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25.05.2013

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Nach 1:3 gegen Freiburg

Schalke stellt Stevens kalt

  • Video Schalke: Stevens muss gehen
  • Video Heldt: "Erstmal Gedanken machen"
  • Video "Der Einzelne stärkt die Gemeinschaft"
  • VideoSchalke: Stevens muss gehen

    Huub Stevens ist nicht mehr Trainer des FC Schalke 04. Nach der Niederlage gegen Freiburg trennte sich der Klub von seinem "Jahrhundertrainer". Zunächst übernimmt Jens Keller.

    (16.12.2012)
    VideoHeldt: "Erstmal Gedanken machen"

    Der Schalker Manager nach der ernüchternden 1:3-Niederlage gegen den SC Freiburg im Gespräch mit ZDF-Reporter Thomas Skulski.

    (15.12.2012)
    Video"Der Einzelne stärkt die Gemeinschaft"

    Der Freiburger Trainer Christian Streich nach dem 3:1-Erfolg auf Schalke über das Erfolgsrezept der Breisgauer.

    (15.12.2012)

    Die 1:3-Niederlage gegen Freiburg ist eine zu viel: Huub Stevens verliert seinen Job als Schalke-Trainer. Der wollte seinen Vertrag bis Saisonende eigentlich noch vollenden - doch daraus wird nichts. 

    Horst Heldt windet sich verbal. "Bitte haben Sie Verständnis, wenn ich erstmal meine eigenen Gedanken finden muss", lässt der Fußball-Manager auf die Frage wissen, ob Huub Stevens denn im Pokal-Achtelfinale am Dienstag gegen Mainz noch Schalke-Trainer sei. Nebenan tut der bereits sichtlich angeschlagene Stevens seine eigene Ansicht kund: "Die Diskussion haben wir nicht. Wir haben eine Absprache, dass wir uns in der Winterpause unterhalten." Die Frage, ob er Coach "auf Schalke" bleibe, müsse man "anderen Verantwortlichen stellen".

    Sendehinweis

    Mehr Informationen zum Stevens-Rauswurf in der SPORTreportage - um 17.10 Uhr im ZDF

    Heldt: Das tut weh
    Doch die haben keine Geduld mehr. Heldt, der zurecht von einer "insgesamt sehr, sehr hektischen" Situation sprach, macht sich nach dem 1:3 gegen Freiburg über Nacht seine Gedanken - und Stevens wird am Sonntagmorgen zum Gespräch gebeten. Resultat: Schalkes "Jahrhunderttrainer" muss zusammen mit seinem Assistenten Markus Gisdol gehen.

    Die Entscheidung sei allen Beteiligten angesichts der großen Verdienste, die sich Stevens um den Verein erworben hat, "alles andere als leicht gefallen", heißt es in einer Erklärung. Die Mechanismen des Fußballgeschäfts sprechen im Grunde schon am Samstagabend gegen Stevens. "Das tut weh im Augenblick. Natürlich ist unser Anspruch ein anderer", kommentiert Heldt das sechste Spiel der Schalker in Serie ohne Sieg und das Absacken auf den siebten Tabellenplatz. Heldt: "Wir sind leider hinter unseren Erwartungen geblieben, erfolgreichen Fußball spielen zu wollen." Die Frage nach der Zukunft von Stevens kann oder will Heldt zu diesem Zeitpunkt "nicht zufriedenstellend beantworten".

    "Das ist so im Profi-Fußball"

    Schalke-Profi Christoph Metzelder tut es indirekt - wohl aus dem untrüglichen Gefühl heraus, dass Stevens als schwächstes Glied der Kette zum schnellen Opfer werden würde, zumal "das ganze Gebilde momentan sehr zerbrechlich ist". Metzelder schwant Böses für Stevens: "Das ist einfach so im Profifußball. Es kommt alles zusammen, auch in den vergangenen Wochen. Und das ist gefährlich", ergänzt der erfahrene Metzelder, der zu diesem Zeitpunkt trotz aller Ahnungen noch von einer zumindest kurzfristigen gemeinsamen Zukunft mit Stevens ausgeht: "Für das Pokalspiel müssen wir uns noch mal zusammenreißen, um das Jahr mit einem positiven Erlebnis zu beenden."

    Auch Stevens, den die Schalker nach dem Rücktritt des damaligen Schalker Chefcoachs Ralf Rangnick aus gesundheitlichen Gründen im September 2011 zum zweiten Mal verpflichtet hatten, will dieses Erlebnis noch haben. Er betont zwar, seine eigene Zukunft sei nicht so wichtig. Aber er will seinen bis Saisonende laufenden Vertrag vollenden. Seine Kurzzeit-Vorgabe: "Das Spiel gegen Freiburg aufarbeiten und am Dienstag wieder Leistung bringen."

    Keller übernimmt den Job

    Es wird nichts aus diesem Vorhaben. Schalkes U 17-Coach Jens Keller übernimmt die Aufgabe und leitet 13 Stunden nach dem Ende der Freiburg-Partie erstmals das Profitraining. Fraglich ist, ob diese Maßnahme nur übergangsweise Bestand haben oder zur Rückrunde ein Neuer präsentiert wird. Schalke-Boss Clemens Tönnies versichert indes: "Er wird garantiert bis zum Ende der Saison bleiben. Wir werden uns ansehen, wie Keller arbeitet."

    Dennoch wird Christian Gross als möglicher Ersatzkandidat gehandelt. Ihn kennt Heldt noch aus gemeinsamen Zeiten beim VfB Stuttgart, stellte den Schweizer dort im Dezember 2009 ein. Gross' Nachfolger wurde zehn Monate später Jens Keller.

    17. Spieltag im Überblick

    1899 Hoffenheim - Borussia Dortmund 1:3 (1:1)

    Compper gegen Leitner / Quelle: reuters

    Borussia Dortmund hat die Hinrunde mit einem 3:1 (1:1)-Sieg in Hoffenheim abgeschlossen. Damit überwintert der deutsche Meister auf dem dritten Tabellenplatz. Hoffenheim fehlen auf dem Relegationsplatz inzwischen schon sieben Punkte auf Platz 15.

    Die Gastgeber zeigten sich nach zuletzt fünf Liga-Pleiten in Folge stark verbessert und hielten in der ersten Halbzeit gut mit. Das 1:1 zur Pause war für die TSG die Belohnung. Nach dem Seitenwechsel wurde der BVB aber immer stärker. Nach Vorarbeit von Reus schob Großkreutz zur Führung ein. Lewandowski traf aus spitzem Winkel zum Endstand.

    STATISTIK

    Hoffenheim: Casteels - Beck, Delpierre, Compper, Johnson - Rudy - Schröck, Weis (70. Firmino), Salihovic, Volland (62. Ochs) - Schipplock (62. Joselu)

    Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Blaszczykowski - Gündogan - Leitner, Großkreutz (75. Perisic) - Reus (83. Kirch), Götze (89. Hofmann) - Lewandowski

    Schiedsrichter: Florian Meyer (Burgdorf)
    Tore: 0:1 Götze (26.), 1:1 Schipplock (35.), 1:2 Großkreutz (58.), 1:3 Lewandowski (66.)
    Zuschauer: 30.150 (ausverkauft)
    Gelbe Karten: Weis (2) -

    STIMMEN

    Interimstrainer Frank Kramer (1899 Hoffenheim): "Die Jungs haben alles gegeben. Man kann der Mannschaft heute keinen Vorwurf machen. Alles andere werden wir jetzt in Ruhe besprechen."

    Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): "Das war eine Willensleistung. Da haben wir uns am eigenen Kopf aus der Scheiße gezogen. Man hat gemerkt, wir wir uns in der ersten Halbzeit haben einlullen lassen."

    Werder Bremen - 1. FC Nürnberg 1:1 (0:0)

    Hunt gegen Simons / Quelle: imago

    Werder Bremen hat durch einen strittigen Ausgleich eine Heimniederlage gegen den 1.FC Nürnberg verhindert. Kurz vor dem Abpfiff fälschte Petersen aus dem Abseits heraus einen Schuss zum 1:1 (0:0) ab, nachdem der Club kurz zuvor in Führung gegangen war.

    Bremen war von Beginn an die aktivere Mannschaft und erarbeitete sich zahlreiche Torchancen. Ein Treffer wollte aber in der ersten Halbzeit nicht gelingen. In der zweiten Hälfte blieb Werder am Drücker, aber auch Nürnberg kam zu guten Gelegenheiten. In einer turbulenten Schlussphase traf erst Gebhart, dann fiel das umstrittene 1:1.

    STATISTIK

    Bremen: Mielitz - Gebre Selassie, Prödl, Sokratis, Schmitz - Junuzovic - De Bruyne, Hunt (83. Akpala) - Arnautovic (68. Fritz), Elia - Petersen

    Nürnberg: Raphael Schäfer - Chandler, Nilsson, Klose, Pinola - Simons, Balitsch (60. Cohen) - Kiyotake (46. Mak), Feulner (77. Plattenhardt), Gebhart - Polter

    Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)
    Tore: 0:1 Gebhart (82.), 1:1 Petersen (88.)
    Zuschauer: 38.553
    Gelbe Karten: Arnautovic (5) - Gebhart (3), Chandler (4), Cohen, Klose (3)

    STIMMEN

    Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): "Das Spiel steht für die Halbserie. Wir haben sehr oft das Spiel kontrolliert und viele Chance gehabt. Dafür sind wir nicht oft genug als Sieger vom Platz gegangen. Das müssen wir abstellen."
     
    Trainer Dieter Hecking (1. FC Nürnberg) "Wir müssen immer alles akzeptieren, wenn gegen uns gepfiffen wird. Das geht nicht. Irgendwann ist ein Punkt erreicht, wo ich als Trainer des 1. FC Nürnberg sagen muss: Es reicht. Unter dem Strich war es ein verdientes Unentschieden."

    Bayer Leverkusen - Hamburger SV 3:0 (2:0)

    Stefan Kiessling erzielt das 1:0 / Quelle: dpa

    Bayer Leverkusen überwintert nach einem 3:0 (2:0)-Erfolg gegen den Hamburger SV
    auf dem zweiten Tabellenplatz. Der HSV bleibt nach einer wechselhaften Hinrunde dagegen im Mittelfeld der Tabelle.

                                          
    Leverkusen kam gut in die Partie und erspielte sich die besseren Gelegenheiten. Vor allen Dingen die Torschützen Kießling und Schürrle sorgten in der ersten Hälfte für Alarm. HSV-Keeper Adler wurde von seinen Vorderleuten ein ums andere Mal allein gelassen und konnte einem bei seiner Rückkehr zum Ex-Klub nur Leid tun. In der zweiten Halbzeit krönte Kießling mit seinem zweiten Treffer eine starke Hinrunde.

    STATISTIK

    Leverkusen: Leno - Hosogai, Wollscheid, Toprak, Boenisch - Rolfes - Lars Bender, Hegeler - Castro (85. Renato Augusto), Schürrle (72. Kohr) - Kießling (83. Junior Fernandes)


    Hamburg: Adler - Diekmeier, Mancienne, Westermann, Lam - Badelj (83. Rincon) - Skjelbred (65. Ilicevic), Aogo - Arslan - Son (65. Beister), Rudnevs

    Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Oberasbach)
    Tore: 1:0 Kießling (27.), 2:0 Schürrle (36.), 3:0 Kießling (66.)
    Zuschauer: 29.489

    STMMEN ZUM SPIEL

    Trainer Sascha Lewandowski (Bayer Leverkusen): "Das war eine überzeugende Vorstellung meiner Mannschaft. In der zweiten Halbzeit haben wir dem HSV in manchen Szenen zu viel Raum gegeben, aber unter dem Strich war es sicher ein verdienter Erfolg."


    Trainer Thorsten Fink (Hamburger SV): "Leverkusen war gedanklich viel schneller. Wir hatten zu viele Fehlpässe und haben es nicht geschafft, unsere Stärke auf den Platz zu bringen. Damit ist das Spiel schnell erklärt."

    VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt 0:2 (0:2)

    Wolfsburgs Simon kKjaer (l.) spielt gegen Frankfurts Olivier Occean / Quelle: dpad

    Eintracht Frankfurt hat seine starke Hinserie mit einem Sieg beendet. Der Aufsteiger gewann mit 2:0 (2:0) beim VfL Wolfsburg und überwintert mit 30 Punkten in der Spitzengruppe der Liga.
                                           
    Frankfurt trat von Beginn an mit viel  Selbstbewusstsein auf und kombinierte flüssig. Die frühe Führung war der verdiente Lohn. Nach einer Roten Karte für Wolfsburgs Josue schalteten die Gäste schnell und erzielten nach einem weiten Ball umgehend den zweiten Treffer. Gegen dezimierte "Wölfe" zeigte die Eintracht in der Folge eine reife Leistung. In einer zerfahrenen zweiten Hälfte ließ Frankfurt nichts anbrennen.

    STATISTIK

    Wolfsburg: Benaglio - Fagner, Naldo, Kjaer, Marcel Schäfer - Polak (74. Madlung), Josue - Hasebe (63. Kahlenberg), Diego, Vieirinha (85. Jönsson) - Dost

    Frankfurt: Trapp - Jung, Zambrano, Butscher, Oczipka - Schwegler, Rode - Aigner (77. Matmour), Inui (81. Celozzi) - Occean (87. Lanig), Meier

    Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)
    Tore: 0:1 Meier (12.), 0:2 Inui (18.)
    Zuschauer: 26.452

    STIMMEN

    Trainer Lorenz-Günther Köstner (VfL Wolfsburg): "Es hätte mir besser gefallen, wenn mein Team erst an die Defensive gedacht hätte. Gegen so eine starke Mannschaft muss man besser verteidigen. In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft wenigstens gewollt. Ich hätte gerne ein paar Punkte mehr, dafür übernehme ich die Verantwortung."

    Trainer Armin Veh (Eintracht Frankfurt): "Wir waren sofort im Spiel und sind in Führung gegangen. Nach der Roten Karte war es wichtig, dass wir sofort das 2:0 gemacht haben. Danach haben wir uns das richtig gut ausgespielt, mir hat nur nicht gefallen, dass wir nicht auf das 3:0 gespielt haben. Ich bin sehr zufrieden - zumal ich jetzt Urlaub habe."

    FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart 3:1 (0:0)

    1. FSV Mainz 05 - VFB Stuttgart / Quelle: dpa

    Der FSV Mainz 05 hat sich zum Abschluss der Hinrunde mit einem 3:1 (0:0)-Sieg gegen den VfB Stuttgart im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Für die Gäste gab es dagegen nach drei Liga-Siegen in Folge wieder eine Niederlage.

    In der ersten Halbzeit zeigten die Hausherren eine engagierte Vorstellung, die Tore blieben trotz guter Gelegenheiten aber aus. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch. Stuttgart ging in Führung, aber Mainz schlug umgehend zurück. Beide Teams spielten in der Folge auf Sieg. Am Ende setzten sich die   Hausherren aber verdient durch.

    STATISTIK

    Mainz: Heinz Müller - Pospech, Svensson (77. Bell), Kirchhoff, Zabavnik (83. Diaz) - Baumgartlinger, Soto - Nicolai Müller, Marco Caligiuri - Szalai, Ivanschitz (89. Polanski)

    Stuttgart: Ulreich - Rüdiger (90.+1 Röcker), Maza, Niedermeier, Boka - Kuzmanovic - Gentner, Holzhauser (68. Hajnal) - Harnik, Traore (77. Didavi) - Ibisevic

    Schiedsrichter: Felix Brych (München)
    Tore: 0:1 Heinz Müller (48., Eigentor), 1:1 Nicolai Müller (55.), 2:1 Nicolai Müller (71.), 3:1 Soto (90.+2)
    Zuschauer: 31.376
    Gelbe Karten: Nicolai Müller (3), Zabavnik (3), Kirchhoff (5) - Ibisevic (5), Harnik (2)

    STIMMEN

    Thomas Tuchel (FSV Mainz 05): "Ich bin außergewöhnlich zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Wir haben absolut verdient gewonnen. Dass wir das Spiel nach einem 0:1 noch drehen, macht es umso besonderer. Meine Mannschaft liefert in Heimspielen Woche für Woche wirklich Topleistungen ab. So eine Lust auf Leistung ist wirklich außergewöhnlich. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft."

    Trainer Bruno Labbadia (VfB Stuttgart): "Wenn man das ganze Spiel sieht, war es ein verdienter Sieg der Mainzer. Uns hat die letzte Konsequenz im Zweikampfverhalten gefehlt. Vor allem hat mich geärgert, das wir nach der Führung eine gute Phase hatten und wie aus dem Nichts den Ausgleich kassiert haben. Alles in allem haben wir nicht soviel zusetzten können, wie wir es gewollt haben. Aber die Mannschaft ist voll am Anschlag. Ich kann ihr keine Vorwürfe machen."

    Greuther Fürth - FC Augsburg 1:1 0:1)

    SPVGG Greuther Fürth - FC Augsburg / Quelle: dpa

    Die Abstiegskandidaten Greuther Fürth und FC Augsburg haben einen Befreiungsschlag verpasst. Nach dem 1:1 (0:1) überwintern beide Teams mit nur neun Punkten und brauchen ein kleines Fußballwunder, um doch noch den Klassenerhalt zu schaffen.                      
                                           
    In einer schwachen Partie zeigte Augsburg zunächst die bessere Spielanlage, Fürth wirkte nach dem frühen Rückstand verunsichert und ideenlos. Nach der Pause wurden die Franken etwas besser, brauchten zum Ausgleich aber eine Menge Glück: Vor dem Abstaubertor von Sobiech wurde der Ball gleich mehrfach abgefälscht.

    STATISTIK

    Fürth: Hesl - Nehrig, Sobiech, Mavraj, Schmidtgal - Fürstner, Prib - Klaus (69. Mikkelsen), Stieber - Nöthe (78. Hefele), Asamoah (59. Azemi)

    Augsburg: Amsif - Vogt (46. Sankoh), Callsen-Bracker, Klavan, Ostrzolek - Koo, Baier - Musona (75. Petrzela), Oehrl, Werner (81. Sio) - Mölders

    Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
    Tore: 0:1 Mölders (10.), 1:1 Sobiech (69.)
    Zuschauer: 16.340
    Rote Karte: Sio wegen groben Foulspiels (85.)
    Gelb-Rote Karte: Mavraj wegen wiederholten Foulspiels (76.)

    STIMMEN

    Trainer Mike Büskens (SpVgg Greuther Fürth): "Mit dem Unentschieden müssen wir leben. Ob wir damit leben können, wird die Zukunft zeigen."

    Trainer Markus Weinzierl (FC Augsburg): "Ein Sieg hätte uns gut getan. Das 1:1 ist für beide zu wenig, für uns auf jeden Fall."

    Fortuna Düsseldorf - Hannover 96 2:1 (1:0)

    Sergio Pinto beim Torschuss / Quelle: dpa

    Fortuna Düsseldorf hat seine starke Vorrunde mit dem dritten Heimsieg in Folge gekrönt. Die Rheinländer gewannen gegen Hannover 96 mit 2:1 (1:0) und haben mit 21 Punkten einen komfortablen Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Hannover muss das Ziel Europa League aus der Verfolgerposition anpeilen.        
                                           
    Hannover hatte mehr Ballbesitz, war aber meist zu unpräzise im Zusammenspiel, so dass die Fortunen-Führung zur Pause in Ordnung ging. Nach dem Wechsel glich Hannover überraschend aus und schien danach dem Sieg näher zu sein, doch ein schöner Freistoß von Ilsö ließ die Fortuna jubeln. 

    STATISTIK

    Düsseldorf: Giefer - Balogun, Bodzek, Juanan, van den Bergh - Lambertz, Oliver Fink - Reisinger, Bellinghausen (76. Cha) - Schahin (62. Rafael), Ilsö (86. Levels)

    Hannover: Zieler - Cherundolo, Eggimann, Christian Schulz, Rausch (86. Pander) - Schmiedebach (85. Abdellaoue), da Silva Pinto - Schlaudraff (22. Chahed), Huszti - Ya Konan, Diouf

    Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg)
    Tore: 1:0 Schahin (39.), 1:1 Diouf (69.), 2:1 Ilsö (83.)
    Zuschauer: 47.623

    STIMMEN


    Trainer Norbert Meier (Fortuna Düsseldorf): "Das war eine gelungene Hinrunde, und ich bin sehr froh, dass wir dieses Erfolgserlebnis mit in die kurze Winterpause nehmen können. Wir müssen einen Riesenaufwand betreiben, um annähernd mithalten zu können. Das ist erste Liga, da musst du immer hellwach sein."

    Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): "Die Hinrunde endet nicht besonders erfreulich für uns, obwohl wir das Spiel in der zweiten Halbzeit gut im Griff hatten. All die Tugenden, die Fortuna stark machen, haben wir heute nicht gezeigt. Und unsere wenigen Chancen haben wir auch noch liegen gelassen. Wir müssen lernen, auswärts auch mal ein 1:1 einfach mitzunehmen."

    FC Schalke 04 - SC Freiburg 1:3 (1:2)

    FC Schalke 04 - SC Freiburg / Quelle: ap

    Die Talfahrt des FC Schalke hat sich auch im letzten Spiel der Hinrunde fortgesetzt. Gegen den SC Freiburg kassierten die Gelsenkirchener eine bittere 1:3 (1:2)-Heimpleite und rutschten auf den siebten Tabellenplatz ab. Freiburg hingegen ist jetzt Fünfter.       
                                           
    Schalke begann druckvoll und ging folgerichtig in Führung. Doch Freiburg schlug schnell zurück und drehte das Spiel - begünstigt von haarsträubenden Patzern in der Hintermannschaft der Königsblauen. S04 steckte zwar nicht auf, doch ließen die Schalker Übersicht und Cleverness vermissen. Freiburg stand kompakt und siegte verdient. 

    STATISTIK

    Schalke: Hildebrand - Uchida (29. Metzelder), Höwedes, Matip, Christian Fuchs - Moritz (59. Pukki), Neustädter - Farfan, Holtby (83. Marica), Draxler - Huntelaar

    Freiburg: Baumann - Hedenstad, Flum, Diagne, Sorg - Schuster, Makiadi - Schmid, Daniel Caligiuri - Rosenthal, Max Kruse (88. Guede)

    Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)
    Tore: 1:0 Farfan (20.), 1:1 Rosenthal (26.), 1:2 Schmid (32.),
    1:3 Rosenthal (61.)
    Zuschauer: 60.620

    Gelb-Rote Karten: Huntelaar wegen wiederholten Foulspiels (82.), Rosenthal wegen wiederholten Foulspiels (81.)

    STIMMEN

    Trainer Huub Stevens (Schalke 04): "Ich habe einen Vertrag bis zum Ende der Saison und will diesen auch erfüllen. Ich habe hier angefangen, weil ich doch ein wenig Fan bin von diesem Verein bin. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich bei den Spielern nicht mehr ankomme."

    Trainer Christian Streich (SC Freiburg): "Interessant ist die Art und Weise, wie die Mannschaft arbeitet und Fußball spielt und immer wieder Kreativität entwickelt. Da freuen wir uns schon ein bisschen. Die Frage nach der Europa League ist für mich ohne Belang."

    Bayern München - Bor. Mönchengladbach 1:1 (0:1)

    FC Bayern - Mönchengladbach VT Faktenbox / Quelle: reuters

    Bayern München hat die Krönung seiner spektakulären Hinrunde verpasst. Gegen Borussia Mönchengladbach kam der Rekordmeister nur zu einem 1:1 (0:1).                         

    Der FC Bayern dominierte den Beginn und hatte zunächst auch gute Chancen. Dann kam Gladbach besser ins Spiel und ging durch einen von Boateng verursachten   
    Handelfmeter sogar in Führung. Nach der Pause rettete ter Stegen gegen Schweinsteiger prächtig, ehe Shaqiri nach einem Marx-Fehlpass den Ausgleich erziel-
    te. Danach waren die Bayern dem Sieg näher, doch spätestens bei ter Stegen war Endstation.                        


    STATISTIK
    Bayern München: Neuer - Lahm, Boateng, Dante, Alaba - Javi Martínez (38. Shaqiri), Schweinsteiger - Müller (80. Pizarro), Kroos, Ribéry - Mandzukic (57. Gomez)

    Bor. Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Brouwers, Wendt - Marx - Herrmann (79. Rupp), Nordtveit, Cigerci (76. Xhaka), Arango - Hanke (75. de Camargo)

    Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden)
    Tore: 0:1 Marx (21./Handelfmeter), 1:1 Shaqiri (59.)
    Zuschauer: 71.000 (ausverkauft)
    Gelbe Karten: Dante (3) / Cigerci (2), Nordtveit (4)


    STIMMEN
    Trainer Jupp Heynckes (Bayern München): "Wir haben gegen eine sehr defensive Mannschaft besonders in der zweiten Halbzeit ein sehr gutes Spiel gemacht. Ter Stegen war der überragende Mann. Wir haben es nicht verstanden, aus den vielen Chancen das 2:1 zu erzielen."

    Trainer Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): "In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt, ein gutes Pressing gemacht, wir waren gefährlich. In der zweiten Halbzeit waren wir zu viel in unserer hälfte, wir konnten nicht mehr so hoch spielen. Aber trotzdem haben wir einen Punkt, ich bin extrem zufrieden. Die Mannschaft hat gut funktioniert."

    16.12.2012
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