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Stiftung Warentest
Schlechte Noten für Stromtarif-Rechner
Bild Strompreis-Portal
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Vergleichsportale für Stromtarife sind nach Ansicht der Stiftung Warentest zu unübersichtlich. Von zehn getesteten Portalen erhielt keines eine gute Note. Das beste bekam die Note 2,6 - das schlechteste Portal schnitt mit 4,9 ab.
Vergleichsportale sind bei der Suche nach einem neuen Stromanbieter laut Stiftung Warentest nur für geübte Nutzer auch eine Hilfe. Kein Stromtarifrechner sei verbraucherfreundlich, urteilte das Magazin "Test" in seiner März-Ausgabe. Von zehn Portalen kamen demnach fünf auf ein "befriedigend", vier auf ein "ausreichend" und eins sogar auf "mangelhaft". Gute Noten gab es für keines der Portale.Die Tester bemängelten vor allem, dass Verbraucher mit den voreingestellten Suchoptionen nicht unbedingt den fairsten Anbieter empfohlen bekämen. Stattdessen landeten sie bei Tarifen mit Vorkasse, undurchsichtigen Preisen und wenig Flexibilität bei einer Kündigung. Das Versprechen, durch einen Anbieter bis zu 1.000 Euro einsparen zu können, sei zudem unrealistisch.Testergebnisse im Detail
Getestete Portale
Von zehn getesteten Portalen bekam verivox.de die Bestnote 2,6, allerdings müsse man hier für faire Angebote in den Voreinstellungen einige Häckchen entfernen.
Fairere Angebote trotz Voreinstellungen bietet dagegen das zweitplatzierte Portal hauspilot.de (Note 2,8), allerdings ist hier der Stromanbieter-Wechsel kostenpflichtig.
Die letzten Plätze belegte presivergleich.de/strom mit der Note 4,3. Für stromtarife.de gab es mit 4,9 ein mangelhaft.
Faire Tarife
Faire Tarife zeichnen sich durch monatliche Abschlagszahlung aus.
Sie geben eine Preisgarantie - mindestens für Strombeschaffung und Netzentgelte.
Es gibt einen festen Neukundenbonus. Die Kündigungsfrist ist kurz, nicht mehr als sechs Wochen zum Ende der ersten Laufzeit. Bei fairen Tarifen gibt es auch eine kurze Anschlusslaufzeit, zudem bieten sie Ökostrom mit Gütesiegeln an.
Unfaire Tarife
Unfaire Tarife verlangen den geschätzen Stromverbrauch per Vorkasse, bis zu 12 Monate im Voraus. Ein großer Neukundenbonus macht den Tarif nur im ersten Jahr günstig, im zweiten Jahr wird es teurer. Lange Anschlusslaufzeiten binden bei verpasster Kündigung ein Jahr oder länger an den Vertrag. Unfaire Tarife verkaufen feste Strommengen im Pakettarif. Verbraucht der Kunde mehr, muss er dazuzahlen, vebraucht er weniger, gibt es kein Geld zurück. Für Ökostrom gibt es kein Siegel.
(Quelle: Stiftung Warentest 03/2013)



