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merkzettel

DFL-Sicherheitspapier verabschiedet

Schnellschuss auf Kosten der Fans?

  • Video Pro Fans: "Dialog mit der DFL sinnlos"
  • Video DFL-Sicherheitskonzept abgesegnet
  • Video Schnellschuss gegen die Fans?
  • Video Rettig: "DFL-Sicherheitskonzept wichtig"
  • VideoPro-Fans: Dialog sinnlos

    "Wir hatten Hoffnung auf ein Umdenken", so Philipp Markhardt von der Initiative "Pro Fans" zu der Verabschiedung des Sicherheitskonzepts für Fußballstadien. Das Ergebnis sei "schockierend".

    (13.12.2012)
    VideoDFL-Sicherheitskonzept verabschiedet

    Das Konzept wurde in Frankfurt abgenickt. Die Fanszene fühlt sich übergangen. Mindestens 500 demonstrierten in Frankfurt, wo abgestimmt wurde. Fan-Initiativen haben bereits neue Proteste angekündigt.

    (13.12.2012)
    VideoSchnellschuss gegen die Fans?

    Die Politik hat Druck gemacht und die Verantwortlichen im deutschen Fußball haben reagiert: Mit dem neuen Sicherheitskonzept will die Deutsche Fußball Liga die Sicherheit in den Stadien weiter verbessern. Die Fans fühlen sich aber ausgegrenzt, das neue Konzept grenze mehr aus, als es verbinde. Experten warnen davor, die Anhänger in Sippenhaft zu nehmen.

    (12.12.2012)
    VideoRettig: "DFL-Sicherheitskonzept wichtig"

    "Das neue Sicherheitskonzept in Fußballstadien ist eine echte Verbesserung", so Andreas Rettig, designierter DFL-Geschäftsführer. Fanverbände seien in die Entstehung des Konzepts eingebunden worden.

    (12.12.2012)

    Kurzmeldung

    • ProFans: Das Schweigen geht weiter 09:14 13.12.2012
      Die Organisatoren des Schweigeprotests gegen das neue Sicherheitskonzept im deutschen Fußball rechnen mit einer Fortsetzung der Aktion. "Ich gehe davon aus, dass am nächsten Spieltag auf jeden Fall noch einmal geschwiegen wird", sagte Philipp Markhardt, Sprecher von "ProFans" und der "12:12"-Kampagne im ZDF-Morgenmagazin. In der Winterpause werde man sich zusammensetzen und sehen, "wie wir weiterverfahren werden", kündigte Markhardt an. Von einem möglichen Boykott eines kompletten Spieltags habe er gehört. "Das halte ich aber für relativ unwahrscheinlich."

    • Klubs verabschieden Sicherheitspapier 15:20 12.12.2012
      Die Vollversammlung der DFL hat das überarbeitete Sicherheitspapier "Stadionerlebnis" beschlossen. Das gab Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball in Frankfurt bekannt. Die Vertreter der 36 Vereine der Bundesliga und 2.Liga erzielten in allen 16 Punkten "mit großer Mehrheit" (31:5 Stimmen) Einigkeit. Wichtigste Streitpunkte des 16 PunkteAntrags, der in seiner ersten Fassung noch erheblichen Protest auch vonseiten der Vereine hervorgerufen hatte, waren Verbesserungen der Einlasskontrollen (Antrag 8) sowie die Festlegung der Risikospiele und Ticketkontingente in den Anträgen 11 und 14.

    • Fortsetzung der Fan-Proteste möglich 17:25 12.12.2012
      Die Fanvertreter lehnen das verabschiedete Sicherheitskonzept im deutschen Fußball rigoros ab und kündigen erneute Aktionen an. "Es steht im Raum, dass weiter protestiert wird", sagte Philipp Markhardt, Sprecher von "ProFans" und der "12:12"-Kampagne. Ben Praße von der Fanvereinigung "Unsere Kurve" sagte, dass noch keine organisierten Maßnahmen geplant seien: "Wie die einzelnen Fans reagieren, wird man am Wochenende sehen." Die Frustration sei groß, erklärte Alex Schulz von "ProFans": "Die Gefahr ist groß, dass jetzt Probleme auftreten, die es vorher nicht gab."

    Die Politik hat Druck gemacht und die Verantwortlichen im deutschen Fußball haben reagiert: Mit dem neuen Sicherheitskonzept will die Deutsche Fußball Liga die Sicherheit in den Stadien weiter verbessern. Die Fans kritisieren, das neue Konzept grenze mehr aus, als es verbinde. Experten warnen davor, die Anhänger in Sippenhaft zu nehmen. 

    Fans in Frankfurt DFL

    ca. 400 Fans demonstrieren in Frankfurt still fūr mehr Mitsprache
    Quelle: Twitter (@NKaben)

    Die 36 Proficlubs haben ein neues Sicherheitskonzept im deutschen Fußball mehrheitlich verabschiedet. Das sagte Karl-Heinz Rummenigge am Rande der Ligaversammlung am Mittwoch in Frankfurt.

    "Nicht von Fans entfernt"

    «Wir haben uns von den Fans nicht entfernt, es scheint nur in der Kommunikation etwas schiefgelaufen zu sein», erklärte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München. Die Vertreter der Vereine einigten sich in der nichtöffentlichen Sitzung
    auf das besonders bei Fanvertretern umstrittene Maßnahmenpaket.

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    Das ZDF ist für Inhalte externer Internetseiten nicht verantwortlich

    Die Anträge, die die Richtlinien des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) betreffen, müssen vom DFB-Präsidium bei seiner Sitzung am 25. Januar noch abgesegnet werden. Dabei könne es aber nur «unwesentliche inhaltliche Anpassungen» geben, so die Deutsche Fußball Liga.

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    Fans demonstieren

    Innenminister von Bund und Ländern hatten DFL und DFB sowie die Vereine aufgefordert, nach vermehrten Ausschreitungen in den Arenen zu einer Entscheidung zu kommen. Mehrere hundert Fans hatten sich trotz bitterer Kälte vor dem Frankfurter Hotel versammelt, ein Polizeiaufgebot riegelte die Tagungsstätte ab.

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    Das Statement der Fanprojekte
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    An den vergangenen drei Spieltagen hatten die Anhänger in den Bundesliga-Stadien mit ihrer Schweige-Aktion über 12 Minuten und 12 Sekunden lautlos, aber eindrucksvoll protestiert.

    Reaktionen zum DFL-Sicherheitspapier

    DFL, DFB, Fans, Vereine, Polizei und Politik

    Reinhard Rauball (DFL-Präsident): "Wir können allen Fans versichern, dass die heutigen Beschlüsse die Fußball-Kultur in Deutschland nicht gefährden. Die angedrohten Eingriffe, die bis zur Abschaffung der Stehplätze reichten, sind damit vom Tisch."                      
                                           
    Wolfgang Niersbach (DFB-Präsident): "Dass die deutliche Mehrheit der Lizenzvereine Geschlossenheit demonstriert und für das Sicherheitskonzept gestimmt hat, ist ein wichtiges Zeichen für den gesamten Fußball und die überwältigende Mehrheit der friedlichen Fans in Deutschland."                  

    Philipp Markhardt (Sprecher der Protestaktion "12:12"): "Das Ergebnis ist sehr unschön. Ich gehe davon aus, dass es neue Proteste geben wird. Neue Stimmungsboykotte oder andere Aktionen könnten sich bis in den März hineinziehen."                                  
                                           
    Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzener FC Bayern): "Es war eine gute Sitzung. Rausgekommen ist das, was ich erwartet hatte. Die Bundesliga hat sich gegen Gewalt, Rassismus und Pyrotechnik ausgesprochen - und das ist gut so."   
                                           
    Klaus Allofs (Manager VfL Wolfsburg): "Ich bin froh darüber, dass den Anträgen zugestimmt worden ist. Nacktscanner wollen wir auch nicht, aber wir wollen
    genaue Kontrollen, weil wir am Ende wollen, dass das Stadion sicher ist."  
                                           
    Martin Kind (96-Präsident): "Ein gutes Signal. Der Fußball kann für die Pseudo-Fans keine Plattform bieten."      

    Carl Jarchow (HSV-Vorstandsvorsitzender): "Dem überwiegenden Anteil der 16 Einzelanträge haben wir inhaltlich aus Überzeugung zugestimmt. Aus unserer    Sicht ist es bedauerlich, dass wir es nicht geschafft haben, mehr Zeit zu gewinnen, um im Dialog mit den Fans für mehr Vertrauen in und Verständnis für das Sicherheitskonzept zu werben."     
                                           
    Dirk Zingler (Präsident Union Berlin): "Es gibt keinerlei Veranlassung, sich einem wodurch auch immer motivierten politischen Druck zu beugen und zum  jetzigen Zeitpunkt symbolisch eine Handlungsfähigkeit unter Beweis zu stellen, die überhaupt nie in Frage stand. Für ein solches Handeln steht der Union Berlin nicht zur Verfügung."     

    Rainer Wendt (Vorsitzender Deutsche Polizeigewerkschaft): "Es war höchste Zeit, dass der zunehmenden Gewalt in und um deutsche Fußball-Stadien mit konkreten Maßnahmen begegnet wird. Die Richtung, die die DFL jetzt einschlägt, ist nachvollziehbar."                  
                                           
    Joachim Herrmann (Innenminister Bayern): "Das ist ein dringend notwendiger Schritt für mehr Sicherheit beim Fußball. Die Sicherheitsbehörden und insbesondere die Polizei werden die Vereine bei der Umsetzung der einzelnen Maßnahmen begleiten und auch tatkräftig unterstützen, um Randale und Chaoten   aus den Stadien zu verbannen."

    Twitter

    Deutscher Fußball, R.I.P.!
    @JulH1904

    Mein Bauchgefühl sagt mir, dass heute einer der traurigsten Tage in der Geschichte der Fussball-Bundesliga wird!
    @chrisse_cologne

    An alle, die geglaubt haben, Fußball und Politik hätten nichts miteinander zu tun: Guten Morgen!
    @CptLC1

    Bin auf die Reaktionen in den Stadien am Wochenende gespannt
    @lovefreeze13

    Mit Blick auf das #Sicherheitskonzept von DFB und DFL wird klar: die Vernunft hat verloren der law an order mob hat gesiegt.
    @JKasek

    Anträge sind durch, das wars mit der Fankultur...vielen Dank an DFB und DFL das der größte Volkssport in Deutschland gestorben ist!
    @Parsiwall

    Das Problem sind nicht mal unbedingt die Punkte, sondern, dass die Fans so gut wie gar nicht einbezogen werden.
    @adalcim

    Gewinner ist der professionelle Fußball und NICHT der Fan. Statt 12:12 sofort 90:00!!
    @Florianisti

    Endlich! Gott sei Dank muss ich mich jetzt auf dem Weg zum sowie im Stadion nicht mehr durch Bürgerkriegsgebiete durchkämpfen.
    @RoBger87

    Das Konzept wird so nicht funktionieren. Fußball und die Fanszene lässt sich nicht mit Schwarz und Weiß beschreiben.
    @kscthebest

    Pressetext der DFL

    Mit großer Geschlossenheit haben die 36 Profi-Clubs heute im Rahmen der Mitgliederversammlung des Ligaverbandes ein umfangreiches Maßnahmenpaket für mehr Sicherheit im Fußball verabschiedet. Nach intensiver Analyse und Diskussion wurden alle 16 vom Vorstand des Ligaverbandes vorgeschlagenen Anträge inklusive einiger Modifikationen mit jeweils deutlich größeren Mehrheiten als erforderlich angenommen. Ziel ist es, die existierenden Sicherheitsmaßnahmen zu optimieren, bei Verstößen gegen geltendes Recht täterorientiert vorzugehen und so Kollektiv-Strafen zu vermeiden.

    "Egal, ob Sitzplatz oder Stehplatz, schweigend oder nicht schweigend, Teilnehmer einer Fan-Demonstration oder Besucher des Familienblocks: Wir können allen Fans versichern, dass die heutigen Beschlüsse die Fußball-Kultur in Deutschland nicht gefährden. Im Gegenteil: Diese Beschlüsse werden dabei helfen, die Fußball-Kultur zu schützen. Die angedrohten Eingriffe, die bis zur Abschaffung der Stehplätze reichten, sind damit vom Tisch", erklärt Liga-Präsident Dr. Reinhard Rauball: "Klar ist aber auch, dass wir in unseren Bemühungen nicht nachlassen dürfen. Die beschlossenen Maßnahmen müssen nun unter Einbindung aller Beteiligten inklusive der Vertreter von Fan-Organisationen umgesetzt werden. Liga und Clubs werden weiter auf Dialog und Prävention setzen. Hier ist die Liga auch bereit, zusätzliche Mittel zu investieren - unter der Voraussetzung, dass sich der Staat nicht aus der Finanzierung von Fan-Projekten zurückzieht."

    Zu den beschlossen Maßnahmen gehören unter anderem die Qualifizierung und Zertifizierung von Ordnungsdiensten, ein verbesserter Austausch von Heim- und Gastverein sowie die verstärkte Einbeziehung der Fan-Beauftragten. Das Bemühen um einen verbindlichen Dialog mit den organisierten Fan-Gruppen wird festgeschrieben, wobei der Verzicht auf Gewalt, Rassismus und politischen Extremismus nicht zur Disposition steht. Für den Einsatz von Pyro-Technik gibt es auch künftig keinen Spielraum. Darüber hinaus kann nun bei infrastrukturellen Defiziten individuell und auf die lokalen Gegebenheiten zugeschnitten nachgebessert werden. Ab der Saison 2013/2014 sollen die statuarischen Änderungen greifen. Nach drei Jahren werden die beschlossenen Maßnahmen mit Blick auf ihre Wirksamkeit überprüft.

    Das heute verabschiedete Konzept wurde in zwei Phasen unter Einbeziehung zahlreicher Rückmeldungen weiterentwickelt, ehe daraus schließlich die heute zur Abstimmung gestellten Anträge geformt wurden. Die beschlossenen Anträge werden zeitnah auf www.bundesliga.de veröffentlicht.

    DFL-Vollversammlung am 12. Dezember

    Anlass der Veranstaltung

    Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) traf sich am 12. Dezember in Frankfurt mit den Vertretern der 36 Profiklubs auf der Mitgliederversammlung, um über das umstrittene Papier «Sicheres Stadionerlebnis» abzustimmen. Die Innenminister der Länder hatten den Klubs mit einschneidenden Maßnahmen gedroht und von den Vereinen einheitliche Regelungen zur Bekämpfung der Gewalt gefordert.

    Normalerweise reicht eine einfache Mehrheit, eine Zwei-Drittel-Mehrheit ist notwendig, wenn bei einem Antrag die Lizenzspielordnung geändert wird.

    Die 16 Anträge in Kurzform zusammengefasst:                            
                                           
    Antrag 1: Die Veranstaltungsleiter von Bundesliga-Spielen bekommen eine genaue Funktionsbeschreibung.                 
    Antrag 2: Ein verbindlicher Dialog zwischen Fans und Klubs wird verankert.
    Anträge 3 und 4: Die Polizei bekommt mehr Kompetenzen.                      
    Antrag 5: Der Ordnungsdienst des Gastvereins wird im Stadion des Heimvereins mit einbezogen.                        
    Antrag 6: Aufgaben der Sicherheitsbeauftragten werden genau festgelegt.    
    Antrag 7: Verbindliche Teilnahme des Veranstaltungsleiters an Sicherheitsbesprechungen bei Risikospielen.         
    Antrag 8: Kontrollen an Stadioneingängen werden verschärft.                 
    Antrag 9: Ordnungsdienstkräfte werden geschult.                              
    Antrag 10: Aufgaben des Fanbeauftragten am Spieltag werden festgelegt.         
    Antrag 11: Festlegungen für Risikospiele und Spiele unter Beobachtung.
    Antrag 12: Ein Zertifizierungsverfahren ("Stadionerlebnis") wird entwickelt.   
    Antrag 13: Eine ständige Kommission Stadionerlebnis wird eingerichtet.     
    Antrag 14: Festgelegt wird, wann das Ticketkontingent für Auswärtsfans reduziert werden darf.
    Antrag 15: Weiterentwicklung der DFB-Sportgerichtsbarkeit (Anträge sollen erst zum DFB-Bundestag im Oktober 2013 erarbeitet werden).                    
    Antrag 16: Erlöse aus der Vermarktung (Fernsehgelder) werden zweckgebunden an die Vereine ausbezahlt, wenn diese wiederholt Sicherheitsmaßnahmen nicht erfüllen.

    Eckpunkte des Papiers

    - Null-Toleranz beim Verbot von Pyrotechnik

    - Erhöhung der Ausgaben für Fan-Betreuung

    - Konsequente Durchsetzung von Stadionverboten

    - Mehr Video-Kameras in den Gäste-Stehplatzbereichen

    - Personalisierte Eintrittskarten

    - Durchsetzung von zivilrechtlichen Ansprüchen gegen die Verursacher

    Strittige Punkte

    Umstrittene Punkte im Konzept «Sicheres Stadion» sind vor allem die Anträge 8, 11 und 14. Bei Spielen mit erhöhtem Risiko, so die DFL, ist die Durchführung von verstärkten Personenkontrollen zu erwägen. Zuvor heißt es, dass Ligaverband und Deutscher Fußball-Bund (DFB) zu keinem Zeitpunkt «statuarische Vorgaben für die Durchführung sogenannter Vollkontrollen» vorgeschlagen haben. Die Entscheidung, in welchem Umfang Fans an den Stadioneingängen durchsucht haben, obliege wie bisher dem Heimverein. Für die Fanvertreter ist damit klar, dass Vollkontrollen nicht kategorisch ausgeschlossen sind. Zumal in dem Antrag steht, dass Kontrolleinrichtungen so beschaffen sein müssen, dass Kontrollen sicher, zügig und angemessen durchgeführt werden können. Da fürchten Kritiker, dass diese öfter in Zelten stattfinden wie kürzlich beim Bundesliga-Spiel FC Bayern - Eintracht Frankfurt.

    Zudem geht es um die mögliche Reduzierung des Ticket-Gästekontingents. Normalerweise stehen den Auswärtsfans wie bisher zehn Prozent der Karten zu. Künftig sollen diese um die Hälfte reduziert werden können, wenn das DFB-Sportgericht nach Zwischenfällen ein entsprechendes Urteil fällt - oder bei «einer anderslautenden Festlegung des Heimvereins bei Spielen mit erhöhtem Risiko». Für Gegner des Sicherheitskonzepts ist diese eine Kollektivstrafe, zudem sehen sie sich dem Wohlwollen des Heimclubs ausgeliefert.

     

    12.12.2012
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