24.07.2014
  • 19:40Smartphone-Werbung macht Facebook reich

  • 19:17Verwirrung um Mütterrente

  • 18:59UN: 1,5 Milliarden Menschen leiden an Mangelerscheinungen

  • 18:39Rivlin neuer Präsident Israels

  • 18:19Westliche Fluglinien dürfen wieder Tel Aviv anfliegen

  • 17:52Israel greift UN-Schule an: 15 Tote

  • 17:19IWF senkt Prognose für Weltwirtschaft

  • 17:00Kiew: Regierungschef tritt zurück

  • 16:38Auch vier Deutsche offenbar im vermissten Jet

  • 16:27USA: Zwei Stunden qualvolle Hinrichtung

  • 16:16Deutsche Bahn legt im ersten Halbjahr wieder zu

  • 15:17Datendiebe klauen 20.000 E-Mail-Adressen von EZB-Website

  • 14:51UNO: Extremisten im Irak wollen Frauen Genitalien verstümmeln

  • 14:29Menschenrechtsgericht verurteilt Polen: Illegale Inhaftierung

  • 14:19Unsicherheit wegen Flugroute

  • 13:54Irak: Kurde Massum zum Präsidenten gewählt

  • 13:01Algerisches Flugzeug verschollen

  • 12:42UN-Bericht: Deutschland auf 6. Platz

  • 12:28CDU-Ratsherr aus Niedersachsen tritt nach judenfeindlicher Äußerung zurück

  • 12:13Zum Tode verurteilte Sudanesin überraschend in Rom eingetroffen

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 19:40Smartphone-Werbung macht Facebook reich

  • 19:17Verwirrung um Mütterrente

  • 18:59UN: 1,5 Milliarden Menschen leiden an Mangelerscheinungen

  • 18:39Rivlin neuer Präsident Israels

  • 18:19Westliche Fluglinien dürfen wieder Tel Aviv anfliegen

  • 17:52Israel greift UN-Schule an: 15 Tote

  • 17:19IWF senkt Prognose für Weltwirtschaft

  • 17:00Kiew: Regierungschef tritt zurück

  • 16:38Auch vier Deutsche offenbar im vermissten Jet

  • 16:27USA: Zwei Stunden qualvolle Hinrichtung

  • 16:16Deutsche Bahn legt im ersten Halbjahr wieder zu

  • 15:17Datendiebe klauen 20.000 E-Mail-Adressen von EZB-Website

  • 14:51UNO: Extremisten im Irak wollen Frauen Genitalien verstümmeln

  • 14:29Menschenrechtsgericht verurteilt Polen: Illegale Inhaftierung

  • 14:19Unsicherheit wegen Flugroute

  • 13:54Irak: Kurde Massum zum Präsidenten gewählt

  • 13:01Algerisches Flugzeug verschollen

  • 12:42UN-Bericht: Deutschland auf 6. Platz

  • 12:28CDU-Ratsherr aus Niedersachsen tritt nach judenfeindlicher Äußerung zurück

  • 12:13Zum Tode verurteilte Sudanesin überraschend in Rom eingetroffen

  • 18:59UN: 1,5 Milliarden Menschen leiden an Mangelerscheinungen

  • 18:39Rivlin neuer Präsident Israels

  • 18:19Westliche Fluglinien dürfen wieder Tel Aviv anfliegen

  • 17:52Israel greift UN-Schule an: 15 Tote

  • 17:00Kiew: Regierungschef tritt zurück

  • 16:38Auch vier Deutsche offenbar im vermissten Jet

  • 14:51UNO: Extremisten im Irak wollen Frauen Genitalien verstümmeln

  • 14:29Menschenrechtsgericht verurteilt Polen: Illegale Inhaftierung

  • 13:54Irak: Kurde Massum zum Präsidenten gewählt

  • 13:01Algerisches Flugzeug verschollen

  • 12:42UN-Bericht: Deutschland auf 6. Platz

  • 12:28CDU-Ratsherr aus Niedersachsen tritt nach judenfeindlicher Äußerung zurück

  • 11:34MH17: Russland will Beweise sehen

  • 11:01Entwicklungsbericht: Weltweites Ungleichgewicht wächst

  • 10:26Mehr als 40 Tote bei Bombenanschlägen im Norden Nigerias

  • 09:58MH17: Dutzende Leichen vermisst - Weiter Streit um Zugang zu Unglücksstelle

  • 09:44Boeing liefert erstmals seit US-Embargo von 1979 Ersatzteile an Iran Air

  • 09:31Mindestens 60 Tote bei Angriff auf Gefangenentransport im Irak

  • 09:14Von der Leyen setzt Afghanistan-Reise in Kabul fort

  • 08:59Abschuss von ukrainischen Jets: Gegenseitige Anschuldigungen, keine Beweise

  • 19:40Smartphone-Werbung macht Facebook reich

  • 19:17Verwirrung um Mütterrente

  • 17:19IWF senkt Prognose für Weltwirtschaft

  • 16:16Deutsche Bahn legt im ersten Halbjahr wieder zu

  • 15:17Datendiebe klauen 20.000 E-Mail-Adressen von EZB-Website

  • 22:18GM beordert erneut Hunderttausende Autos in die Werkstätten zurück

  • 20:31Französische Justiz ermittelt gegen Schweizer Großbank UBS

  • 19:28Letzte Instanz stimmt zu: Litauen führt 2015 Euro ein

  • 19:25VW kündigt Milliarden-Sparprogramm an

  • 14:59Regionalzeitungen behaupten sich

  • 14:21Boeing profitiert von starker Flugzeug-Nachfrage

  • 12:04Starker Gewinn bei Daimler

  • 11:37Apple bleibt dank iPhone eine Geldmaschine

  • 10:32Spargelrekordernte erwartet

  • 09:19Deutscher Maschinenbau boomt

  • 08:39Brüssel stellt Energieeffizienz-Ziele vor

  • 23:43Nokia sorgt für Delle in Microsofts Konzernbilanz

  • 21:14Flughafen Zweibrücken vor möglicher Insolvenz

  • 20:25Prokon-Gläubigerversammlung beschließt Insolvenzplan

  • 18:18Prokon-Gläubiger bestätigen Insolvenzverwalter

  • 16:27USA: Zwei Stunden qualvolle Hinrichtung

  • 14:19Unsicherheit wegen Flugroute

  • 12:13Zum Tode verurteilte Sudanesin überraschend in Rom eingetroffen

  • 11:59Bericht: Algerisches Verkehrsflugzeug in Afrika vermisst - 110 Passagiere

  • 11:18Indien: Ärzte entfernen Jugendlichem 232 Zähne

  • 08:44Taiwan: Airline verspricht Entschädigungen nach Bruchlandung

  • 08:22Indien: Mindestens 13 Schulkinder sterben bei Verkehrsunfall

  • 07:44Teenager stirbt bei Rekordversuch

  • 07:27Taiwan: 48 Tote bei Flugzeugunglück

  • 06:02Polizist in Hessen erschossen - Täter flüchtig

  • 22:33Rumänien: Brücke aus 157.000 Plastikflaschen eröffnet

  • 21:54Lippstadt: Gefährliche Darmkeime auf Frühchen-Intensivstation

  • 20:19Costa Concordia auf dem Weg nach Genua

  • 19:02Deutscher Heiratsschwindler in der Schweiz gefasst

  • 15:36Viele Tote bei Flugzeugunglück in Taiwan

  • 14:41Löw bleibt Bundestrainer

  • 12:57Costa Concordia auf dem Weg nach Genua - Verschrottung dort

  • 23:12USA: Vier Monate nach Erdrutsch 43. Todesopfer geborgen

  • 20:10Polizei sucht Hinweise auf Täter nach gewaltsamen Tod eines Jungen

  • 15:57Gesetzes-Offensive: Bremer Senat will DFL zur Kasse bitten

  • 18:36SCP: Mehr Sicherheit für Haifa-Spiel

  • 17:24Lampard zum FC New York City

  • 17:21Nibali triumphiert in Hautacam

  • 16:07Hannover holt Gülselam von Galatasaray

  • 15:44Eintracht Frankfurt leiht Piazon aus

  • 15:22DFB-Studie zum Fußball in der DDR

  • 14:40Heinrich Haussler steigt vom Rad

  • 14:23Bayern suchen weiteren Torwart

  • 14:19Aguirre wird Japans Nationaltrainer

  • 14:13Cigerci fehlt Hertha BSC lange

  • 14:11Blatter lobt Katars Emir

  • 13:17KSC verpflichtet Yamada aus Japan

  • 13:04Festerling bis 2018 bei Freezers

  • 12:57Kiyotake vor Wechsel nach Hannover

  • 12:54Jallouz von Kiel nach Barcelona

  • 12:51Nadine Müller muss Saison beenden

  • 12:34Taffarel Brasiliens Torwarttrainer

  • 12:18Drei Frauen-Duos noch unbesiegt

  • 12:06DFL schüttet mehr TV-Gelder aus

  • 11:46U19: Stolze für Dudziak nominiert

merkzettel

Gauck in den Niederlanden "Vertrauen, das wir nicht vergessen werden"

BildGauck in den Niederlanden

(05.05.2012)

Mehr als 100.000 niederländische Juden fielen der Ausrottungspolitik Hitlerdeutschlands zum Opfer. Selbstverständlich sei es nicht, dass ein deutsches Staatsoberhaupt heute beim Tag der Befreiung in den Niederlanden reden dürfe, sagt Bundespräsident Joachim Gauck. Tatsächlich ist er der erste.

"Gerade weil wir Deutsche uns der Last und der Schuld der Geschichte gestellt haben, gilt für uns, gilt auch für mich: Wir feiern gemeinsam mit allen die Befreiung vom nationalsozialistischen Joch", sagte Gauck bei der Gedenkfeier in der Stadt Breda. Er selbst sei 1940 geboren, "dem Jahr, in dem die Niederlande Opfer der deutschen Großmachtpolitik und des deutschen Rassenwahns wurden". Es sei für einen Deutschen wie ihn daher "nicht selbstverständlich", dass er die Ansprache am Tag der Befreiung halten dürfe. Das ihm und Deutschland entgegengebrachte Vertrauen sei "ein Geschenk, das wir nicht vergessen werden", versprach der Bundespräsident.

"Wozu die Spezies Mensch fähig ist"

Das deutsche Staatsoberhaupt erinnerte auch an Hunderttausende Niederländer, die zum Arbeitseinsatz nach Deutschland deportiert wurden, sowie an die "Schandtaten und Verbrechen" wie die Bombardierung von  Rotterdam. Auch würdigte Gauck die Widerstandskämpfer,  deren Vorbild noch heute wichtig sei. "Denn wir lernen aus den  Zeiten von Krieg und Verfolgung, wozu die Spezies Mensch fähig ist.Im Bösen wie im Guten." Zu einer Regierung, "die das  Leben und die Würde der Menschen mit Füßen tritt, kann und darf es  keine unverbrüchliche Treue geben".

Bevrijdingsdag - der Tag der Befreiung

Fünf Jahre Schreckensherrschaft

Jedes Jahr am 5. Mai feiern die Niederländer die Freiheit. Am Bevrijdingsdag, dem nationalen Tag der Befreiung, wird an die Befreiung von der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg erinnert. Die Deutschen unterzeichneten am 5. Mai 1945 im Hotel «De Wereld» in Wageningen bei Arnheim ihre Kapitulation für die Niederlande. Damit endete eine fünfjährige Schreckensherrschaft. Bis zuletzt hatte die Wehrmacht den von Adolf Hitler zur «Festung Holland» erklärten Westteil des Landes gehalten.

Deutsche Offensive 1940

Im Rahmen der deutschen Westoffensive hatten deutsche Truppen am 10. Mai 1940 die neutralen Niederlande angegriffen. Vier Tage später wurde Rotterdam massiv bombardiert. In der strategisch wichtigen Hafenstadt kamen mehr als 800 Zivilisten ums Leben, an die 25.000
Häuser brannten und etwa 78 000 Menschen wurden obdachlos. Einen Tag später kapitulierten die niederländischen Streitkräfte. Die damalige Königin Wilhelmina floh mit der Regierung ins Exil nach London.

Mehr als 100.000 Juden wurden ermordet

Hitler ernannte Arthur Seyß-Inquart zum Reichskommissar des besetzten Landes. Das «artverwandte germanische Volk» der damals rund 8,8 Millionen Niederländer sollte systematisch nazifiziert werden. Seyß-Inquart ließ Arbeitskräfte zwangsrekrutieren und die Wirtschaft ausbeuten. Auf seinen Befehl wurden von Sommer 1942 an rund 107.000 der etwa 140.000 in den Niederlanden lebenden Juden in Vernichtungslager deportiert. Nur 5.000 überlebten. Mitglieder des Widerstands wurden verfolgt und Geiselerschießungen angeordnet.

Gedenken und Volksfest

Den Freiheitstag begehen die Niederländer jedes Jahr in zweifacher Weise: am Abend des 4. Mai als Totengedenktag und am 5. Mai als eigentlichen Tag der Befreiung. Der staatliche Feiertag hat vielerorts den Charakter eines fröhlichen Volksfestes.

"Mit ungläubigem Staunen und großer Bewunderung" habe er bei der Vorbereitung seiner Reise von Widerstandsaktionen wie dem Generalstreik in Nordholland im Februar 1941 erfahren. Die Menschen hatten damals gegen die Verschleppung der ersten 400 Juden  aus den Niederlanden ins Konzentrationslager Mauthausen  protestiert. Gerade in Zeiten von Krieg und Terror sei Widerstand  "ganz und gar nicht selbstverständlich". Das Beispiel der  niederländischen Widerstandskämpfer zeige aber, dass Menschen  "immer eine Wahl" hätten.

Gauck in den Niederlanden

Der deutsche Bundespräsident ist das erste ausländische Staatsoberhaupt, das bei den Feiern zum Jahrestag der Befreiung von der deutschen Besatzung 1945 spricht. Die Einladung zum Festakt in Breda war ursprünglich an Gaucks Vorgänger Christian Wulff gegangen. Bereits am Tag der Wahl Gaucks am 18. März wurde sie für ihn persönlich erneuert, heißt es aus dem Bundespräsidialamt.

Die Einladung für Gauck ist nicht unumstritten: Kritiker fordern die Auslieferung des früheren Waffen-SS-Mannes und mutmaßlichen Kriegsverbrechers Klaas Carel Faber. Er wurde in den Niederlanden zunächst zum Tode und dann zu lebenslanger Haft verurteilt. Die deutsche Justiz verweigert aber die Auslieferung des inzwischen 90-Jährigen.

Treffen mit Beatrix

Begleitet wurden Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt bei den Feierlichkeiten von Kronprinz Willem-Alexander und vom geschäftsführenden Ministerpräsidenten Mark Rutte. Am Abend erwartete Königin Beatrix in Amsterdam das Präsidentenpaar zu einem Konzert am Ufer der Amstel und einer gemeinsamen Bootsfahrt.

Nach bisher relativ unspektakulären Antrittsbesuchen in Polen sowie in Brüssel und Straßburg galt die Rede Gaucks in Breda schon im Vorfeld als wichtiges Zeichen - für die traditionell guten Beziehungen zu den Niederlanden ebenso wie für Gaucks außenpolitisches Programm.

05.05.2012, Quelle: dpa, AFP, dapd
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen