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Tiere Wo der Hund begraben liegt

BildGrab eines Hundes
Grab eines Hundes

(Quelle: imago)

von Till Frommann

Welchen Stellenwert haben Tiere für uns? Sind sie ein Ersatz für Kinder? Ein Familienmitglied? Ein wuscheliger Lebensabschnittsgefährte? Wir haben eine Tierbestatterin besucht, um diesen Fragen auf den Grund zu gehen.

Das Telefon von Birgit Nehring klingelt. “Ja”, informiert sie die Anruferin, “wir lassen auch einäschern.” Sie klingt sehr mitfühlend, als sie die Frau am Ende der Leitung fragt, wie alt ihre Katze sei. “Vierzehn Jahre?”, fragt sie. “Das ist eigentlich noch kein Alter.”


Ich besuche die Tierbestatterin Birgit Nehring – sie berät Menschen darüber, wie man verstorbene Haustiere auf ihrem letzten Weg begleiten und von ihnen Abschied nehmen kann.

"Man muss ein Tier auch gehen lassen"


Seit fast zwei Wochen fresse der Kater Leo schon nichts mehr, berichtet die Anruferin. Sie habe die Tierbestatterin angerufen, um sich darüber zu informieren, was man tun könne, wenn das wohl Unausweichliche eintritt.

Eine Hundeurne

Urnen für den verstorbenen Hund.
Quelle: Till Frommann


Birgit Nehring fasst zusammen, was sie im Falle des Todes von Leo anbietet. Dass sie den Katzenkörper auch vom Tierarzt abhole. Verschiedene Urnen. Einen Raum, in dem die Besitzer noch einmal ganz in Ruhe von ihrem Familienmitglied Abschied nehmen können, was beim Tierarzt nicht möglich wäre.

“Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffe, dass sich alles zum Besseren wendet”, verabschiedet sich Nehring und legt auf. Sie hätte vergangenes Jahr auch gehofft, dass ihre Katze Missy es noch schaffen würde, denn auch Missy hatte für längere Zeit nichts gefressen. Und dann hadere man – einschläfern oder nicht? “Manchmal muss man ein Tier auch gehen lassen, bevor es sich monatelang quält”, findet die 51-Jährige.

“Ein Kanarienvogel brennt schneller als ein Hund”

Es ist ein tumulthafter Vormittag für die Tierbestatterin gewesen: Zwei Schäferhunde hatte sie von Tierarztpraxen abholen müssen. Zunächst brachte sie die Tiere im Kühlraum unter – einmal in der Woche fährt sie ins Tierkrematorium Nordrhein in Wesel. Manchmal fährt sie auch öfter dort hin, je nachdem, wie viele Einzelverbrennungen sie durchführen lassen muss.

223 Kilometer hin, 223 Kilometer zurück.

Dort, im Tierkrematorium, lässt sie Einzel-, aber auch Sammeleinäscherungen durchführen, bei denen man die Asche des verstorbenen Haustieres nicht zurück bekommt. Je nach Gewicht kostet eine Einäscherung mehr oder weniger. “Ein Kanarienvogel brennt schneller als ein Hund”, erklärt die Tierbestatterin ganz sachlich.

Ich besuche Birgit Nehring in ihrer Filiale in Mainz, die sie für die Firma “Anubis Tierbestattungen” seit fast anderthalb Jahr betreibt, zuvor ist sie als Business Analyst für Hewlett-Packard angestellt gewesen. Irgendwann habe sie sich die Frage gestellt, was man tun sollte, wenn ein Tier stirbt – und sei auf die Idee gekommen, professionell anderen Menschen zu helfen, die Abschied von ihrem Haustier nehmen wollen.

Designerurnen für Deutsche Doggen

14 Filialen gibt es von “Anubus Tierbestattungen” in Deutschland. Und es sieht bei ihr ein bisschen so aus wie bei einem ganz gewöhnlichen Bestatter für Menschen, nur irgendwie dann doch ein bisschen anders. “Wir helfen, wenn Freunde gehen” ist auf eine rot gestrichenen Wand geschrieben, daneben die Silhouetten von einer Katze und einem Hund. Im Raum: kleine Holzsärge. Für Katzen? Für Hunde? In Vitrinen und Schränken: eine große Auswahl an Urnen.

Eine große Auswahl an Urnen

Birgit Nehring bietet eine große Auswahl an Tierurnen an.
Quelle: Till Frommann

Es geht hier um Tiere und nicht um Menschen, denke ich, während mir Birgit Nehring diverse Designerurnen zeigt. Für eine Deutsche Dogge, erklärt sie mir, benötige man eine Vier-Liter-Urne. Es gibt eine Urne mit dem Motiv “Spielender Hund auf Wiese”, so beschreibt es mir der Prospekt von “Anubis Tierbestattungen”. Holzurnen, zum Beispiel die Modelle “Birke dunkel” oder “Pinie”. Urnen, die in ihrer Form den verstorbenen Tieren nachempfunden sind.

Werden die Tiere vermenschlicht, wenn man dermaßen viel Energie (so viel Aufwand!) in die Bestattung verwendet, Frau Nehring?

“Man lebt vielleicht acht bis zehn Jahre mit einem Tier zusammen”, verneint sie. Und wenn es nur fünf Jahre seien! “Man sollte ein Tier, wenn es gestorben ist, nicht einfach nur in eine Verwertungsanlage bringen.” Gott habe auch die Tiere geschaffen, und sie würden mit uns leben. “Man ist es ihnen schuldig, auch den letzten Weg richtig mit ihnen zu gehen.” Nie, betont Nehring, würde sie ihre Haustiere in eine Verwertungsanlage geben. Bei Nutztieren könnte sie es verstehen, also bei Schweinen und Rindern. Aber bei Haustieren, mit denen man vielleicht zwanzig Jahre zusammen lebt? Nein.

Abschied für immer

Ihr Job gehe ihr sehr nahe – manchmal falle es ihr schon sehr schwer, gibt Nehring zu, besonders wenn es sich um junge Tiere handle, zum Beispiel hatte sie drei und sieben Monate alte Hunde bestatten müssen.

Und es sind nicht nur die Fahrten zur Verbrennungsanlage. Es ist das Menschliche, das den Abschied einfacher macht. Es gibt einen Abschiedsraum, in der die Tierbestatterin den Hund oder die Katze oder welches Haustier auch immer aufbettet, wenn deren Besitzer das möchten. In Tierkliniken sei das nicht möglich. “Ich kaufe dann dunkle, weinrote Rosen zur Verzierung”, sagt Nehring.

Frau Nehring, frage ich, richten Sie auch Bestattungsfeiern für Tiere aus?

Bisher habe sie vielleicht ein halbes Dutzend solcher Bestattungsfeiern organisiert - unter anderem eine Zeremonie für einen Kater: Eine Kundin wolle aus religiösen Gründen keine Verbrennung, und deshalb hatte sie eine Erdbestattung ihres Katers gewünscht. Birgit Nehring hält dann eine kleine Ansprache bei der Beerdigung auf dem Tierfriedhof, um den Abschied so würdevoll wie möglich zu gestalten.

Ordner voller Erinnerungen

Hinter dem gemütlichen, Wärme ausstrahlenden Abschiedsraum befindet sich der Kühlungsraum, in dem die Tiere in roten Plastiksäcken in großen Tiefkühltruhen aufbewahrt werden, bis sie zur Einäscherung gebracht werden.

Manchmal redet sie eine Stunde mit ihren Kunden, manchmal sogar länger. Auch das gehört zu ihrem Geschäft mit dem Tod: mit den Menschen (den Hinterbliebenen?) zu sprechen. Manchmal über ihre verstorbenen Tiere, manchmal über andere seelische Probleme, zum Beispiel, wenn schon vorher der Mann einer Hundebesitzerin gestorben ist und dann auch noch der Hund.

Die Filiale der Tierbestatterin

Tierbestatterin Birgit Nehring in ihrer Filiale.
Quelle: Till Frommann

Birgit Nehring zeigt mir einen Ordner, in dem sie Danksagungen gesammelt hat. Ein Bild zeigt ein Meerschweinchen, darunter schreibt die Familie: “Wir möchten uns auf diesem Weg nochmals ganz herzlich für Ihre Hilfe und Ihren Beistand bedanken. Unser Meerschwein war uns so ans Herz gewachsen, dass uns der Abschied schwer fiel.”
Nehring blättert eine Seite weiter: Fotos eines Hundes. Noch eine Seite weiter: Katzenfotos.

Ein ganzer Ordner voller Erinnerungen!

Denn so ist das Leben, und so ist der Tod – und wir erinnern uns an die Vergangenheit, ob nun an die eines Menschen oder die eines Tieres.

04.12.2012
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