- Mainz
- Aachen
- Angermünde
- Arkona
- Augsburg
- Bad Salzuflen
- Bamberg
- Berlin
- Bonn
- Braunschweig
- Bremen
- Bremerhaven
- Celle
- Chemnitz
- Chieming
- Cottbus
- Cuxhaven
- Dortmund
- Dresden
- Düsseldorf
- Eisenach
- Emden
- Erfurt
- Essen
- Frankfurt/Main
- Freiburg
- Freudenstadt
- Garmisch-Partenkirchen
- Gera
- Gießen
- Glücksburg
- Görlitz
- Göttingen
- Greifswald
- Gütersloh
- Halle
- Hamburg
- Hannover
- Helgoland
- Hof
- Ingolstadt
- Kalkar
- Karlsruhe
- Kassel
- Kempten
- Kiel
- Köln
- Konstanz
- Landsberg
- Leipzig
- List/Sylt
- Lübeck
- Lüdenscheid
- Magdeburg
- Mannheim
- Mühldorf
- München
- Münster
- Neuburg/Donau
- Norderney
- Nürnberg
- Oberstdorf
- Öhringen
- Passau
- Plauen
- Potsdam
- Putbus
- Regensburg
- Rostock-Warnemünde
- Saarbrücken
- Schleswig
- Schwerin
- Seehausen
- Straubing
- Stuttgart
- Trier
- Ulm
- Waren
- Weiden
- Westermarkelsdorf
- Wiesbaden
- Wittenberg
- Würzburg
Verdacht auf Giftmord
Arafats Leichnam auf Mordspuren untersucht
BildJassir Arafat
VideoArafats Leichnam auf Mordspur untersucht
Verdacht auf Giftmord: Acht Jahre nach seinem Tod werden die sterblichen Überreste des früheren Palästinenser-Führers Jassir Arafat in Ramallah untersucht. Doch der Nachweis einer Vergiftung mit Polonium dürfte schwierig werden.Ein palästinensischer Arzt entnahm im Beisein von Experten aus Frankreich, Russland und der Schweiz Proben aus Arafats Grabstätte. Anders als geplant, verblieben seine Gebeine an Ort und Stelle. Das Grab wurde wieder verschlossen, eine zweite Beisetzungsfeier fand nicht statt.Keine erneute BeisetzungEigentlich war für den Nachmittag eine neue Beisetzung mit militärischen Ehren geplant. Nach Angaben von Taufik Tirawi, Chef der palästinensischen Kommission, die Arafats Tod untersucht, entschieden die anwesenden Experten jedoch gemeinsam, die Proben direkt aus der Grabstätte zu entnehmen. An der Untersuchung nahm auch ein französischer Untersuchungsrichter teil.Die entnommenen Proben wurden in die Moschee der Mukataa gebracht. Ihre Untersuchung soll Klarheit bringen, ob der 2004 im Alter von 75 Jahren in einem Militärkrankenhaus bei Paris gestorbene Arafat vergiftet wurde. Das Rätsel wird aber möglicherweise nicht gelöst werden können. Polonium 210 zerfällt rasch. Einige Experten haben erklärt, es sei nicht klar, ob die entnommenen Proben für eine Untersuchung ausreichten. Mit Ergebnissen ist in etwa drei Monaten zu rechnen.Polonium-210 an Kleidung gefunden
Viele Palästinenser halten die Untersuchung für überflüssig, weil sie ohnehin überzeugt sind, dass Arafat vom Erzfeind Israel vergiftet wurde. Israel hat das stets bestritten. Der Mordverdacht hatte sich noch verstärkt, als Schweizer Experten im Juli an der Wäsche Arafats Spuren der radioaktiven Substanz Polonium-210 fanden.Neben dem Team aus der Schweiz sind Franzosen dabei, nachdem Arafats Witwe Suha Anzeige wegen Mordes in Frankreich erstattet hatte. Auf Bitten der Palästinensischen Autonomiebehörde wurden zudem auch russische Experten hinzugezogen.
Viele Palästinenser halten die Untersuchung für überflüssig, weil sie ohnehin überzeugt sind, dass Arafat vom Erzfeind Israel vergiftet wurde. Israel hat das stets bestritten. Der Mordverdacht hatte sich noch verstärkt, als Schweizer Experten im Juli an der Wäsche Arafats Spuren der radioaktiven Substanz Polonium-210 fanden.Neben dem Team aus der Schweiz sind Franzosen dabei, nachdem Arafats Witwe Suha Anzeige wegen Mordes in Frankreich erstattet hatte. Auf Bitten der Palästinensischen Autonomiebehörde wurden zudem auch russische Experten hinzugezogen.
Polonium
Das stark radioaktive Schwermetall Polonium ist für den Menschen schon in kleinen Dosen tödlich. Der Stoff wird dann gefährlich, wenn er über Mund, Nase oder offene Wunden in den Körper gelangt. Er wird unter anderem zum Zünden von Atombomben oder als Wärmequelle in der Raumfahrt eingesetzt.
Das stark radioaktive Schwermetall Polonium ist für den Menschen schon in kleinen Dosen tödlich. Der Stoff wird dann gefährlich, wenn er über Mund, Nase oder offene Wunden in den Körper gelangt. Er wird unter anderem zum Zünden von Atombomben oder als Wärmequelle in der Raumfahrt eingesetzt.
27.11.2012, Quelle: afp, dpa



