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Die Unlust am Kuss

BildfamilieÜberall Sex, auch auf seriösen Websites
selon une premiere etude sur la question, le film x se regarde desormais a deux

"Das ist der andere Effekt dieser Übersexualisierung: In der Beratung bemerken wir, dass das Thema Lustlosigkeit stark zugenommen hat", sagt Sexualtherapeutin Heike Pinne.

Über viel zu viel und viel zu wenig Sex

von Till Frommann

Heike Pinne ist Sexualtherapeutin in Darmstadt. Dort führt sie eine eigene Praxis und berät für Pro Familia. Wir haben uns mit ihr übers Küssen, Lustkiller und den Overkill an sexuellen Reizen unterhalten. 

Warum küssen wir Menschen uns eigentlich?

Ganz geklärt ist das nicht, es gibt verschiedene evolutionäre Erklärungsansätze. Ein Ursprung liegt darin, dass Küssen etwas mit Füttern zu tun hat.

Wie bei Vögeln?

Zum Beispiel. Es gibt auch die Idee, dass beim Küssen Duftstoffe aufgenommen werden – also eigentlich eine Methode, um sich mit der Nase näherzukommen und um herauszufinden, ob man den anderen überhaupt riechen kann. Durch das Küssen werden ja auch Pheromone aufgenommen. Eine andere Sicht ist, dass die Lippen ein empfindliches Organ sind und dass wir schon als Babys die Dinge erfahren, indem wir sie in den Mund stecken. Küssen ist also auch eine orale Wahrnehmung, ein oraler Vorgang, der etwas mit Lust und Sinnlichkeit zu tun hat.

Das hört sich dann doch romantischer an, als die Erklärung, dass Küssen etwas mit Füttern zu tun hätte.

Genau. Es gibt verschiedene Ecken, von denen man das betrachten kann. Man kann eine biologistische Sichtweise einnehmen oder eine romantische Sichtweise – je nachdem.

Gibt es denn Veränderungen beim Küssverhalten? Haben sich Menschen vor hundert Jahren anders geküsst als heutzutage?

Ich glaube, dass man sich vor hundert Jahren sicherlich nicht in der Öffentlichkeit geküsst hat, weil das als unschicklich gegolten hat. Es gab Zeiten, da war es unschicklich, wenn eine Frau auch nur ihren Knöchel gezeigt hat, geschweige denn in der Öffentlichkeit einen Mann oder gar eine andere Frau geküsst hätte.

Heike Pinne

"Überall sehen wir Bilder, die mit Sexualität zu tun haben", Heike Pinne
Quelle: privat

Vielleicht sollte das Küssen auch heutzutage nicht in die Öffentlichkeit gehören! Ist das nicht zu penetrant? Diese ganzen Pärchen, die sich in der Öffentlichkeit die Zunge in den Hals stecken?

Da drückt sich ein Trend der Zeit aus, dass unser Alltag sexualisiert ist. Man kann kaum eine Stadt durchqueren, ohne irgendwo auf irgendwelche sexuellen Reize zu stoßen – zum Beispiel in der Werbung. Überall sehen wir Bilder, die mit Sexualität zu tun haben. Da würde es nicht verwundern, wenn sich das nicht auf unser Verhalten auswirken würde.

Wenn man dermaßen übersexualisiert ist, hat man vielleicht auch keine Lust mehr, jemand anderen zu küssen oder sich anderweitig zu vergnügen.

Das ist der andere Effekt dieser Übersexualisierung. In der Beratung bemerken wir, dass das Thema Lustlosigkeit stark zugenommen hat. Das hat auch damit zu tun, dass ein Mensch, der diesen ständigen sexuellen Reizen ausgesetzt ist, ständig auch mit einem Prozess der Desexualisierung beschäftigt ist, was auch in einer Paar- und Intimbeziehung Auswirkungen haben kann.

Ist das etwas, was wirklich stärker geworden ist – dass Paare keine Lust mehr an Sex haben?

Dieses Thema hat in den vergangenen Jahren tatsächlich stark zugenommen. Am Anfang war es eher ein Thema der Frauen, dass sie sich mit ihrem Partner für eine Beratung angemeldet haben, wo das Problem gewesen ist, dass die Frau keine Lust mehr auf Sex hatte. In den letzten, wenigen Jahren hat es sich geändert: Die Männer holen in diesem Punkt auf – es ist verstärkt so, dass der Mann weniger Sex will als die Frau, was als problematisch empfunden wird.

Und das fängt schon beim Küssen an? Selbst diese Nähe ist dann zu viel?

Es kommt darauf an, wie das Küssen empfunden wird, denn es gibt verschiedene Formen, sich zu küssen. Es gibt die geschwisterliche Form auf der Bussi-Ebene, aber auch den erotischen Kuss. Wenn es um das Thema Lustlosigkeit geht, wird der erotische Kuss durchaus als Auftakt zu einer erotischen Handlung empfunden. Dann ist es zwischen den Paaren oft so, dass einer das Gefühl hat, dass das jetzt der Anfang von allem ist, sogar auch schon einen Kuss verweigert – aus Angst, es würde dem anderen Lust machen, weil er selbst ja nicht will.

Was kann man gegen diese Lustlosigkeit tun? Gibt es dahingehend Methoden?

Es gibt sicherlich keinen Fahrplan dafür. Wenn sich jedoch ein Paar bei uns beraten lässt, weil einer der beiden keine oder deutlich weniger Lust auf Sex, geht es erst einmal darum, herauszufinden, worauf sich diese Lustlosigkeit bezieht.

Gibt es dann Schuldzuweisungen?

Manchmal auch eine Selbstwahrnehmung. Dass man sich selbst als lustlos bezeichnet. Und wenn man dann nachfragt, geht es darum, worauf jemand keine Lust hat. Manchmal stellt sich heraus, dass es ein Problem der Sprachlosigkeit über Sexualität ist. Dass keine Kultur zwischen den Paaren besteht, darüber zu sprechen, was sich wer wünscht.

Reden ist also ganz wichtig?

Das ist hilfreich, ja. Wichtig ist grundsätzlich, miteinander im Kontakt zu sein und Raum für partnerschaftliche und erotische Kommunikation zu schaffen.

Würden Sie sagen, dass schon ein Problem vorliegt, wenn Paare sich nicht küssen wollen?

Ich würde auf gar keinen Fall sagen, dass es eine Norm gibt, wie wer wen wie oft küssen muss. Das ist etwas ganz Persönliches, und Sexualität ist sowieso schon mit ganz vielen Normen behaftet. Es ist doch fast schon so, dass diese Übersexualisierung vorherrscht und Paare sich in die Lustlosigkeit zurück ziehen. Auf der anderen Seite gibt es fast schon ein Lustgebot: Man muss jederzeit und immer befriedigenden, partnerschaftlichen Sex haben.

Man sollte mit diesen Normierungen vorsichtig sein. Natürlich kann man glücklich miteinander sein und sagen, dass man glücklich miteinander ist, eine wunderbare Partnerschaft und eine lebendige Sexualität – aber wir küssen uns nicht. Und darüber muss man in Kontakt sein: Was mag der eine, was mag der andere? Ein Problem ist es nur dann, wenn mindestens einer in der Beziehung es zum Problem erklärt.

Mehr zum Thema Sex gibt es am Mittwoch ab 20.15 Uhr in ZDFkultur. Dort geht es beim "Kopf der Woche" um Beate Uhse.

11.03.2014
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