Mainz 10° mäßiger Regen
20.05.2013

23:50Israel: "Auf jedes Szenario in Syrien vorbereitet"

23:17Westerwelle in Serbien und Kosovo: Abkommen rasch umsetzen

22:51Eishockey: Schweiz verpasst WM-Coup - Schweden Weltmeister

22:42Berlin: Hunderttausende beim "Karneval der Kulturen"

22:23Tote bei Offensive gegen Islamisten in Nigeria

21:47Führende Oppositionspolitikerin in Pakistan erschossen

21:17Bericht: Yahoo kauft Blog-Plattform Tumblr

20:34Tunesien: Ein Toter und Verletzte bei Krawallen radikaler Islamisten

19:53Syrien: Rebellen-Hochburg Kusair unter Beschuss - Viele Tote

19:15Dänen bejubeln ESC-Siegerin Emmelie de Forest

17:57Bundesbank-Präsident gegen Abschaffung von kleinen Cent-Münzen

15:562. Liga: Aue feiert, Dresden sitzt nach

15:27Iran: Zwei Spione hingerichtet

14:58Drohnen-Debakel: Ministerium schweigt

14:42Seehofer will Gedenktag für Vertriebene

14:38Schneider: Beten für Kriegsopfer

14:09100 Kleintiere nach Reise ins All zurückgekehrt

13:53Cannes: US-Regisseur Spielberg geehrt

23:50Israel: "Auf jedes Szenario in Syrien vorbereitet"

23:17Westerwelle in Serbien und Kosovo: Abkommen rasch umsetzen

22:23Tote bei Offensive gegen Islamisten in Nigeria

21:47Führende Oppositionspolitikerin in Pakistan erschossen

20:34Tunesien: Ein Toter und Verletzte bei Krawallen radikaler Islamisten

19:53Syrien: Rebellen-Hochburg Kusair unter Beschuss - Viele Tote

15:27Iran: Zwei Spione hingerichtet

14:58Drohnen-Debakel: Ministerium schweigt

14:42Seehofer will Gedenktag für Vertriebene

11:50Nach Raketentests: Ban fordert Nordkorea zum Einlenken auf

11:07Polizei löst Neonazi-Konzert in Brandenburg auf

09:33Assad räumt US-russischer Friedensinitiative keine Chancen ein

08:21Pakistan: Führende Reformpolitikerin bei Anschlag getötet

07:40Neues Sorgerecht tritt in Kraft

07:09Hunderte Israelis gehen gegen Sparhaushalt auf die Straße

06:39Seehofer schließt Zusammenarbeit mit Alternative für Deutschland aus

06:21Paris: Ex-Minister Cahuzac will Auslandsgeld zurückgeholt haben

06:17Deutschland und Algerien unterstützen geplante Syrien-Konferenz

21:17Bericht: Yahoo kauft Blog-Plattform Tumblr

17:57Bundesbank-Präsident gegen Abschaffung von kleinen Cent-Münzen

13:05Am Kongo soll größter Staudamm der Welt entstehen

11:00Goldman-Sachs-Chef lobt Bankenregulierung nach Krise

10:20EU-China-Handelsstreit: BGA bestürzt

09:52Rösler warnt vor EU-Strafzöllen auf chinesische Solaranlagen

06:04Weidmann drängt Frankreich zum Sparen

15:02Weitere Selbsttötungen bei Foxconn

11:16Wiesehügel: Bei Wahlsieg Mindestlohn

09:38Yahoo wohl kurz vor Tumblr-Übernahme

07:43Bundesbankchef: Nicht dauerhaft auf Niedrigzins verlassen

07:11Bericht: Große Nachfrage nach Girokonto für zahlungsschwache Bürger

06:55Verbraucherminister wollen Herkunftskennzeichnung für Tiefkühlware

23:24WMF trennt sich von unrentabler Tochter Princess

22:58Rekordmarken an der Wall Street

22:10Ratingagentur Fitch stuft Bonität von Slowenien herunter

20:37EU verbietet offene Öl-Karaffen in Restaurants

19:24Lidl ruft Würfelschinken zurück

22:51Eishockey: Schweiz verpasst WM-Coup - Schweden Weltmeister

22:42Berlin: Hunderttausende beim "Karneval der Kulturen"

19:15Dänen bejubeln ESC-Siegerin Emmelie de Forest

15:562. Liga: Aue feiert, Dresden sitzt nach

14:38Schneider: Beten für Kriegsopfer

14:09100 Kleintiere nach Reise ins All zurückgekehrt

13:53Cannes: US-Regisseur Spielberg geehrt

12:19Marx warnt vor Ausbeutungsstrukturen

12:10Pfingstbotschaft des Papstes: "Parallelwege gefährlich"

11:20Besserer Schutz für Schweinswale in Nord- und Ostsee geplant

11:13Saudi-Araberin bezwingt Mount Everest

09:10Fortuna-Fans randalieren in Hannover - Zehn verletzte Polizisten

08:49Nach Bahnunglück nördlich von New York Bruch in Schienen entdeckt

08:02USA: Auto rast in Wanderer-Parade - Bis zu 60 Verletzte

07:29590-Millionen-Dollar-Jackpot geht nach Florida

07:17Flugzeug-Bauchlandung in Newark - Niemand verletzt

06:53Beatles-Gitarre für über 400.000 Dollar versteigert

01:05ESC 2014 kommt wohl aus Kopenhagen

23:08FC Barcelona bezwingt Valladolid

22:56WM 2014: DEB-Team gegen Russland

22:52Lazio verpasst Sprung auf Platz fünf

22:45Schweden zum neunten Mal Weltmeister

21:32FC Porto macht Titel-Hattrick perfekt

21:23Van Garderen triumphiert in Kalifornien

20:09Heidler siegt mit WM-Norm

19:59Rhein-Neckar Löwen gewinnen EHF-Cup

19:56ASC Duisburg gewinnt Pokal-Finale

19:16FC Arsenal sichert Rang vier

18:49PSG: Ancelotti bittet um Freigabe

18:37US-Team gewinnt Spiel um Platz drei

18:30Harting überzeugt in Wiesbaden

18:23VfL Wolfsburg gewinnt DFB-Pokal

18:18Dubbeldam siegt in Wiesbaden

17:58Giro: Visconti gewinnt 15.Etappe

17:48McDowell gewinnt in Kawarna

17:41Göppingen verliert Spiel um Platz drei

merkzettel

UN-Gipfel in Doha zu Ende

"Keinen Millimeter in Richtung mehr Klimaschutz"

  • Video Doha-Ergebnis "extrem enttäuschend"
  • Video Klimagipfel droht zu scheitern
  • Video Doha: Unterwegs mit ZDF-Reporter Angres
  • Grafik Klima im Wandel
  • VideoDoha-Ergebnis "extrem enttäuschend"

    "Die Konferenz hat sich keinen Millimeter in Richtung mehr Klimaschutz bewegt", sagt ZDF-Umweltexperte Volker Angres nach dem UN-Klimagipfel in Doha. Besonders enttäuscht seien die Entwicklungsländer - sie bekamen keine Hilfen, um mit Klimaschäden fertig zu werden. Was in Doha erreicht wurde, "hätte man auch zu Hause verhandeln können".

    (08.12.2012)
    VideoKlimagipfel droht zu scheitern
    (07.12.2012)
    VideoDoha: Unterwegs mit ZDF-Reporter Angres

    ZDF-Reporter Volker Angres zeigt, wie ein Journalist auf dem Weltklimagipfel in Doha arbeitet.

    (07.12.2012)
    GrafikKlima im Wandel
    Klima im Wandel / Quelle: zdf
    (Quelle: zdf)

    Kurzmeldung

    • Kritik an Klimagipfel-Ergebnis 14:31 09.12.2012
      Auf die Beschlüsse der UN-Klimakonferenz in Doha haben Umweltverbände und die Grünen mit Enttäuschung reagiert. Der WWF Deutschland sprach von einem schwachen Ergebnis der zweiwöchigen Verhandlungen. "Gemessen an den Erwartungen ist die Konferenzbilanz enttäuschend, gemessen an den Herausforderungen des Klimawandels ist sie vernichtend", hieß es. Der Weg zu einem globalen Klimaschutzabkommmen, gemeinsam mit den USA und China, sei "steiniger geworden", bemängelte Greenpeace. Die Grünen erklärten, ein Minus von 30 statt 20 Prozent Emmissionen für die EU sei überfällig.

    Die drei Lehren von Doha

    von Volker Angres

    Die UN-Klimakonferenz hat für 37 Staaten eine Verlängerung des Kyoto-Protokolls beschlossen. Doch wenn man es nüchtern betrachtet, heißt das Ergebnis: Der Verhandlungsprozess wird weitergehen. Mehr Klimaschutz gibt es nicht. Wenn es ein Guinness-Rekordbuch des Versagens gäbe, wäre einer der ersten Plätze der Doha-Konferenz sicher.

    Dabei besteht bei nahezu allen Delegierten Einigkeit darüber, dass wir immer schneller in eine Phase der unkontrollierbaren Erderwärmung hineinstürmen. Taktisch geschickt gesetzt, hatte kurz vor der Klimakonferenz das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung im Auftrag der Weltbank simuliert, wie es sich denn auf den Globus auswirken würde, wenn die Temperaturen durchschnittlich nicht um zwei, sondern um vier Grad ansteigen würden. Mit einem Wort: katastrophal.

    Hans Joachim Schellnhuber, der Leiter des Instituts, bestätigte, dass vor allem tropische und subtropische Gebiete massiv betroffen wären, bis hin zur Unbewohnbarkeit. Und dabei handelt es sich um Länder, die nichts zur Klimaerwärmung beigetragen haben. Deshalb fordern auch Umweltaktivisten seit Jahren Klimagerechtigkeit ein. Besonders bitter ist, dass die Doha-Konferenz hier zu keinen konkreten Finanzierungs-Verabredungen für die am meisten betroffenen Entwicklungsländer gekommen ist.

    Kyoto-Protokoll: Neuauflage beschlossen

    In einer im Verfahren umstrittenen Schlussabstimmung hat die UN-Klimakonferenz am Samstag den Weg für die geplante neue Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls bis 2020 freigemacht. Der katarische Konferenzpräsident Abdullah bin Hamad al-Attijah stellte fest, die Konferenz habe die Annahme der Beschlussvorlage befürwortet. Zuvor waren die Verhandlungen stundenlang ins Stocken geraten, weil Russland und weitere Staaten  Vorbehalte gegen Teile des Kyoto-Textes geltend machten. Russland protestierte gegen das Vorgehen der katarischen Präsidentschaft.

    37 Staaten verpflichten sich mit der Neuauflage des Kyoto-Protokolss, ihre Treibhausgase bis 2020 weiter zu reduzieren. Gemeinsam sind diese Staaten für rund 15 Prozent des weltweiten Treibhausgasausstoßes verantwortlich.

    Quelle: afp, dapd

    Wenn es also so gut wie keinen Widerstand (bis auf den von bezahlten PR-Profis) gegen die prognostizierte Erderwärmung gibt, dann ist es umso unverständlicher, warum 18 UN-Konferenzen in Folge (nicht gerechnet die ungezählten Zwischenkonferenzen und sonstigen Arbeitstreffen) keinen Plan zustande bekommen haben, um damit umzugehen. Und zwar nicht erst seit Doha, eigentlich von Anfang an. Waren also die Weltklimakonferenzen eine Art Fata Morgana des Klimaschutzes? Es fühlt sich genauso an: Kommt man dem Ziel näher, verschwindet es plötzlich aus dem Blickfeld.

    Lehre 1: Gespräche werden bis 2020 nicht klappen

    Deshalb drängt sich die Frage auf, ob es überhaupt eine gute Idee war bzw. heute noch ist, Klimaschutz auf eine globale Plattform zu hieven, auch noch auf eine völkerrechtlich verbindliche. Einklagbare Verpflichtungen, die zudem über Jahrzehnte nationale Regierungen binden, sind nicht eben mal so zu unterschreiben.

    Selbst die EU, die bis 2008 noch eine Führungsrolle in der internationalen Klimapolitik gespielt hat, kommt aus der Deckung nicht mehr heraus. Weil einige Mitgliedsstaaten offenbar nicht mehr Klimaschutz leisten können und weil die Kassen wegen der Eurokrise leer sind. Doha-Lehre Nummer 1: Was in 20 Jahren Klimaverhandlungen nicht funktioniert hat, wird bis 2020 auch nicht klappen - dann soll ein neuer Weltklimaschutzvertrag das Kyoto-Protokoll ablösen.

    Lehre 2: Geldwerter Klimaschutz zieht Missbrauch an

    Als 1997 das Kyoto-Protokoll in der gleichnamigen japanischen Stadt unterschrieben wurde, haben die Delegierten nicht im Traum daran gedacht, dass es einmal so auf den Kopf gestellt werden würde. Denn immer deutlicher zeigt sich, dass clevere Verhandler, angefeuert von Lobbyisten der fossilen Szene, immer neue Wege finden, um über die Mechanismen des Protokolls - etwa Emissionshandel, clean development mechanism, joint implementation - Profite zu generieren, einzig zu eigenen Interessen. Die "heiße Luft" aus Russland sei nur ein Beispiel dafür.

    Noch in den letzten Stunden der Doha-Konferenz arbeiteten eben diese Leute daran, diverse Altrechte und behauptete Ansprüche aus dem Kyoto-Protokoll in den neuen Weltklimavertrag hineinzuverhandeln – womit der erste Keim einer künftigen Verwässerung bereits gelegt ist. Doha-Lehre Nr. 2: Wo es um geldwerte Klimaschutzmechanismen geht, sind die Missbrauchs-Lobbyisten nicht weit.

    Lehre 3: Kleine Rädchen statt großes Rad drehen

    Insofern ist die Anregung von Bundesumweltminister Peter Altmaier, eine Art Club der Energiewende-Länder zu gründen, vielleicht etwas flapsig formuliert, aber im Kern ein richtiger Ansatz. Leider spielte das in Doha so gut wie keine Rolle mehr. Darüber kann auch das Testfeld für Photovoltaik-Anlagen, das die katarische Regierung schnell noch zur Konferenz in die Wüste gezaubert hat, nicht hinwegtäuschen.

    Grüne Technologien, die daraus entstehenden grünen Märkte und der politische Mut, den Umbau eines Energieversorgungssystems anzugehen: Daraus entstehen Impulse für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum und nebenbei, sozusagen als Zugabe, effektiver Klimaschutz. Ganz ohne internationale Verhandlungen. Wenn sich das ganz große Rad nicht drehen lässt, dann versuche man es zunächst mit ein paar Rädchen. Das ist dann die dritte Lehre von Doha.

    09.12.2012
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen