08.12.2016
  • 15:03Grüne werfen Inditex Steuertricks vor

  • 14:41EZB verlängert umstrittene Anleihenkäufe

  • 14:25USA: Prozessauftakt gegen Schützen von Charleston

  • 14:02Brüssel: Nicht alle Informationen vorgelegt

  • 13:32Mehr Übernachtungen in deutschen Hotels

  • 13:05Nach Veto von Obama: Chinesen sagen Aixtron-Kauf ab

  • 12:34Greenpeace begrüßt EU-Verfahren

  • 12:20EU-Kommission will Abschiebungen nach Griechenland ermöglichen

  • 12:04Abgas-Skandal: EU-Kommission eröffnet Verfahren gegen Deutschland

  • 11:44Massiver Cyber-Angriff auf Thyssenkrupp

  • 11:39Kerry fordert Einhaltung von Ukraine-Vereinbarungen

  • 11:18Streikwelle in Griechenland legt öffentlichen Dienst lahm

  • 11:02Haftbefehl nach tödlicher Brandattacke

  • 10:52Berlin: Müller als Regierender Bürgermeister wiedergewählt

  • 10:26Zschäpe: Keine Kenntnisse über den Fall Peggy

  • 10:22Sex im Museum? - Schloss Friedenstein sucht Baby

  • 10:05OSZE-Gipfel in Hamburg - Steinmeier: "Unersetzliche Rolle"

  • 09:50Berlin: SPD, Linke und Grüne unterzeichnen Koalitionsvertrag

  • 09:40Russland: Sanktionsdrohungen des Westens "feige"

  • 09:24DAX steigt über 11.000 Punkte

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 15:03Grüne werfen Inditex Steuertricks vor

  • 14:41EZB verlängert umstrittene Anleihenkäufe

  • 14:25USA: Prozessauftakt gegen Schützen von Charleston

  • 14:02Brüssel: Nicht alle Informationen vorgelegt

  • 13:32Mehr Übernachtungen in deutschen Hotels

  • 13:05Nach Veto von Obama: Chinesen sagen Aixtron-Kauf ab

  • 12:34Greenpeace begrüßt EU-Verfahren

  • 12:20EU-Kommission will Abschiebungen nach Griechenland ermöglichen

  • 12:04Abgas-Skandal: EU-Kommission eröffnet Verfahren gegen Deutschland

  • 11:44Massiver Cyber-Angriff auf Thyssenkrupp

  • 11:39Kerry fordert Einhaltung von Ukraine-Vereinbarungen

  • 11:18Streikwelle in Griechenland legt öffentlichen Dienst lahm

  • 11:02Haftbefehl nach tödlicher Brandattacke

  • 10:52Berlin: Müller als Regierender Bürgermeister wiedergewählt

  • 10:26Zschäpe: Keine Kenntnisse über den Fall Peggy

  • 10:22Sex im Museum? - Schloss Friedenstein sucht Baby

  • 10:05OSZE-Gipfel in Hamburg - Steinmeier: "Unersetzliche Rolle"

  • 09:50Berlin: SPD, Linke und Grüne unterzeichnen Koalitionsvertrag

  • 09:40Russland: Sanktionsdrohungen des Westens "feige"

  • 09:24DAX steigt über 11.000 Punkte

  • 12:20EU-Kommission will Abschiebungen nach Griechenland ermöglichen

  • 11:39Kerry fordert Einhaltung von Ukraine-Vereinbarungen

  • 10:52Berlin: Müller als Regierender Bürgermeister wiedergewählt

  • 10:05OSZE-Gipfel in Hamburg - Steinmeier: "Unersetzliche Rolle"

  • 09:50Berlin: SPD, Linke und Grüne unterzeichnen Koalitionsvertrag

  • 09:40Russland: Sanktionsdrohungen des Westens "feige"

  • 08:54Bogedan für Smartphones in der Schule

  • 08:29Italien: Präsident sucht Renzi-Nachfolger

  • 08:14Erler für engen Austausch mit Russland

  • 08:06CSU: CDU hat konservatives Profil geschärft

  • 07:17Südkorea: Parlament beantragt Amtsenthebungsverfahren gegen Park

  • 07:08OSZE-Gipfel unter massiven Sicherheitsvorkehrungen

  • 06:49Peter: Doppelpass-Beschluss "integrationsfeindlich"

  • 06:22Hamburg: Steinmeier trifft Kerry und Lawrow

  • 05:59US-Gericht stoppt Neuauszählung in Michigan

  • 05:41Assad lehnt Waffenruhe ab

  • 23:26Brasiliens Senatspräsident darf im Amt bleiben

  • 23:01Trump nominiert weitere Mitglieder seiner politischen Führungsriege

  • 22:28Britisches Parlament billigt Zeitplan für Brexit

  • 22:00Kerry und Lawrow vor Gipfel zusammengekommen

  • 15:03Grüne werfen Inditex Steuertricks vor

  • 14:41EZB verlängert umstrittene Anleihenkäufe

  • 14:02Brüssel: Nicht alle Informationen vorgelegt

  • 13:32Mehr Übernachtungen in deutschen Hotels

  • 13:05Nach Veto von Obama: Chinesen sagen Aixtron-Kauf ab

  • 12:34Greenpeace begrüßt EU-Verfahren

  • 12:04Abgas-Skandal: EU-Kommission eröffnet Verfahren gegen Deutschland

  • 11:44Massiver Cyber-Angriff auf Thyssenkrupp

  • 11:18Streikwelle in Griechenland legt öffentlichen Dienst lahm

  • 09:24DAX steigt über 11.000 Punkte

  • 09:08DIW-Chef: Ungleichheit gefährdet Demokratie

  • 19:00Bundesgericht bestätigt Rundfunkbeitrag für Unternehmen

  • 14:01Bundesagentur für Arbeit warnt vor Trojanern

  • 13:06Amazon-Beschäftigte streiken im Weihnachtgeschäft

  • 11:54Konjunktur in Euro-Raum legt zu

  • 11:35EU verhängt Millionen-Buße gegen Banken

  • 09:29Dax erklimmt Jahresbestmarke

  • 08:48Deutsche Produktion steigt im Oktober weniger als erwartet

  • 07:36Südkorea: Millionen-Strafe gegen VW

  • 07:10US-Richter weist Abgas-Klage gegen Daimler ab

  • 14:25USA: Prozessauftakt gegen Schützen von Charleston

  • 11:02Haftbefehl nach tödlicher Brandattacke

  • 10:26Zschäpe: Keine Kenntnisse über den Fall Peggy

  • 10:22Sex im Museum? - Schloss Friedenstein sucht Baby

  • 07:52Beben in Indonesien: Behörden bitten um Hilfe

  • 07:34NSU-Prozess: Antworten zum Fall Peggy

  • 00:16Ein Toter nach Kleinflugzeugabsturz am Flughafen Basel

  • 21:07Schweizer will mit Solarflieger in Stratosphäre gelangen

  • 20:53Gedenkzeremonie in Pearl Harbor

  • 19:39Frau stirbt nach Brandanschlag bei Kiel

  • 19:15Behörde: Keine Überlebenden nach Flugzeugabsturz in Pakistan

  • 18:22Karlsruherin womöglich älteste Frau Deutschlands

  • 17:53Bundesverfassungsgericht weist Klage gegen Schwimmunterricht ab

  • 17:02Zu breite Hüften: Eichhörnchen bleibt in Gullydeckel stecken

  • 14:45Verschwundenes Flugzeug in Pakistan abgestürzt

  • 14:18Time-Magazin kürt Trump als "Man of the year"

  • 13:30Mehr als 90 Tote nach Beben in Indonesien

  • 09:10Zahl der Opfer nach Erdbeben in Indonesien steigt weiter

  • 07:28Prozess wegen Anschlags auf Sikh-Gebetshaus beginnt

  • 07:05Studie: Eltern wünschen sich bundesweite Kita-Standards

  • 14:06Barcelona lädt Chapecoense ein

  • 13:52FC: Zoller und Modeste fraglich

  • 13:48Hertha bangt um Brooks-Einsatz

  • 13:27Skispringen: Minus 29 Grad in Russland

  • 13:15BVB stellt Torrekord auf

  • 13:08Haas-Comeback bei Australian Open?

  • 13:01Erkältung stoppt Fessel

  • 12:57Frankfurt verlängert mit Kovac

  • 11:50Werder wohl wieder mit Drobny

  • 11:45FCB: Boateng-Einsatz fraglich

  • 10:36Olympia-Ikone Elvström gestorben

  • 10:32Rekordvertrag für Chapman

  • 09:39Forbes: Jordan reichster Sportler

  • 09:34Becker: Frauen-Trainer vorstellbar

  • 09:26100 m Brust: Koch holt Titel

  • 08:45Washington siegt nach Verlängerung

  • 08:40Atlanta stoppt Niederlagenserie

  • 22:59Achtelfinal-Auslosung am Montag

  • 22:41Sevilla und Porto lösen letzte Tickets

  • 22:36Dortmund holt den Gruppensieg

merkzettel

Gauck in den Niederlanden "Vertrauen, das wir nicht vergessen werden"

BildGauck in den Niederlanden

(05.05.2012)

Mehr als 100.000 niederländische Juden fielen der Ausrottungspolitik Hitlerdeutschlands zum Opfer. Selbstverständlich sei es nicht, dass ein deutsches Staatsoberhaupt heute beim Tag der Befreiung in den Niederlanden reden dürfe, sagt Bundespräsident Joachim Gauck. Tatsächlich ist er der erste.

"Gerade weil wir Deutsche uns der Last und der Schuld der Geschichte gestellt haben, gilt für uns, gilt auch für mich: Wir feiern gemeinsam mit allen die Befreiung vom nationalsozialistischen Joch", sagte Gauck bei der Gedenkfeier in der Stadt Breda. Er selbst sei 1940 geboren, "dem Jahr, in dem die Niederlande Opfer der deutschen Großmachtpolitik und des deutschen Rassenwahns wurden". Es sei für einen Deutschen wie ihn daher "nicht selbstverständlich", dass er die Ansprache am Tag der Befreiung halten dürfe. Das ihm und Deutschland entgegengebrachte Vertrauen sei "ein Geschenk, das wir nicht vergessen werden", versprach der Bundespräsident.

"Wozu die Spezies Mensch fähig ist"

Das deutsche Staatsoberhaupt erinnerte auch an Hunderttausende Niederländer, die zum Arbeitseinsatz nach Deutschland deportiert wurden, sowie an die "Schandtaten und Verbrechen" wie die Bombardierung von  Rotterdam. Auch würdigte Gauck die Widerstandskämpfer,  deren Vorbild noch heute wichtig sei. "Denn wir lernen aus den  Zeiten von Krieg und Verfolgung, wozu die Spezies Mensch fähig ist.Im Bösen wie im Guten." Zu einer Regierung, "die das  Leben und die Würde der Menschen mit Füßen tritt, kann und darf es  keine unverbrüchliche Treue geben".

Bevrijdingsdag - der Tag der Befreiung

Fünf Jahre Schreckensherrschaft

Jedes Jahr am 5. Mai feiern die Niederländer die Freiheit. Am Bevrijdingsdag, dem nationalen Tag der Befreiung, wird an die Befreiung von der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg erinnert. Die Deutschen unterzeichneten am 5. Mai 1945 im Hotel «De Wereld» in Wageningen bei Arnheim ihre Kapitulation für die Niederlande. Damit endete eine fünfjährige Schreckensherrschaft. Bis zuletzt hatte die Wehrmacht den von Adolf Hitler zur «Festung Holland» erklärten Westteil des Landes gehalten.

Deutsche Offensive 1940

Im Rahmen der deutschen Westoffensive hatten deutsche Truppen am 10. Mai 1940 die neutralen Niederlande angegriffen. Vier Tage später wurde Rotterdam massiv bombardiert. In der strategisch wichtigen Hafenstadt kamen mehr als 800 Zivilisten ums Leben, an die 25.000
Häuser brannten und etwa 78 000 Menschen wurden obdachlos. Einen Tag später kapitulierten die niederländischen Streitkräfte. Die damalige Königin Wilhelmina floh mit der Regierung ins Exil nach London.

Mehr als 100.000 Juden wurden ermordet

Hitler ernannte Arthur Seyß-Inquart zum Reichskommissar des besetzten Landes. Das «artverwandte germanische Volk» der damals rund 8,8 Millionen Niederländer sollte systematisch nazifiziert werden. Seyß-Inquart ließ Arbeitskräfte zwangsrekrutieren und die Wirtschaft ausbeuten. Auf seinen Befehl wurden von Sommer 1942 an rund 107.000 der etwa 140.000 in den Niederlanden lebenden Juden in Vernichtungslager deportiert. Nur 5.000 überlebten. Mitglieder des Widerstands wurden verfolgt und Geiselerschießungen angeordnet.

Gedenken und Volksfest

Den Freiheitstag begehen die Niederländer jedes Jahr in zweifacher Weise: am Abend des 4. Mai als Totengedenktag und am 5. Mai als eigentlichen Tag der Befreiung. Der staatliche Feiertag hat vielerorts den Charakter eines fröhlichen Volksfestes.

"Mit ungläubigem Staunen und großer Bewunderung" habe er bei der Vorbereitung seiner Reise von Widerstandsaktionen wie dem Generalstreik in Nordholland im Februar 1941 erfahren. Die Menschen hatten damals gegen die Verschleppung der ersten 400 Juden  aus den Niederlanden ins Konzentrationslager Mauthausen  protestiert. Gerade in Zeiten von Krieg und Terror sei Widerstand  "ganz und gar nicht selbstverständlich". Das Beispiel der  niederländischen Widerstandskämpfer zeige aber, dass Menschen  "immer eine Wahl" hätten.

Gauck in den Niederlanden

Der deutsche Bundespräsident ist das erste ausländische Staatsoberhaupt, das bei den Feiern zum Jahrestag der Befreiung von der deutschen Besatzung 1945 spricht. Die Einladung zum Festakt in Breda war ursprünglich an Gaucks Vorgänger Christian Wulff gegangen. Bereits am Tag der Wahl Gaucks am 18. März wurde sie für ihn persönlich erneuert, heißt es aus dem Bundespräsidialamt.

Die Einladung für Gauck ist nicht unumstritten: Kritiker fordern die Auslieferung des früheren Waffen-SS-Mannes und mutmaßlichen Kriegsverbrechers Klaas Carel Faber. Er wurde in den Niederlanden zunächst zum Tode und dann zu lebenslanger Haft verurteilt. Die deutsche Justiz verweigert aber die Auslieferung des inzwischen 90-Jährigen.

Treffen mit Beatrix

Begleitet wurden Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt bei den Feierlichkeiten von Kronprinz Willem-Alexander und vom geschäftsführenden Ministerpräsidenten Mark Rutte. Am Abend erwartete Königin Beatrix in Amsterdam das Präsidentenpaar zu einem Konzert am Ufer der Amstel und einer gemeinsamen Bootsfahrt.

Nach bisher relativ unspektakulären Antrittsbesuchen in Polen sowie in Brüssel und Straßburg galt die Rede Gaucks in Breda schon im Vorfeld als wichtiges Zeichen - für die traditionell guten Beziehungen zu den Niederlanden ebenso wie für Gaucks außenpolitisches Programm.

05.05.2012, Quelle: dpa, AFP, dapd
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen