- Mainz
- Aachen
- Angermünde
- Arkona
- Augsburg
- Bad Salzuflen
- Bamberg
- Berlin
- Bonn
- Braunschweig
- Bremen
- Bremerhaven
- Celle
- Chemnitz
- Chieming
- Cottbus
- Cuxhaven
- Dortmund
- Dresden
- Düsseldorf
- Eisenach
- Emden
- Erfurt
- Essen
- Frankfurt/Main
- Freiburg
- Freudenstadt
- Garmisch-Partenkirchen
- Gera
- Gießen
- Glücksburg
- Görlitz
- Göttingen
- Greifswald
- Gütersloh
- Halle
- Hamburg
- Hannover
- Helgoland
- Hof
- Ingolstadt
- Kalkar
- Karlsruhe
- Kassel
- Kempten
- Kiel
- Köln
- Konstanz
- Landsberg
- Leipzig
- List/Sylt
- Lübeck
- Lüdenscheid
- Magdeburg
- Mannheim
- Mühldorf
- München
- Münster
- Neuburg/Donau
- Norderney
- Nürnberg
- Oberstdorf
- Öhringen
- Passau
- Plauen
- Potsdam
- Putbus
- Regensburg
- Rostock-Warnemünde
- Saarbrücken
- Schleswig
- Schwerin
- Seehausen
- Straubing
- Stuttgart
- Trier
- Ulm
- Waren
- Weiden
- Westermarkelsdorf
- Wiesbaden
- Wittenberg
- Würzburg
CDU-Parteitag
Merkel: "Wir wenden uns an alle Menschen"
Video#_MME_4_Kommentar Korte zu CDU-Parteitag
Video#_MME_1_Kommentar Korte zu CDU-Parteitag
Video#_MME_2_Kommentar Korte zu CDU-Parteitag
Video#_MME_3_Kommentar Korte zu CDU-Parteitag
Entkernt, ultrapragmatisch, mittig
Gastkommentar von Karl-Rudolf KorteDie CDU hat sich Angela Merkel voll verschrieben – mit allen Chancen und Risiken für das Wahljahr 2013. Die Partei ist "entkernt, ultrapragmatisch, mittezentriert".Parteitage sind immer Hochfeste der Autosuggestion. Steigerungsfähig ist dies nur bei Parteitagen von langjährigen Regierungsparteien. In diese Systematik ist der CDU Bundesparteitag einzuordnen. Man feiert sich selbst und überfrachtet alle Projektionen auf die Führungsperson.Erst Kanzlerin, dann ParteivorsitzendeMerkel ist zuerst Kanzlerin, dann erst Parteivorsitzende. Bei Kohl war es genau umgekehrt. Solange die Mehrheit der Wähler nicht überdrüssig reagieren, wenn die Kanzlerin erscheint - was bislang nicht der Fall ist - funktioniert diese Modell der Mobilisierung über extreme Personalisierung.Der Preis einer Regierungspartei ist dafür hoch, wie man in Hannover sehen konnte. Die CDU ist weitgehend normativ entkernt, ultrapragmatisch, mittezentriert. Debatten finden nur zu Randthemen öffentlich statt. Das verschafft der Kanzlerin sehr viel Spielraum den Kurs der traditionsbezogenen Moderne vor allem in der Gesellschaftspolitik durch Regierungstaten einfach durchzusetzen.
Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte von der Universität Duisburg-Essen
Quelle: imago
Quelle: imago



