"Wir erleben eine Zunahme neuer Konflikte, und es scheint, dass die alten nicht enden", sagt der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Antonio Guterres zum neuen Flüchtlingsbericht der UNO. Mit 55 Prozent stammten gut die Hälfte der Flüchtlinge aus Konfliktgebieten wie etwa Afghanistan, Somalia, Irak oder Syrien. Auch in den afrikanischen Krisenländern Mali, Demokratische Republik Kongo und Sudan wuchs dem UN-Bericht zufolge die Zahl der Flüchtlinge. Von 45,2 Millionen Betroffenen flüchteten 15,4 Millionen ins Ausland, 28,8 Millionen waren Binnenvertriebene, zudem gab es 937.000 Asylbewerber.