21.08.2014
  • 23:39Irans Präsident will Atomverhandlungen zum Erfolg führen

  • 23:19HP mit Umsatzplus dank großer Nachfrage nach neuen PCs

  • 23:00Größtes Quietsche-Entchen der Welt schwimmt neben Kriegsschiffen

  • 22:09Fall Brown: Geschworene beraten über Verfahren gegen Polizist

  • 21:45USA erwägen Entsendung weiterer Soldaten in den Irak

  • 21:26Fall Brown: US-Justizminister will Wogen in Ferguson glätten

  • 21:16Reaktionen auf Tod Foleys

  • 21:08Russland schließt vier McDonald's-Filialen in Moskau

  • 20:43Zahl der mutmaßlichen Ebola-Opfer auf 1.350 gestiegen

  • 20:29Saison gerettet: New Yorker Oper Met einigt sich mit Bühnenarbeitern

  • 20:02Brasilianischer Frauenarzt wegen Vergewaltigungen festgenommen

  • 19:53Twitter will Bilder von getötetem Journalisten blockieren

  • 19:24Obama kündigt nach Mord an Journalisten Fortsetzung der Angriffe auf IS an

  • 19:10Hamas-Militärchef Deif überlebt israelischen Luftangriff

  • 18:49Russischer Agrarminister rechnet mit hohen Kosten für Embargo

  • 18:32Apple-Aktie markiert neues Allzeithoch

  • 18:08Türkei gibt Landeerlaubnis für Bundeswehr-Hilfsflüge in den Nordirak

  • 17:54Weißes Haus bestätigt Echtheit des Videos von Hinrichtung Foleys

  • 17:28Schweizer durchschwimmt den Rhein von der Quelle bis zur Mündung

  • 17:09Afghanistan ordnet Ausweisung von "New York Times"-Reporter an

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 23:39Irans Präsident will Atomverhandlungen zum Erfolg führen

  • 23:19HP mit Umsatzplus dank großer Nachfrage nach neuen PCs

  • 23:00Größtes Quietsche-Entchen der Welt schwimmt neben Kriegsschiffen

  • 22:09Fall Brown: Geschworene beraten über Verfahren gegen Polizist

  • 21:45USA erwägen Entsendung weiterer Soldaten in den Irak

  • 21:26Fall Brown: US-Justizminister will Wogen in Ferguson glätten

  • 21:16Reaktionen auf Tod Foleys

  • 21:08Russland schließt vier McDonald's-Filialen in Moskau

  • 20:43Zahl der mutmaßlichen Ebola-Opfer auf 1.350 gestiegen

  • 20:29Saison gerettet: New Yorker Oper Met einigt sich mit Bühnenarbeitern

  • 20:02Brasilianischer Frauenarzt wegen Vergewaltigungen festgenommen

  • 19:53Twitter will Bilder von getötetem Journalisten blockieren

  • 19:24Obama kündigt nach Mord an Journalisten Fortsetzung der Angriffe auf IS an

  • 19:10Hamas-Militärchef Deif überlebt israelischen Luftangriff

  • 18:49Russischer Agrarminister rechnet mit hohen Kosten für Embargo

  • 18:32Apple-Aktie markiert neues Allzeithoch

  • 18:08Türkei gibt Landeerlaubnis für Bundeswehr-Hilfsflüge in den Nordirak

  • 17:54Weißes Haus bestätigt Echtheit des Videos von Hinrichtung Foleys

  • 17:28Schweizer durchschwimmt den Rhein von der Quelle bis zur Mündung

  • 17:09Afghanistan ordnet Ausweisung von "New York Times"-Reporter an

  • 23:39Irans Präsident will Atomverhandlungen zum Erfolg führen

  • 22:09Fall Brown: Geschworene beraten über Verfahren gegen Polizist

  • 21:45USA erwägen Entsendung weiterer Soldaten in den Irak

  • 21:26Fall Brown: US-Justizminister will Wogen in Ferguson glätten

  • 21:16Reaktionen auf Tod Foleys

  • 19:53Twitter will Bilder von getötetem Journalisten blockieren

  • 19:24Obama kündigt nach Mord an Journalisten Fortsetzung der Angriffe auf IS an

  • 19:10Hamas-Militärchef Deif überlebt israelischen Luftangriff

  • 18:08Türkei gibt Landeerlaubnis für Bundeswehr-Hilfsflüge in den Nordirak

  • 17:54Weißes Haus bestätigt Echtheit des Videos von Hinrichtung Foleys

  • 17:09Afghanistan ordnet Ausweisung von "New York Times"-Reporter an

  • 16:50Bericht: NSU-Opfer verklagt Thüringen wegen Behördenversagen

  • 15:10Israelische Luftwaffe fliegt gezielten Angriff auf Hamas-Militärchef

  • 14:50Bundeswehr stoppt Irak-Flüge wegen fehlender Genehmigung aus Türkei

  • 13:56Machtkampf in Iran: Parlament setzt Reformer als Minister ab

  • 13:35Türkei: Außenminister Ahmet Davutoglu könnte Ministerpräsident werden

  • 13:20Ostukraine: Schwere Kämpfe mit Dutzenden Toten

  • 12:41Berlin will Kurden im Nordirak mit Waffen helfen

  • 12:33Bund: Mehr Geld für Kitas

  • 12:01Ferguson: 47 Festnahmen

  • 23:19HP mit Umsatzplus dank großer Nachfrage nach neuen PCs

  • 21:08Russland schließt vier McDonald's-Filialen in Moskau

  • 18:49Russischer Agrarminister rechnet mit hohen Kosten für Embargo

  • 18:32Apple-Aktie markiert neues Allzeithoch

  • 15:58Argentinien will Auszahlungsverbot durch US-Gericht umgehen

  • 14:21Volvo schreibt unter chinesischer Führung wieder schwarze Zahlen

  • 12:16Weniger Krankschreibungen im ersten Halbjahr 2014

  • 11:07Studie: Asien bei Energiespeichern führend

  • 10:21Japanische Exporte legen erstmals seit drei Monaten zu

  • 22:14Ex-Microsoft-Chef Ballmer verlässt auch Verwaltungsrat

  • 21:31Millionenstrafe für Standard Chartered

  • 19:49Interne Kontrolle: Fünf Prozent der Hartz-IV-Entscheidungen falsch

  • 18:49Bauernverband: Freude über gute Ernte - Klagen über niedrige Preise

  • 17:56Medien: Google arbeitet an Profilen für Kinder unter 13 Jahren

  • 15:40Gabriel: Arbeitsplätze bei Rüstungsexporten nicht entscheidend

  • 14:16Karstadt-Interims-Chef verlässt den Konzern

  • 12:04Studie: Tarifliche Wochenarbeitszeit beträgt 37,7 Stunden

  • 11:05Autovermieter Sixt legt weiter zu

  • 10:32De Maiziere verteidigt IT-Schutzpläne

  • 10:16Karstadt verschiebt Aufsichtsratsitzung

  • 23:00Größtes Quietsche-Entchen der Welt schwimmt neben Kriegsschiffen

  • 20:43Zahl der mutmaßlichen Ebola-Opfer auf 1.350 gestiegen

  • 20:29Saison gerettet: New Yorker Oper Met einigt sich mit Bühnenarbeitern

  • 20:02Brasilianischer Frauenarzt wegen Vergewaltigungen festgenommen

  • 17:28Schweizer durchschwimmt den Rhein von der Quelle bis zur Mündung

  • 16:39Synchronspringer Hausding/Klein zum siebten Mal Europameister

  • 16:21Ebola: Ausgangssperre in Liberia

  • 15:31Sorge vor Vulkanausbruch in Island: Bis zu 300 Touristen in Sicherheit gebracht

  • 14:37Auswärtiges Amt: Deutscher in China zum Tode verurteilt

  • 09:58Evakuierungen an isländischem Vulkan Bardarbunga angeordnet

  • 09:49Bombensprengung bei Offenbach: A3 weiter teilweise gesperrt

  • 09:35Deutscher in China zum Tode verurteilt

  • 08:32Tote nach Erdrutschen in Japan

  • 21:50Honduras: Acht Tote bei Überfall auf Leichenschauhaus

  • 20:50England: Wieder 20 Menschen in Lastwagen entdeckt

  • 20:15Militär-Flugzeuge kollidieren über Italien und stürzen ab

  • 18:33Sechs Tote bei Bombenanschlag im Nordwesten Pakistans

  • 16:04Berlin: Charite geht nicht von Ebola aus

  • 14:43Flüchtige Ebola-Patienten in Liberia gefunden

  • 14:30Ebola-Verdacht bei Frau in Berliner Jobcenter

  • 23:06Fulham: Drei Spiele, kein Punkt

  • 22:53Bundesligisten geschlossen weiter

  • 22:50Porto und Zenit siegen auswärts

  • 21:59DBB-Auswahl bangt um EM-Ticket

  • 20:20Neuer Kreisläufer für N-Lübbecke

  • 19:34Heintz Zweiter über 200 m Lagen

  • 19:34Titel an Sjöström und Moeller Pedersen

  • 19:19Dzeko verlängert bei Manchester City

  • 19:02Biedermann gewinnt Silber

  • 19:00Eberl erwartet einen heißen Tanz

  • 18:39Koch schwimmt souverän ins Finale

  • 18:361500 Meter: Italiener mit Rekord

  • 17:43Benaglio nicht mehr für die Schweiz

  • 17:25Kreuziger bleibt weiter gesperrt

  • 17:1796: Drei Spiele Sperre für Marcelo

  • 17:02Totilas wegen Verletzung nicht zur WM

  • 16:50Schweinsteiger: Prognose schwierig

  • 16:43Siebter EM-Titel für Hausding/Klein

  • 16:32Pföderl bis 2017 in Nürnberg

  • 16:21SSC Neapel verpflichtet de Guzman

merkzettel

Gauck in den Niederlanden "Vertrauen, das wir nicht vergessen werden"

BildGauck in den Niederlanden

(05.05.2012)

Mehr als 100.000 niederländische Juden fielen der Ausrottungspolitik Hitlerdeutschlands zum Opfer. Selbstverständlich sei es nicht, dass ein deutsches Staatsoberhaupt heute beim Tag der Befreiung in den Niederlanden reden dürfe, sagt Bundespräsident Joachim Gauck. Tatsächlich ist er der erste.

"Gerade weil wir Deutsche uns der Last und der Schuld der Geschichte gestellt haben, gilt für uns, gilt auch für mich: Wir feiern gemeinsam mit allen die Befreiung vom nationalsozialistischen Joch", sagte Gauck bei der Gedenkfeier in der Stadt Breda. Er selbst sei 1940 geboren, "dem Jahr, in dem die Niederlande Opfer der deutschen Großmachtpolitik und des deutschen Rassenwahns wurden". Es sei für einen Deutschen wie ihn daher "nicht selbstverständlich", dass er die Ansprache am Tag der Befreiung halten dürfe. Das ihm und Deutschland entgegengebrachte Vertrauen sei "ein Geschenk, das wir nicht vergessen werden", versprach der Bundespräsident.

"Wozu die Spezies Mensch fähig ist"

Das deutsche Staatsoberhaupt erinnerte auch an Hunderttausende Niederländer, die zum Arbeitseinsatz nach Deutschland deportiert wurden, sowie an die "Schandtaten und Verbrechen" wie die Bombardierung von  Rotterdam. Auch würdigte Gauck die Widerstandskämpfer,  deren Vorbild noch heute wichtig sei. "Denn wir lernen aus den  Zeiten von Krieg und Verfolgung, wozu die Spezies Mensch fähig ist.Im Bösen wie im Guten." Zu einer Regierung, "die das  Leben und die Würde der Menschen mit Füßen tritt, kann und darf es  keine unverbrüchliche Treue geben".

Bevrijdingsdag - der Tag der Befreiung

Fünf Jahre Schreckensherrschaft

Jedes Jahr am 5. Mai feiern die Niederländer die Freiheit. Am Bevrijdingsdag, dem nationalen Tag der Befreiung, wird an die Befreiung von der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg erinnert. Die Deutschen unterzeichneten am 5. Mai 1945 im Hotel «De Wereld» in Wageningen bei Arnheim ihre Kapitulation für die Niederlande. Damit endete eine fünfjährige Schreckensherrschaft. Bis zuletzt hatte die Wehrmacht den von Adolf Hitler zur «Festung Holland» erklärten Westteil des Landes gehalten.

Deutsche Offensive 1940

Im Rahmen der deutschen Westoffensive hatten deutsche Truppen am 10. Mai 1940 die neutralen Niederlande angegriffen. Vier Tage später wurde Rotterdam massiv bombardiert. In der strategisch wichtigen Hafenstadt kamen mehr als 800 Zivilisten ums Leben, an die 25.000
Häuser brannten und etwa 78 000 Menschen wurden obdachlos. Einen Tag später kapitulierten die niederländischen Streitkräfte. Die damalige Königin Wilhelmina floh mit der Regierung ins Exil nach London.

Mehr als 100.000 Juden wurden ermordet

Hitler ernannte Arthur Seyß-Inquart zum Reichskommissar des besetzten Landes. Das «artverwandte germanische Volk» der damals rund 8,8 Millionen Niederländer sollte systematisch nazifiziert werden. Seyß-Inquart ließ Arbeitskräfte zwangsrekrutieren und die Wirtschaft ausbeuten. Auf seinen Befehl wurden von Sommer 1942 an rund 107.000 der etwa 140.000 in den Niederlanden lebenden Juden in Vernichtungslager deportiert. Nur 5.000 überlebten. Mitglieder des Widerstands wurden verfolgt und Geiselerschießungen angeordnet.

Gedenken und Volksfest

Den Freiheitstag begehen die Niederländer jedes Jahr in zweifacher Weise: am Abend des 4. Mai als Totengedenktag und am 5. Mai als eigentlichen Tag der Befreiung. Der staatliche Feiertag hat vielerorts den Charakter eines fröhlichen Volksfestes.

"Mit ungläubigem Staunen und großer Bewunderung" habe er bei der Vorbereitung seiner Reise von Widerstandsaktionen wie dem Generalstreik in Nordholland im Februar 1941 erfahren. Die Menschen hatten damals gegen die Verschleppung der ersten 400 Juden  aus den Niederlanden ins Konzentrationslager Mauthausen  protestiert. Gerade in Zeiten von Krieg und Terror sei Widerstand  "ganz und gar nicht selbstverständlich". Das Beispiel der  niederländischen Widerstandskämpfer zeige aber, dass Menschen  "immer eine Wahl" hätten.

Gauck in den Niederlanden

Der deutsche Bundespräsident ist das erste ausländische Staatsoberhaupt, das bei den Feiern zum Jahrestag der Befreiung von der deutschen Besatzung 1945 spricht. Die Einladung zum Festakt in Breda war ursprünglich an Gaucks Vorgänger Christian Wulff gegangen. Bereits am Tag der Wahl Gaucks am 18. März wurde sie für ihn persönlich erneuert, heißt es aus dem Bundespräsidialamt.

Die Einladung für Gauck ist nicht unumstritten: Kritiker fordern die Auslieferung des früheren Waffen-SS-Mannes und mutmaßlichen Kriegsverbrechers Klaas Carel Faber. Er wurde in den Niederlanden zunächst zum Tode und dann zu lebenslanger Haft verurteilt. Die deutsche Justiz verweigert aber die Auslieferung des inzwischen 90-Jährigen.

Treffen mit Beatrix

Begleitet wurden Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt bei den Feierlichkeiten von Kronprinz Willem-Alexander und vom geschäftsführenden Ministerpräsidenten Mark Rutte. Am Abend erwartete Königin Beatrix in Amsterdam das Präsidentenpaar zu einem Konzert am Ufer der Amstel und einer gemeinsamen Bootsfahrt.

Nach bisher relativ unspektakulären Antrittsbesuchen in Polen sowie in Brüssel und Straßburg galt die Rede Gaucks in Breda schon im Vorfeld als wichtiges Zeichen - für die traditionell guten Beziehungen zu den Niederlanden ebenso wie für Gaucks außenpolitisches Programm.

05.05.2012, Quelle: dpa, AFP, dapd
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen