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14. Februar 2012
 

Frontal21

 
nächste Sendung: 21.02.2012
 
Rückblick: Frontal21 vom 23.02.2010

Frontal21- Interview

Arbeitslose sind Opfer der Umverteilung von Lohn in Gewinn

von Anke Becker-Wenzel

FDP-Chef Westerwelle betreibe seine Debatte auf dem Rücken der Opfer von Hartz IV und Arbeitslosigkeit. Gustav A. Horn vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturentwicklung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung drängt auf die Einführung eines Mindestlohns. "In keinem andern Land der OECD hat sich die Ungleichheit so stark erhöht wie in Deutschland". Das Bild, das Westerwelle von Deutschland entwerfe, so Horn im Interview mit Frontal21, sei falsch und stamme wohl aus einer anderen Zeit.

 

Frontal21- Interview

Das Problem ist nicht
die Arbeitsmoral

von Anke Becker-Wenzel

Es mangelt Arbeitslosen nicht an Arbeitsmoral. Zu diesem Schluss kommt nach einer mehrjährigen Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) der Arbeitsmarktexperte Karl Brenke im Interview mit Frontal21. Der allergrößte Teil der Arbeitslosen wolle arbeiten. Stattdessen fehlten massenhaft Arbeitsplätze. Falsch, so Brenke, seien auch Behauptungen, Hartz IV-Empfänger hätten mehr Einkommen als Arbeitnehmer mit Niedriglöhnen.

 

Frontal21-Interview

Waigel: "Ausgerechnet Deutschland"

von Christian Rohde

Der ehemalige Bundesfinanzminister Theo Waigel (CSU) ist erbost darüber, dass die Defizitkriterien für den Euro von vielen Ländern in den vergangenen Jahren nicht eingehalten wurden. Waigel sagte im Frontal21-Interview: "Mich ärgert, dass ausgerechnet Deutschland drei oder vier mal hintereinander die Kriterien gebrochen hat." Es habe nicht immer genügend Druck auf Länder gegeben, die sich nicht an die Stabilitätskriterien des Maastrichter Vertrags gehalten haben. Waigel gilt als Vater des Euro und des Stabilitätspaktes. [Video]

 
Im Frontal21-Interview bekräftigt Philip Gisdakis, Analyst der Unicredit in München, dass Finanzmarktexperten schon 2001 klar gewesen sei, dass Griechenland betrogen haben musste.

Frontal21-Interview

Kreditmarktexperte warnt

von Joachim Bartz

Bekommt die EU das Problem mit Griechenland nicht in den Griff, müssten die Griechen die Eurozone verlassen. Der Euro würde dann zerbrechen, sagt Philip Gisdakis, Analyst der Bank Unicredit, im Interview mit Frontal21. In der EU- Kommission hätten Verantwortliche schon 2001 zur Einführung des Euros gewusst, dass Griechenland Statistiken geschönt habe und nur aus politischen Gründen aufgenommen wurde, so Gisdakis weiter. [Video starten]

 
Beitrag ist aus rechtlichen Gründen nicht mehr verfügbar.

Toll! Kreative Kohleförderung

von Werner Doyé und Andreas Wiemers

Schunkeln, fröhlich und immer dabei sein: Der Rheinländer nimmt es karnevalistisch locker. Immer. Und wenn dann auch noch ein bisschen Kohle dabei rumkommt, macht ihn das gleich noch heiterer.

 
 

Sendungsinformationen

Dienstag, 23.02.2010 21:00 - 21:45 Uhr

VPS 23.02.2010 21:00

Länge: 45 min

Magazin, Deutschland, 2010

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