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14. Februar 2012
 

Philosophisches Quartett

 
25.03. und 13.05.2012

Das Philosophische Quartett

Im Denken der vergangenen Jahrhunderte galt als Fundament und Ausrichtung des menschlichen Lebens G O T T .
Er wurde in Seiner Dimension beschrieben als allumfassend und in jeder denkbaren Weise als unendlich.
Ausser ihm gab es nichts = das N I C H T S.

Wer konnte es jemand jemals wagen, einem solchen Wesen die Stirn zu bieten, obschon er selbst doch nur eine begrenzte Lebenszeit zu erwarten hatte und in seiner Endlichkeit sich nicht "wesentlich" von einer Mikrobe unterscheidet ?
Sogar Völker kamen und vergingen, wie die Geschichte schon gezeigt hat und die Zukunft beweisen wird.
ST O L Z E Herrscher und ihre Reiche haben Grabmale und Ruinen hinterlassen, in denen heute noch erforscht wird, wie denn "damals" alles war. Die können trotz ihrer Monumentalität wie die Pyramiden Ägyptens nur noch als Denkmäler der Erinnerungskultur dienen.

Der mit fünf Sinnen ausgestattete Mensch ist vielseitig für Erfahrungen und zur Orientierung gerüstet in der Welt, in die er hineingeboren wird. Er kann darin lernen, alles zu beherrschen, dessen er habhaft werden kann.
Der über ihm täglich zu beobachtende Himmel ist aber nicht sein Lebensraum. Wenn er in selbstgebauten Geräten um die Erde herumsaust, muss er Luft, Wasser und Essbares mitnehmen, um auch noch einmal zur M u t t e r ERDE zurückkehren zu können.

Wie kann jemand sich angesichts solcher Einschränkungen so verhalten, als ob er alles im Griff hätte? Nach 100 Jahren ist doch für j e d e n Erdenbürger sowieso alles vorbei. Es gibt sogar schon Berechnungen, die den Zeitpunkt des A U S für verbliebene irdische Lebensmöglichkeiten der Menschheit vorherzusagen versuchen.

Bei Wernher von Brauns Aussage nach der gelungenen Mondlandung: "Die Zukunft der Menschheit liegt im Weltall" war der Wunsch offensichtlich "der Vater des (geäusserten) Gedankens".

Die Selbsteinschätzung von Menschen ist häufig von Illusionen in irrealen Erwartungen gesteuert und geprägt.

"Mensch. bedenke, dass du einmal Sterben musst".

Dieses Bibelwort muss ausgedehnt werden durch eine nüchterne Einschätzung der Zukunftserwartungen auf dem Planeten Erde, die zur Umformung des Bibelwortes zwingen:

"Menschheit erwache, und erkenne, wie spät es an der Weltenuhr
ist und was die Stunde schon geschlagen hat" !

MfG

Edi Öl

 

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