Das Philosophische Quartett
Teilnehmern multipel und Edi Öl hier im Forum wird gewärtig sein, welche Bedeutung das Jahr 1905 für die politische, kulturelle und wissenschaftliche Weltgeschichte hatte.
Das Einsteinjahr wird es genannt, Dirac, Born & Jordan mit vergleichbar großen Leistungen die "Diskontinuität der atomaren Vorgänge beschrieben.
Aber auch der Eintritt der USA und Japans in die Weltgeschichte bei höchst unterschiedlichen Kulturentwicklungen fand in Aufsehen eregender Weise statt.
Der Shogunstaat als Großmacht bedeutete hauptsäc hlich für das Zarenreich eine Bedrohung und sofort fand der "Russisch-Japanische Krieg statt und Theodore Roosevelt begann seine Vermittlungen zwischen beiden Systemen feudaler Ordnung.
Die im Zarenreich gleich nach dem Kurzkrieg ausbrechenden Revolten fordern das Ende der Zarenherrschaft und mit dem "Petersburger Blutsonntag" erledigte sich das Zarenreich wie von selbst. Noch im Oktobermanifest des Jahres 1905 wurde der Zar bürgerliche Rechte lässt aber gleichzeitig auf Arbeiter und Bauern schießen, denen er die Beteiligung an der Willensbildung verweigerte.
Dieses Verhalten stärkte die Kommunisten und mündete in die Oktoberrevolution 1917.
Während die unterdrückten Völker Kaukasiens, die Finnen und Polen versuchten die innenpolitisch instabile Russlands für ihre staatliche Eigenständigkeit nutzen wollten, verlief auch in West- und Mitteleuropa das Geschacher um Kolonialherrschaft zwischen Frankreich und Deutschland in Sachen Morocco und der tumbe Kaiser Wilhelm ließ in Tanger Truppen landen.
Erst als Frankreich mit Großbritannien einen Krieg um Morocco nicht ausschließen will, wird eine Konferenz einberufen die praktisch schon als Vorbereitung für den 1. Weltkrieg auf den Plan tritt.
Der Shogunstaat Japan verbündet sich mit Grossbritannien und zementieren die Bündnisse bis zum Ausdruck des 1. Weltkrieges.
Wer eine musikalische Beschreibung dieses Jahres 1905 folgen will, der höre die Sinfonie Nr. 11 von Dimitri Chostakowitsch.
Mit freundlichen Grüßen