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13. Februar 2012
 

mittagsmagazin

 
Mo-Fr, 13.00 Uhr
Airbus A380. Quelle: dpa
Airbus A380 - der Megaflieger von EADS

Krise erreicht EADS

Umsatz 2009 gesunken

Trotz glänzender Geschäfte der größten Konzernsparte Airbus hat EADS im vergangenen Jahr die Krise kräftig zu spüren bekommen. Der Umsatz sank von 43,3 Milliarden 2008 auf geschätzte 41,7 Milliarden Euro.

 
 
 
 

Das Jahr sei schwierig gewesen, erklärte Konzernchef Louis Gallois am Dienstag in Sevilla. "Doch dank unseres breiten Portfolios, Zuwächsen im Verteidigungs- und Regierungsgeschäft sowie einer soliden Nettoliquidität haben wir die Fähigkeit zu Wachstum und Innovation gewahrt."

 

Einigung über A400M angestrebt

Der Boeing-Rivale schwor die Anleger zudem auf ein weiteres schwieriges Jahr ein. Die Krise sei nicht vorüber, sagte Gallois. Sorge werde weiterhin auch die Finanzsituation der Fluggesellschaften bereiten.

 

Die ausführlichen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2009 will EADS am 9. März vorlegen. Gallois bekräftigte, Ziel des Unternehmens sei es, bis Ende Januar eine Einigung im Streit über den Militärtransporter A400M zu erreichen. Es gebe bislang keine substanziellen Fortschritte in den Gesprächen.

 

Zu EADS gehören vor allem auch der Hubschrauberhersteller Eurocopter, die Verteidigungssparte DS sowie der Satelliten- und Raketenbauer Astrium. Weil das Geschäft bei DS und Eurocopter stagnierte und Astrium kräftig wuchs, vermuten Experten hinter dem Umsatzrückgang Preiszugeständnisse. Das Hauptproblem für EADS ist kurzfristig aber nicht die Nachfrage, sondern die Unsicherheit bei der Finanzierung des Airbus-Militärtransporters A400M.

 
 
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