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Explodierende Strompreise

Bares Geld - So kann man den Stromanbieter wechseln

  • Video Stromanbieter-Wechsel kann sich lohnen
  • Video Teurer Strom:Wer zahlt die Energiewende?
  • Video Komplizierte Bonusregelung bei Flexstrom
  • Grafik: Strommix und Strompreis
  • VideoStromanbieter-Wechsel kann sich lohnen
    (23.11.2012)
    VideoTeurer Strom:Wer zahlt die Energiewende?

    Ab 2013 müssen etwa drei Viertel der Stromkunden tiefer in die Tasche greifen. Umweltminister Altmaier fordert mehr Transparenz bei der Preisbildung. Verbraucherschützer werfen den Konzernen Abzocke vor.

    (22.11.2012)
    VideoFlexstrom

    Der unabhängige Energieversorger Flexstrom lockt neue Kunden mit Bonuszahlungen. Auch Peter Esderts wechselte zu Flexstrom, bekam den Bonus wegen einer Klausel im Kleingedruckten jedoch nicht.

    (22.11.2012)
    Grafik: Strommix und Strompreis
    Infografik
    Die Strompreise steigen - und zwar deutlich. Was tun? Beispielsweise den Anbieter wechseln. Das geht relativ einfach, im Internet gibt es Vergleichsportale. Und es kann sich finanziell durchaus lohnen.   

    Tipps für den Wechsel des Stromanbieters

    Wie finde ich den günstigsten Anbieter?

    Kostenlose Preisvergleiche finden sich im Internet, die Stiftung Warentest hat eine Anleitung zum richtigen Bedienen der Vergleichsrechner www.verivox.de, www.check24.de oder www.toptarif.de erstellt: www.test.de Stichwort "Stromtarife".

    Zur Berechnung einer Liste mit den günstigsten Tarifen genügen der Jahresverbrauch in Kilowattstunden, abzulesen auf der jüngsten Stromrechnung, und die Postleitzahl. Dann werden die verschiedenen Angebote vom billigsten bis zum teuersten Anbieter aufgelistet.

    Wie schnell komme ich aus meinem Vertrag heraus?

    Wer von seinem Anbieter ein Schreiben über eine Preiserhöhung erhält, hat in der Regel das Recht zur sofortigen Kündigung. Das gilt, wenn diese Preiserhöhung über die Kosten hinausgeht, die durch die Erhöhung der EEG-Umlage, Netzentgelte und sonstige staatlich verursachten Preise hinausgeht.Das Recht auf eine Sonderkündigung muss im Anschreiben zu finden sein – ist aber manchmal gut versteckt. Die Kündigung muss möglichst bald nach Erhalt der Information erfolgen.

    Auch ohne Preiserhöhung ist der Wechsel möglich: Grundversorgungstarife können mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende gekündigt werden. Oft finden sich aber auch Tarife mit Kündigungsfristen von bis zu drei Monaten.

    Wie wechsle ich am bequemsten?

    Am einfachsten ist es, dem neuen Anbieter eine Vollmacht zu erteilen. Dieser erledigt meist die Kündigung und alle Formalitäten. Bei Kündigung wegen Preiserhöhung gilt der alte Tarif, bis der Wechsel perfekt ist.

    Allerdings: verbleibt nur wenig Zeit bis zum letztmöglichen Kündigungstermin, dann muss der Kunde selbst aktiv werden. Der neue Anbieter braucht erfahrungsgemäß ein paar Tage bis er die Kündigung an den alten Versorger weiterleitet.

    Wie lange sollte ich mich an den Anbieter binden?

    Je kürzer desto besser. Da die Strompreise in Bewegung sind, empfehlen die Verbraucherschützer eine Vertragslaufzeit von höchstens einem Jahr. Die Kündigungsfrist sollte nicht mehr als einen Monat betragen.

    Kann ich auch 100 Prozent Ökostrom bekommen?

    Ja. Es gibt zahlreiche Ökostrom-Anbieter. Verbraucherschützer warnen aber, dass manche Firmen ihren ohnehin produzierten Strom aus Wasserkraft teurer mit dem Öko-Etikett verkaufen. Wer etwas für die Umwelt tun will, sollte Anbieter wählen, die in den Ausbau erneuerbarer Energien investieren und deren Tarif konventionellen Strom vom Markt verdrängt.

    Was passiert beim Wechsel konkret?

    Der Strom kommt auch nach dem Anbieter-Wechsel vom örtlichen Versorger. Der neue Anbieter stellt den Strom weiter in das allgemeine Netz ein und zahlt dem lokalen Versorger eine Gebühr für den Transport bis in den Haushalt. Die Gefahr, ohne Strom dazustehen, gibt es auch bei einer Pleite des neuen Versorgers nicht. Der lokale Versorger ist gesetzlich verpflichtet, alle Haushalte zu versorgen - auch wenn sie nicht mehr Vertragspartner sind.

    (Michael Scheuch, mit Material von afp)

    22.11.2012
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