US-Fotografen haben das Elend in Haiti in den ersten Tagen nach dem Erdbeben dokumentiert - die Bilder werden nun zeitnah zur Geberkonferenz in Washington ausgestellt. Sie erinnern an den Horror und an das Leid, das die Menschen erleiden mussten [Bilderserie]
Die haitianische Stadt Leogan gleicht einem Trümmerhaufen. Sie war dem Epizentrum des Bebens am nächsten. Tausende kamen ums Leben. Den Überlebenden fehlt es am Allernötigsten.
Das Rote Kreuz hat sein mobiles Krankenhaus in der Nähe von Port-au-Prince in Betrieb genommen. Die ersten Verletzten kamen früher als geplant. Zu groß ist die Not in Haiti
Es war das schwerste Erdbeben seit 200 Jahren. Die Erschütterungen mit einer Stärke von 7,2 ließen Haiti ins Chaos taumeln. Zehntausende starben, und Helfer mit Wasser, Nahrung und Medikamenten können kaum zu den Verletzten vordringen. [Bilderserie]
Kein Telefon, keine Zeitungen: Die Journalisten in Haiti arbeiten unter schweren Bedingungen, sagt ZDF-Korrespondent Christoph Röckerath. Bisher fühlt er sich sicher - "doch die Stimmung kann kippen."
Wie geht es der Schwester in Haiti? Hat sie das Beben überlebt? Den Berliner Arzt Nicolas Toussaint erreichen nur widersprüchliche Informationen aus der Heimat. Ihm geht es in diesen Tagen wie vielen Haitianern im Ausland.
US-Präsident Barack Obama setzt sich gemeinsam mit seinen Vorgängern George W. Bush und Bill Clinton für Haiti ein. In dem Erbebengebiet übernimmt das Land die Führungsrolle - aus Hilfsbereitschaft, aber auch aus eigenem Interesse.
"Ich habe kein Wasser mehr, ich muss mir etwas für meine kleine Tochter einfallen lassen": Auch im Internet sind die Hilfeschreie der Haitianer nachzulesen. Und die Suchlisten werden stündlich länger.
Unruhen, Bürgerkrieg, Misswirtschaft und Naturkatastrophen haben Haiti zu einem der ärmsten und gefährlichsten Orte der Welt gemacht. Seit 2004 sollen UN-Blauhelme für Sicherheit sorgen.
Die Menschen in Haiti haben schreckliche Stunden hinter sich. Doch es kommen schwere Zeiten auf sie zu. Der Wiederaufbau wird viel Kraft kosten. Hier können Sie helfen. [mehr]
Die Karibische Platte driftet gegen die Nordamerikanische Platte - im Prinzip ist das auf der Karibikinsel Hispaniola geologisch normal. Wie entsteht so ein Erdbeben? Wie wird es gemessen?
Erdbeben entstehen, weil die acht großen und etwas 20 kleineren Platten der Erdkruste auf dem darunter liegenden Mantel in oft unterschiedliche Richtungen driften und aneinander reiben. Beben gibt es deshalb meist an den Plattenrändern. Sehen Sie hier die grafische Darstellung der Erderschütterungen. [Interaktiv]