- Mainz
- Aachen
- Angermünde
- Arkona
- Augsburg
- Bad Salzuflen
- Bamberg
- Berlin
- Bonn
- Braunschweig
- Bremen
- Bremerhaven
- Celle
- Chemnitz
- Chieming
- Cottbus
- Cuxhaven
- Dortmund
- Dresden
- Düsseldorf
- Emden
- Erfurt
- Essen
- Frankfurt/Main
- Freiburg
- Freudenstadt
- Garmisch-Partenkirchen
- Gera
- Gießen
- Glücksburg
- Görlitz
- Göttingen
- Greifswald
- Gütersloh
- Halle
- Hamburg
- Hannover
- Helgoland
- Hof
- Karlsruhe
- Kassel
- Kempten
- Kiel
- Köln
- Konstanz
- Landsberg
- Leipzig
- List/Sylt
- Lübeck
- Lüdenscheid
- Magdeburg
- Mannheim
- Mühldorf
- Münster
- Neuburg/Donau
- Norderney
- Nürnberg
- Oberstdorf
- Öhringen
- Passau
- Plauen
- Potsdam
- Putbus
- Regensburg
- Rostock-Warnemünde
- Saarbrücken
- Schleswig
- Schwerin
- Seehausen
- Straubing
- Stuttgart
- Trier
- Ulm
- Waren
- Weiden
- Westermarkelsdorf
- Wiesbaden
- Wittenberg
- Würzburg
Rücktritt im Vatikan
Vatikan will Papst-Wahl vorziehen
BildPapst Benedikt im Vatikan
VideoErster Auftritt nach Rücktritt
VideoSpekulationen über Papst-Nachfolge
Das Konklave zur Wahl eines Nachfolgers von Papst Benedikt XVI. könnte bereits vor dem 15. März beginnen. Das sagte Vatikansprecher Federico Lombardi. Die Versammlung muss normalerweise 15 bis 20 Tage nach dem Ausscheiden eines Papstes beginnen.
Nach der historischen Rücktrittsankündigung von Papst Benedikt XVI. will der Vatikan die Wahl eines Nachfolgers beschleunigen. Wegen der besonderen Umstände könnte das Konklave zur Wahl eines neuen Papstes bereits vor dem 15. März beginnen, kündigte Vatikansprecher Federico Lombardi am Samstag in Rom an. Die eigentlich vorgesehene Frist von 15 bis 20 Tagen nach Beginn der Sedisvakanz ("leerer Stuhl Petri") dient normalerweise dazu, dass die wahlberechtigten Kardinäle genügend Zeit haben, um aus aller Welt nach Rom zu reisen.Rücktritt am 28. FebruarBenedikt will am 28. Februar zurücktreten - ein Schritt, den es in der Neuzeit noch nicht gegeben hat. Da sich die Kardinäle nach dieser Ankündigung aber entsprechend vorbereiten könnten, sei es möglich, den Beginn des Konklaves vorzuziehen, sagte Lombardi weiter. Die kirchenrechtlichen Vorschriften zur Wahl eines neuen Papstes könnten so interpretiert werden. Unmittelbar nach dem Rücktritt von Benedikt hatte es geheißen, bis Ostern solle es ein neues Kirchenoberhaupt geben.
Italiens Hauptstadt Rom bereitet sich derweil für das an diesem Sonntag anstehende vorletzte Angelus-Gebet mit dem Papst auf dem Petersplatz vor. Dazu werden mehr als 100 000 Menschen erwartet. Das Gebet, das der Papst traditionell vom Fenster seines Arbeitszimmers aus mit allen Pilgern auf dem Petersplatz betet, ist auch ein erster wichtiger Test für die Behörden in Rom.Erschöpfung schon früher eingeräumtNach Angaben seines Biografen hat Benedikt seine Erschöpfung bereits vor längerer Zeit eingeräumt. Für ein neues Buch über den Papst habe der Journalist Peter Seewald das Kirchenoberhaupt in den vergangenen Monaten mehrere Male im Vatikan getroffen, zuletzt vor etwa zehn Wochen, schreibt der "Focus".
Teufelsaustreiber dankt dem Papst
Der römische Chefexorzist Gabriel Amorth hat den Einsatz des scheidenden Papsts Benedikt XVI. für Anliegen der Teufelsaustreiber gewürdigt. Bei einer Audienz habe das Oberhaupt der katholischen Kirche "Exorzisten aus aller Welt" empfangen und ihnen "große Ermutigung" gegeben, sagte Amorth. So habe Benedikt XVI. "wirkungsvolle Gebete zur Teufelsaustreibung geschenkt". Bereits vor seiner Wahl zum Papst habe Kardinal Joseph Ratzinger die katholische Kirche so reformiert, dass "die Front im Kampf gegen Satan" gestärkt worden sei, sagte Amorth, oberster Exorzist der Diözese Rom, deren Bischof der Papst ist. Fälle vollständiger Besessenheit seien zwar selten, er habe aber Opfer des Teufels "auf Mauern laufen und wie Schlangen über den Boden gleiten" sehen, sagte Amorth. Amorth hatte in der Vergangenheit etwa die Missbrauchsfälle und die Zerstrittenheit in der Kirche auf den Teufel zurückgeführt.
Der römische Chefexorzist Gabriel Amorth hat den Einsatz des scheidenden Papsts Benedikt XVI. für Anliegen der Teufelsaustreiber gewürdigt. Bei einer Audienz habe das Oberhaupt der katholischen Kirche "Exorzisten aus aller Welt" empfangen und ihnen "große Ermutigung" gegeben, sagte Amorth. So habe Benedikt XVI. "wirkungsvolle Gebete zur Teufelsaustreibung geschenkt". Bereits vor seiner Wahl zum Papst habe Kardinal Joseph Ratzinger die katholische Kirche so reformiert, dass "die Front im Kampf gegen Satan" gestärkt worden sei, sagte Amorth, oberster Exorzist der Diözese Rom, deren Bischof der Papst ist. Fälle vollständiger Besessenheit seien zwar selten, er habe aber Opfer des Teufels "auf Mauern laufen und wie Schlangen über den Boden gleiten" sehen, sagte Amorth. Amorth hatte in der Vergangenheit etwa die Missbrauchsfälle und die Zerstrittenheit in der Kirche auf den Teufel zurückgeführt.
Auf die Frage, was noch von seinem Pontifikat zu erwarten sei, habe der Papst im Sommer geantwortet: "Von mir? Nicht mehr viel. Ich bin doch ein alter Mann, die Kraft hört auf. Ich denke, das reicht auch, was ich gemacht habe." Die Frage, ob er an Rücktritt denke, beantwortete Benedikt demnach so: "Das hängt davon ab, wie weit meine physischen Kräfte mich dazu nötigen werden."



