28.05.2015
  • 19:55Kita-Streik: Konfliktparteien wollen wieder reden

  • 19:26Bundesgericht: Deutscher Pass nur bei gesichertem Lebensunterhalt

  • 19:08Airbus: Ernsthaftes Qualitätsproblem in Endmontage von A400M

  • 18:53Zypern: Mehr Grenzübergänge offen

  • 18:35Organisation: 90 Prozent aller Chemiewaffen weltweit zerstört

  • 18:30EU-Staaten für mehr Schutz bei Online-Reisen

  • 18:11Tausende Beschäftigte der Deutschen Post setzen Streik fort

  • 17:49Korruptionsvorwürfe: FIFA-Boss Blatter weist Verantwortung zurück

  • 17:42G7 gegen Konjunkturspritzen auf Pump

  • 17:23Putins neues Staatsgeheimnis: Tote Soldaten in Friedenszeiten

  • 17:05Hohe Wahlbeteiligung bei Türken in Deutschland

  • 16:48Steinmeier: Notfalls muss Staat bei FIFA für Aufklärung sorgen

  • 16:07Platini: Bei Blatter-Sieg Rückzug aus FIFA-Wettbewerben möglich

  • 15:56Festgenommene FIFA-Funktionäre widersetzen sich Auslieferung an USA

  • 15:30Karlsruhe kippt NRW-Altersvorgaben für die Beamteneinstellung

  • 14:48UEFA: Kein Boykott von FIFA-Kongress

  • 14:34Kita-Streik: Arbeitgeber rufen zu Verhandlungen auf

  • 14:04Top-Sponsoren machen Druck auf FIFA

  • 13:52Fußballverbände in Afrika und Asien hinter FIFA-Boss Blatter

  • 13:23Helgoland: Löscharbeiten auf Düngemittelfrachter unterbrochen

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 19:55Kita-Streik: Konfliktparteien wollen wieder reden

  • 19:26Bundesgericht: Deutscher Pass nur bei gesichertem Lebensunterhalt

  • 19:08Airbus: Ernsthaftes Qualitätsproblem in Endmontage von A400M

  • 18:53Zypern: Mehr Grenzübergänge offen

  • 18:35Organisation: 90 Prozent aller Chemiewaffen weltweit zerstört

  • 18:30EU-Staaten für mehr Schutz bei Online-Reisen

  • 18:11Tausende Beschäftigte der Deutschen Post setzen Streik fort

  • 17:49Korruptionsvorwürfe: FIFA-Boss Blatter weist Verantwortung zurück

  • 17:42G7 gegen Konjunkturspritzen auf Pump

  • 17:23Putins neues Staatsgeheimnis: Tote Soldaten in Friedenszeiten

  • 17:05Hohe Wahlbeteiligung bei Türken in Deutschland

  • 16:48Steinmeier: Notfalls muss Staat bei FIFA für Aufklärung sorgen

  • 16:07Platini: Bei Blatter-Sieg Rückzug aus FIFA-Wettbewerben möglich

  • 15:56Festgenommene FIFA-Funktionäre widersetzen sich Auslieferung an USA

  • 15:30Karlsruhe kippt NRW-Altersvorgaben für die Beamteneinstellung

  • 14:48UEFA: Kein Boykott von FIFA-Kongress

  • 14:34Kita-Streik: Arbeitgeber rufen zu Verhandlungen auf

  • 14:04Top-Sponsoren machen Druck auf FIFA

  • 13:52Fußballverbände in Afrika und Asien hinter FIFA-Boss Blatter

  • 13:23Helgoland: Löscharbeiten auf Düngemittelfrachter unterbrochen

  • 19:26Bundesgericht: Deutscher Pass nur bei gesichertem Lebensunterhalt

  • 18:53Zypern: Mehr Grenzübergänge offen

  • 18:35Organisation: 90 Prozent aller Chemiewaffen weltweit zerstört

  • 17:49Korruptionsvorwürfe: FIFA-Boss Blatter weist Verantwortung zurück

  • 17:42G7 gegen Konjunkturspritzen auf Pump

  • 17:23Putins neues Staatsgeheimnis: Tote Soldaten in Friedenszeiten

  • 17:05Hohe Wahlbeteiligung bei Türken in Deutschland

  • 16:48Steinmeier: Notfalls muss Staat bei FIFA für Aufklärung sorgen

  • 16:30Zehntausende Erzieher demonstrieren für mehr Lohn

  • 16:07Platini: Bei Blatter-Sieg Rückzug aus FIFA-Wettbewerben möglich

  • 15:56Festgenommene FIFA-Funktionäre widersetzen sich Auslieferung an USA

  • 14:48UEFA: Kein Boykott von FIFA-Kongress

  • 13:52Fußballverbände in Afrika und Asien hinter FIFA-Boss Blatter

  • 13:10Putin stellt sich hinter FIFA-Boss - Kritik an US-Vorgehen

  • 12:58Brüssel verklagt Deutschland wegen lascher Kontrollen an Flughäfen

  • 12:15Cameron auf Werbetour für EU-Reformen

  • 11:47FIFA-Krisentreffen in Zürich

  • 11:23Konservative in Frankreich stimmen über neuen Namen ab

  • 10:17UN-Sicherheitsrat mehrheitlich für spätere Wahlen in Burundi

  • 09:45Lagarde: Noch viel Arbeit bis zu Griechenland-Lösung

  • 19:55Kita-Streik: Konfliktparteien wollen wieder reden

  • 19:08Airbus: Ernsthaftes Qualitätsproblem in Endmontage von A400M

  • 18:30EU-Staaten für mehr Schutz bei Online-Reisen

  • 18:11Tausende Beschäftigte der Deutschen Post setzen Streik fort

  • 14:34Kita-Streik: Arbeitgeber rufen zu Verhandlungen auf

  • 14:04Top-Sponsoren machen Druck auf FIFA

  • 12:32DIHK: Wirtschaftswachstum zieht an

  • 11:01Carsharing: Drivy baut deutsches Geschäft durch Übernahme aus

  • 10:31FIFA-Skandal: Blatter geht wohl nicht zu UEFA-Treffen

  • 09:54FIFA-Skandal: Blatter sagt Rede ab

  • 08:52Daimler drängt ins Geschäft mit stationären Energiespeichern

  • 07:53Bahn baut Videoüberwachung aus

  • 07:15Asiatischer Verband steht zu FIFA-Boss Blatter

  • 06:11Ex-FIFA-Vize Warner stellt sich

  • 23:07FIFA sperrt mehrere Funktionäre

  • 20:34Blatter: FIFA unterstützt Ermittler

  • 20:19Festgenommenen FIFA-Funktionären droht bei Verurteilung lange Haft

  • 19:55UEFA: FIFA-Präsidentenwahl verschieben

  • 18:21US-Justizministerin Lynch will FIFA-Korruptionsfälle aufklären

  • 17:54Deutsche zahlen zweithöchsten Strompreis der EU

  • 15:30Karlsruhe kippt NRW-Altersvorgaben für die Beamteneinstellung

  • 14:20Zahl der Hitzetoten in Indien steigt auf mehr als 1.500

  • 13:23Helgoland: Löscharbeiten auf Düngemittelfrachter unterbrochen

  • 09:22Spielplätze werden zur Seltenheit

  • 08:17Memphis verabschiedet sich von Blues- Legende B.B. King

  • 22:23New York: Kupferdiebe sorgen für Chaos in der New Yorker U-Bahn

  • 21:59Touristin reißt prähistorische Vase in Museum auf Kreta zu Boden

  • 16:30Köln: Blindgänger entschärft

  • 16:26Helgoland: Wasserwerfer kühlen Düngemittelfrachter ab

  • 14:28Ekel Alfreds "dusselige Kuh": Elisabeth Wiedemann gestorben

  • 14:20Köln: Evakuierung wegen Blindgänger-Entschärfung

  • 12:38Berlin: Ärzte loben Vierlinge

  • 10:20Köln: Größte Evakuierung seit 1945

  • 09:55Nach fast 30 Jahren Flucht: Mafia-Boss in Brasilien gefasst

  • 09:32Unwetter in Texas: Tote und Vermisste

  • 09:16Putzleute finden gestohlenen Koffer mit Knochenmarkspende

  • 08:57China: Festnahmen nach Heim-Brand

  • 06:45"Purple Beach": Düngemittel-Wolke über Cuxhaven und Bremerhaven

  • 05:53Größte Evakuierung seit dem Krieg: 20.000 Kölner betroffen

  • 23:09Dänemark: Radiomoderator tötet Kaninchen live in Sendung

  • 20:00Maulwurf Blazer gab die Hinweise

  • 19:25Volleyballerinnen vor dem Aus

  • 19:16Nadal und Djokovic souverän

  • 18:50Blatter: Offenbar kein Rücktritt

  • 18:26UEFA fast komplett für Prinz Ali

  • 17:56Austria Wien holt Thorsten Fink

  • 17:43Blatter: Können nicht jeden überwachen

  • 17:13Contador baut Führung aus

  • 16:2996: Frontzeck und Dufner bleiben

  • 16:28Gerhard Tremmel verlässt Swansea

  • 15:409000 Euro Strafe für VfL Bochum

  • 15:38UEFA-Rückzug nicht ausgeschlossen

  • 15:16Platini legte Blatter Rücktritt nahe

  • 14:23Bregerie und Behrens verlassen 98

  • 13:49"Für Blatter kann es eng werden"

  • 13:49Benitez verlässt SSC Neapel

  • 13:46Petkovic kämpft sich in Runde drei

  • 13:44Großwallstadt: Kein Widerspruch

  • 13:40Kohlschreiber raus - Becker verletzt

  • 13:24Freezers verpflichten vier Talente

merkzettel

Gauck in den Niederlanden "Vertrauen, das wir nicht vergessen werden"

BildGauck in den Niederlanden

(05.05.2012)

Mehr als 100.000 niederländische Juden fielen der Ausrottungspolitik Hitlerdeutschlands zum Opfer. Selbstverständlich sei es nicht, dass ein deutsches Staatsoberhaupt heute beim Tag der Befreiung in den Niederlanden reden dürfe, sagt Bundespräsident Joachim Gauck. Tatsächlich ist er der erste.

"Gerade weil wir Deutsche uns der Last und der Schuld der Geschichte gestellt haben, gilt für uns, gilt auch für mich: Wir feiern gemeinsam mit allen die Befreiung vom nationalsozialistischen Joch", sagte Gauck bei der Gedenkfeier in der Stadt Breda. Er selbst sei 1940 geboren, "dem Jahr, in dem die Niederlande Opfer der deutschen Großmachtpolitik und des deutschen Rassenwahns wurden". Es sei für einen Deutschen wie ihn daher "nicht selbstverständlich", dass er die Ansprache am Tag der Befreiung halten dürfe. Das ihm und Deutschland entgegengebrachte Vertrauen sei "ein Geschenk, das wir nicht vergessen werden", versprach der Bundespräsident.

"Wozu die Spezies Mensch fähig ist"

Das deutsche Staatsoberhaupt erinnerte auch an Hunderttausende Niederländer, die zum Arbeitseinsatz nach Deutschland deportiert wurden, sowie an die "Schandtaten und Verbrechen" wie die Bombardierung von  Rotterdam. Auch würdigte Gauck die Widerstandskämpfer,  deren Vorbild noch heute wichtig sei. "Denn wir lernen aus den  Zeiten von Krieg und Verfolgung, wozu die Spezies Mensch fähig ist.Im Bösen wie im Guten." Zu einer Regierung, "die das  Leben und die Würde der Menschen mit Füßen tritt, kann und darf es  keine unverbrüchliche Treue geben".

Bevrijdingsdag - der Tag der Befreiung

Fünf Jahre Schreckensherrschaft

Jedes Jahr am 5. Mai feiern die Niederländer die Freiheit. Am Bevrijdingsdag, dem nationalen Tag der Befreiung, wird an die Befreiung von der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg erinnert. Die Deutschen unterzeichneten am 5. Mai 1945 im Hotel «De Wereld» in Wageningen bei Arnheim ihre Kapitulation für die Niederlande. Damit endete eine fünfjährige Schreckensherrschaft. Bis zuletzt hatte die Wehrmacht den von Adolf Hitler zur «Festung Holland» erklärten Westteil des Landes gehalten.

Deutsche Offensive 1940

Im Rahmen der deutschen Westoffensive hatten deutsche Truppen am 10. Mai 1940 die neutralen Niederlande angegriffen. Vier Tage später wurde Rotterdam massiv bombardiert. In der strategisch wichtigen Hafenstadt kamen mehr als 800 Zivilisten ums Leben, an die 25.000
Häuser brannten und etwa 78 000 Menschen wurden obdachlos. Einen Tag später kapitulierten die niederländischen Streitkräfte. Die damalige Königin Wilhelmina floh mit der Regierung ins Exil nach London.

Mehr als 100.000 Juden wurden ermordet

Hitler ernannte Arthur Seyß-Inquart zum Reichskommissar des besetzten Landes. Das «artverwandte germanische Volk» der damals rund 8,8 Millionen Niederländer sollte systematisch nazifiziert werden. Seyß-Inquart ließ Arbeitskräfte zwangsrekrutieren und die Wirtschaft ausbeuten. Auf seinen Befehl wurden von Sommer 1942 an rund 107.000 der etwa 140.000 in den Niederlanden lebenden Juden in Vernichtungslager deportiert. Nur 5.000 überlebten. Mitglieder des Widerstands wurden verfolgt und Geiselerschießungen angeordnet.

Gedenken und Volksfest

Den Freiheitstag begehen die Niederländer jedes Jahr in zweifacher Weise: am Abend des 4. Mai als Totengedenktag und am 5. Mai als eigentlichen Tag der Befreiung. Der staatliche Feiertag hat vielerorts den Charakter eines fröhlichen Volksfestes.

"Mit ungläubigem Staunen und großer Bewunderung" habe er bei der Vorbereitung seiner Reise von Widerstandsaktionen wie dem Generalstreik in Nordholland im Februar 1941 erfahren. Die Menschen hatten damals gegen die Verschleppung der ersten 400 Juden  aus den Niederlanden ins Konzentrationslager Mauthausen  protestiert. Gerade in Zeiten von Krieg und Terror sei Widerstand  "ganz und gar nicht selbstverständlich". Das Beispiel der  niederländischen Widerstandskämpfer zeige aber, dass Menschen  "immer eine Wahl" hätten.

Gauck in den Niederlanden

Der deutsche Bundespräsident ist das erste ausländische Staatsoberhaupt, das bei den Feiern zum Jahrestag der Befreiung von der deutschen Besatzung 1945 spricht. Die Einladung zum Festakt in Breda war ursprünglich an Gaucks Vorgänger Christian Wulff gegangen. Bereits am Tag der Wahl Gaucks am 18. März wurde sie für ihn persönlich erneuert, heißt es aus dem Bundespräsidialamt.

Die Einladung für Gauck ist nicht unumstritten: Kritiker fordern die Auslieferung des früheren Waffen-SS-Mannes und mutmaßlichen Kriegsverbrechers Klaas Carel Faber. Er wurde in den Niederlanden zunächst zum Tode und dann zu lebenslanger Haft verurteilt. Die deutsche Justiz verweigert aber die Auslieferung des inzwischen 90-Jährigen.

Treffen mit Beatrix

Begleitet wurden Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt bei den Feierlichkeiten von Kronprinz Willem-Alexander und vom geschäftsführenden Ministerpräsidenten Mark Rutte. Am Abend erwartete Königin Beatrix in Amsterdam das Präsidentenpaar zu einem Konzert am Ufer der Amstel und einer gemeinsamen Bootsfahrt.

Nach bisher relativ unspektakulären Antrittsbesuchen in Polen sowie in Brüssel und Straßburg galt die Rede Gaucks in Breda schon im Vorfeld als wichtiges Zeichen - für die traditionell guten Beziehungen zu den Niederlanden ebenso wie für Gaucks außenpolitisches Programm.

05.05.2012, Quelle: dpa, AFP, dapd
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen