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20.05.2013

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17:41Göppingen verliert Spiel um Platz drei

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Temperatur-Rekord in München

Verrücktes Weihnachtswetter

  • Video München - warmgeföhnt!
  • Video Fast Frühling im Süden
  • Video Der Norden Deutschlands friert
  • Interaktiv Wetterwissen
  • VideoMünchen - warmgeföhnt!
    (24.12.2012)
    VideoFast Frühling im Süden

    Schneeschmelze und Regen lassen die Flüsse im Südwesten ansteigen. Und die frühlingshaften Temperaturen sorgen für leere Glühweinstände auf den Weihnachtsmärkten - die Eisdielen hingegen freuen sich.

    (23.12.2012)
    VideoDer Norden Deutschlands friert

    Der kalte Seewind ließ die Temperaturen heute im Norden und Nordosten teils auf gefühlte Minus 10 Grad sinken. Autofahrer mussten mit sehr winterlichen Straßenverhältnissen und Eisglätte rechnen.

    (23.12.2012)
    InteraktivWetterwissen
    Wetterwissen - Anwendung öffnen

    Weiße Weihnacht? Weit gefehlt. In München meldet der Deutsche Wetterdienst 20,7 Grad - der höchste Wert seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Leise rieselt der Schnee mal wieder nur im Kinderbuch. Einzig im Nordosten ist es etwas winterlich. 

    Verkehrtes Wetter an Heiligabend: Statt Schneemänner zu bauen, konnten die Menschen in den südlichen Regionen des Landes bei frühlingshaften Temperaturen ihren Weihnachtskaffee im Freien genießen. Noch nie sei es in Deutschland so warm gewesen an einem 24. Dezember. Derweil führen viele Flüsse vor allem im Süden und Westen weiter Hochwasser.

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    Am Rhein wird sich die Hochwasserlage in den kommenden Tagen weiter verschärfen. Für den ersten Weihnachtstag erwartet die Kölner Hochwasserschutzzentrale einen Pegel von über acht Metern, wie ein Sprecher am Montag der dapd sagte. Wie hoch der Wasserstand dann steige, hänge von den weiteren Niederschlägen ab. Am frühen Montagnachmittag lag der Kölner Pegel bei fast 7,50 Metern und stieg rund drei Zentimeter pro Stunde.

    Pegel sinken

    Erst ab einem Pegelstand von neun Metern fließe Wasser in die Altstadt, sagte der Sprecher. Zum Schutz seien bereits mobile Wände aufgestellt worden. Für die Schifffahrt ist bereits ab einem Wasserstand von 8,30 Metern Schluss. Das letzte größere Hochwasser gab es in Köln 2003 mit einem Pegel von 9,71 Metern. Das "Jahrhunderthochwasser" an Weihnachten 1995 stieg bis zur Marke von 10,69 Metern.

    Auch weiter flussabwärts stiegen am Montag die Pegel. In Düsseldorf kletterte der Wasserstand am Nachmittag auf fast 6,80 Meter. Die erste Hochwassermarke wird dort bei 7,10 Metern erreicht.

    Blick nach Russland: Klirrende Kälte

    Anders als in Deutschland herrscht in vielen Regionen Russlands klirrende Kälte - mit Temperaturen bis zu minus 32 Grad um die russische Hauptstadt Moskau. Besonders eisig war es im Dorf Tscherusti im Osten des Moskauer Gebiets. Auch am größten Flughafen der Metropole, Domodedowo, war es mit minus 30 Grad eisig.
    Im Osten des Riesenreichs war es noch deutlich kälter. Das Zivilschutzministerium schickte ein Flugzeug mit 60 Öfen in die südsibirische Teilrepublik Tuwa. In der Region an der Grenze zur Mongolei fiel bei tagelangen Frösten von mehr als minus 40 Grad zum wiederholten Male ein Heizkraftwerk aus. Im Dorf Chowu-Aksy waren daraufhin mehr als 1000 Menschen ohne Strom. Etwa 300 Einwohner kamen in Notquartieren unter. In der Region gilt weiter der Notstand. Der harte Frost hat nach offiziellen Angaben bislang landesweit 88 Menschen getötet.

    Hochwasserlage in Bayern entspannt sich langsam

    In Bayern entspannt sich nach dem Ende des Dauerregens die Hochwasserlage langsam. Zwar seien an Main und Donau noch leicht steigende Wasserstände zu erwarten, an Regnitz und Fränkischer Saale fielen die Pegel aber wieder, teilte der Hochwassernachrichtendienst in Augsburg mit. Dennoch komme es in weiten Teilen Frankens weiter zu Überschwemmungen. Dauerregen und Schneeschmelze hatten am Wochenende Flüsse und Bäche anschwellen und über die Ufer treten lassen. Heiligabend waren noch etliche Straßen in den Landkreisen Bamberg, Kronach, Lichtenfels und Forchheim überflutet, wie die oberfränkische Polizei mitteilte. Insgesamt habe sich die Situation aber "stabilisiert".

    Auch in Rheinland-Pfalz hat sich die Lage nach dem ergiebigen Dauerregen vom Wochenende teilweise entspannt. Am südlichen Oberrhein und an der Sieg seien die Wasserstände wieder gefallen, teilte das Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht in Mainz mit. Die Pegel im Einzugsgebiet der Mosel stagnierten derzeit und dürften über die Weihnachtsfeiertage ebenfalls leicht fallen. Am Mittel- und Niederrhein stiegen die Wasserstände den Angaben zufolge weiter an. Auf dem Rhein bei Maxau in Karlsruhe wurde wegen des Hochwassers die Schifffahrt eingestellt.

    Skilifte abgestellt

    Im Harz machen derweil die milden Temperaturen den Wintersport nahezu unmöglich. Fast alle Betreiber hatten ihre Skilifte am Montag bereits abgestellt, wie der Harzer Tourismusverband auf seiner Internetseite berichtete.

    Nach dem "ungewöhnlich warmen Heiligen Abend" zieht nach Angaben des DWD am 1. Weihnachtstag von Nordwesten ein Regengebiet mit zum Teil schauerartigen Niederschlägen südostwärts. Am Dienstag werden Temperaturen zwischen 8 und 13 Grad erwartet. Am 2. Weihnachtstag rechnet der Wetterdienst mit Werten zwischen fünf und zehn Grad.

    Die bisher höchste Temperatur an einem Heiligabend war nach DWD-Angaben 1983 in Müllheim und Baden-Baden mit 17,8 Grad gemessen worden. Der flächendeckend wärmste Heilige Abend war 1977: Damals wurden an mehr als 100 Stationen über 15 Grad erzielt. Auf der Temperaturskala folgten an diesem Montag auf Platz zwei und drei ebenfalls Orte in Baden: In Müllheim war es am Mittag 18,3 Grad warm und in Emmendingen-Mundingen 17,7 Grad.

    24.12.2012, Quelle: dpa
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