27.04.2017
  • 00:20Streit mit Nordkorea: USA wollen auf Diplomatie setzen

  • 23:55Twitter: Nutzerzuwachs und Umsatzrückgang

  • 23:35Vorgetäuschte Polizeikontrollen bei Verbrecherjagd zulässig

  • 23:07Deutsche Börse will eigene Aktien für 200 Millionen zurückkaufen

  • 22:37Dortmund wirft die Bayern raus

  • 22:26Mehr Frauen studieren Informatik

  • 22:10Türkei: mehr als 9.000 Polizisten entlassen

  • 21:40Verbraucherzentrale mahnt führende Anbieter von Fitness-Wearables ab

  • 21:05Berliner Polizei sucht mit Spürhunden nach riesiger Goldmünze

  • 20:40Scharapowa meldet sich mit Sieg zurück

  • 20:26Bericht: Lage für Journalisten weltweit verschlechtert

  • 20:09Bayern mit Alaba - BVB mit Sokratis

  • 19:50FIFA: Videobeweis kommt 2018

  • 19:44"Mieterstrom" aus Solaranlagen wird gefördert

  • 19:14Orban weist Kritik an Hochschulgesetz vor EU-Parlament zurück

  • 18:48US-Regisseur Jonathan Demme gestorben

  • 18:2780. Jahrestag des Luftangriffs auf die spanische Stadt Guernica

  • 18:05Merkel stellt sich nach Israel-Eklat hinter Gabriel

  • 17:49Geberkonferenz für Jemen bringt mehr als eine Milliarde Euro

  • 17:27Wettbewerbszentrale beanstandet Preisauszeichnung bei Möbeln

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 00:20Streit mit Nordkorea: USA wollen auf Diplomatie setzen

  • 23:55Twitter: Nutzerzuwachs und Umsatzrückgang

  • 23:35Vorgetäuschte Polizeikontrollen bei Verbrecherjagd zulässig

  • 23:07Deutsche Börse will eigene Aktien für 200 Millionen zurückkaufen

  • 22:37Dortmund wirft die Bayern raus

  • 22:26Mehr Frauen studieren Informatik

  • 22:10Türkei: mehr als 9.000 Polizisten entlassen

  • 21:40Verbraucherzentrale mahnt führende Anbieter von Fitness-Wearables ab

  • 21:05Berliner Polizei sucht mit Spürhunden nach riesiger Goldmünze

  • 20:40Scharapowa meldet sich mit Sieg zurück

  • 20:26Bericht: Lage für Journalisten weltweit verschlechtert

  • 20:09Bayern mit Alaba - BVB mit Sokratis

  • 19:50FIFA: Videobeweis kommt 2018

  • 19:44"Mieterstrom" aus Solaranlagen wird gefördert

  • 19:14Orban weist Kritik an Hochschulgesetz vor EU-Parlament zurück

  • 18:48US-Regisseur Jonathan Demme gestorben

  • 18:2780. Jahrestag des Luftangriffs auf die spanische Stadt Guernica

  • 18:05Merkel stellt sich nach Israel-Eklat hinter Gabriel

  • 17:49Geberkonferenz für Jemen bringt mehr als eine Milliarde Euro

  • 17:27Wettbewerbszentrale beanstandet Preisauszeichnung bei Möbeln

  • 22:10Türkei: mehr als 9.000 Polizisten entlassen

  • 20:26Bericht: Lage für Journalisten weltweit verschlechtert

  • 19:14Orban weist Kritik an Hochschulgesetz vor EU-Parlament zurück

  • 18:05Merkel stellt sich nach Israel-Eklat hinter Gabriel

  • 17:49Geberkonferenz für Jemen bringt mehr als eine Milliarde Euro

  • 16:44Irakische Milizen melden Rückeroberung von Weltkulturerbe Hatra

  • 15:51US-Finanzminister kündigt "größte Steuerreform" in US-Geschichte an

  • 15:33Bundesregierung über Verhaftungswelle in Türkei besorgt

  • 13:55Von der Leyen feuert Chef-Ausbilder des Heeres

  • 13:13Ungarn: EU-Kommission leitet Vertragsverletzungsverfahren ein

  • 12:21China lässt ersten selbstgebauten Flugzeugträger zu Wasser

  • 11:37Lage für Journalisten verschlechtert

  • 11:07Frankreich: Assad-Regierung für Sarin-Einsatz verantwortlich

  • 11:00Kabinett beschließt Rentenplus

  • 10:29Großrazzia gegen Gülen-Bewegung in türkischer Polizei

  • 10:23Frontex-Chef: Immer mehr Flüchtlinge kommen über das Mittelmeer

  • 10:06Einwanderung: Neue Schlappe für Trump

  • 09:47Amnesty prangert Verfolgung der Opposition in Venezuela an

  • 09:15Abschluss des Frauengipfels in Berlin

  • 08:56Brasilien: Ureinwohner demonstrieren für Landrechte

  • 23:55Twitter: Nutzerzuwachs und Umsatzrückgang

  • 23:07Deutsche Börse will eigene Aktien für 200 Millionen zurückkaufen

  • 22:26Mehr Frauen studieren Informatik

  • 21:40Verbraucherzentrale mahnt führende Anbieter von Fitness-Wearables ab

  • 19:44"Mieterstrom" aus Solaranlagen wird gefördert

  • 17:27Wettbewerbszentrale beanstandet Preisauszeichnung bei Möbeln

  • 16:16Bauern beklagen große Frostschäden bei Obst und Wein

  • 15:15Weg frei für Verkauf von Flughafen Hahn

  • 14:44KlöCo könnte von Trumps Stahlpolitik profitieren

  • 14:14Krankenkassen: Zusatzbeitrag wird steigen

  • 12:00Regierung erwartet Beschäftigungsrekord

  • 09:49Daimler erhöht nach Gewinnanstieg die Jahresprognose

  • 08:23Handelsstreit zwischen USA und Kanada

  • 22:21Dobrindt: Fernbus-Wachstum nicht durch Maut gefährden

  • 21:48Bundesregierung: Deutschland Vorreiter bei digitaler Industrie

  • 21:16Deutscher Städtetag fordert blaue Plakette

  • 19:17Coca-Cola verdient deutlich weniger - Tarifabschluss in Deutschland

  • 16:59Zu viel Stickoxide: Hendricks fordert Diesel-Nachrüstungen

  • 16:17Zukunft von Alitalia in der Schwebe

  • 15:16Streamingdienste bescheren Musikbranche Umsatzplus

  • 23:35Vorgetäuschte Polizeikontrollen bei Verbrecherjagd zulässig

  • 21:05Berliner Polizei sucht mit Spürhunden nach riesiger Goldmünze

  • 18:48US-Regisseur Jonathan Demme gestorben

  • 18:2780. Jahrestag des Luftangriffs auf die spanische Stadt Guernica

  • 16:55Helmut Schmidt auf Zwei-Euro-Münze - ohne Zigarette

  • 13:31Schnee behindert Bahnverkehr in Baden-Württemberg

  • 12:55Hunderte gedenken der Opfer des Amoklaufs von Erfurt

  • 08:00Gutenberg-Gymnasium Erfurt erinnert an Schulmassaker vor 15 Jahren

  • 20:47Europol-Fahnder entlarven Schummelnüsse und Fuselwein

  • 19:46Fall Niklas: Anklage fordert Freispruch

  • 17:25Weiterhin keine WhatsApp-Daten deutscher Nutzer für Facebook

  • 16:40Hamburg: Schlag gegen Fahrrad-Mafia

  • 15:57Tausende Liter Fruchtsaft überschwemmen russische Kleinstadt

  • 14:12Kleine Raupe als Plastikmüll-Schlucker

  • 10:01Sozialwahl startet - Millionen Versicherte können Stimme abgeben

  • 09:24Uderzo, der Zeichner von Asterix und Obelix, wird 90 Jahre

  • 06:40Millionen-Beute bei "Jahrhundert-Raub"

  • 21:49Schon jetzt mehr Masernfälle als 2016

  • 21:17Jagd auf Zugvögel

  • 20:12Russland: Granaten-Expolsion tötet einen Schüler

  • 23:08Stimmen zum DFB-Pokal:

  • 23:02PSG steht im Pokalfinale

  • 22:49Arsenal schlägt Meister Leicester

  • 22:37Dortmund wirft die Bayern raus

  • 22:10THW Kiel bleibt oben dran

  • 21:32Barcelona feiert Schützenfest

  • 21:29Kohlschreiber und Struff raus

  • 21:29Mitteldeutscher BC wieder erstklassig

  • 21:14Spandau siegt zum Abschied

  • 20:53SSC Schwerin zum elften Mal Meister

  • 20:40Scharapowa meldet sich mit Sieg zurück

  • 20:09Bayern mit Alaba - BVB mit Sokratis

  • 19:50FIFA: Videobeweis kommt 2018

  • 19:20Green wird neuer Canucks-Coach

  • 19:18Deutsche Meister sind weiter

  • 17:56Albasini gewinnt erste Etappe

  • 16:57Lange Sperre für Düsseldorfs Ayhan

  • 16:51Razzien bei West Ham und Newcastle

  • 16:51Stockholm will Olympia 2026 nicht

  • 16:01Zwiebler steht im EM-Achtelfinale

merkzettel

Gauck in den Niederlanden "Vertrauen, das wir nicht vergessen werden"

BildGauck in den Niederlanden

(05.05.2012)

Mehr als 100.000 niederländische Juden fielen der Ausrottungspolitik Hitlerdeutschlands zum Opfer. Selbstverständlich sei es nicht, dass ein deutsches Staatsoberhaupt heute beim Tag der Befreiung in den Niederlanden reden dürfe, sagt Bundespräsident Joachim Gauck. Tatsächlich ist er der erste.

"Gerade weil wir Deutsche uns der Last und der Schuld der Geschichte gestellt haben, gilt für uns, gilt auch für mich: Wir feiern gemeinsam mit allen die Befreiung vom nationalsozialistischen Joch", sagte Gauck bei der Gedenkfeier in der Stadt Breda. Er selbst sei 1940 geboren, "dem Jahr, in dem die Niederlande Opfer der deutschen Großmachtpolitik und des deutschen Rassenwahns wurden". Es sei für einen Deutschen wie ihn daher "nicht selbstverständlich", dass er die Ansprache am Tag der Befreiung halten dürfe. Das ihm und Deutschland entgegengebrachte Vertrauen sei "ein Geschenk, das wir nicht vergessen werden", versprach der Bundespräsident.

"Wozu die Spezies Mensch fähig ist"

Das deutsche Staatsoberhaupt erinnerte auch an Hunderttausende Niederländer, die zum Arbeitseinsatz nach Deutschland deportiert wurden, sowie an die "Schandtaten und Verbrechen" wie die Bombardierung von  Rotterdam. Auch würdigte Gauck die Widerstandskämpfer,  deren Vorbild noch heute wichtig sei. "Denn wir lernen aus den  Zeiten von Krieg und Verfolgung, wozu die Spezies Mensch fähig ist.Im Bösen wie im Guten." Zu einer Regierung, "die das  Leben und die Würde der Menschen mit Füßen tritt, kann und darf es  keine unverbrüchliche Treue geben".

Bevrijdingsdag - der Tag der Befreiung

Fünf Jahre Schreckensherrschaft

Jedes Jahr am 5. Mai feiern die Niederländer die Freiheit. Am Bevrijdingsdag, dem nationalen Tag der Befreiung, wird an die Befreiung von der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg erinnert. Die Deutschen unterzeichneten am 5. Mai 1945 im Hotel «De Wereld» in Wageningen bei Arnheim ihre Kapitulation für die Niederlande. Damit endete eine fünfjährige Schreckensherrschaft. Bis zuletzt hatte die Wehrmacht den von Adolf Hitler zur «Festung Holland» erklärten Westteil des Landes gehalten.

Deutsche Offensive 1940

Im Rahmen der deutschen Westoffensive hatten deutsche Truppen am 10. Mai 1940 die neutralen Niederlande angegriffen. Vier Tage später wurde Rotterdam massiv bombardiert. In der strategisch wichtigen Hafenstadt kamen mehr als 800 Zivilisten ums Leben, an die 25.000
Häuser brannten und etwa 78 000 Menschen wurden obdachlos. Einen Tag später kapitulierten die niederländischen Streitkräfte. Die damalige Königin Wilhelmina floh mit der Regierung ins Exil nach London.

Mehr als 100.000 Juden wurden ermordet

Hitler ernannte Arthur Seyß-Inquart zum Reichskommissar des besetzten Landes. Das «artverwandte germanische Volk» der damals rund 8,8 Millionen Niederländer sollte systematisch nazifiziert werden. Seyß-Inquart ließ Arbeitskräfte zwangsrekrutieren und die Wirtschaft ausbeuten. Auf seinen Befehl wurden von Sommer 1942 an rund 107.000 der etwa 140.000 in den Niederlanden lebenden Juden in Vernichtungslager deportiert. Nur 5.000 überlebten. Mitglieder des Widerstands wurden verfolgt und Geiselerschießungen angeordnet.

Gedenken und Volksfest

Den Freiheitstag begehen die Niederländer jedes Jahr in zweifacher Weise: am Abend des 4. Mai als Totengedenktag und am 5. Mai als eigentlichen Tag der Befreiung. Der staatliche Feiertag hat vielerorts den Charakter eines fröhlichen Volksfestes.

"Mit ungläubigem Staunen und großer Bewunderung" habe er bei der Vorbereitung seiner Reise von Widerstandsaktionen wie dem Generalstreik in Nordholland im Februar 1941 erfahren. Die Menschen hatten damals gegen die Verschleppung der ersten 400 Juden  aus den Niederlanden ins Konzentrationslager Mauthausen  protestiert. Gerade in Zeiten von Krieg und Terror sei Widerstand  "ganz und gar nicht selbstverständlich". Das Beispiel der  niederländischen Widerstandskämpfer zeige aber, dass Menschen  "immer eine Wahl" hätten.

Gauck in den Niederlanden

Der deutsche Bundespräsident ist das erste ausländische Staatsoberhaupt, das bei den Feiern zum Jahrestag der Befreiung von der deutschen Besatzung 1945 spricht. Die Einladung zum Festakt in Breda war ursprünglich an Gaucks Vorgänger Christian Wulff gegangen. Bereits am Tag der Wahl Gaucks am 18. März wurde sie für ihn persönlich erneuert, heißt es aus dem Bundespräsidialamt.

Die Einladung für Gauck ist nicht unumstritten: Kritiker fordern die Auslieferung des früheren Waffen-SS-Mannes und mutmaßlichen Kriegsverbrechers Klaas Carel Faber. Er wurde in den Niederlanden zunächst zum Tode und dann zu lebenslanger Haft verurteilt. Die deutsche Justiz verweigert aber die Auslieferung des inzwischen 90-Jährigen.

Treffen mit Beatrix

Begleitet wurden Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt bei den Feierlichkeiten von Kronprinz Willem-Alexander und vom geschäftsführenden Ministerpräsidenten Mark Rutte. Am Abend erwartete Königin Beatrix in Amsterdam das Präsidentenpaar zu einem Konzert am Ufer der Amstel und einer gemeinsamen Bootsfahrt.

Nach bisher relativ unspektakulären Antrittsbesuchen in Polen sowie in Brüssel und Straßburg galt die Rede Gaucks in Breda schon im Vorfeld als wichtiges Zeichen - für die traditionell guten Beziehungen zu den Niederlanden ebenso wie für Gaucks außenpolitisches Programm.

05.05.2012, Quelle: dpa, AFP, dapd
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen