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Parteitag in Hannover
CDU gegen steuerliche Gleichstellung der "Homo-Ehe"
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Merkel und ihre Stellvertreter
Parteivorsitzende Angela Merkel
Die Bundeskanzlerin ist in Hannover zum siebten Mal zur CDU-Chefin gewählt worden. An die Spitze der Partei trat die heute 58-Jährige im April 2000 in den Turbulenzen der CDU-Spendenaffäre. Seit 1998 war sie Generalsekretärin gewesen. Von 2002 bis 2005 führte Merkel die Unionsfraktion im Bundestag, ehe sie im November 2005 Kanzlerin wurde. Mit dem Votum des Parteitags will sie nun Kurs aufs Wahljahr 2013 nehmen.
Julia Klöckner
Die 39 Jahre alte Landes- und Fraktionschefin in Rheinland-Pfalz gilt in der Partei als Hoffnungsträgerin. Die frühere Deutsche Weinkönigin und Religionslehrerin machte eine Ausbildung zur Journalistin. 2002 kam sie in den Bundestag, 2009 wurde sie Parlamentarische Staatssekretärin im Agrarministerium. Dann wechselte sie 2010 nach Mainz - bei der Wahl 2016 zeichnet sich ein weibliches Duell mit der designierten Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) ab.
Thomas Strobl
Der Ausdauerläufer war seit 2005 zunächst baden-württembergischer Generalsekretär. Nach dem Verlust der langjährigen CDU-Bastion bei der Landtagswahl 2011 wurde der Heilbronner CDU-Landeschef. Obwohl ihm das schlechteste CDU-Ergebnis seit fast sechs Jahrzehnten und der Regierungswechsel zu Grün-Rot in Stuttgart mit angelastet wurden, soll der 52 Jahre alte Bundestagsabgeordnete den zweitgrößten CDU-Landesverband aus der Krise führen.
Armin Laschet
Als Chef des größten Landesverbandes Nordrhein-Westfalen galt der 51 Jahre alte Aachener als Merkel-Vize als gesetzt. Nach dem Wahldesaster im Land und dem Rücktritt von CDU-Chef Norbert Röttgen im Frühjahr setzt der Fußballfan auf Ausdauer und Teamspiel. Der Rheinländer und frühere Bundestags- und Europaabgeordnete gilt als Modernisierer. Er will städtische Wähler ansprechen - hier hat die CDU besonderen Nachholbedarf.
Ursula von der Leyen
Die Tochter des früheren niedersächsischen Regierungschefs Ernst Albrecht wurde als Partei-Vize wiedergewählt. Sie gilt als mögliche Nachfolgerin auch im Kanzleramt und auf dem Parteivorsitz. Die 54-Jährige hat einen Ruf als zähe politische Kämpferin. Die promovierte Ärztin wurde 2003 Sozialministerin in ihrem Heimatland. Dann holte Merkel sie 2005 als Familienministerin nach Berlin. Seit 2009 ist von der Leyen Bundesarbeitsministerin, sie hat auch ein Bundestagsmandat.
Volker Bouffier
Der Wiesbadener Ministerpräsident führt auch den wichtigen, eher konservativ geprägten CDU-Landesverband Hessen - als politischer Erbe des langjährigen Frontmannes Roland Koch, der nun Chef des Baukonzerns Bilfinger ist. Von 1999 bis 2010 profilierte sich der Jurist Bouffier als Innenminister, ehe er die Spitzenposten Kochs vorzeitig übernahm. Der Merkel-Vize ist 60 Jahre alt und Vater dreier Kinder.
In dem Papier heißt es: "Wir wollen die Anerkennung von Kindererziehungszeiten in der Rente für Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren sind, verbessern. Dabei können wir im Hinblick auf die Notwendigkeit der weiteren Haushaltskonsolidierung nur schrittweise vorgehen." Konkrete Beträge wurden zunächst nicht genannt.



