21.09.2014
  • 23:17Volleyballer verpassen Einzug ins WM-Endspiel

  • 22:31Ursache für Air-Algerie-Absturz bleibt vorerst im Dunkeln

  • 22:12Mehr als 10.000 bei Steuben-Parade in New York

  • 22:03Jemen: Ausgangssperre nach Kämpfen mit Toten

  • 21:35Rheinland-Pfalz: Schlammlawine legt Straßen lahm

  • 21:07Papst Franziskus besucht Albanien

  • 20:39Das Rote Kreuz warnt vor Angriffen gegen Ebola-Helfer

  • 19:50Bericht: Einigung auf Regierung der nationalen Einheit in Kabul

  • 19:05Blitz schlägt in Bahn-Stellwerk ein - Zugverkehr beeinträchtigt

  • 18:46Gefängnis Landsberg: Erster Ausgang für Uli Hoeneß

  • 18:13De Maiziere will gerechtere Verteilung von Flüchtlingen in der EU

  • 17:45Berliner bilden längste Plastiktütenkette der Welt

  • 17:16De Maiziere will Datenmissbrauch der Internet-Konzerne verbieten

  • 16:59SPD fordert Schutz der sozialen Standards bei Freihandelsabkommen

  • 16:26China: Bergarbeiter stoßen auf 600 Tonnen schweren Jade-Block

  • 16:07Demo in Berlin: "Marsch für das Leben"

  • 15:41Indien: 20 Jahre Haft für Gruppenvergewaltigung

  • 15:04SPD-Spitze legt Partei Kompromiss zum Freihandelsbabkommen vor

  • 14:47Neuseelands Konservative gewinnen Wahl - Dotcom-Partei abgeschlagen

  • 14:40Gabriel: Digitalisierung nicht ablehnen

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 23:17Volleyballer verpassen Einzug ins WM-Endspiel

  • 22:31Ursache für Air-Algerie-Absturz bleibt vorerst im Dunkeln

  • 22:12Mehr als 10.000 bei Steuben-Parade in New York

  • 22:03Jemen: Ausgangssperre nach Kämpfen mit Toten

  • 21:35Rheinland-Pfalz: Schlammlawine legt Straßen lahm

  • 21:07Papst Franziskus besucht Albanien

  • 20:39Das Rote Kreuz warnt vor Angriffen gegen Ebola-Helfer

  • 19:50Bericht: Einigung auf Regierung der nationalen Einheit in Kabul

  • 19:05Blitz schlägt in Bahn-Stellwerk ein - Zugverkehr beeinträchtigt

  • 18:46Gefängnis Landsberg: Erster Ausgang für Uli Hoeneß

  • 18:13De Maiziere will gerechtere Verteilung von Flüchtlingen in der EU

  • 17:45Berliner bilden längste Plastiktütenkette der Welt

  • 17:16De Maiziere will Datenmissbrauch der Internet-Konzerne verbieten

  • 16:59SPD fordert Schutz der sozialen Standards bei Freihandelsabkommen

  • 16:26China: Bergarbeiter stoßen auf 600 Tonnen schweren Jade-Block

  • 16:07Demo in Berlin: "Marsch für das Leben"

  • 15:41Indien: 20 Jahre Haft für Gruppenvergewaltigung

  • 15:04SPD-Spitze legt Partei Kompromiss zum Freihandelsbabkommen vor

  • 14:47Neuseelands Konservative gewinnen Wahl - Dotcom-Partei abgeschlagen

  • 14:40Gabriel: Digitalisierung nicht ablehnen

  • 22:03Jemen: Ausgangssperre nach Kämpfen mit Toten

  • 21:35Rheinland-Pfalz: Schlammlawine legt Straßen lahm

  • 19:50Bericht: Einigung auf Regierung der nationalen Einheit in Kabul

  • 18:13De Maiziere will gerechtere Verteilung von Flüchtlingen in der EU

  • 17:16De Maiziere will Datenmissbrauch der Internet-Konzerne verbieten

  • 16:59SPD fordert Schutz der sozialen Standards bei Freihandelsabkommen

  • 16:07Demo in Berlin: "Marsch für das Leben"

  • 15:04SPD-Spitze legt Partei Kompromiss zum Freihandelsbabkommen vor

  • 14:47Neuseelands Konservative gewinnen Wahl - Dotcom-Partei abgeschlagen

  • 14:40Gabriel: Digitalisierung nicht ablehnen

  • 14:31Tausende syrische Kurden in Türkei geflohen

  • 14:15Sicherheitsvorkehrungen rund um den Vatikan erhöht

  • 12:56Neuseeland: Regierungspartei vorn

  • 11:13Stoiber fordert von Junger Union mehr Einmischung in Debatten

  • 11:03Müller: Deutschland muss mehr für Flüchtlinge tun

  • 11:00Sinti und Roma kritisieren Verschärfung des Asylrechts

  • 10:46Donezk: Dritter russischer Hilfskonvoi

  • 10:33Verfassungsschutz: IS rekrutiert auch Kinder in Deutschland

  • 10:20Parlamentswahlen in Neuseeland

  • 09:16US-Helfer gegen Ebola-Epidemie innerhalb von 30 Tagen in Westafrika

  • 14:13Sondermilliarde des Bundes reicht für 78 verfallene Brücken

  • 13:47Air-France-Piloten verlängern Streik bis Freitag

  • 13:05Bahnindustrie fordert Investitionen ins Schienennetz

  • 11:18Frankreich: Wütende Bauern setzen Finanzamt in Brand

  • 08:18OECD-Chef kündigt Groß-Angriff auf Steuerflüchtlinge an

  • 07:49Moody's bestätigt Bonität Großbritanniens

  • 23:50Karstadt: Ver.di weist härteren Sparkurs zurück

  • 18:14Alibaba-Aktie springt zum Börsendebüt um 36 Prozent nach oben

  • 17:49Nach Benko-Übernahme: Tarifgespräche bei Karstadt gestartet

  • 10:21SAP plant größten Zukauf der Firmengeschichte

  • 09:55Apple startet Verkauf der neuen iPhone-Modelle

  • 06:56Hackerangriff bei Home Depot: 56 Millionen Karten betroffen

  • 23:45Oracle-Chef Ellison tritt als CEO zurück

  • 22:00Alibaba-Aktie: Hochspannung vor Mega-Börsengang

  • 17:55EU und OECD empfehlen Deutschland und Italien mehr Zuwanderung

  • 16:58Lufthansa und Piloten verhandeln im Stillen über Tarifstreit

  • 16:19Bayer spaltet Kunststoffsparte ab

  • 14:33200 europäische Firmen versprechen 100.000 neue Jobs für Jugendliche

  • 14:27Steuertrick reicher Griechen: Tarnplanen über Swimmingpool

  • 11:59Nationaler Mindestlohn gilt nicht automatisch im EU-Ausland

  • 23:17Volleyballer verpassen Einzug ins WM-Endspiel

  • 22:31Ursache für Air-Algerie-Absturz bleibt vorerst im Dunkeln

  • 22:12Mehr als 10.000 bei Steuben-Parade in New York

  • 21:07Papst Franziskus besucht Albanien

  • 20:39Das Rote Kreuz warnt vor Angriffen gegen Ebola-Helfer

  • 19:05Blitz schlägt in Bahn-Stellwerk ein - Zugverkehr beeinträchtigt

  • 18:46Gefängnis Landsberg: Erster Ausgang für Uli Hoeneß

  • 17:45Berliner bilden längste Plastiktütenkette der Welt

  • 16:26China: Bergarbeiter stoßen auf 600 Tonnen schweren Jade-Block

  • 15:41Indien: 20 Jahre Haft für Gruppenvergewaltigung

  • 13:27Weißes Haus evakuiert: Mann dringt in Gebäude ein

  • 12:31Ozapft is! - Mit vier Schlägen

  • 11:41Philippinen: Mindestens fünf Tote nach Überschwemmungen

  • 11:27Neuer Kölner Erzbischof Woelki feierlich ins Amt eingeführt

  • 09:33Unwetter in Thüringen: Überflutungen und Erdrutsche

  • 23:25Pinkelnde Hunde, rutschige Bananenschalen: Ig-Nobelpreise verliehen

  • 20:04Ägypter bricht Tiefen-Weltrekord im Gerätetauchen

  • 19:06Frankreich: Gesuchter Betrüger gibt eigene Todesanzeige auf

  • 17:32Ermittler suchen Motiv der Mutter toter Babys im Schließfach

  • 15:5793.000 Fahrer beim Blitz-Marathon zu schnell - Zahl gestiegen

  • 00:30Breitenreiter: Machen nichts anders

  • 23:04Frankfurt:Djakpa erleidet Kreuzbandriss

  • 23:01Juventus Turin schlägt den AC Mailand

  • 22:57GCT: Marcus Ehning gewinnt in Wien

  • 22:54Volleyballer verpassen WM-Finale

  • 22:48Klopp: "Haben verdient verloren"

  • 20:35Dritte Saisonpleite für Liverpool

  • 20:02HC Leipzig auf dem Sprung in die CL

  • 19:14Donaueschingen: Bruggink gewinnt

  • 19:09Volleyball: Brasilien erneut im Finale

  • 19:05Kanu: Anton holt erste WM-Medaille

  • 18:40DHB-Team gewinnt bei Sigurdsson-Debüt

  • 18:38Newport: Kieffer fällt zurück

  • 18:19Baseballer gelingt Abschlusserfolg

  • 18:08Stoppelkamp: Rekordtor aus 82,3 Metern

  • 18:03Real Madrid feiert 8:2-Kantersieg

  • 18:03Arsenal: Özil glänzt bei 3:0-Sieg

  • 17:57Kamerun richtet Afrika-Cup 2019 aus

  • 17:23Achtungserfolg für den Hamburger SV

  • 16:14Chemnitzer FC behauptet Tabellenspitze

merkzettel

Gauck in den Niederlanden "Vertrauen, das wir nicht vergessen werden"

BildGauck in den Niederlanden

(05.05.2012)

Mehr als 100.000 niederländische Juden fielen der Ausrottungspolitik Hitlerdeutschlands zum Opfer. Selbstverständlich sei es nicht, dass ein deutsches Staatsoberhaupt heute beim Tag der Befreiung in den Niederlanden reden dürfe, sagt Bundespräsident Joachim Gauck. Tatsächlich ist er der erste.

"Gerade weil wir Deutsche uns der Last und der Schuld der Geschichte gestellt haben, gilt für uns, gilt auch für mich: Wir feiern gemeinsam mit allen die Befreiung vom nationalsozialistischen Joch", sagte Gauck bei der Gedenkfeier in der Stadt Breda. Er selbst sei 1940 geboren, "dem Jahr, in dem die Niederlande Opfer der deutschen Großmachtpolitik und des deutschen Rassenwahns wurden". Es sei für einen Deutschen wie ihn daher "nicht selbstverständlich", dass er die Ansprache am Tag der Befreiung halten dürfe. Das ihm und Deutschland entgegengebrachte Vertrauen sei "ein Geschenk, das wir nicht vergessen werden", versprach der Bundespräsident.

"Wozu die Spezies Mensch fähig ist"

Das deutsche Staatsoberhaupt erinnerte auch an Hunderttausende Niederländer, die zum Arbeitseinsatz nach Deutschland deportiert wurden, sowie an die "Schandtaten und Verbrechen" wie die Bombardierung von  Rotterdam. Auch würdigte Gauck die Widerstandskämpfer,  deren Vorbild noch heute wichtig sei. "Denn wir lernen aus den  Zeiten von Krieg und Verfolgung, wozu die Spezies Mensch fähig ist.Im Bösen wie im Guten." Zu einer Regierung, "die das  Leben und die Würde der Menschen mit Füßen tritt, kann und darf es  keine unverbrüchliche Treue geben".

Bevrijdingsdag - der Tag der Befreiung

Fünf Jahre Schreckensherrschaft

Jedes Jahr am 5. Mai feiern die Niederländer die Freiheit. Am Bevrijdingsdag, dem nationalen Tag der Befreiung, wird an die Befreiung von der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg erinnert. Die Deutschen unterzeichneten am 5. Mai 1945 im Hotel «De Wereld» in Wageningen bei Arnheim ihre Kapitulation für die Niederlande. Damit endete eine fünfjährige Schreckensherrschaft. Bis zuletzt hatte die Wehrmacht den von Adolf Hitler zur «Festung Holland» erklärten Westteil des Landes gehalten.

Deutsche Offensive 1940

Im Rahmen der deutschen Westoffensive hatten deutsche Truppen am 10. Mai 1940 die neutralen Niederlande angegriffen. Vier Tage später wurde Rotterdam massiv bombardiert. In der strategisch wichtigen Hafenstadt kamen mehr als 800 Zivilisten ums Leben, an die 25.000
Häuser brannten und etwa 78 000 Menschen wurden obdachlos. Einen Tag später kapitulierten die niederländischen Streitkräfte. Die damalige Königin Wilhelmina floh mit der Regierung ins Exil nach London.

Mehr als 100.000 Juden wurden ermordet

Hitler ernannte Arthur Seyß-Inquart zum Reichskommissar des besetzten Landes. Das «artverwandte germanische Volk» der damals rund 8,8 Millionen Niederländer sollte systematisch nazifiziert werden. Seyß-Inquart ließ Arbeitskräfte zwangsrekrutieren und die Wirtschaft ausbeuten. Auf seinen Befehl wurden von Sommer 1942 an rund 107.000 der etwa 140.000 in den Niederlanden lebenden Juden in Vernichtungslager deportiert. Nur 5.000 überlebten. Mitglieder des Widerstands wurden verfolgt und Geiselerschießungen angeordnet.

Gedenken und Volksfest

Den Freiheitstag begehen die Niederländer jedes Jahr in zweifacher Weise: am Abend des 4. Mai als Totengedenktag und am 5. Mai als eigentlichen Tag der Befreiung. Der staatliche Feiertag hat vielerorts den Charakter eines fröhlichen Volksfestes.

"Mit ungläubigem Staunen und großer Bewunderung" habe er bei der Vorbereitung seiner Reise von Widerstandsaktionen wie dem Generalstreik in Nordholland im Februar 1941 erfahren. Die Menschen hatten damals gegen die Verschleppung der ersten 400 Juden  aus den Niederlanden ins Konzentrationslager Mauthausen  protestiert. Gerade in Zeiten von Krieg und Terror sei Widerstand  "ganz und gar nicht selbstverständlich". Das Beispiel der  niederländischen Widerstandskämpfer zeige aber, dass Menschen  "immer eine Wahl" hätten.

Gauck in den Niederlanden

Der deutsche Bundespräsident ist das erste ausländische Staatsoberhaupt, das bei den Feiern zum Jahrestag der Befreiung von der deutschen Besatzung 1945 spricht. Die Einladung zum Festakt in Breda war ursprünglich an Gaucks Vorgänger Christian Wulff gegangen. Bereits am Tag der Wahl Gaucks am 18. März wurde sie für ihn persönlich erneuert, heißt es aus dem Bundespräsidialamt.

Die Einladung für Gauck ist nicht unumstritten: Kritiker fordern die Auslieferung des früheren Waffen-SS-Mannes und mutmaßlichen Kriegsverbrechers Klaas Carel Faber. Er wurde in den Niederlanden zunächst zum Tode und dann zu lebenslanger Haft verurteilt. Die deutsche Justiz verweigert aber die Auslieferung des inzwischen 90-Jährigen.

Treffen mit Beatrix

Begleitet wurden Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt bei den Feierlichkeiten von Kronprinz Willem-Alexander und vom geschäftsführenden Ministerpräsidenten Mark Rutte. Am Abend erwartete Königin Beatrix in Amsterdam das Präsidentenpaar zu einem Konzert am Ufer der Amstel und einer gemeinsamen Bootsfahrt.

Nach bisher relativ unspektakulären Antrittsbesuchen in Polen sowie in Brüssel und Straßburg galt die Rede Gaucks in Breda schon im Vorfeld als wichtiges Zeichen - für die traditionell guten Beziehungen zu den Niederlanden ebenso wie für Gaucks außenpolitisches Programm.

05.05.2012, Quelle: dpa, AFP, dapd
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen