25.09.2016
  • 10:24Tausende Mexikaner aus Protest gegen Homo-Ehe auf der Straße

  • 09:56Explosion in Budapest - Zwei Polizisten verletzt

  • 09:25Schweizer stimmen über mehr Befugnisse für Geheimdienst ab

  • 08:57Brand in Flüchtlingsheim - kein fremdenfeindliches Tatmotiv

  • 08:29Agrarminister Schmidt: Entspannung in Milchkrise nicht überbewerten

  • 08:06Umfrage: Die meisten Deutschen finden Selfiesticks peinlich

  • 07:35Nobelpreisträger: Globale Geldschwemme hilft Wachstum nicht

  • 07:08Feuer auf Öltanker im Golf von Mexiko

  • 06:39UN-Sicherheitsrat tagt zu Gewalt in Syrien

  • 06:04Polizei von Charlotte veröffentlicht Videos von tödlichen Schüssen

  • 05:48US-Polizei fasst Amokschützen im Bundesstaat Washington

  • 00:31Toter auf Dach von Berliner U-Bahn entdeckt

  • 00:16Präsidentenwahl in Estland erneut gescheitert

  • 00:03New York Times schlägt sich im Wahlkampf auf Clintons Seite

  • 23:42Tausende Polen demonstrieren erneut gegen Regierung

  • 23:28Ted Cruz will früheren Rivalen Trump unterstützen

  • 23:10Hollande will Flüchtlinge aus Calais auf ganz Frankreich verteilen

  • 22:44Obama legt Veto gegen 9/11-Gesetz ein

  • 22:23Syrische Regierung glaubt an militärischen Sieg

  • 22:00Moddy's stuft Kreditwürdigkeit der Türkei herab

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 10:24Tausende Mexikaner aus Protest gegen Homo-Ehe auf der Straße

  • 09:56Explosion in Budapest - Zwei Polizisten verletzt

  • 09:25Schweizer stimmen über mehr Befugnisse für Geheimdienst ab

  • 08:57Brand in Flüchtlingsheim - kein fremdenfeindliches Tatmotiv

  • 08:29Agrarminister Schmidt: Entspannung in Milchkrise nicht überbewerten

  • 08:06Umfrage: Die meisten Deutschen finden Selfiesticks peinlich

  • 07:35Nobelpreisträger: Globale Geldschwemme hilft Wachstum nicht

  • 07:08Feuer auf Öltanker im Golf von Mexiko

  • 06:39UN-Sicherheitsrat tagt zu Gewalt in Syrien

  • 06:04Polizei von Charlotte veröffentlicht Videos von tödlichen Schüssen

  • 05:48US-Polizei fasst Amokschützen im Bundesstaat Washington

  • 00:31Toter auf Dach von Berliner U-Bahn entdeckt

  • 00:16Präsidentenwahl in Estland erneut gescheitert

  • 00:03New York Times schlägt sich im Wahlkampf auf Clintons Seite

  • 23:42Tausende Polen demonstrieren erneut gegen Regierung

  • 23:28Ted Cruz will früheren Rivalen Trump unterstützen

  • 23:10Hollande will Flüchtlinge aus Calais auf ganz Frankreich verteilen

  • 22:44Obama legt Veto gegen 9/11-Gesetz ein

  • 22:23Syrische Regierung glaubt an militärischen Sieg

  • 22:00Moddy's stuft Kreditwürdigkeit der Türkei herab

  • 09:25Schweizer stimmen über mehr Befugnisse für Geheimdienst ab

  • 06:39UN-Sicherheitsrat tagt zu Gewalt in Syrien

  • 00:16Präsidentenwahl in Estland erneut gescheitert

  • 00:03New York Times schlägt sich im Wahlkampf auf Clintons Seite

  • 23:42Tausende Polen demonstrieren erneut gegen Regierung

  • 23:28Ted Cruz will früheren Rivalen Trump unterstützen

  • 23:10Hollande will Flüchtlinge aus Calais auf ganz Frankreich verteilen

  • 22:44Obama legt Veto gegen 9/11-Gesetz ein

  • 22:23Syrische Regierung glaubt an militärischen Sieg

  • 21:30Gauck würdigt Mannheimer als großartigen Menschen

  • 21:06Obama eröffnet erstes Museum zur Afroamerikanischen Geschichte

  • 20:25Kerry fordert sofortigen Stopp von Luftangriffen auf Aleppo

  • 20:02Griechenland bittet EU-Grenzschützer um Hilfe

  • 19:15Merkel will weitere Flüchtlingsdeals mit Drittstaaten

  • 18:49Tausende Finnen demonstrieren gegen Rechtsextremismus

  • 18:15CDU-Bundestagsabgeordnete sorgt mit Nazi-Begriff für Empörung

  • 16:43Merkel sichert auf Flüchtlingsgipfel weitere Hilfe zu

  • 16:15Mutmaßliches IS-Mitglied in Düsseldorf festgenommen

  • 15:41Kraft als Landeschefin der NRW-SPD wiedergewählt

  • 15:21CDU und CSU suchen nach Einigkeit

  • 08:29Agrarminister Schmidt: Entspannung in Milchkrise nicht überbewerten

  • 07:35Nobelpreisträger: Globale Geldschwemme hilft Wachstum nicht

  • 22:00Moddy's stuft Kreditwürdigkeit der Türkei herab

  • 12:22Keime in Produktion - Hochwald ruft H-Milch zurück

  • 09:34Erste Klage gegen Yahoo nach Diebstahl von 500 Millionen Kundendaten

  • 07:22BDA-Präsident warnt vor Schäden für die Wirtschaft durch Fremdenfeindlichkeit

  • 06:10Mexiko will fünftgrößter Autobauer werden

  • 00:05Schenker-Chef Thewes tritt Haftstrafe in Singapur an

  • 22:42Berichte: Befragung des Audi-Chefs ergab keinen konkreten Verdacht

  • 18:56Neue IT-Panne: Umsätze auf Deutsche- Bank-Konten verzögert angezeigt

  • 16:59Vereinigung Cockpit lehnt Lufthansa-Tarifvorstoß ab

  • 14:31Post-Chef Appel erwartet 100.000 neue Arbeitsplätze im Konzern

  • 14:18Zerschlagungspläne für Kaiser's Tengelmann zunächst gestoppt

  • 13:28Milliardendeal: Indien kauft 36 französische Rafale-Jagdbomber

  • 12:02Kräftiges Auftragsplus auf dem Bau in Deutschland

  • 10:54Stromnetzbetreiber erhöht Netzentgelte um 80 Prozent

  • 10:12Chinesische Wanda-Gruppe steigt bei Sony Pictures ein

  • 06:40Tengelmann-Krisengipfel bringt kein Ergebnis

  • 00:01Samsung zu zusätzlichen Prüfungen beim Galaxy Note 7 aufgefordert

  • 20:21E-Mail-Anbieter Web.de steigt in den Strommarkt ein

  • 10:24Tausende Mexikaner aus Protest gegen Homo-Ehe auf der Straße

  • 09:56Explosion in Budapest - Zwei Polizisten verletzt

  • 08:57Brand in Flüchtlingsheim - kein fremdenfeindliches Tatmotiv

  • 08:06Umfrage: Die meisten Deutschen finden Selfiesticks peinlich

  • 07:08Feuer auf Öltanker im Golf von Mexiko

  • 06:04Polizei von Charlotte veröffentlicht Videos von tödlichen Schüssen

  • 05:48US-Polizei fasst Amokschützen im Bundesstaat Washington

  • 00:31Toter auf Dach von Berliner U-Bahn entdeckt

  • 20:40Mitschüler soll Zwölfjährigen lebensgefährlich verletzt haben

  • 19:40Nach tödlichen Schüssen in Mall: Polizei sucht weiter nach Täter

  • 17:56Schwerer Verkehrsunfall nach mutmaßlich illegalem Autorennen

  • 17:25Harry Potter zaubert wieder - Achter Band erscheint in Deutschland

  • 12:52Artenschutzkonferenz fordert härteres Vorgehen gegen Elfenbeinschmuggel

  • 11:30Holocaust-Überlebender Max Mannheimer mit 96 Jahren gestorben

  • 09:10Verdacht auf Brandstiftung in Flüchtlingsheim in Mecklenburg-Vorpommern

  • 08:54Bundesländer bereiten Rettungsdienste auf Terrorfall vor

  • 06:59USA: Fünf Menschen in Einkaufszentrum erschossen

  • 05:54Proteste in US-Großstadt Charlotte gehen weiter

  • 00:24Zwölfjähriger lebensgefährlich verletzt

  • 20:22Erdbeben-Schäden in Italien von vier Milliarden Euro

  • 10:35Schlüsselbeinbruch bei Marcel Sieberg

  • 10:09Siegemund in Wuhan in Runde zwei

  • 10:021860 mehrere Wochen ohne Degenek

  • 09:55FCA: Bobadilla droht lange Pause

  • 09:50Wozniacki gewinnt Turnier in Tokio

  • 09:41Russ plant Comeback für Rückrunde

  • 09:36Kanada erreicht World-Cup-Finale

  • 09:3324.Meistertitel für Rosenborg

  • 00:47Hazard: Haben die Fans hinter uns

  • 23:07Beerbaum mit glanzvollem Abschied

  • 22:55Juve verteidigt Spitze

  • 22:49Bayern mit beeindruckendem Sieg

  • 22:46Bode: Noch keine Trainer-Entscheidung

  • 21:43Nouri darf weiter hoffen

  • 21:01Magdeburg unterliegt Gummersbach

  • 20:39Arsenal gewinnt London-Derby

  • 20:21Bremen dreht Spiel gegen Wolfsburg

  • 20:08Alba feiert Auftaktsieg

  • 20:01DVV-Männer fahren zur EM

  • 19:31Flensburg spielt remis

merkzettel

Gauck in den Niederlanden "Vertrauen, das wir nicht vergessen werden"

BildGauck in den Niederlanden

(05.05.2012)

Mehr als 100.000 niederländische Juden fielen der Ausrottungspolitik Hitlerdeutschlands zum Opfer. Selbstverständlich sei es nicht, dass ein deutsches Staatsoberhaupt heute beim Tag der Befreiung in den Niederlanden reden dürfe, sagt Bundespräsident Joachim Gauck. Tatsächlich ist er der erste.

"Gerade weil wir Deutsche uns der Last und der Schuld der Geschichte gestellt haben, gilt für uns, gilt auch für mich: Wir feiern gemeinsam mit allen die Befreiung vom nationalsozialistischen Joch", sagte Gauck bei der Gedenkfeier in der Stadt Breda. Er selbst sei 1940 geboren, "dem Jahr, in dem die Niederlande Opfer der deutschen Großmachtpolitik und des deutschen Rassenwahns wurden". Es sei für einen Deutschen wie ihn daher "nicht selbstverständlich", dass er die Ansprache am Tag der Befreiung halten dürfe. Das ihm und Deutschland entgegengebrachte Vertrauen sei "ein Geschenk, das wir nicht vergessen werden", versprach der Bundespräsident.

"Wozu die Spezies Mensch fähig ist"

Das deutsche Staatsoberhaupt erinnerte auch an Hunderttausende Niederländer, die zum Arbeitseinsatz nach Deutschland deportiert wurden, sowie an die "Schandtaten und Verbrechen" wie die Bombardierung von  Rotterdam. Auch würdigte Gauck die Widerstandskämpfer,  deren Vorbild noch heute wichtig sei. "Denn wir lernen aus den  Zeiten von Krieg und Verfolgung, wozu die Spezies Mensch fähig ist.Im Bösen wie im Guten." Zu einer Regierung, "die das  Leben und die Würde der Menschen mit Füßen tritt, kann und darf es  keine unverbrüchliche Treue geben".

Bevrijdingsdag - der Tag der Befreiung

Fünf Jahre Schreckensherrschaft

Jedes Jahr am 5. Mai feiern die Niederländer die Freiheit. Am Bevrijdingsdag, dem nationalen Tag der Befreiung, wird an die Befreiung von der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg erinnert. Die Deutschen unterzeichneten am 5. Mai 1945 im Hotel «De Wereld» in Wageningen bei Arnheim ihre Kapitulation für die Niederlande. Damit endete eine fünfjährige Schreckensherrschaft. Bis zuletzt hatte die Wehrmacht den von Adolf Hitler zur «Festung Holland» erklärten Westteil des Landes gehalten.

Deutsche Offensive 1940

Im Rahmen der deutschen Westoffensive hatten deutsche Truppen am 10. Mai 1940 die neutralen Niederlande angegriffen. Vier Tage später wurde Rotterdam massiv bombardiert. In der strategisch wichtigen Hafenstadt kamen mehr als 800 Zivilisten ums Leben, an die 25.000
Häuser brannten und etwa 78 000 Menschen wurden obdachlos. Einen Tag später kapitulierten die niederländischen Streitkräfte. Die damalige Königin Wilhelmina floh mit der Regierung ins Exil nach London.

Mehr als 100.000 Juden wurden ermordet

Hitler ernannte Arthur Seyß-Inquart zum Reichskommissar des besetzten Landes. Das «artverwandte germanische Volk» der damals rund 8,8 Millionen Niederländer sollte systematisch nazifiziert werden. Seyß-Inquart ließ Arbeitskräfte zwangsrekrutieren und die Wirtschaft ausbeuten. Auf seinen Befehl wurden von Sommer 1942 an rund 107.000 der etwa 140.000 in den Niederlanden lebenden Juden in Vernichtungslager deportiert. Nur 5.000 überlebten. Mitglieder des Widerstands wurden verfolgt und Geiselerschießungen angeordnet.

Gedenken und Volksfest

Den Freiheitstag begehen die Niederländer jedes Jahr in zweifacher Weise: am Abend des 4. Mai als Totengedenktag und am 5. Mai als eigentlichen Tag der Befreiung. Der staatliche Feiertag hat vielerorts den Charakter eines fröhlichen Volksfestes.

"Mit ungläubigem Staunen und großer Bewunderung" habe er bei der Vorbereitung seiner Reise von Widerstandsaktionen wie dem Generalstreik in Nordholland im Februar 1941 erfahren. Die Menschen hatten damals gegen die Verschleppung der ersten 400 Juden  aus den Niederlanden ins Konzentrationslager Mauthausen  protestiert. Gerade in Zeiten von Krieg und Terror sei Widerstand  "ganz und gar nicht selbstverständlich". Das Beispiel der  niederländischen Widerstandskämpfer zeige aber, dass Menschen  "immer eine Wahl" hätten.

Gauck in den Niederlanden

Der deutsche Bundespräsident ist das erste ausländische Staatsoberhaupt, das bei den Feiern zum Jahrestag der Befreiung von der deutschen Besatzung 1945 spricht. Die Einladung zum Festakt in Breda war ursprünglich an Gaucks Vorgänger Christian Wulff gegangen. Bereits am Tag der Wahl Gaucks am 18. März wurde sie für ihn persönlich erneuert, heißt es aus dem Bundespräsidialamt.

Die Einladung für Gauck ist nicht unumstritten: Kritiker fordern die Auslieferung des früheren Waffen-SS-Mannes und mutmaßlichen Kriegsverbrechers Klaas Carel Faber. Er wurde in den Niederlanden zunächst zum Tode und dann zu lebenslanger Haft verurteilt. Die deutsche Justiz verweigert aber die Auslieferung des inzwischen 90-Jährigen.

Treffen mit Beatrix

Begleitet wurden Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt bei den Feierlichkeiten von Kronprinz Willem-Alexander und vom geschäftsführenden Ministerpräsidenten Mark Rutte. Am Abend erwartete Königin Beatrix in Amsterdam das Präsidentenpaar zu einem Konzert am Ufer der Amstel und einer gemeinsamen Bootsfahrt.

Nach bisher relativ unspektakulären Antrittsbesuchen in Polen sowie in Brüssel und Straßburg galt die Rede Gaucks in Breda schon im Vorfeld als wichtiges Zeichen - für die traditionell guten Beziehungen zu den Niederlanden ebenso wie für Gaucks außenpolitisches Programm.

05.05.2012, Quelle: dpa, AFP, dapd
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen