Mainz 13° leichter Regen
20.05.2013

19:19Naturschützer mobilisieren Fischer für Kampf gegen den Müll

19:08Plastikmüll: Bedrohung für die Meere

18:16Ungarns Ministerpräsident brüskiert Deutschland mit Nazi-Vergleich

17:23Weitere Milliarden-Übernahme in der Pharmabranche

16:26EU-Beitritt: Serbien zuversichtlich

16:16Westerwelle mahnt Fortschritte in Beziehungen Serbiens mit Kosovo an

15:58Mindestens acht Tote nach Doppelanschlag in Dagestan

15:31Ballon-Zusammenstoß in der Türkei: Zwei Brasilianerinnen getötet

14:49Yahoo kündigt Übernahme von Blogging- Plattform Tumblr an

14:27Hunderte jubeln Schlammschlacht bei "Dreckschweinfest" zu

14:10Italiener Rizzoli pfeift deutsches Champions-League-Finale in London

13:50Amnesty kritisiert deutsche Asylpolitik

13:16Wegen Sparpolitik: "Blockupy"- Aktivisten wollen EZB lahmlegen

12:4550.000 nehmen an Pfingstzeltlagern teil

12:02Oettinger regt EU-weite Regeln für Fracking an

11:46Studie: Düsterer Ausblick trotz "Pause" bei Klimaerwärmung

11:25Leichen verschwundener Jungen in den Niederlanden gefunden

10:54Cent-Münzen auf dem Prüfstand: Kinderhilfswerk fürchtet um Spenden

18:16Ungarns Ministerpräsident brüskiert Deutschland mit Nazi-Vergleich

16:26EU-Beitritt: Serbien zuversichtlich

16:16Westerwelle mahnt Fortschritte in Beziehungen Serbiens mit Kosovo an

15:58Mindestens acht Tote nach Doppelanschlag in Dagestan

13:50Amnesty kritisiert deutsche Asylpolitik

12:02Oettinger regt EU-weite Regeln für Fracking an

11:46Studie: Düsterer Ausblick trotz "Pause" bei Klimaerwärmung

09:24Autobombenanschläge im Irak: Viele Tote

08:52Westerwelle in Belgrad: Ohne Kosovo-Anerkennung kein EU-Beitritt

08:05Drohnen: SPD fordert Konsequenzen

06:51AP-Präsident wirft US-Regierung verfassungswidriges Verhalten vor

06:19Mursi weist Forderungen von Polizisten-Entführern zurück

23:50Israel: "Auf jedes Szenario in Syrien vorbereitet"

23:17Westerwelle in Serbien und Kosovo: Abkommen rasch umsetzen

22:23Tote bei Offensive gegen Islamisten in Nigeria

21:47Führende Oppositionspolitikerin in Pakistan erschossen

20:34Tunesien: Ein Toter und Verletzte bei Krawallen radikaler Islamisten

19:53Syrien: Rebellen-Hochburg Kusair unter Beschuss - Viele Tote

17:23Weitere Milliarden-Übernahme in der Pharmabranche

14:49Yahoo kündigt Übernahme von Blogging- Plattform Tumblr an

13:16Wegen Sparpolitik: "Blockupy"- Aktivisten wollen EZB lahmlegen

10:31Hoeneß-Effekt in Niedersachsen: Zahl der Selbstanzeigen steigt stark an

07:14Sperrung des Erfurter Hauptbahnhofs aufgehoben

07:09Cameron will britische Steuerparadiese trockenlegen

21:17Bericht: Yahoo kauft Blog-Plattform Tumblr

17:57Bundesbank-Präsident gegen Abschaffung von kleinen Cent-Münzen

13:05Am Kongo soll größter Staudamm der Welt entstehen

11:00Goldman-Sachs-Chef lobt Bankenregulierung nach Krise

10:20EU-China-Handelsstreit: BGA bestürzt

09:52Rösler warnt vor EU-Strafzöllen auf chinesische Solaranlagen

06:04Weidmann drängt Frankreich zum Sparen

15:02Weitere Selbsttötungen bei Foxconn

11:16Wiesehügel: Bei Wahlsieg Mindestlohn

09:38Yahoo wohl kurz vor Tumblr-Übernahme

07:43Bundesbankchef: Nicht dauerhaft auf Niedrigzins verlassen

07:11Bericht: Große Nachfrage nach Girokonto für zahlungsschwache Bürger

19:19Naturschützer mobilisieren Fischer für Kampf gegen den Müll

19:08Plastikmüll: Bedrohung für die Meere

15:31Ballon-Zusammenstoß in der Türkei: Zwei Brasilianerinnen getötet

14:27Hunderte jubeln Schlammschlacht bei "Dreckschweinfest" zu

14:10Italiener Rizzoli pfeift deutsches Champions-League-Finale in London

12:4550.000 nehmen an Pfingstzeltlagern teil

11:25Leichen verschwundener Jungen in den Niederlanden gefunden

10:54Cent-Münzen auf dem Prüfstand: Kinderhilfswerk fürchtet um Spenden

09:55Ballonabsturz in Türkei: Mindestens ein Toter und viele Verletzte

09:43Medien: Vater der tot aufgefundenen Brüder drohte "Familiendrama" an

08:27Dutzende Tornados wüten in vier US-Staaten - ein Toter

07:38Ombudsstelle für Übergriffe beim Arzt bekam Dutzende Hinweise

07:21US-Gouverneur warnt nach Bahnunglück vor Verkehrschaos

06:43Russische Forscher untersuchen Tiere nach Rekordaufenthalt im All

06:34Vulkanasche fällt auf Kleinstadt in Alaska

06:2713 Verletzte nach Massenkarambolage mit mehr als 40 Autos in Spanien

22:51Eishockey: Schweiz verpasst WM-Coup - Schweden Weltmeister

22:42Berlin: Hunderttausende beim "Karneval der Kulturen"

19:07Zürich gewinnt Pokalfinale gegen Basel

18:48Kamke in Düsseldorf im Achtelfinale

18:34Pistorius sagt alle Starts für 2013 ab

18:23Wiesbaden: Hanley gewinnt Großen Preis

18:04Abbiati verlängert beim AC Mailand

17:40SC Freiburg verpflichtet Felix Klaus

17:35Mercedes siegt auf dem Nürburgring

16:51Ensminger wird Trainer in Gotha

16:40Zhang Jike verteidigt WM-Titel

16:22Deutsches Team verliert WM-Auftakt

16:13Hummels dementiert Wechselgerüchte

16:12Medien: Bale verlängert bei den Spurs

16:01Beck: 1899 wichtiger als DFB-Comeback

15:14Li Xiaoxia triumphiert auch im Doppel

14:5030.000 Fans feiern in Brauschweig

14:45Levi Leipheimer tritt zurück

14:20Ecclestone spürt Rückendeckung

13:34Eggimann wechselt zu Union Berlin

merkzettel

Aufruhr gegen Mursi

"Ägypten ist wieder eine Diktatur"

  • Bild Proteste gegen den "Pharao"
  • Video "Ägypten ist wieder eine Diktatur"
  • Video Aufruhr gegen Präsident Mursi
  • Video August 2012: Mursi entmachtet Militärrat
  • BildProteste gegen den "Pharao"
    Proteste gegen Mursi in Ägypten / Quelle: ap
    (Quelle: ap)
    Video"Ägypten ist wieder eine Diktatur"
    (23.11.2012)
    VideoAufruhr gegen Präsident Mursi
    (23.11.2012)
    VideoAugust 2012: Mursi entmachtet Militärrat
    (13.08.2012)
    Die Gegner der Islamisten machen gegen Präsident Mursi mobil. "Nieder mit dem Pharao", rufen die Demonstranten. Es kommt zu Straßenschlachten, Parteibüros brennen. Mit der Ausschaltung der Justiz durch Mursi sei Ägypten wieder eine Diktatur, sagt ZDF-Korrespondent Dietmar Ossenberg. Die USA sind besorgt.

    Nach der Entmachtung der Justiz durch Präsident Mohammed Mursi wächst in Ägypten die Empörung über den Regierungsstil der Islamisten. Politische Gegner verwüsteten am Freitag in vier Städten Büros der von den Muslimbrüdern gegründeten Partei für Freiheit und Gerechtigkeit (FJP). In mehreren Städten kam es zu Straßenschlachten zwischen Mursi-Anhängern und liberalen Ägyptern. Etwa 30 Menschen wurden verletzt.

    Mit der Ausschaltung der Justiz habe Mursi die Gewaltenteilung aufgehoben, Ägypten sei damit wieder eine Diktatur, dieses Mal eine islamistische, sagt ZDF-Korrespondent Dietmar Ossenberg. Die USA nannten die Vorgänge in Ägypten besorgniserregend.

    Zehntausende auf Tahrir-Platz

    Auf dem Tahrir-Platz in Kairo riefen Zehntausende Slogans gegen Mursi und gegen den Verfassungsentwurf der Islamisten. Unter ihnen waren auch der Nobelpreisträger Mohammed ElBaradei sowie die erfolglosen Präsidentschaftskandidaten Amre Mussa und Hamdien Sabahi. An der Kundgebung beteiligten sich unter anderem die Revolutionsbewegung 6. April und die liberale Wafd-Partei.

    Auslöser für die neue Konfrontation zwischen Liberalen und Islamisten ist die Verfassungserklärung, die Präsident Mursi am Donnerstagabend erlassen hat. Er setzte sich damit über mehrere Entscheidungen der Justiz hinweg und erweiterte seine eigenen Machtbefugnisse. ElBaradei twitterte: Mursi hat sich zum neuen Pharao in Ägypten ernannt."


    Mursi: "Bezahlte Schlägertrupps"

    Während die Demonstranten auf dem Tahrir-Platz Mursis Rücktritt forderten, verteidigte der Präsident seine Verfassungserklärung. Bei einer Kundgebung von Muslimbrüdern und Salafisten vor dem Präsidentenpalast erklärte er: "Ich hatte versprochen, dass ich mich einmischen würde, um die Nation vor Gefahren zu schützen, und das habe ich nun getan."

    Die aktuellen Unruhen bezeichnete er als Ergebnis einer Verschwörung von "Gegnern im Ausland und einigen Überbleibseln des alten Regimes, die nicht wollen, dass Ägypten auf die Beine kommt". Die Demonstranten, die in der Nähe des Innenministeriums in den vergangenen Tagen Steine geworfen hatten, seien "bezahlte Schlägertrupps". Tausende von Islamisten jubelten Mursi zu. Sie riefen: "Das Volk will die Einführung der Scharia."

    Demonstrationen für beide Seiten

    Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurden am Freitag FJP-Büros in Alexandria, Port Said, Ismailija und Suez zerstört. In Alexandria kletterten Demonstranten über die Fassade in das Büro, das im zweiten Stockwerk eines Mehrfamilienhauses im Stadtzentrum liegt. In einem Vorort von Kairo wurde ein Brandanschlag auf ein FJP-Büro verhindert. Zu Schlägereien zwischen den beiden rivalisierenden Lagern kam es unter anderem in der Stadt Assiut und in Kairo. In der Nähe des Tahrir-Platzes ging die Polizei auf Demonstranten los. Auf dem Platz riefen Tausende: "Nieder mit der Herrschaft des Oberhauptes der Muslimbrüder."


    Der Vorsitzende der Berufsgenossenschaft der Richter, Ahmed al-Sind, bezeichnete die neue Verfassungserklärung des Präsidenten als "Angriff auf das Gesetz und die Unabhängigkeit der Justizbehörden". Vor dem Präsidentenpalast sammelten sich am Freitag Unterstützer Mursis, auf dem Tahrir-Platz in Kairo seine Kritiker.

    Mursi schwächt Justiz

    Links
    Mursi stellt sich über die Justiz
    Mursi hatte am Donnerstagabend von einem Sprecher erklären lassen, die Justiz habe nicht das Recht, die Umsetzung seiner Dekrete zu verhindern. Er sprach den Richtern außerdem das Recht ab, die von Islamisten dominierte Verfassungsgebende Versammlung aufzulösen. Außerdem tauschte er den Generalstaatsanwalt aus.

    Liberale und linke Politiker warfen Mursi vor, er führe sich auf wie ein "Pharao" und respektiere das Prinzip der Gewaltenteilung nicht. Die Muslimbruderschaft, die Mursi einst als ihren Kandidaten für die Präsidentschaftswahl aufgestellt hatte, gab zurück: "Ihr habt Euch ja auch nicht um die Gewaltenteilung geschert, als das Verfassungsgericht die Parlamentswahl im Nachhinein für ungültig erklärt hatte."

    Auswärtiges Amt verschärft Sicherheitshinweise

    Gamal al-Ghitani, einer der bekanntesten zeitgenössischen Schriftsteller Ägyptens, sagte, Mursi habe nun mit einem Schlag alle Machtbefugnisse an sich gerissen. In einem Interview mit dem Nachrichtenportal "youm7" sagte er: "Zum ersten Mal in der Geschichte Ägyptens, und dabei schließe ich die Zeit der ausländischen Besatzung mit ein, hat man unserem Land seine Justizbehörden genommen, damit wir jetzt in einem Dschungel leben, der von einem Mann regiert wird, der alle Machtbefugnisse an sich reißt, damit sie in der Hand einer einzigen Bewegung sind."

    Unterdessen verschärfte das Auswärtige Amt seine Sicherheitshinweise für Ägypten. Seit Donnerstag raten die Diplomaten von Reisen in den Nord-Sinai und das Grenzgebiet zum palästinensischen Gazastreifen dringend ab. Überlandfahrten sollten generell vermieden werden, vor allem nachts.

    23.11.2012, Quelle: dpa
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen