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20.06.2013

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Computermesse CeBIT

Wechselbalg im Business-Modus

  • Bild CeBIT wird am Montag eröffnet
  • Video CeBIT: "Shareconomy" im Mittelpunkt
  • Video Custom Roms fürs Smartphone
  • Video Cebit: Carsharing für Jedermann
  • BildCeBIT wird am Montag eröffnet
    Ein Besucher auf dem Messegelände der CeBit
    VideoCeBIT: "Shareconomy" im Mittelpunkt

    Teilen ist "in" - egal ob Auto, Wohnung oder Rasenmäher. "Shareconomy" heißt das zentrale Thema der CeBIT in Hannover. Auch im Fokus: Apps - zum Beispiel für den Lebensmittel-Check im Supermarkt.

    (03.03.2013)
    VideoCustom Roms fürs Smartphone

    Bei Android-Smartphones ist die Versorgung mit Betriebssystemupdates bei vielen Herstellern und Modellen ein Ärgernis. Custom Roms wie Cyanogenmod bieten Abhilfe, und es ist gar nicht kompliziert!

    (03.03.2013)
    VideoCebit: Carsharing für Jedermann

    Die "Shareconomy" steht im Mittelpunkt der diesjährigen Cebit in Hannover. Geteilt werden nicht nur Informationen - auch Wohnungen, Autos und Rasenmäher kann man dank online-Foren gemeinsam nutzen.

    (03.03.2013)

     von Anatol Locker

    In diesem Jahr setzt die CeBIT voll auf Geschäftskunden - und hat die passenden Themen "Shareconomy", "Industrie 4.0" und "Open Data" parat. Zwei Tage vor der Eröffnung wirft heute.de einen ersten Blick auf die High-Tech-Messe. 

    Die CeBIT war schon immer der wundersame Wechselbalg unter den Computermessen. Jahrelang präsentierte sie sich als PC-Publikumsmesse mit angeflanschten Business-Aspekten, dann wieder als reine Business-Messe ohne publikumswirksamen Schnickschnack, plötzlich wieder als Publikumsmesse… und 2013 befindet sich die CeBIT wieder im maximalen Profi-Modus. Die "CeBIT Home"? Schon lange abgeschafft. Die Digital-Musik-Messe "CeBIT sounds"? Ad acta gelegt. Gibt’s dann wenigstens schnieke PCs-Technik, Smartphones und Tabets zu bewundern? Ja, aber nur in homöopathischen Dosen wie beispielsweise im "CeBIT i-Land", in dem mobiles Zubehör ausgestellt wird.

    Gute Laune bei den Hightech-Firmen

    So richtig breitenwirksam will die CeBIT dieses Jahr auch gar nicht sein. Der "Head of CeBIT" Frank Pörschmann erklärte, für die Messe seien "vielmehr die Punkte Besucherqualität, Unternehmensstruktur und Reichweite wichtig". Man wolle weg von den drei klassischen Bewertungsfaktoren Aussteller, Besucheranzahl und Fläche. Diese Kenngrößen würden ohnehin wenig über Qualität und Stimmung der Messe aussagen.

    CeBIT 2013

    Am Montag eröffnet Kanzlerin Merkel gemeinsam mit Polens Premier Donald Tusk die CeBIT. Die 27. IT-Hightech-Messe findet vom 5. bis 9. März auf dem Hannoveraner Messegelände statt. Sie besteht aus vier Bereichen. „CeBIT pro“ und „CeBIT gov“ wenden sich an IT-Geschäftskunden. Die „CeBIT lab“ ist vor allem neuen Technologien gewidmet, die „CeBIT life“ dagegen zeigt, was Hersteller unter „digitalen Lifestyle“ verstehen. Weiterhin gibt es ein umfangreiches Kongressprogramm sowie zahlreiche Sonderausstellungen. Die Eintrittskarten gibt’s übrigens auch papierlos: Die CeBIT-App ersetzt Ticket, Programmflyer und Hallenplan-Faltblätter.

    Und die Stimmung ist unter den Ausstellern gerade ausnehmend gut, wenn man den Studien des Hightech-Branchenverbands Bitkom vertraut. Drei Viertel der IT-Unternehmen rechneten mit steigenden Umsätzen, die Branche werde um 1,6 Prozent auf 154 Milliarden Euro wachsen. Damit bleibe die High-Tech-Branche ein wichtiger Motor für die gesamte deutsche Wirtschaft. Passend dazu zeigt die Bitkom unter dem Motto "Industrie 4.0" die Vernetzung von Hightech- und Fertigungsindustrie.

    Hallen voller neuer Ideen

    Das Leitthema der diesjährigen CeBIT heißt "Shareconomy" (heute.de berichtete). Darunter verstehen die Messebetreiber das Teilen von Daten, Wissen, Erfahrungen und Diensten im Netz. Hier haben die Aussteller extrem unterschiedliche Auffassungen: Cloud Computing, mobile Anwendungen, der Umgang mit Big Data sowie Sicherheitsaspekte werden auf der CeBIT präsentiert.

    Partnerland ist übrigens Polen, das sich auf 3000 Quadratmetern Hallenfläche präsentiert, nur getoppt von den 4000 Quadratmetern, die die "code_n"-Ausstellung einnimmt.  Hier stellen fünfzig Start-Up-Firmen aus Deutschland, USA, England und Brasilien, die Apps, Software und Service rund ums Thema Nachhaltigkeit vor. Mit dabei: Carsharing-Konzepte, nachhaltige Skiresorts, Communities für Elektroautos oder Reinigungs-Roboter für Solar-Ladegeräte. Wer wissen will, wie man IT und Nachhaltigkeit ins tägliche Leben bringt, sollte diese Ausstellung in Halle 16 nicht verpassen.

    Trends zur Computermesse CeBIT

    Teilen

    Die CeBIT hat dieses Jahr das Kunstwort "Shareconomy" zu ihrem zentralen Thema erklärt. Es geht um die gemeinsame Nutzung von Gegenständen oder Software und daraus entstehende Geschäftsmodelle. Diesem Phänomen des Teilens wird eine große Zukunft vorhergesagt. Bekannteste Beispiele sind derzeit Online-Dienste zum privaten Vermieten von Wohnungen wie AirBnB oder 9Flats, sowie Carsharing-Angebote zur gemeinsamen Nutzung von Autos.

    M2M - Kommunikation zwischen Geräten

    Bis zum Jahr 2020 dürften etwa 50 Milliarden Maschinen und Gegenstände miteinander verbunden sein. Diese Kommunikation von Gerät zu Gerät (M2M, Machine to Machine communication) wird die Erfassung und den Austausch von Daten massiv erhöhen. Ein Beispiel für Verbraucher sind Autos, die miteinander kommunizieren und die Fahrer zum Beispiel vor Glatteis oder Staus warnen können. Die Industrie kann auf neue Möglichkeiten zur Steuerung und Überwachung von Maschinen und anderer Technik hoffen.

    Big Data

    Mit der Digitalisierung von immer mehr Prozessen und der Vernetzung von immer mehr Technik bekommen wir auch immer mehr Daten. Unternehmen bekommen dadurch schneller ausführliche Informationen über ihren Geschäftsverlauf oder technische Abläufe. Aber auch Verbraucher können von der neuen Datenflut profitieren: Zum Beispiel, wenn Auto-Versicherungstarife anhand der Fahrweise tagesaktuell berechnet werden. Die Kunst dabei ist, die Informationen richtig auszuwerten. Zugleich wecken die neuen Datenberge Sorgen bei Datenschützern.

    Sicherheit

    Allein die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie akut die Bedrohungen aus dem Netz geworden sind. Reihenweise wurden Online-Dienste wie Facebook, Twitter oder Evernote, aber auch Industrieriesen wie Apple und Microsoft zum Ziel von Hacker-Angriffen. Auf der CeBIT - wo viele Unternehmen sich über Neuheiten für ihre Computersysteme informieren - ist Sicherheit eines der zentralen Themen. In Hannover geht vor um den besseren Schutz von Netzwerken und Geräten.

    (Quelle: dpa)

    03.03.2013
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