14.02.2016
  • 17:35Korruption bei Spaniens Konservativen: Parteiführerin tritt zurück

  • 17:05Männer schießen mit Schreckschusswaffe auf Flüchtling

  • 16:45Überschwemmungen und Sturmwarnung im Norden Spaniens und Portugals

  • 16:28Drei palästinensische Teenager im Westjordanland erschossen

  • 16:01Trauergottesdienst für Opfer von Bad Aibling

  • 15:44Expertin wirbt zur Bildungsmesse Didacta für Humor im Unterricht

  • 15:17Mexiko: Gefängnisdirektorin nach Meuterei festgenommen

  • 14:54Minister: Töten von Küken stoppen

  • 14:27Kritik an Russlands Hotelpreisen für Fußball-WM-2018

  • 13:59Stahlindustrie warnt vor Lasten beim Klimaschutz

  • 13:33Auto stürzt von Brücke: Fünf Briten tot

  • 13:14Nahles will Sozialhilfe für EU-Ausländer per Gesetz beschränken

  • 13:02Deutsche Team-Staffel feiert Gold

  • 12:49US-Senator McCain: Putin will "nicht unser Partner sein"

  • 12:23Friedrich mit Titel-Hattrick

  • 12:15Feuerpause für Syrien: Putin und Obama telefonieren

  • 11:52Abfahrt in Crans Montana abgesagt

  • 11:29Anti-IS-Kampf: Saudi-Arabien verlegt Kampfflugzeuge in die Türkei

  • 11:10Afrika und Flüchtlingskrise im Fokus der Sicherheitskonferenz

  • 11:08Hüfner holt EM-Titel

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 17:35Korruption bei Spaniens Konservativen: Parteiführerin tritt zurück

  • 17:05Männer schießen mit Schreckschusswaffe auf Flüchtling

  • 16:45Überschwemmungen und Sturmwarnung im Norden Spaniens und Portugals

  • 16:28Drei palästinensische Teenager im Westjordanland erschossen

  • 16:01Trauergottesdienst für Opfer von Bad Aibling

  • 15:44Expertin wirbt zur Bildungsmesse Didacta für Humor im Unterricht

  • 15:17Mexiko: Gefängnisdirektorin nach Meuterei festgenommen

  • 14:54Minister: Töten von Küken stoppen

  • 14:27Kritik an Russlands Hotelpreisen für Fußball-WM-2018

  • 13:59Stahlindustrie warnt vor Lasten beim Klimaschutz

  • 13:33Auto stürzt von Brücke: Fünf Briten tot

  • 13:14Nahles will Sozialhilfe für EU-Ausländer per Gesetz beschränken

  • 13:02Deutsche Team-Staffel feiert Gold

  • 12:49US-Senator McCain: Putin will "nicht unser Partner sein"

  • 12:23Friedrich mit Titel-Hattrick

  • 12:15Feuerpause für Syrien: Putin und Obama telefonieren

  • 11:52Abfahrt in Crans Montana abgesagt

  • 11:29Anti-IS-Kampf: Saudi-Arabien verlegt Kampfflugzeuge in die Türkei

  • 11:10Afrika und Flüchtlingskrise im Fokus der Sicherheitskonferenz

  • 11:08Hüfner holt EM-Titel

  • 17:35Korruption bei Spaniens Konservativen: Parteiführerin tritt zurück

  • 13:14Nahles will Sozialhilfe für EU-Ausländer per Gesetz beschränken

  • 12:49US-Senator McCain: Putin will "nicht unser Partner sein"

  • 12:15Feuerpause für Syrien: Putin und Obama telefonieren

  • 11:29Anti-IS-Kampf: Saudi-Arabien verlegt Kampfflugzeuge in die Türkei

  • 11:10Afrika und Flüchtlingskrise im Fokus der Sicherheitskonferenz

  • 10:57Steinmeier appelliert an Kampfparteien in Syrien

  • 10:11Kuba gibt USA irrtümlich erhaltene Hellfire-Rakete zurück

  • 09:03UN: Zahl der zivilen Opfer in Afghanistan deutlich gestiegen

  • 08:26Zentralafrikanische Republik: Krisenstaat wählt Präsidenten

  • 07:12USA: Türkei soll Angriffe auf Kurden in Nordsyrien stoppen

  • 06:40Bericht: Viele Einrichtungen für Flüchtlinge halb leer

  • 05:53USA: Streit um Nachfolge von konservativem Obersten Richter

  • 23:33Steinmeier: Medwedews Äußerung zu Kaltem Krieg wird missverstanden

  • 22:00Ungarn: Proteste gegen Bildungsreform

  • 21:16Türkische Armee beschießt Kurden im Norden Syriens

  • 19:30US-Außenminister Kerry kritisiert Russland

  • 18:32Türkei erwägt Einsatz von Bodentruppen in Syrien

  • 18:00Tausende Kurden demonstrieren in Straßburg

  • 17:30Merkel verteidigt Asylpolitik bei Wahlkampf-Auftakt in Magdeburg

  • 14:54Minister: Töten von Küken stoppen

  • 13:59Stahlindustrie warnt vor Lasten beim Klimaschutz

  • 07:58Börsenturbulenzen: Wirtschaftsweise sorgt sich um Banken

  • 07:35Dobrindt: Abgaskontrollen ohne Ansage "im Stile von Dopingtests"

  • 07:28Griechenland: Bauern beenden Blockade im Zentrum von Athen

  • 06:43SPD gegen Ausnahmen beim Mindestlohn für Flüchtlinge

  • 21:00Proteste in Athen dauern an

  • 13:43Russischer Oligarch steigt bei Uber ein

  • 09:55Griechische Bauern setzen Proteste gegen Rentenreform fort

  • 21:41Russische Milliardäre investieren in US-Fahrdienstanbieter Uber

  • 21:17Metro übernimmt Rungis express

  • 19:46Döpfner verlängert bei Springer

  • 19:06China-Verkäufe bringen VW nach Abgas-Skandal wieder in die Spur

  • 17:44EU-Finanzminister wollen Bargeld- Obergrenze prüfen lassen

  • 17:28Groupon-Aktie nach guten Umsatzzahlen im Plus

  • 10:48Commerzbank will Konzernchef-Nachfolge bis April regeln

  • 08:22Deutsche Wirtschaft im vierten Quartal um 0,3 Prozent gewachsen

  • 21:57Zwei Uber-Manager in Frankreich vor Gericht

  • 20:13Hypotheken-Streit: Morgan Stanley zahlt 3,2 Milliarden Dollar

  • 20:10Lagarde für zweite Amtszeit an IWF-Spitze nominiert

  • 17:05Männer schießen mit Schreckschusswaffe auf Flüchtling

  • 16:45Überschwemmungen und Sturmwarnung im Norden Spaniens und Portugals

  • 16:28Drei palästinensische Teenager im Westjordanland erschossen

  • 16:01Trauergottesdienst für Opfer von Bad Aibling

  • 15:44Expertin wirbt zur Bildungsmesse Didacta für Humor im Unterricht

  • 15:17Mexiko: Gefängnisdirektorin nach Meuterei festgenommen

  • 14:27Kritik an Russlands Hotelpreisen für Fußball-WM-2018

  • 13:33Auto stürzt von Brücke: Fünf Briten tot

  • 10:39Kirchen eröffnen Fastenaktionen

  • 09:39Hongkong: 25.000 Rosen leuchten zum Valentinstag

  • 08:29Studie: Zwei Drittel aller Menschen haben nicht genug Wasser

  • 06:13Mexiko-Stadt: Papst spricht Opfern von Gewalt Trost zu

  • 05:57Zwölfter Weltcupsieg: Neureuther gewinnt Slalom in Japan

  • 00:15Franziskus fordert Mexikos Kirche zum Kampf gegen Drogenhandel auf

  • 23:01Schauspieler George Clooney trifft Flüchtlinge in Berlin

  • 22:29Brasilien: Präsidentin Rousseff bei Zika-Großeinsatz in Rio

  • 20:30Ai Weiwei erinnert mit Schwimmwesten an Flüchtlinge

  • 20:01Unglücksstelle in Bad Aibling weitgehend geräumt

  • 19:08Gedenken in Dresden: Tausende reihen sich in Menschenkette ein

  • 17:04Zehntausende jubeln Papst in Mexiko zu

  • 17:47OP bei Badstuber "gut verlaufen"

  • 17:37Deutschland I wird Weltmeister

  • 17:31Hamburg schlägt Gladbach

  • 17:15Aurier: Wirbel um Internet-Video

  • 17:14Alba mit klarem Sieg in Bremerhaven

  • 17:09Liverpool mit Kantersieg

  • 17:01Löwen untermauern Titelambitionen

  • 16:51Prevc gewinnt in Vikersund

  • 16:25VfB: Neue Verletzung bei Ginczek

  • 16:09Massenstart: Pechstein ohne Chance

  • 15:54Takanashi wieder geschlagen

  • 15:43Vorzeitiges Aus für Thüringen

  • 15:23Massenstart: Ustjugow überrascht

  • 15:20Düsseldorf gewinnt in Freiburg

  • 15:10Arsenal siegt im Spitzenspiel

  • 14:46Schröder bittet offiziell um Freigabe

  • 14:31Zwanziger und Schmidt räumen Irrtum ein

  • 14:12DESG-Frauen verpassen Top-Ten deutlich

  • 14:02Freezers verpflichten Brocklehurst

  • 13:53HSV will zurück in Erfolgsspur

merkzettel

Gauck in den Niederlanden "Vertrauen, das wir nicht vergessen werden"

BildGauck in den Niederlanden

(05.05.2012)

Mehr als 100.000 niederländische Juden fielen der Ausrottungspolitik Hitlerdeutschlands zum Opfer. Selbstverständlich sei es nicht, dass ein deutsches Staatsoberhaupt heute beim Tag der Befreiung in den Niederlanden reden dürfe, sagt Bundespräsident Joachim Gauck. Tatsächlich ist er der erste.

"Gerade weil wir Deutsche uns der Last und der Schuld der Geschichte gestellt haben, gilt für uns, gilt auch für mich: Wir feiern gemeinsam mit allen die Befreiung vom nationalsozialistischen Joch", sagte Gauck bei der Gedenkfeier in der Stadt Breda. Er selbst sei 1940 geboren, "dem Jahr, in dem die Niederlande Opfer der deutschen Großmachtpolitik und des deutschen Rassenwahns wurden". Es sei für einen Deutschen wie ihn daher "nicht selbstverständlich", dass er die Ansprache am Tag der Befreiung halten dürfe. Das ihm und Deutschland entgegengebrachte Vertrauen sei "ein Geschenk, das wir nicht vergessen werden", versprach der Bundespräsident.

"Wozu die Spezies Mensch fähig ist"

Das deutsche Staatsoberhaupt erinnerte auch an Hunderttausende Niederländer, die zum Arbeitseinsatz nach Deutschland deportiert wurden, sowie an die "Schandtaten und Verbrechen" wie die Bombardierung von  Rotterdam. Auch würdigte Gauck die Widerstandskämpfer,  deren Vorbild noch heute wichtig sei. "Denn wir lernen aus den  Zeiten von Krieg und Verfolgung, wozu die Spezies Mensch fähig ist.Im Bösen wie im Guten." Zu einer Regierung, "die das  Leben und die Würde der Menschen mit Füßen tritt, kann und darf es  keine unverbrüchliche Treue geben".

Bevrijdingsdag - der Tag der Befreiung

Fünf Jahre Schreckensherrschaft

Jedes Jahr am 5. Mai feiern die Niederländer die Freiheit. Am Bevrijdingsdag, dem nationalen Tag der Befreiung, wird an die Befreiung von der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg erinnert. Die Deutschen unterzeichneten am 5. Mai 1945 im Hotel «De Wereld» in Wageningen bei Arnheim ihre Kapitulation für die Niederlande. Damit endete eine fünfjährige Schreckensherrschaft. Bis zuletzt hatte die Wehrmacht den von Adolf Hitler zur «Festung Holland» erklärten Westteil des Landes gehalten.

Deutsche Offensive 1940

Im Rahmen der deutschen Westoffensive hatten deutsche Truppen am 10. Mai 1940 die neutralen Niederlande angegriffen. Vier Tage später wurde Rotterdam massiv bombardiert. In der strategisch wichtigen Hafenstadt kamen mehr als 800 Zivilisten ums Leben, an die 25.000
Häuser brannten und etwa 78 000 Menschen wurden obdachlos. Einen Tag später kapitulierten die niederländischen Streitkräfte. Die damalige Königin Wilhelmina floh mit der Regierung ins Exil nach London.

Mehr als 100.000 Juden wurden ermordet

Hitler ernannte Arthur Seyß-Inquart zum Reichskommissar des besetzten Landes. Das «artverwandte germanische Volk» der damals rund 8,8 Millionen Niederländer sollte systematisch nazifiziert werden. Seyß-Inquart ließ Arbeitskräfte zwangsrekrutieren und die Wirtschaft ausbeuten. Auf seinen Befehl wurden von Sommer 1942 an rund 107.000 der etwa 140.000 in den Niederlanden lebenden Juden in Vernichtungslager deportiert. Nur 5.000 überlebten. Mitglieder des Widerstands wurden verfolgt und Geiselerschießungen angeordnet.

Gedenken und Volksfest

Den Freiheitstag begehen die Niederländer jedes Jahr in zweifacher Weise: am Abend des 4. Mai als Totengedenktag und am 5. Mai als eigentlichen Tag der Befreiung. Der staatliche Feiertag hat vielerorts den Charakter eines fröhlichen Volksfestes.

"Mit ungläubigem Staunen und großer Bewunderung" habe er bei der Vorbereitung seiner Reise von Widerstandsaktionen wie dem Generalstreik in Nordholland im Februar 1941 erfahren. Die Menschen hatten damals gegen die Verschleppung der ersten 400 Juden  aus den Niederlanden ins Konzentrationslager Mauthausen  protestiert. Gerade in Zeiten von Krieg und Terror sei Widerstand  "ganz und gar nicht selbstverständlich". Das Beispiel der  niederländischen Widerstandskämpfer zeige aber, dass Menschen  "immer eine Wahl" hätten.

Gauck in den Niederlanden

Der deutsche Bundespräsident ist das erste ausländische Staatsoberhaupt, das bei den Feiern zum Jahrestag der Befreiung von der deutschen Besatzung 1945 spricht. Die Einladung zum Festakt in Breda war ursprünglich an Gaucks Vorgänger Christian Wulff gegangen. Bereits am Tag der Wahl Gaucks am 18. März wurde sie für ihn persönlich erneuert, heißt es aus dem Bundespräsidialamt.

Die Einladung für Gauck ist nicht unumstritten: Kritiker fordern die Auslieferung des früheren Waffen-SS-Mannes und mutmaßlichen Kriegsverbrechers Klaas Carel Faber. Er wurde in den Niederlanden zunächst zum Tode und dann zu lebenslanger Haft verurteilt. Die deutsche Justiz verweigert aber die Auslieferung des inzwischen 90-Jährigen.

Treffen mit Beatrix

Begleitet wurden Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt bei den Feierlichkeiten von Kronprinz Willem-Alexander und vom geschäftsführenden Ministerpräsidenten Mark Rutte. Am Abend erwartete Königin Beatrix in Amsterdam das Präsidentenpaar zu einem Konzert am Ufer der Amstel und einer gemeinsamen Bootsfahrt.

Nach bisher relativ unspektakulären Antrittsbesuchen in Polen sowie in Brüssel und Straßburg galt die Rede Gaucks in Breda schon im Vorfeld als wichtiges Zeichen - für die traditionell guten Beziehungen zu den Niederlanden ebenso wie für Gaucks außenpolitisches Programm.

05.05.2012, Quelle: dpa, AFP, dapd
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen