27.01.2015
  • 19:51Bericht: Zunahme der Gewalt gegen Migranten seit Beginn von Pegida

  • 19:31Spielwarenmesse öffnet Tore für Besucher aus aller Welt

  • 19:04Auschwitz-Überlebende fordern Toleranz und Verständnis

  • 18:49UN verurteilen Polizeigewalt in Ägypten

  • 18:28Alnatura ruft Sesammus zurück

  • 18:09Obama verteidigt Bündnis mit Saudi-Arabien

  • 17:51Bergung des AirAsia-Wracks eingestellt

  • 17:35Neuköllns Bezirksbürgermeister Buschkowsky tritt zurück

  • 17:11Spanien: Zahl der Toten bei Absturz von Kampfjet auf elf gestiegen

  • 16:49IS-Terroristen stellen Japan und Jordanien neues Ultimatum

  • 16:32Impf-Allianz GAVI sammelt über 7,5 Milliarden Dollar ein

  • 16:10Polizei im Kosovo setzt Tränengas gegen Demonstranten ein

  • 15:51Studie: Deutliches Lohngefälle in der Alten- und Krankenpflege

  • 15:26Schneesturm in Nordosten der USA glimpflicher als erwartet

  • 15:10Umfrage: Fußballvereine sollen für Polizeieinsätze zahlen

  • 14:48Tsipras ernennt neues griechisches Kabinett

  • 14:30Behindertenbeauftragte erinnert an "Euthanasie"-Verbrechen

  • 14:17Neun Tote bei Geiselnahme in Tripolis

  • 13:44EVG stellt Bahn Ultimatum und droht mit Warnstreik

  • 13:31Studie: Antisemitismus in Deutschland immer noch fest verankert

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 19:51Bericht: Zunahme der Gewalt gegen Migranten seit Beginn von Pegida

  • 19:31Spielwarenmesse öffnet Tore für Besucher aus aller Welt

  • 19:04Auschwitz-Überlebende fordern Toleranz und Verständnis

  • 18:49UN verurteilen Polizeigewalt in Ägypten

  • 18:28Alnatura ruft Sesammus zurück

  • 18:09Obama verteidigt Bündnis mit Saudi-Arabien

  • 17:51Bergung des AirAsia-Wracks eingestellt

  • 17:35Neuköllns Bezirksbürgermeister Buschkowsky tritt zurück

  • 17:11Spanien: Zahl der Toten bei Absturz von Kampfjet auf elf gestiegen

  • 16:49IS-Terroristen stellen Japan und Jordanien neues Ultimatum

  • 16:32Impf-Allianz GAVI sammelt über 7,5 Milliarden Dollar ein

  • 16:10Polizei im Kosovo setzt Tränengas gegen Demonstranten ein

  • 15:51Studie: Deutliches Lohngefälle in der Alten- und Krankenpflege

  • 15:26Schneesturm in Nordosten der USA glimpflicher als erwartet

  • 15:10Umfrage: Fußballvereine sollen für Polizeieinsätze zahlen

  • 14:48Tsipras ernennt neues griechisches Kabinett

  • 14:30Behindertenbeauftragte erinnert an "Euthanasie"-Verbrechen

  • 14:17Neun Tote bei Geiselnahme in Tripolis

  • 13:44EVG stellt Bahn Ultimatum und droht mit Warnstreik

  • 13:31Studie: Antisemitismus in Deutschland immer noch fest verankert

  • 19:51Bericht: Zunahme der Gewalt gegen Migranten seit Beginn von Pegida

  • 19:31Spielwarenmesse öffnet Tore für Besucher aus aller Welt

  • 19:04Auschwitz-Überlebende fordern Toleranz und Verständnis

  • 18:49UN verurteilen Polizeigewalt in Ägypten

  • 18:09Obama verteidigt Bündnis mit Saudi-Arabien

  • 17:35Neuköllns Bezirksbürgermeister Buschkowsky tritt zurück

  • 16:49IS-Terroristen stellen Japan und Jordanien neues Ultimatum

  • 16:32Impf-Allianz GAVI sammelt über 7,5 Milliarden Dollar ein

  • 16:10Polizei im Kosovo setzt Tränengas gegen Demonstranten ein

  • 14:48Tsipras ernennt neues griechisches Kabinett

  • 14:30Behindertenbeauftragte erinnert an "Euthanasie"-Verbrechen

  • 14:17Neun Tote bei Geiselnahme in Tripolis

  • 13:31Studie: Antisemitismus in Deutschland immer noch fest verankert

  • 13:01Anschlag auf libysches Hotel

  • 12:42Zahl antisemitischer Angriffe in Frankreich mehr als verdoppelt

  • 12:24Mehr deutsches Geld für Impfallianz

  • 12:16Russland kritisiert Herabstufung seiner Kreditwürdigkeit

  • 12:05Merkel gratuliert neuem Griechen-Premier Tsipras

  • 11:26EU-Staaten warnen Russland

  • 11:17Wehrbeauftragter beklagt Materialmisere

  • 15:51Studie: Deutliches Lohngefälle in der Alten- und Krankenpflege

  • 15:10Umfrage: Fußballvereine sollen für Polizeieinsätze zahlen

  • 13:44EVG stellt Bahn Ultimatum und droht mit Warnstreik

  • 12:37Siemens-Gewinn bricht ein - Probleme im Energiegeschäft

  • 11:46Britische Wirtschaft mit stärkstem Wachstum seit sieben Jahren

  • 10:29BGH stärkt Rechte von Bankkunden

  • 08:35Warnstreiks an Flughäfen in Düsseldorf und Köln/Bonn

  • 08:05Facebook und Instagram in vielen Weltregionen teils ausgefallen

  • 23:25Bundesnetzagentur stellt Weichen für Frequenzauktion

  • 22:31SMA Solar streicht 1.600 Arbeitsplätze

  • 22:11Standard & Poor's stuft Russland auf Ramschniveau herab

  • 20:08IG Metall lehnt im Tarifstreit Arbeitgeber-Vorschlag ab

  • 19:30EVG berät über Tarifstreit mit der Bahn und Warnstreiks

  • 17:38Middelhoff bleibt in Untersuchungshaft

  • 17:03Bericht: Chinesische Firma baut U-Bahnen für US-Metropole Boston

  • 16:01Googles Verkehrs-App Waze kooperiert mit Rundfunksender

  • 06:59Auf A9 bald Teststrecke für selbstfahrende Autos

  • 06:33Bevölkerungsschwund: Eisenhüttenstadt reißt 475 weitere Wohnungen ab

  • 17:17415.000 Besucher bei Grüner Woche

  • 16:38EU-Verkehrskommissarin Bulc fordert einheitliche Maut für Europa

  • 18:28Alnatura ruft Sesammus zurück

  • 17:51Bergung des AirAsia-Wracks eingestellt

  • 17:11Spanien: Zahl der Toten bei Absturz von Kampfjet auf elf gestiegen

  • 15:26Schneesturm in Nordosten der USA glimpflicher als erwartet

  • 10:05Schneesturm in USA: Flüge abgesagt

  • 09:33Asteroid rast an Erde vorbei

  • 08:56Schneesturm legt US-Ostküste lahm

  • 21:42New York wappnet sich gegen bevorstehenden Schneesturm

  • 18:50Kampfflugzeug in Spanien abgestürzt - Mindestens zehn Tote

  • 18:10Deutsche Handballer erreichen WM-Viertelfinale

  • 18:00Neue Miss Universe kommt aus Kolumbien

  • 17:19Kirche von England weiht erste Bischöfin

  • 16:22BGH verhandelt über Preisgabe anonymer Samenspender

  • 14:30Rummenigge: Keine finale Entscheidung von Hoeneß für Präsidenten-Amt

  • 14:24Griechischer Sänger Demis Roussos tot

  • 14:08Sexueller Missbrauch: Aufarbeitung kommt nur schleppend voran

  • 13:48Mutmaßlicher Täter im Fall Tugce beantragt Haftentlassung

  • 13:18Die Deutschen sind ein Volk von Sitzenbleibern

  • 12:53Staatsanwaltschaft fordert 26 Jahre Haft für Schettino

  • 07:48Deutlich weniger Straftaten im Straßenverkehr

  • 19:14Liebers und Streubel laufen bei EM

  • 18:53Neureuther und Dopfer stark gestartet

  • 18:12Wolfsburg: Olic nicht zum HSV

  • 17:48RB Leipzig schickt Quaschner zurück

  • 17:38Wer qualifiziert sich für Olympia?

  • 17:24Spielergewerkschaft warnt Profis

  • 16:53FIFA-Wahl: Niersbach lobt van Praag

  • 16:43"Hübsche Vorderseite" für Ferrari

  • 15:58Wechselhaft: Eto'o nach Genua

  • 15:37Schalker Ordnungsdienst im Visier

  • 15:05Chilene Castillo bei Mainz im Gespräch

  • 14:5914 Athleten für WM qualifiziert

  • 14:12Gruschwitz: "Anfrage wurde abgelehnt"

  • 13:29Ya Konan zurück zu Hannover 96

  • 12:44Europarat fordert neue WM-Vergabe

  • 12:36DHB-Team in Bestbesetzung gegen Katar

  • 12:32Köln will Karnevalsverein werden

  • 12:04Park: Anhörung Ende Februar

  • 11:59Australien steht im Endspiel

  • 11:56Maier zurück bei den DFB-Frauen

merkzettel

Gauck in den Niederlanden "Vertrauen, das wir nicht vergessen werden"

BildGauck in den Niederlanden

(05.05.2012)

Mehr als 100.000 niederländische Juden fielen der Ausrottungspolitik Hitlerdeutschlands zum Opfer. Selbstverständlich sei es nicht, dass ein deutsches Staatsoberhaupt heute beim Tag der Befreiung in den Niederlanden reden dürfe, sagt Bundespräsident Joachim Gauck. Tatsächlich ist er der erste.

"Gerade weil wir Deutsche uns der Last und der Schuld der Geschichte gestellt haben, gilt für uns, gilt auch für mich: Wir feiern gemeinsam mit allen die Befreiung vom nationalsozialistischen Joch", sagte Gauck bei der Gedenkfeier in der Stadt Breda. Er selbst sei 1940 geboren, "dem Jahr, in dem die Niederlande Opfer der deutschen Großmachtpolitik und des deutschen Rassenwahns wurden". Es sei für einen Deutschen wie ihn daher "nicht selbstverständlich", dass er die Ansprache am Tag der Befreiung halten dürfe. Das ihm und Deutschland entgegengebrachte Vertrauen sei "ein Geschenk, das wir nicht vergessen werden", versprach der Bundespräsident.

"Wozu die Spezies Mensch fähig ist"

Das deutsche Staatsoberhaupt erinnerte auch an Hunderttausende Niederländer, die zum Arbeitseinsatz nach Deutschland deportiert wurden, sowie an die "Schandtaten und Verbrechen" wie die Bombardierung von  Rotterdam. Auch würdigte Gauck die Widerstandskämpfer,  deren Vorbild noch heute wichtig sei. "Denn wir lernen aus den  Zeiten von Krieg und Verfolgung, wozu die Spezies Mensch fähig ist.Im Bösen wie im Guten." Zu einer Regierung, "die das  Leben und die Würde der Menschen mit Füßen tritt, kann und darf es  keine unverbrüchliche Treue geben".

Bevrijdingsdag - der Tag der Befreiung

Fünf Jahre Schreckensherrschaft

Jedes Jahr am 5. Mai feiern die Niederländer die Freiheit. Am Bevrijdingsdag, dem nationalen Tag der Befreiung, wird an die Befreiung von der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg erinnert. Die Deutschen unterzeichneten am 5. Mai 1945 im Hotel «De Wereld» in Wageningen bei Arnheim ihre Kapitulation für die Niederlande. Damit endete eine fünfjährige Schreckensherrschaft. Bis zuletzt hatte die Wehrmacht den von Adolf Hitler zur «Festung Holland» erklärten Westteil des Landes gehalten.

Deutsche Offensive 1940

Im Rahmen der deutschen Westoffensive hatten deutsche Truppen am 10. Mai 1940 die neutralen Niederlande angegriffen. Vier Tage später wurde Rotterdam massiv bombardiert. In der strategisch wichtigen Hafenstadt kamen mehr als 800 Zivilisten ums Leben, an die 25.000
Häuser brannten und etwa 78 000 Menschen wurden obdachlos. Einen Tag später kapitulierten die niederländischen Streitkräfte. Die damalige Königin Wilhelmina floh mit der Regierung ins Exil nach London.

Mehr als 100.000 Juden wurden ermordet

Hitler ernannte Arthur Seyß-Inquart zum Reichskommissar des besetzten Landes. Das «artverwandte germanische Volk» der damals rund 8,8 Millionen Niederländer sollte systematisch nazifiziert werden. Seyß-Inquart ließ Arbeitskräfte zwangsrekrutieren und die Wirtschaft ausbeuten. Auf seinen Befehl wurden von Sommer 1942 an rund 107.000 der etwa 140.000 in den Niederlanden lebenden Juden in Vernichtungslager deportiert. Nur 5.000 überlebten. Mitglieder des Widerstands wurden verfolgt und Geiselerschießungen angeordnet.

Gedenken und Volksfest

Den Freiheitstag begehen die Niederländer jedes Jahr in zweifacher Weise: am Abend des 4. Mai als Totengedenktag und am 5. Mai als eigentlichen Tag der Befreiung. Der staatliche Feiertag hat vielerorts den Charakter eines fröhlichen Volksfestes.

"Mit ungläubigem Staunen und großer Bewunderung" habe er bei der Vorbereitung seiner Reise von Widerstandsaktionen wie dem Generalstreik in Nordholland im Februar 1941 erfahren. Die Menschen hatten damals gegen die Verschleppung der ersten 400 Juden  aus den Niederlanden ins Konzentrationslager Mauthausen  protestiert. Gerade in Zeiten von Krieg und Terror sei Widerstand  "ganz und gar nicht selbstverständlich". Das Beispiel der  niederländischen Widerstandskämpfer zeige aber, dass Menschen  "immer eine Wahl" hätten.

Gauck in den Niederlanden

Der deutsche Bundespräsident ist das erste ausländische Staatsoberhaupt, das bei den Feiern zum Jahrestag der Befreiung von der deutschen Besatzung 1945 spricht. Die Einladung zum Festakt in Breda war ursprünglich an Gaucks Vorgänger Christian Wulff gegangen. Bereits am Tag der Wahl Gaucks am 18. März wurde sie für ihn persönlich erneuert, heißt es aus dem Bundespräsidialamt.

Die Einladung für Gauck ist nicht unumstritten: Kritiker fordern die Auslieferung des früheren Waffen-SS-Mannes und mutmaßlichen Kriegsverbrechers Klaas Carel Faber. Er wurde in den Niederlanden zunächst zum Tode und dann zu lebenslanger Haft verurteilt. Die deutsche Justiz verweigert aber die Auslieferung des inzwischen 90-Jährigen.

Treffen mit Beatrix

Begleitet wurden Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt bei den Feierlichkeiten von Kronprinz Willem-Alexander und vom geschäftsführenden Ministerpräsidenten Mark Rutte. Am Abend erwartete Königin Beatrix in Amsterdam das Präsidentenpaar zu einem Konzert am Ufer der Amstel und einer gemeinsamen Bootsfahrt.

Nach bisher relativ unspektakulären Antrittsbesuchen in Polen sowie in Brüssel und Straßburg galt die Rede Gaucks in Breda schon im Vorfeld als wichtiges Zeichen - für die traditionell guten Beziehungen zu den Niederlanden ebenso wie für Gaucks außenpolitisches Programm.

05.05.2012, Quelle: dpa, AFP, dapd
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen