Er verfehlte die Erde um rund 60.000 Kilometer: Der Asteroid 2012 BX34, etwa so groß wie ein Bus. Für Wissenschaftler ist diese ungewöhnliche Nähe schon ein "Beinahezusammenstoß".
Damit kam der Asteorid unserem Planeten um das sechsfache näher als der Mond, der die Erde in 380.000 Kilometern Entfernung umkreist. Der Leiter des Zentrums für Kleinplaneten in den USA, Gareth Williams, sprach daher von einem "Beinahezusammenstoß".
Trotz der ungewöhnlich geringen Entfernung bestand nach Angaben der Forscher aber keine Gefahr für die Erde, weil der Asteroid so klein war. Der Gesteinsbrochen war wegen seiner geringen Größe auch erst am Mittwoch entdeckt worden, als ihn ein Teleskop in Arizona ins Visier nahm. Am Donnerstag verkündete die US-Weltraumbehörde NASA über den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter, dass keine Gefahr eines Einschlags auf der Erde bestand.