- Mainz
- Aachen
- Angermünde
- Arkona
- Augsburg
- Bad Salzuflen
- Bamberg
- Berlin
- Bonn
- Braunschweig
- Bremen
- Bremerhaven
- Chemnitz
- Chieming
- Cottbus
- Cuxhaven
- Dortmund
- Dresden
- Düsseldorf
- Eisenach
- Emden
- Erfurt
- Essen
- Frankfurt/Main
- Freiburg
- Freudenstadt
- Garmisch-Partenkirchen
- Gera
- Gießen
- Glücksburg
- Görlitz
- Göttingen
- Greifswald
- Gütersloh
- Halle
- Hamburg
- Hannover
- Helgoland
- Hof
- Karlsruhe
- Kassel
- Kempten
- Kiel
- Köln
- Konstanz
- Landsberg
- Leipzig
- List/Sylt
- Lübeck
- Lüdenscheid
- Magdeburg
- Mannheim
- Mühldorf
- München
- Münster
- Neuburg/Donau
- Norderney
- Nürnberg
- Oberstdorf
- Öhringen
- Passau
- Plauen
- Potsdam
- Putbus
- Regensburg
- Rostock-Warnemünde
- Saarbrücken
- Schleswig
- Schwerin
- Seehausen
- Straubing
- Stuttgart
- Trier
- Ulm
- Waren
- Weiden
- Westermarkelsdorf
- Wiesbaden
- Wittenberg
- Würzburg
Regeln für Ratingagenturen
Die Macht der drei Buchstaben bröckelt
BildBewertungen der Ratingagenturen
VideoMoody's stuft Frankreich herab
VideoDie Macht der Rating-Agenturen
Schärfere Regeln für Rating-Agenturen
Haftung: Voraussichtlich vom kommenden Jahr an sollen Rating-Agenturen für grobe Fehlentscheidungen haftbar sein. Das gilt für fahrlässig oder absichtlich falsche Bewertungen.
Transparenz: Die Agenturen müssen ihre Urteile besser begründen, das soll Klagen gegen ihre Einstufungen erleichtern.
Zeitplan: Die Bewertungen sollen nur zu festen Terminen und vor Börsenbeginn veröffentlicht werden. Damit sollen böse Überraschungen an den Finanzmärkten vermieden werden.
Rotation: Bei der Bewertung bestimmter komplexer Papiere müssen sich die Bonitätswächter künftig abwechseln. So sollen zu positive Urteile vermieden werden, denn die Agenturen werden für ihre Arbeit von den Unternehmen bezahlt, die eine Bonitätsnote wünschen.
Haftung: Voraussichtlich vom kommenden Jahr an sollen Rating-Agenturen für grobe Fehlentscheidungen haftbar sein. Das gilt für fahrlässig oder absichtlich falsche Bewertungen.
Transparenz: Die Agenturen müssen ihre Urteile besser begründen, das soll Klagen gegen ihre Einstufungen erleichtern.
Zeitplan: Die Bewertungen sollen nur zu festen Terminen und vor Börsenbeginn veröffentlicht werden. Damit sollen böse Überraschungen an den Finanzmärkten vermieden werden.
Rotation: Bei der Bewertung bestimmter komplexer Papiere müssen sich die Bonitätswächter künftig abwechseln. So sollen zu positive Urteile vermieden werden, denn die Agenturen werden für ihre Arbeit von den Unternehmen bezahlt, die eine Bonitätsnote wünschen.
Die drei großen Ratingagenturen
Die drei dominanten Rating-Riesen
Drei Ratingagenturen mit langer Geschichte und US-amerikanischen Wurzeln beherrschen den weltweiten Markt für die Benotung der Kreditwürdigkeit von Unternehmen und Staaten. Alle drei sind Finanzdienstleister, die gewinnorientiert arbeiten.
Standard & Poor's (S&P)
Der Ratingriese ist Teil des Gemischtwarenladens McGraw-Hill - ein börsennotierter Medienkonzern, der unter anderem Schulbücher verlegt. An McGraw-Hill wiederum sind große Investmentfonds beteiligt sowie Unternehmenschef Harold McGraw. In diesem Jahr soll der US-Konzern aufgespalten werden in eine Bildungs- und eine Finanzmarktsparte, zu der dann auch S&P gehört.
Moody's
Der härteste Konkurrent von S&P ist selbst börsennotiert. Anteile halten eher unauffällige Investmentfonds, aber auch Investoren-Legende Warren Buffett, der mit seiner Firma Berkshire Hathaway auf mehr als zehn Prozent der Moody's-Anteile kommt. Als S&P 2011 die Kreditwürdigkeit der USA von der Topnote Aaa auf Aa herabstufte, kritisierte Buffett dies scharf.
Fitch
Die kleinere Nummer drei geht ebenfalls auf einen US-amerikanischen Gründer zurück, gehört heute aber zu 60 Prozent dem börsennotierten französischen Finanzinvestor Fimalac. Die restlichen Anteile hält der US-Medienkonzern Hearst ("Cosmopolitan", "Elle", ESPN). Hinter Fimalac steht der in Frankreich weit vernetzte Geschäftsmann und Unternehmer Marc Ladreit de Lacharrière. Fitch sitzt in New York und London.
Kritik an den US-Ratingagenturen
Die Bewertungen der Ratingagenturen sind umstritten. Ihnen wird vorgeworfen, die Finanzkrise 2008 mit verursacht zu haben, weil sie Bestnoten für Wertpapiere vergaben, in denen faule US-Immobilienkredite gebündelt waren. Damit führten sie Anleger, darunter gerade auch deutsche Banken, in die Irre. In Europa wird zudem kritisiert, dass die drei profitorientierten US-Unternehmen Standard & Poor's, Moody's und Fitch den Markt dominieren und in der Regel ausgerechnet von denen, die sie bewerten, auch bezahlt werden.
In der Schuldenkrise basieren die Benotungen einzelner Länder oder Banken häufig auf schon bekannten Daten, sorgen aber zum Veröffentlichungszeitpunkt an den Märkten für erneute Verunsicherung.



