Sechs Adolf-Grimme-Preise gehen an das ZDF. Allein in der Kategorie Fiktion gewinnt der Mainzer Sender vier von fünf Auszeichnungen. In der Kategorie Unterhaltung erhält die "heute-show", beim Dokumentarfilm "Henners Traum" die Auszeichnung.
ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut zeigte sich nach den Mitteilung des Grimme-Instituts begeistert: "Wir freuen uns, dass mit dem Adolf-Grimme-Preis für die 'heute-show' unser zweiter Versuch, Kabarett und Satire auf hohem Niveau zu machen, belohnt wird. Dass wir mit dem kleinen Fernsehspiel die kreativste Talentschmiede haben, wissen wir. Dafür nun die Anerkennung der Jury zu bekommen, freut uns sehr."
Die Preise der Kategorie Fiktion erhielten vier ZDF-Produktionen: "Kommissar Süden und der Luftgitarrist" (Regie: Dominik Graf, Buch: Friedrich Ani, Redaktion: Caroline von Senden), "Ein halbes Leben" (Buch und Regie: Nikolaus Leytner, Redaktion: Martin R. Neumann), "Mörder auf Amrum" (Regie: Markus Imboden, Buch: Holger Karsten Schmidt, Redaktion: Gabriele Heuser) und "Die Wölfe" (Regie: Friedemann Fromm, Buch: Christoph und Friedemann Fromm, Redaktion: Guido Knopp).
Klaus Stern wird für seinen Dokumentarfilm "Henners Traum - Das größte Tourismusprojekt Europas" (Redaktion: Christian Cloos / Das kleine Fernsehspiel) mit dem Grimme-Preis im Bereich Information & Kultur ausgezeichnet. Das mit 15.000 Euro dotierte Eberhard-Fechner-Förder-Stipendium der VG Bild-Kunst geht an Astrid Schult für "Der innere Krieg" (Redaktion: Burkhard Althoff / Das kleine Fernsehspiel).