Japan hat im April wieder ein Handelsdefizit verbucht. Wie das Finanzministerium auf vorläufiger Basis bekanntgab, belief sich der Fehlbetrag auf 879,9 Milliarden Yen (6,7 Milliarden Euro). Die Ausfuhren der drittgrößten Volkswirtschaft erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,8 Prozent. Die Importe legten jedoch deutlicher zu, und zwar um 9,4 Prozent. Ursache ist vor allem der über 20 Prozent gesunkene Yen, was die Importe vor allem von Rohstoffen wie Öl und Gas verteuert hat. Im März hatte das Handelsdefizit noch 362,4 Milliarden Yen betragen.