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14. Februar 2012
 

Philosophisches Quartett

 
25.03. und 13.05.2012

Das Philosophische Quartett

Die Sehnsucht nach Frieden der Bevölkerungsmehrheiten in Europa wurde im "Counterstrike" der Herrschenden ignoriert denen es um Krieg um Krieg ging, um familiäre, erbrechtliche und klerikalrechtliche Belange ging. Die Zeit nach dem 30-jährigen Krieg von 1650 bis 1800 war also keineswegs eine friedliche Zeit, in die sowohl die Aufklärung als auch die deutsche Romantik fiel.

Das ganze 17. Jahrhundert war durch und durch kriegerisch und es gab in diesem "gotgesegneten Säkulum" nicht ein gänzlich kriegsfreies Jahr.

Der 1. Villmerger Krieg, hauptsächlich zwischen Katholiken und Protestanten mit einem gewissen Übergewicht der Reformierten gegen den Abt von St. gallen und das Geld des Papstes drückte die Unruhen aus, die das ganze 18. Jahrhundert die Schweiz durchzogen und in England zehrten die kriegerischen Konflikte der Ära nach Cromwell und der " High Church" King Karls und dem Katholizismus ganze Bevölkerungslandstriche aus.

Die >Köpfe rollen zu dieser Zeit ohne Unterlass. Die Klärung der Schuldfrage war zweitrangig und die Ausdünstungen des Friedrich Wilhelm I , der große Kurfürst, der als Militarist christliche´s Herrscherbewußtsein in Mitteleuropa durchzusetzen suchte und Friedrich I. sich 1701 zum König von Preussen in Königsberg krönen ließ.

Es waren zeiten der Kriegswirren in denen man die Hugenotten privilegierte und schwelende kriege von 1709 bis 1720 zum Ausbau der Machtpositionen nutzte wie die Nordischen Kriege zwischen 1700 und 1721 die den Zusammenbruch Schwedens als Großmacht zur Folge hatten.-

Polen wurden immer mehr zerrissen udn die jüdischen Gemeinden durch den chriotlich katholischen und christlich protestantischen Mobs förmlich ausgerottet, weil noch immer von der Annahme ausgegangen wurde, dass die Juden die "Mörder Gottes" seien.

Gleichzeitig hetzte Papst Innozenz XI. unablässig gegen die Türken und Ludwig XIV der "Mars christiannnisimus" erprobte seine intriganten Fähigkeiten zwischen Sultanen und Papst Innozenz XI. Noch Anfang des 18. Jahrhunderts äscherte man Gemeinschaften und Otrtschaften der Hugenotten nieder, was dem Sonnenkönig nicht weiter schadete, der bis 1715 sein Unwesen trieb.

Erst ein Gesetz Ludwig XVI. ermöglichte 1787 die Gleichberechtigung von Protestanten und Katholiken in Frankreich, der aber 1793 in Paris enthauptet wurde. Bis in diese Zeit vertritt der Katholizismus die Thesen von Paulus, Augustinus, Thomas von Aquin und weiteren tausend Heiligen die allesamt die Unfreiheit rechtfertigten und die katholische Theologie vertrat ganz offen und allgemein das Recht auf Sklaverei.

Im Detail nachzulesen in "Die Kriminalgeschichte des Christentums" vom Philosophen und Theologen Karlheinz Deschner erschienen bei Rowohlt.

Mit freundlichen Grüßen

 

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