29.08.2014
  • 21:49Google entwickelt Drohnen für Waren-Zustellung

  • 21:21Polen behindert Heimflug von russischem Verteidigungsminister

  • 20:55EU will neue Sanktionen für Russland

  • 20:33Wahlkampffinale in Sachsen

  • 20:10200. Jubiläum des Königreichs Niederlande - Gauck als Hauptredner geladen

  • 19:52Atomstreit mit dem Iran: USA verhängen Sanktionen

  • 19:29Brasiliens Wirtschaft in Rezession

  • 19:01EU segnet E-Plus-Kauf durch Telefonica Deutschland ab

  • 18:32Marktforscher: Tablet-Boom kommt ins Stocken

  • 18:04550 neue Ebola-Fälle binnen einer Woche

  • 17:53Christian Wulff zum Präsidenten des Lobby-Verbands EMA gewählt

  • 17:28Maut-Kritik reißt nicht ab

  • 16:58Isländischer Vulkan ausgebrochen - Flugverbot aufgehoben

  • 16:35Von der Leyen "Sprachpanscher" 2014

  • 16:06Großbritannien hebt Terrorwarnstufe an

  • 15:36Erster Ebola-Fall im Senegal

  • 15:14Putin: Taktik der ukrainischen Armee erinnert an Faschisten

  • 14:40OSZE: Kein Beleg für Einsatz regulärer russischer Truppen in Ukraine

  • 14:19Konzertveranstalter Lieberberg kann Titel "Rock am Ring" nun doch verwenden

  • 13:51Audi ruft 70.000 Autos wegen möglicher Bremsprobleme zurück

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 21:49Google entwickelt Drohnen für Waren-Zustellung

  • 21:21Polen behindert Heimflug von russischem Verteidigungsminister

  • 20:55EU will neue Sanktionen für Russland

  • 20:33Wahlkampffinale in Sachsen

  • 20:10200. Jubiläum des Königreichs Niederlande - Gauck als Hauptredner geladen

  • 19:52Atomstreit mit dem Iran: USA verhängen Sanktionen

  • 19:29Brasiliens Wirtschaft in Rezession

  • 19:01EU segnet E-Plus-Kauf durch Telefonica Deutschland ab

  • 18:32Marktforscher: Tablet-Boom kommt ins Stocken

  • 18:04550 neue Ebola-Fälle binnen einer Woche

  • 17:53Christian Wulff zum Präsidenten des Lobby-Verbands EMA gewählt

  • 17:28Maut-Kritik reißt nicht ab

  • 16:58Isländischer Vulkan ausgebrochen - Flugverbot aufgehoben

  • 16:35Von der Leyen "Sprachpanscher" 2014

  • 16:06Großbritannien hebt Terrorwarnstufe an

  • 15:36Erster Ebola-Fall im Senegal

  • 15:14Putin: Taktik der ukrainischen Armee erinnert an Faschisten

  • 14:40OSZE: Kein Beleg für Einsatz regulärer russischer Truppen in Ukraine

  • 14:19Konzertveranstalter Lieberberg kann Titel "Rock am Ring" nun doch verwenden

  • 13:51Audi ruft 70.000 Autos wegen möglicher Bremsprobleme zurück

  • 21:21Polen behindert Heimflug von russischem Verteidigungsminister

  • 20:55EU will neue Sanktionen für Russland

  • 20:33Wahlkampffinale in Sachsen

  • 19:52Atomstreit mit dem Iran: USA verhängen Sanktionen

  • 17:53Christian Wulff zum Präsidenten des Lobby-Verbands EMA gewählt

  • 17:28Maut-Kritik reißt nicht ab

  • 16:06Großbritannien hebt Terrorwarnstufe an

  • 15:14Putin: Taktik der ukrainischen Armee erinnert an Faschisten

  • 14:40OSZE: Kein Beleg für Einsatz regulärer russischer Truppen in Ukraine

  • 12:57Lawrow: Keine Beweise für Vorwürfe

  • 12:40UN: 2.600 Tote in Ukraine-Konflikt

  • 12:22Bundesregierung spricht erstmals von "militärischer Intervention"

  • 11:35Lufthansa: Piloten drohen für die nächsten Tage mit weiteren Streiks

  • 11:05Senator Müller strebt Wowereit-Nachfolge an - Jetzt drei Kandidaten

  • 10:21Wohnungsdurchsuchungen: Karlsruhe weist Edathy-Beschwerde zurück

  • 09:55Türkei: Erdogan beauftragt Davutoglu mit Regierungsbildung

  • 09:33Nachfolge von Wowereit: Bausenator Müller will kandidieren

  • 09:06Putin lobt "Milizen von Neurussland"

  • 08:47UNO: Fast die Hälfte aller Syrer wegen Bürgerkrieg auf der Flucht

  • 07:38Köln: Baukran stürzt auf Wohnhaus - Bewohner in Bett eingeklemmt

  • 21:49Google entwickelt Drohnen für Waren-Zustellung

  • 19:29Brasiliens Wirtschaft in Rezession

  • 19:01EU segnet E-Plus-Kauf durch Telefonica Deutschland ab

  • 18:32Marktforscher: Tablet-Boom kommt ins Stocken

  • 14:19Konzertveranstalter Lieberberg kann Titel "Rock am Ring" nun doch verwenden

  • 13:51Audi ruft 70.000 Autos wegen möglicher Bremsprobleme zurück

  • 13:02Pilotenstreik bei Germanwings beendet

  • 12:30Arbeitslosigkeit im Euroraum verharrt auf Zwei-Jahres-Tief

  • 11:21Sachsen-AfD: Petry mit Vorwurf der Insolvenzverschleppung konfrontiert

  • 10:57Angeschlagene Malaysia Airlines baut rund 6.000 Stellen ab

  • 08:22Einzelhandelsumsatz sinkt deutlich

  • 21:32Streit um Bayer-Pipeline kommt vor das Bundesverfassungsgericht

  • 20:11Schäuble in Paris: Jedes Land muss Defizitregeln einhalten

  • 18:22Saab-Krise verschärft sich: Gläubigerschutz abgelehnt

  • 16:07Streit um Gelbe Tonne beigelegt

  • 15:42Lufthansa-Piloten rechnen mit langem Arbeitskampf

  • 13:59Lufthansa: Pilotenstreik war beschlossene Sache

  • 13:49Verhandlungen der Piloten mit Lufthansa gescheitert: Streik

  • 13:38Ukraine baut auf Tschernobyl- Gelände Atommüll-Zwischenlager

  • 12:54Finanzinvestor übernimmt Küchenspezialisten WMF

  • 20:10200. Jubiläum des Königreichs Niederlande - Gauck als Hauptredner geladen

  • 18:04550 neue Ebola-Fälle binnen einer Woche

  • 16:58Isländischer Vulkan ausgebrochen - Flugverbot aufgehoben

  • 16:35Von der Leyen "Sprachpanscher" 2014

  • 15:36Erster Ebola-Fall im Senegal

  • 13:31Länderspiel der DFB-Elf in Israel 2015 abgesagt

  • 11:59Gießener Ermittler vereiteln millionenschweren Kokain-Deal in London

  • 10:39Verschimmelter Hochzeitskuchen von Charles und Diana versteigert

  • 09:18Vulkan Bardarbunga in Island ausgebrochen - Warnstufe rot

  • 07:58Griechenland: Zwei Seebeben reißen Tausende aus dem Schlaf

  • 23:43Mann wird durch Stress zum Autoknacker

  • 23:30Lederstück von Kennedys letztem Sitzplatz wird versteigert

  • 21:11Religiöse Schulverweigerer bekommen Kinder zurück

  • 20:34New York: Zahl der Drogentoten steigt stark

  • 19:54MH 370 drehte womöglich früher ab

  • 19:24Deutsch-englische Duelle in der Champions League

  • 19:00Cristiano Ronaldo ist Europas Fußballer des Jahres

  • 18:09Studie: Supermarkt-Kunden meiden Nähe zu Fremden

  • 17:29Missbrauchsskandal in Nordengland: Opfer bezeugen Gräueltaten

  • 12:32WHO: 20.000 Ebola-Fälle möglich

  • 21:35Kerber bei US Open ausgeschieden

  • 21:28Torres für zwei Jahre zum AC Mailand

  • 20:21Nürnberg schießt sich aus der Krise

  • 18:18Bochum verpflichtet Mikael Forssell

  • 18:00Leichtgewichts-Achter holt Gold

  • 17:43De Marchi siegt im Alleingang

  • 17:35Alba muss auf Seiferth verzichten

  • 17:27Vielseitigkeitsreiter auf Goldkurs

  • 17:10Bradl im Training Zweiter

  • 16:45Langehanenberg holt Silber in der Kür

  • 15:46Marcel Hacker im Einer-Finale

  • 15:34Holtwick/Semmler im Halbfinale

  • 15:27Skyliners verpflichtenCenter Morrison

  • 15:19USA startet als Favorit

  • 15:01DEG verpflichtet Stürmer Dmitrijew

  • 14:52Schalke ohne Boateng gegen Bayern

  • 14:37Hiddink nominiert Bundesliga-Quartett

  • 14:32Rosberg entschuldigt sich

  • 14:17Auftaktspiel vor 62.000 Fans

  • 14:12MZ05: Jairo kommt, Allagui auch?

merkzettel

Gauck in den Niederlanden "Vertrauen, das wir nicht vergessen werden"

BildGauck in den Niederlanden

(05.05.2012)

Mehr als 100.000 niederländische Juden fielen der Ausrottungspolitik Hitlerdeutschlands zum Opfer. Selbstverständlich sei es nicht, dass ein deutsches Staatsoberhaupt heute beim Tag der Befreiung in den Niederlanden reden dürfe, sagt Bundespräsident Joachim Gauck. Tatsächlich ist er der erste.

"Gerade weil wir Deutsche uns der Last und der Schuld der Geschichte gestellt haben, gilt für uns, gilt auch für mich: Wir feiern gemeinsam mit allen die Befreiung vom nationalsozialistischen Joch", sagte Gauck bei der Gedenkfeier in der Stadt Breda. Er selbst sei 1940 geboren, "dem Jahr, in dem die Niederlande Opfer der deutschen Großmachtpolitik und des deutschen Rassenwahns wurden". Es sei für einen Deutschen wie ihn daher "nicht selbstverständlich", dass er die Ansprache am Tag der Befreiung halten dürfe. Das ihm und Deutschland entgegengebrachte Vertrauen sei "ein Geschenk, das wir nicht vergessen werden", versprach der Bundespräsident.

"Wozu die Spezies Mensch fähig ist"

Das deutsche Staatsoberhaupt erinnerte auch an Hunderttausende Niederländer, die zum Arbeitseinsatz nach Deutschland deportiert wurden, sowie an die "Schandtaten und Verbrechen" wie die Bombardierung von  Rotterdam. Auch würdigte Gauck die Widerstandskämpfer,  deren Vorbild noch heute wichtig sei. "Denn wir lernen aus den  Zeiten von Krieg und Verfolgung, wozu die Spezies Mensch fähig ist.Im Bösen wie im Guten." Zu einer Regierung, "die das  Leben und die Würde der Menschen mit Füßen tritt, kann und darf es  keine unverbrüchliche Treue geben".

Bevrijdingsdag - der Tag der Befreiung

Fünf Jahre Schreckensherrschaft

Jedes Jahr am 5. Mai feiern die Niederländer die Freiheit. Am Bevrijdingsdag, dem nationalen Tag der Befreiung, wird an die Befreiung von der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg erinnert. Die Deutschen unterzeichneten am 5. Mai 1945 im Hotel «De Wereld» in Wageningen bei Arnheim ihre Kapitulation für die Niederlande. Damit endete eine fünfjährige Schreckensherrschaft. Bis zuletzt hatte die Wehrmacht den von Adolf Hitler zur «Festung Holland» erklärten Westteil des Landes gehalten.

Deutsche Offensive 1940

Im Rahmen der deutschen Westoffensive hatten deutsche Truppen am 10. Mai 1940 die neutralen Niederlande angegriffen. Vier Tage später wurde Rotterdam massiv bombardiert. In der strategisch wichtigen Hafenstadt kamen mehr als 800 Zivilisten ums Leben, an die 25.000
Häuser brannten und etwa 78 000 Menschen wurden obdachlos. Einen Tag später kapitulierten die niederländischen Streitkräfte. Die damalige Königin Wilhelmina floh mit der Regierung ins Exil nach London.

Mehr als 100.000 Juden wurden ermordet

Hitler ernannte Arthur Seyß-Inquart zum Reichskommissar des besetzten Landes. Das «artverwandte germanische Volk» der damals rund 8,8 Millionen Niederländer sollte systematisch nazifiziert werden. Seyß-Inquart ließ Arbeitskräfte zwangsrekrutieren und die Wirtschaft ausbeuten. Auf seinen Befehl wurden von Sommer 1942 an rund 107.000 der etwa 140.000 in den Niederlanden lebenden Juden in Vernichtungslager deportiert. Nur 5.000 überlebten. Mitglieder des Widerstands wurden verfolgt und Geiselerschießungen angeordnet.

Gedenken und Volksfest

Den Freiheitstag begehen die Niederländer jedes Jahr in zweifacher Weise: am Abend des 4. Mai als Totengedenktag und am 5. Mai als eigentlichen Tag der Befreiung. Der staatliche Feiertag hat vielerorts den Charakter eines fröhlichen Volksfestes.

"Mit ungläubigem Staunen und großer Bewunderung" habe er bei der Vorbereitung seiner Reise von Widerstandsaktionen wie dem Generalstreik in Nordholland im Februar 1941 erfahren. Die Menschen hatten damals gegen die Verschleppung der ersten 400 Juden  aus den Niederlanden ins Konzentrationslager Mauthausen  protestiert. Gerade in Zeiten von Krieg und Terror sei Widerstand  "ganz und gar nicht selbstverständlich". Das Beispiel der  niederländischen Widerstandskämpfer zeige aber, dass Menschen  "immer eine Wahl" hätten.

Gauck in den Niederlanden

Der deutsche Bundespräsident ist das erste ausländische Staatsoberhaupt, das bei den Feiern zum Jahrestag der Befreiung von der deutschen Besatzung 1945 spricht. Die Einladung zum Festakt in Breda war ursprünglich an Gaucks Vorgänger Christian Wulff gegangen. Bereits am Tag der Wahl Gaucks am 18. März wurde sie für ihn persönlich erneuert, heißt es aus dem Bundespräsidialamt.

Die Einladung für Gauck ist nicht unumstritten: Kritiker fordern die Auslieferung des früheren Waffen-SS-Mannes und mutmaßlichen Kriegsverbrechers Klaas Carel Faber. Er wurde in den Niederlanden zunächst zum Tode und dann zu lebenslanger Haft verurteilt. Die deutsche Justiz verweigert aber die Auslieferung des inzwischen 90-Jährigen.

Treffen mit Beatrix

Begleitet wurden Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt bei den Feierlichkeiten von Kronprinz Willem-Alexander und vom geschäftsführenden Ministerpräsidenten Mark Rutte. Am Abend erwartete Königin Beatrix in Amsterdam das Präsidentenpaar zu einem Konzert am Ufer der Amstel und einer gemeinsamen Bootsfahrt.

Nach bisher relativ unspektakulären Antrittsbesuchen in Polen sowie in Brüssel und Straßburg galt die Rede Gaucks in Breda schon im Vorfeld als wichtiges Zeichen - für die traditionell guten Beziehungen zu den Niederlanden ebenso wie für Gaucks außenpolitisches Programm.

05.05.2012, Quelle: dpa, AFP, dapd
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen