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26.05.2013

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Tarifeinigung im Öffentlichen Dienst

Viele sind zufrieden - die Lehrer nicht

  • Video Tarifeinigung im Öffentlichen Dienst
  • Video "Lehrer beraten nun über Streiks"
  • Video Landesbedienstete wollen höheren Lohn
  • Video Viel Verständnis für Warnstreiks
  • VideoTarifeinigung im Öffentlichen Dienst

    Die rund 800.000 Angestellten im Öffentlichen Dienst dürfen sich über eine Lohnerhöhung freuen. Nur die angestellten Lehrer sind mit den Tarifverhandlungen noch unzufrieden und kündigen Streiks an.

    (09.03.2013)
    Video"Lehrer beraten nun über Streiks"

    Die rund 800.000 Angestellten im Öffentlichen Dienst dürfen sich über eine Lohnerhöhung freuen. Nur die angestellten Lehrer sind mit den Tarifverhandlungen noch unzufrieden und kündigen Streiks an, berichtet ZDF-Korrespondentin Britta Hilpert.

    (09.03.2013)
    VideoLandesbedienstete wollen höheren Lohn

    Die Tarifverhandlungen für Angestellte im öffentlichen Dienst der Länder geht weiter. Die Landesbediensteten fordern 6,5 Prozent mehr Lohn. Ein neues Angebot liegt ihnen aber bislang nicht vor.

    (14.02.2013)
    VideoViel Verständns für Warnstreiks

    Die Warnstreiks im Öffentlichen Dienst werden von einer deutliche Mehrheit der Deutschen unterstützt. Die Forderung nach einer Erhöhung der Löhne um 6,5 Prozent halten 46 Prozent für richtig.

    (22.02.2013 Quelle: ZDF)

    Die Gewerkschaft ist zufrieden, die Länder als Arbeitgeber sind zufrieden, nur die Lehrer sind es nicht. Der Lohnabschluss von insgesamt 5,6 Prozent gilt zwar für die rund 800.000 Angestellten im Öffentlichen Dienst, die angestellten Lehrer sind mit den Tarifverhandlungen aber unzufrieden und kündigen Streiks an. 

    Die rund 800.000 Angestellten der Länder bekommen mehr Geld: Über einen Zeitraum von zwei Jahren erhalten sie in mehreren Schritten ein Gehaltsplus von 5,6 Prozent. Dies teilte Länder-Verhandlungsführer Jens Bullerjahn in Potsdam mit. Keine Einigung gab es dagegen bei der Bezahlung der angestellten Lehrer. "Die Lehrer wollen weiter dafür kämpfen und notfalls auch streiken", berichtet ZDF-Korrespondentin Britta Hilpert aus Potsdam. "Nach den Osterferien müssen sich Eltern und Schüler darauf einstellen, dass die Lehrer ihren Arbeitskampf fortsetzen."

    Ergebnis gilt nicht für Hessen

    Die Entgelterhöhung erfolgt in zwei Stufen: Zunächst steigen die Gehälter rückwirkend zum 1. Januar 2013 um 2,65 Prozent. Ab 1. Januar 2014 folgt ein weiterer Anstieg um 2,95 Prozent. Die Einigung bleibt damit hinter der Forderung der Gewerkschaften zurück: Sie hatten ein Gehaltsplus von 6,5 Prozent über eine Laufzeit von maximal einem Jahr verlangt. Das Ergebnis gilt für alle Bundesländer außer Hessen, das nicht der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) angehört und eigene Verhandlungen führt.

    Die weiteren Verhandlungsergebnisse: Alle Landesangestellten haben künftig einheitlich 30 Tage Urlaubsanspruch, Auszubildende erhalten 27 Tage. Die Gehälter der Lehrlinge steigen rückwirkend zum 1. Januar 2013 um 50 Euro und ab 1. Januar 2014 um weitere 2,95 Prozent. Außerdem bekommen Auszubildende bei erfolgreicher Abschlussprüfung einen anschließenden Job garantiert.

    Lehrer-Bezahlung weiter strittig

    Der große Knackpunkt der Lehrer-Bezahlung blieb aber offen. Die Gewerkschaften wollten erreichen, dass sich die Arbeitgeber zum Einstieg in einen bundesweiten Tarifvertrag für die rund 200.000 angestellten Lehrer bereiterklären. Bislang gibt es von Land zu Land zum Teil große Gehaltsunterschiede. Die erhoffte Annäherung blieb aber aus. Die Frage sorgt seit Jahren für Streit.

    Der Verhandlungsführer der Länder, Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD), sprach von einem guten Kompromiss. Der Verhandlungsführer der Gewerkschaften, ver.di-Chef Frank Bsirske, äußerte sich zufrieden zu dem Gehaltsplus, beklagte aber, dass die Lehrer-Frage nicht vorangekommen sei.

    Streiks der Lehrer drohen

    Ilse Schaad von der Lehrergewerkschaft GEW machte den Arbeitgebern schwere Vorhaltungen. Dass sich die Länder hier nicht auf einen ersten Schritt eingelassen hätten, sei ein Skandal. Ihre Gewerkschaft werde das Ergebnis nun genauer auswerten und halte sich alle Optionen offen. "Dazu gehören selbstverständlich auch Streiks."

    Die Auseinandersetzung über die Lehrer-Frage hatte die Verhandlungen erschwert und in die Länge gezogen. Ursprünglich hatten Gewerkschaften und Arbeitgeber ihre Gespräche bereits am Freitag zum Abschluss bringen wollen.

    09.03.2013, Quelle: dpa, reuters, ZDF
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