29.06.2016
  • 23:30Ankara und CIA sehen Islamischen Staat hinter Angriff auf Istanbuler Flughafen

  • 23:09Blackbox bestätigt Rauch an Bord des abgestürzten Egyptair-Jets

  • 22:51Schottlands Regierungschefin "optimistisch" für EU-Verbleib

  • 22:24Größter Rohdiamant der Welt findet bei Auktion keinen Käufer

  • 21:43Nach Anschlag auf Atatürk-Flughafen: Ermittler schildern Tatablauf

  • 21:18Britische Konservative suchen Nachfolger von Cameron

  • 20:59UN: Millionen Menschen im Südsudan vom Hunger bedroht

  • 20:37Trump fordert erneut Waterboarding-Folter

  • 20:13Ärger um Freihandelsabkommen CETA - Berlin attackiert Brüssel

  • 19:58Syrerin wird 68. Trierer Weinkönigin

  • 19:35Brexit-Gipfel ohne klaren Ausweg

  • 19:09EM: Verdienstmedaille für irische Fans

  • 18:52UN stärken Blauhelmtruppe in Mali

  • 18:34Niedersachsen: Ein Toter bei Schlägerei auf Campingplatz

  • 18:11Bundesanstalt für Geowissenschaften wird Käuflichkeit vorgeworfen

  • 17:53Russland verlängert Einfuhrverbot für westliche Lebensmittel bis 2017

  • 17:24Umweltschützer kritisieren verlängerte Glyphosat-Zulassung

  • 16:50Abschied von Bud Spencer

  • 16:30Verkauf des Flughafens Hahn droht zu platzen

  • 16:10Schulkinder in Nationalpark in Wales vermisst

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 23:30Ankara und CIA sehen Islamischen Staat hinter Angriff auf Istanbuler Flughafen

  • 23:09Blackbox bestätigt Rauch an Bord des abgestürzten Egyptair-Jets

  • 22:51Schottlands Regierungschefin "optimistisch" für EU-Verbleib

  • 22:24Größter Rohdiamant der Welt findet bei Auktion keinen Käufer

  • 21:43Nach Anschlag auf Atatürk-Flughafen: Ermittler schildern Tatablauf

  • 21:18Britische Konservative suchen Nachfolger von Cameron

  • 20:59UN: Millionen Menschen im Südsudan vom Hunger bedroht

  • 20:37Trump fordert erneut Waterboarding-Folter

  • 20:13Ärger um Freihandelsabkommen CETA - Berlin attackiert Brüssel

  • 19:58Syrerin wird 68. Trierer Weinkönigin

  • 19:35Brexit-Gipfel ohne klaren Ausweg

  • 19:09EM: Verdienstmedaille für irische Fans

  • 18:52UN stärken Blauhelmtruppe in Mali

  • 18:34Niedersachsen: Ein Toter bei Schlägerei auf Campingplatz

  • 18:11Bundesanstalt für Geowissenschaften wird Käuflichkeit vorgeworfen

  • 17:53Russland verlängert Einfuhrverbot für westliche Lebensmittel bis 2017

  • 17:24Umweltschützer kritisieren verlängerte Glyphosat-Zulassung

  • 16:50Abschied von Bud Spencer

  • 16:30Verkauf des Flughafens Hahn droht zu platzen

  • 16:10Schulkinder in Nationalpark in Wales vermisst

  • 23:30Ankara und CIA sehen Islamischen Staat hinter Angriff auf Istanbuler Flughafen

  • 22:51Schottlands Regierungschefin "optimistisch" für EU-Verbleib

  • 21:43Nach Anschlag auf Atatürk-Flughafen: Ermittler schildern Tatablauf

  • 21:18Britische Konservative suchen Nachfolger von Cameron

  • 20:59UN: Millionen Menschen im Südsudan vom Hunger bedroht

  • 20:37Trump fordert erneut Waterboarding-Folter

  • 20:13Ärger um Freihandelsabkommen CETA - Berlin attackiert Brüssel

  • 19:35Brexit-Gipfel ohne klaren Ausweg

  • 18:52UN stärken Blauhelmtruppe in Mali

  • 18:11Bundesanstalt für Geowissenschaften wird Käuflichkeit vorgeworfen

  • 17:53Russland verlängert Einfuhrverbot für westliche Lebensmittel bis 2017

  • 15:29Merkel wünscht sich schnelles Austrittsverfahren

  • 14:40Annäherung zwischen Russland und Türkei

  • 13:45Weltweite Solidarität mit der Türkei

  • 12:47Opferzahl nach Anschlag in Istanbul gestiegen

  • 10:35Syrische Rebellen rücken auf die Grenze zum Irak vor

  • 09:47Nach Brexit: Zweiter Tag beim EU-Gipfel

  • 09:27Tausende demonstrieren in London für Verbleib in der EU

  • 08:47Urteile zu "LuxLeaks"-Skandal erwartet

  • 08:00EU-Staaten wollen Flüchtlings-Abkommen

  • 17:24Umweltschützer kritisieren verlängerte Glyphosat-Zulassung

  • 16:30Verkauf des Flughafens Hahn droht zu platzen

  • 15:15EU-Kommission verlängert Zulassung von Glyphosat

  • 15:00Urteil: Mindestlohn auch bei Bereitschaftsdiensten

  • 14:22Hunderttausende gegen Patente auf Pflanzen und Tiere

  • 13:25Höchster Krankenstand seit 15 Jahren

  • 13:09Telekom und Fraunhofer starten "Volksverschlüsselung"

  • 11:42Rukwied bleibt Bauernpräsident

  • 10:55Bankenverband: Finanzplatz Deutschland kann von Brexit profitieren

  • 10:11Flixbus übernimmt Megabus-Geschäft

  • 08:24Die Deutschen sind in Kauflaune

  • 08:11Toyota ruft erneut Fahrzeuge zurück

  • 21:52Bauerntag startet im Zeichen der Milchkrise

  • 18:52Fusion: Hapag-Lloyd und arabische Reederei UASC sind sich einig

  • 18:05DAX erholt sich etwas von Brexit-Verlusten

  • 17:25US-Justizministerium: VW-Dieselskandal hat historische Ausmaße

  • 16:50Ifo-Institut: Flüchtlinge positiv für Konjunktur in Ostdeutschland

  • 12:52Besucherzahlen in der Türkei brechen weiter ein

  • 11:37Adidas fasst durch Kooperation in China stärker Fuß

  • 10:53Mehr kleine Milchviehhalter geben auf

  • 23:09Blackbox bestätigt Rauch an Bord des abgestürzten Egyptair-Jets

  • 22:24Größter Rohdiamant der Welt findet bei Auktion keinen Käufer

  • 19:58Syrerin wird 68. Trierer Weinkönigin

  • 19:09EM: Verdienstmedaille für irische Fans

  • 18:34Niedersachsen: Ein Toter bei Schlägerei auf Campingplatz

  • 16:50Abschied von Bud Spencer

  • 16:10Schulkinder in Nationalpark in Wales vermisst

  • 14:05Morddrohung gegen Satirezeitung "Charlie Hebdo"

  • 12:14Ikea ruft nach Tod von Kleinkindern Kommoden zurück

  • 11:55Bundesminister Schmidt fordert strengere Regeln für Tattoos

  • 06:38NASA testet neue Rakete für Mars-Missionen

  • 21:16Neue Proteste gegen Reform versperren Touristen den Eiffelturm

  • 20:06Feierstunde mit zwei Päpsten: 65. Priesterjubiläum von Benedikt XVI.

  • 18:34Syrischer Flüchtling gibt gefundenes Vermögen ab

  • 17:41Häftling stirbt nach Schlägerei in Gefängniszelle

  • 14:54Marsrover entdeckt Hinweise auf sauerstoffreiche Atmosphäre

  • 13:46Angestellter aus Franken knackt Lotto-Jackpot

  • 13:10Rotfeuerfische breiten sich im Mittelmeer aus

  • 12:00Südafrikas Präsident Zuma soll Steuergeld zurückzahlen

  • 09:58Schriftsteller Marcel Beyer erhält Georg-Büchner-Preis

  • 23:08Presse: Wagner nach Hoffenheim

  • 22:56Brasilien verspricht sichere Spiele

  • 22:18Silber für Gegenheimer

  • 22:14Hazard schwerer verletzt als gedacht

  • 22:02Santos versteht Hype um große Spieler

  • 21:12Damen-Duos starten erfolgreich

  • 20:17Preisgeld-Erhöhung bei der Tour

  • 20:11Federer stoppt Auftritt von Willis

  • 19:34Mayer scheitert an Thiem

  • 19:20Maria scheitert in Runde eins

  • 19:14Zverev zieht in Runde zwei ein

  • 19:06Toro Rosso setzt weiter auf Sainz Jr.

  • 18:15Coman zurück im Mannschaftstraining

  • 18:04Runder Tisch gegen schlechtes Benehmen

  • 17:29Costa in brasilianischem Olympia-Kader

  • 17:20Luiz Gustavo hat deutschen Pass

  • 17:061860 holt Matmour, Schindler geht

  • 16:48Lukas Rupp wechselt nach Hoffenheim

  • 16:33Regen stoppt deutsches Quintett

  • 16:27De Rossi und Candreva wohl nicht fit

merkzettel

Wahl in Frankreich Zur Einigkeit verdammt

Kurzmeldung

  • Viele Franzosen gehen zur Wahl 17:32 Uhr 06.05.2012
    Bei der entscheidenden Runde der französischen Präsidentschaftswahl zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab. Bis 17.00 Uhr hatten nach Angaben des Innenministeriums 71,96 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Als Favorit in der Stichwahl gilt der Sozialist Francois Hollande. Er liegt seit Monaten in allen Umfragen vor dem konservativen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy, der um eine zweite Amtszeit kämpft. Die ersten offiziellen Hochrechnungen werden um 20 Uhr erwartet. Dann schließen die letzten der 65.000 Wahllokale.

von Christoph Petry

Endspurt im französischen Präsidentschaftswahlkampf: In Umfragen liegt François Hollande vor Amtsinhaber Nicolas Sarkozy. Berlin bereitet sich auf einen Sieg des Herausforderers vor. Das Verhältnis zwischen Kanzlerin Angela Merkel und Hollande gilt als angespannt - doch Streit können sie sich gar nicht leisten.

Die Botschaft war deutlich. Sie galt vor allem einer Person: Angela Merkel. „Es ist nicht Deutschland, das für die Gesamtheit Europas entscheiden wird“, sagte François Hollande vergangene Woche im französischen Fernsehen. Showdown im Wahlkampf um das Amt des Präsidenten -  dementsprechend emotionsgeladen ist die Stimmung links des Rheins. Das weiß man auch im politischen Berlin. Sollte der Sozialist die Stichwahl am Sonntag gewinnen, muss sich die Bundeskanzlerin auf eine schwierige Zusammenarbeit einstellen. „Wichtig ist, dass sich François Hollande und Angela Merkel kennenlernen und ein gewisses Vertrauen zueinander aufbauen“, sagt Joachim Bitterlich. Der 63-Jährige war außenpolitischer Berater von Helmut Kohl. Inzwischen lebt er in Frankreich: „Sie müssen Gelegenheit haben, dem anderen zu erläutern, was sie vorhaben.“

 

Eine Folge von Missverständnissen

Links
Öffentlich unterstützt Merkel Nicolas Sarkozy. Hinter den Kulissen aber laufen die Vorbereitungen für den Fall eines Sieges des sozialistischen Herausforderers schon längst. Frankreich ist Deutschlands wichtigster Partner in Europa. Beide Länder stecken mitten im Kampf gegen die europäische Schuldenkrise. Eine Verschlechterung ihrer Beziehung können sie sich nicht leisten. Egal, wie der neue französische Präsident heißt – seine erste Auslandsreise wird ihn wohl nach Berlin führen. Einen Schmusekurs à la „Merkozy“ ist kaum zu erwarten. Dazu ist die Lage viel zu ernst. Klärungsbedarf zwischen der Bundeskanzlerin und einem möglichen Präsidenten Hollande wird vor allem in Sachen Europa bestehen. Der Sozialist will den EU-Fiskalpakt aufschnüren. Merkel lehnt das ab. Berater beider Seiten bereiten die Voraussetzungen eines solchen Gespräches vor – auch mit dem Ziel der Überbrückung von Diskrepanzen.

Kurzporträts: Hollande und Sarkozy

François Hollande - der Sieger

Francois Hollande

Der langjährige Chef der Sozialistischen Partei (PS) hat sich als linke Alternative zu Sarkozy positioniert. Gegner werfen dem 57-Jährigen jedoch Mangel an Regierungserfahrung vor. Hollande will unter anderem 60.000 neue Stellen im Bildungsbereich, ein teures Programm gegen Jugendarbeitslosigkeit und einen Spitzensteuersatz von 75 Prozent für Einkommen von mehr als einer Million Euro. 

Der Arztsohn Hollande studierte - wie auch Sarkozy - Jura. 1979 trat er in die PS ein. Im Kampf um einen Parlamentssitz unterlag er 1981 Jacques Chirac im Departement Corrèze. Später konnte er es mehrmals gewinnen. Privat lebte er mit der PS-Präsidentschaftskandidatin von 2007, Ségolène Royal, zusammen. Die beiden haben vier Kinder. Heute ist die Journalistin Valérie Trierweiler die Frau an seiner Seite.

Nicholas Sarkozy - der Verlierer

Nicolas Sarkozy

Sarkozy gehört zum konservativen Lager, liebt aber den Tabubruch. Mit seinen Initiativen zwingt der 57-Jährige Freund und Feind zu ständiger Bewegung. In Karikaturen wird er oft verspottet als "Super-Sarko". Im Wahlkampf setzte er unter anderem auf eine drastische Reduzierung der Einwandererzahlen. Wenn auf EU-Ebene Fortschritte im Kampf gegen illegale Migration ausblieben, wollte er einseitig die Grenze schließen.

Nach den Anschlägen in Toulouse versprach er ein härteres Vorgehen gegen islamische Extremisten. Sarkozys Verbündete in der Euro-Krise ist Kanzlerin Angela Merkel. Ihr deutsch-französisches Verhältnis machte unter dem Schlagwort "Merkozy" die Runde. Privat ist seine "First Lady" das singende Ex-Model Carla Bruni. Das Paar heiratete Anfang 2008 und hat eine gemeinsame Tochter. Nach der Niederlage in der Stichwahl um die Präsidentschaft kündigte Sarkozy seinen Rückzug aus der Politik an.

Zur Person

Joachim Bitterlich (63) war von 1993 bis 1998 Leiter der Abteilung Auswärtige Beziehungen, Entwicklungspolitik und äußere Sicherheit im Bundeskanzleramt und damit engster außen- und sicherheitspolitischer Berater von Bundeskanzler Helmut Kohl. Danach war er als deutscher Botschafter bei der NATO und in Spanien tätig. Heute arbeitet er unter anderem als Dozent an der Ecole Supérieure de Commerce de Paris (ESCP). Bitterlich lebt mit seiner Familie in Frankreich.

 Die Spannungen der vergangenen Wochen seien auch eine Folge von Missverständnissen gewesen, so Joachim Bitterlich: „Der französische Wahlkampf ist für Deutsche wenig verständlich.“ Er sei vor allem auf Personen konzentriert. Europa spiele eher eine Nebenrolle und müsse oft für Schlechtes herhalten. Aufgabe der Berater sei es, Aussagen des jeweils anderen auch unter diesen Umständen zu überprüfen und zu hinterfragen. „Man muss sich immer wieder genau anschauen, ob der Nachbar verstanden hat, was gesagt wurde und wie er das aufnimmt“, sagt Bitterlich.

 

Von Merkozy zu Merkollande?

Deutschland und Frankreich sind aufeinander angewiesen. Dessen ist man sich sowohl in Berlin als auch in Paris bewusst. Die Zusammenarbeit beider Länder im Falle eines Sieges Hollandes wird auch von dessen Verhältnis zu Merkel abhängen. Nach der Wahl sollen die Wogen geglättet werden. Bitterlich: „Beide wissen doch nur allzu genau, dass sie sich tief greifende Differenzen gar nicht leisten können.“ Entscheidend sei eine vernünftige Zusammenarbeit: „Es wird geprüft, wo Gemeinsamkeiten und wo Grenzen sind. Wesentlich ist, dass jeder die Grenzen des andern kennt und respektiert, erst darauf kann man notwendige Kompromisse aufbauen."

 

Noch scheint ein Führungsduo „Merkollande“ schwer vorstellbar. Gewinnt François Hollande die Präsidentschaftswahl, werden ihm und Angela Merkel harte Verhandlungen bevorstehen. Doch die europäische Schuldenkrise ist zu ernst für große Gräben – es wird Einigkeit geben müssen.

06.05.2012
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen