichen, ganz gleich, wie groß die Opfer oder die barbarische Unterdrückung sind", schrieb Oppositionsführer Mohamed ElBaradei via Twitter.


    Die Opposition wirft Mursi vor, die Ziele und den Geist der Revolution verraten zu haben, indem er zu viel Macht in seiner Hand und bei den Muslimbrüdern konzentriere. Diese wiederum halten der Opposition vor, den ersten demokratisch gewählten Präsidenten des Landes stürzen zu wollen.

    Wirtschaftsbeziehungen an den Nil

    Deutschland wichtig für Ägypten

    Tanklager in Hurghada / Quelle: imago

    Deutschland ist für Ägypten der drittwichtigste Handelspartner nach den USA und China. Nach Deutschland ausgeführt werden zu knapp zwei Drittel Erdöl, zu gut einem Achtel Textilien und Bekleidung, gefolgt von Nahrungsmitteln, Elektrotechnik und chemischen Erzeugnissen.

    Ägypten nicht so wichtig für Deutschland

    Machinenbauer / Quelle: dpa

    Ägypten hat für Deutschland mit Rang 47 einen wesentlich geringeren Stellenwert unter seinen Handelspartnern. Mehr als ein Viertel der Ausfuhren deutscher Firmen sind Maschinen, gefolgt von chemischen Erzeugnissen mit gut einem Fünftel, mehr als ein Zehntel der Ausfuhren sind Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile, gefolgt von Produkten der Elektrotechnik, Arzneimitteln und Kunststoffen. 2011 waren die Ausfuhren nach Ägypten um gut 22 Prozent eingebrochen, 2012 hat sich die Lage stabilisiert.

    Ägypten wichtig als Urlaubsland

    Strand in Scharm El-Scheich / Quelle: dpa

    Als Urlaubsland ist Ägypten bei den Deutschen jedoch seit langem beliebt. Inzwischen stehen die Deutschen auf Platz zwei der Gästenationen - nach den Russen und vor den Briten. In den ersten neun Monaten 2012 kamen laut ägyptischem Fremdenverkehrsamt rund 830.000 deutsche Urlauber nach Ägypten. Das bedeutete im Vergleich zu 2010 ein Minus von 12,1 Prozent, gegenüber 2011 waren es jedoch 29,1 Prozent mehr.

    Auch insgesamt konnte sich der Tourismus in Ägypten 2012 noch nicht vollständig von dem Einbruch des Vorjahres erholen: Aus aller Welt waren da bis Ende Dezember 11,5 Millionen Reisende nach Ägypten gekommen. 2010 waren es noch 14,7 Millionen gewesen, 2011 aber nur 9,84 Millionen.

    (von Brigitte Scholtes)

    01.02.2013, Quelle: reuters
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen