Mainz 10° mäßiger Regen
22.05.2013

07:18EU-Gipfel: Bankgeheimnis im Visier

07:11Innenminister beraten über Rechtsextremismus

06:5728 Tote nach Bergwerksunglück in Indonesien

06:50Leipzig und Bayreuth feiern Richard Wagners 200. Geburtstag

06:36Neue Regeln für V-Leute geplant

06:21Tornado: Keine weiteren Opfer erwartet

06:09Großeinsatz gegen Rocker in Mülheim - 17 Personen in Gewahrsam

23:31Britisches Unterhaus macht Weg für Homo-Ehe frei

23:09Irak: Mehrere Tote bei Anschlagsserie

22:53Tornado-Experte: "Man hat kaum eine Chance"

22:26Explosive Lage zwischen Israel und Syrien - Warnung vor Krieg

22:01Bayreuth: Polizei warnt vor gefälschten Festspielkarten

21:34Microsoft stellt neue Xbox-Spielkonsole vor

21:04Razzia bei Bushido: Verdacht auf Steuervergehen

20:34Tornado in Oklahoma: Fieberhafte Suche nach Verschütteten

20:17Paris: Rechtsnationalist erschießt sich in Notre-Dame

19:58Irans Ex-Präsident Rafsandschani darf nicht zur Wahl antreten

19:36Apple-Chef: Wir bunkern kein Geld in der Karibik

07:18EU-Gipfel: Bankgeheimnis im Visier

07:11Innenminister beraten über Rechtsextremismus

06:36Neue Regeln für V-Leute geplant

06:21Tornado: Keine weiteren Opfer erwartet

06:09Großeinsatz gegen Rocker in Mülheim - 17 Personen in Gewahrsam

23:31Britisches Unterhaus macht Weg für Homo-Ehe frei

23:09Irak: Mehrere Tote bei Anschlagsserie

22:26Explosive Lage zwischen Israel und Syrien - Warnung vor Krieg

20:34Tornado in Oklahoma: Fieberhafte Suche nach Verschütteten

19:58Irans Ex-Präsident Rafsandschani darf nicht zur Wahl antreten

19:10Syrien: Erbitterte Kämpfe um Rebellenhochburg

18:04NATO-Drohne: Deutsche Beteiligung auf Prüfstand

17:28Sinai-Großeinsatz: Ägyptens Armee will entführte Soldaten befreien

16:39Leipzig: Jobcenter-Mitarbeiterin mit Hammer attackiert

16:23EU: Mehr Sicherheit bei Tiefseebohrungen - Kritik von Grünen

15:33ADFC: Grenzwerte von Radlern und Autofahrern nicht gleichsetzen

14:40NATO: "Euro Hawk"-Aus ohne Folgen für Bündnis-Projekt

14:21Promillegrenze: Radler im Visier

21:34Microsoft stellt neue Xbox-Spielkonsole vor

19:36Apple-Chef: Wir bunkern kein Geld in der Karibik

18:39Vor Bernanke-Anhörung: DAX rührt sich kaum vom Fleck

18:31Frühere Saab-Topmanager nach Verhör wieder auf freiem Fuß

14:58Bahn-Konkurrenz gewinnt Marktanteile

12:47EU: Großanleger sollen Banken bald durch die Bank retten helfen

12:09Bundesbank: Spürbare wirtschaftliche Erholung im zweiten Quartal

11:51Verbraucherschützer: Infos zu Anlageprodukten sind mangelhaft

08:17Steuern: Druck auf Apple erhöht

20:47Rösler in den USA: Chance auf deutschen IT-Boom

17:23Weitere Milliarden-Übernahme in der Pharmabranche

14:49Yahoo kündigt Übernahme von Blogging- Plattform Tumblr an

13:16Wegen Sparpolitik: "Blockupy"- Aktivisten wollen EZB lahmlegen

10:31Hoeneß-Effekt in Niedersachsen: Zahl der Selbstanzeigen steigt stark an

07:14Sperrung des Erfurter Hauptbahnhofs aufgehoben

07:09Cameron will britische Steuerparadiese trockenlegen

21:17Bericht: Yahoo kauft Blog-Plattform Tumblr

06:5728 Tote nach Bergwerksunglück in Indonesien

06:50Leipzig und Bayreuth feiern Richard Wagners 200. Geburtstag

22:53Tornado-Experte: "Man hat kaum eine Chance"

22:01Bayreuth: Polizei warnt vor gefälschten Festspielkarten

21:04Razzia bei Bushido: Verdacht auf Steuervergehen

20:17Paris: Rechtsnationalist erschießt sich in Notre-Dame

15:59Tornado in USA: Behörden korrigieren Zahl der Opfer nach unten

15:50Juwelenraub in Cannes: Polizei fahndet nach Profi-Bande

13:53Tornado in USA: Merkel und Gauck übermitteln Anteilnahme

12:26Polen: Lufthansa-Maschine notgelandet

12:17Brüssel: Europas Badegewässer bieten gute Qualität

09:55Obama sagt Tornado-Region in Oklahoma rasche Hilfe zu

08:29Doors-Keyboarder Manzarek gestorben

22:07Mountainbike auf 263 km/h beschleunigt

19:39Naturschützer mobilisieren Fischer für Kampf gegen den Müll

19:08Plastikmüll: Bedrohung für die Meere

15:31Ballon-Zusammenstoß in der Türkei: Zwei Brasilianerinnen getötet

14:27Hunderte jubeln Schlammschlacht bei "Dreckschweinfest" zu

22:46Bericht: Piszczek benötigt OP

22:35Clippers künftig ohne Coach Del Negro

22:27Ulm gewinnt in Oldenburg

22:16HSV wahrt Champions-League-Chance

21:57Bochum verlängert mit Neururer

21:07Protest-Wirrwarr: Fahrig siegt doch

20:55Darmstadt für DFB-Pokal qualifiziert

20:43ManCity gründet New York City FC

20:39Beck verpasst zweite Runde

19:53Deutschland im WM-Viertelfinale

19:40Pinola bis 2015 in Nürnberg

19:36Hertha: Luhukay verlängert bis 2016

19:33Bericht: PSG buhlt um Benitez

19:10Kreuzbandriss: WM-Aus für Jarosch

19:06FSV Frankfurt holt Denis Epstein

18:33Götze bricht das Training ab

18:18Hertha BSC verpflichtet Hosogai

18:06Auch Georges' B-Probe positiv

merkzettel

Gauck in den Niederlanden

"Vertrauen, das wir nicht vergessen werden"

  • Bild Gauck in den Niederlanden
  • BildGauck in den Niederlanden
    (05.05.2012)
    Mehr als 100.000 niederländische Juden fielen der Ausrottungspolitik Hitlerdeutschlands zum Opfer. Selbstverständlich sei es nicht, dass ein deutsches Staatsoberhaupt heute beim Tag der Befreiung in den Niederlanden reden dürfe, sagt Bundespräsident Joachim Gauck. Tatsächlich ist er der erste.

    "Gerade weil wir Deutsche uns der Last und der Schuld der Geschichte gestellt haben, gilt für uns, gilt auch für mich: Wir feiern gemeinsam mit allen die Befreiung vom nationalsozialistischen Joch", sagte Gauck bei der Gedenkfeier in der Stadt Breda. Er selbst sei 1940 geboren, "dem Jahr, in dem die Niederlande Opfer der deutschen Großmachtpolitik und des deutschen Rassenwahns wurden". Es sei für einen Deutschen wie ihn daher "nicht selbstverständlich", dass er die Ansprache am Tag der Befreiung halten dürfe. Das ihm und Deutschland entgegengebrachte Vertrauen sei "ein Geschenk, das wir nicht vergessen werden", versprach der Bundespräsident.

    "Wozu die Spezies Mensch fähig ist"

    Das deutsche Staatsoberhaupt erinnerte auch an Hunderttausende Niederländer, die zum Arbeitseinsatz nach Deutschland deportiert wurden, sowie an die "Schandtaten und Verbrechen" wie die Bombardierung von  Rotterdam. Auch würdigte Gauck die Widerstandskämpfer,  deren Vorbild noch heute wichtig sei. "Denn wir lernen aus den  Zeiten von Krieg und Verfolgung, wozu die Spezies Mensch fähig ist.Im Bösen wie im Guten." Zu einer Regierung, "die das  Leben und die Würde der Menschen mit Füßen tritt, kann und darf es  keine unverbrüchliche Treue geben".

    Bevrijdingsdag - der Tag der Befreiung

    Fünf Jahre Schreckensherrschaft

    Jedes Jahr am 5. Mai feiern die Niederländer die Freiheit. Am Bevrijdingsdag, dem nationalen Tag der Befreiung, wird an die Befreiung von der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg erinnert. Die Deutschen unterzeichneten am 5. Mai 1945 im Hotel «De Wereld» in Wageningen bei Arnheim ihre Kapitulation für die Niederlande. Damit endete eine fünfjährige Schreckensherrschaft. Bis zuletzt hatte die Wehrmacht den von Adolf Hitler zur «Festung Holland» erklärten Westteil des Landes gehalten.

    Deutsche Offensive 1940

    Im Rahmen der deutschen Westoffensive hatten deutsche Truppen am 10. Mai 1940 die neutralen Niederlande angegriffen. Vier Tage später wurde Rotterdam massiv bombardiert. In der strategisch wichtigen Hafenstadt kamen mehr als 800 Zivilisten ums Leben, an die 25.000
    Häuser brannten und etwa 78 000 Menschen wurden obdachlos. Einen Tag später kapitulierten die niederländischen Streitkräfte. Die damalige Königin Wilhelmina floh mit der Regierung ins Exil nach London.

    Mehr als 100.000 Juden wurden ermordet

    Hitler ernannte Arthur Seyß-Inquart zum Reichskommissar des besetzten Landes. Das «artverwandte germanische Volk» der damals rund 8,8 Millionen Niederländer sollte systematisch nazifiziert werden. Seyß-Inquart ließ Arbeitskräfte zwangsrekrutieren und die Wirtschaft ausbeuten. Auf seinen Befehl wurden von Sommer 1942 an rund 107.000 der etwa 140.000 in den Niederlanden lebenden Juden in Vernichtungslager deportiert. Nur 5.000 überlebten. Mitglieder des Widerstands wurden verfolgt und Geiselerschießungen angeordnet.

    Gedenken und Volksfest

    Den Freiheitstag begehen die Niederländer jedes Jahr in zweifacher Weise: am Abend des 4. Mai als Totengedenktag und am 5. Mai als eigentlichen Tag der Befreiung. Der staatliche Feiertag hat vielerorts den Charakter eines fröhlichen Volksfestes.

    "Mit ungläubigem Staunen und großer Bewunderung" habe er bei der Vorbereitung seiner Reise von Widerstandsaktionen wie dem Generalstreik in Nordholland im Februar 1941 erfahren. Die Menschen hatten damals gegen die Verschleppung der ersten 400 Juden  aus den Niederlanden ins Konzentrationslager Mauthausen  protestiert. Gerade in Zeiten von Krieg und Terror sei Widerstand  "ganz und gar nicht selbstverständlich". Das Beispiel der  niederländischen Widerstandskämpfer zeige aber, dass Menschen  "immer eine Wahl" hätten.

    Gauck in den Niederlanden

    Der deutsche Bundespräsident ist das erste ausländische Staatsoberhaupt, das bei den Feiern zum Jahrestag der Befreiung von der deutschen Besatzung 1945 spricht. Die Einladung zum Festakt in Breda war ursprünglich an Gaucks Vorgänger Christian Wulff gegangen. Bereits am Tag der Wahl Gaucks am 18. März wurde sie für ihn persönlich erneuert, heißt es aus dem Bundespräsidialamt.

    Die Einladung für Gauck ist nicht unumstritten: Kritiker fordern die Auslieferung des früheren Waffen-SS-Mannes und mutmaßlichen Kriegsverbrechers Klaas Carel Faber. Er wurde in den Niederlanden zunächst zum Tode und dann zu lebenslanger Haft verurteilt. Die deutsche Justiz verweigert aber die Auslieferung des inzwischen 90-Jährigen.

    Treffen mit Beatrix

    Begleitet wurden Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt bei den Feierlichkeiten von Kronprinz Willem-Alexander und vom geschäftsführenden Ministerpräsidenten Mark Rutte. Am Abend erwartete Königin Beatrix in Amsterdam das Präsidentenpaar zu einem Konzert am Ufer der Amstel und einer gemeinsamen Bootsfahrt.

    Nach bisher relativ unspektakulären Antrittsbesuchen in Polen sowie in Brüssel und Straßburg galt die Rede Gaucks in Breda schon im Vorfeld als wichtiges Zeichen - für die traditionell guten Beziehungen zu den Niederlanden ebenso wie für Gaucks außenpolitisches Programm.

    05.05.2012, Quelle: dpa, AFP, dapd
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen