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Hyperland
Zehn Tipps für den sicheren Weihnachts-Einkauf
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von Andreas WintererWeihnachten ist nicht nur auf den Stadtmärkten die Hölle los – auch online wird geshoppt, was die Kreditkarte hergibt. Mit ein paar Tipps bleiben Sie dabei sicher.1. Geräte-Sicherheit erhöhen
Sorgen Sie vor dem Shopping dafür, dass Ihr Computer sicher ist. Laden Sie die neuesten Aktualisierungen für Betriebssystem, Virenschutz, Browser und Plugins, vor allem Flash und Java. Auf Tablets mag der Virenschutz noch nicht so wichtig sein, schaden kann er nicht. "Mit einer aktuellen Security-Software auf Ihrem Mobilgerät ist es in dieser Weihnachtssaison relativ sicher, online einzukaufen", glaubt J.R. Smith, CEO bei AVG. "Das gilt insbesondere auf den Portalen bekannter Marken."
2. Nicht jeden virtuellen Laden betreten
Werfen Sie einen Blick ins Impressum und prüfen Sie, ob Identität, Anschrift, AGBs, Lieferzeiten, Garantie, Gewährleistung, Widerruf und Rückgabe leicht auffindbar und verständlich sind. Achten Sie beim Shoppen auf die Preise: Sind diese unmissverständlich angegeben, kommen unvermittelt hohe Versandgebühren hinzu?
3. Vorsicht vor Hetze
"Werden Sie misstrauisch, wenn man Sie im Web, per Mail oder telefonisch unter Druck setzt: Man will Sie vielleicht zu einer unüberlegten Handlung nötigen. Gerade in hektischen Situationen sollten Online-Käufer Ruhe bewahren. Selbst wenn es noch so schnell gehen muss, gilt es, sich die Webseite genau anzuschauen", rät Christian Funk, Senior Virus Analyst bei Kaspersky Lab. "Trägt der Shop ein Gütesiegel, kann das ein gutes Zeichen sein. Wohlgemerkt: kann."
4. Auf Siegel achten
Trusted Shops zum Beispiel prüft Shops nach mehr als 100 Qualitätskriterien wie Bonität, Anbieterkennung, Datenschutz und Preistransparenz. "Durch das Gütesiegel erkennt der Verbraucher, dass in diesem Web-Shop die Verbraucherrechte eingehalten werden", versichert Carsten Föhlisch von Trusted Shops. "Zudem ist jeder Einkauf in einem Shop mit dem Trusted Shops Gütesiegel finanziell durch eine Geld-zurück-Garantie abgesichert. Kommt es zu einer Nicht-Lieferung oder Nicht-Erstattung im Retourenfall, erhält der Verbraucher sein Geld von Trusted Shops zurück."
5. Gütesiegel überprüfeInzwischen gibt’s sogar ein Gütesiegel für Gütesiegel: "Mit den auf #_NewExternalLink empfohlenen Gütesiegeln sind Käufer auf der sicheren Seite", verspricht Martin Falenski, Syndikus und zuständig für Verbraucherschutz im Internet beim gemeinnützigen Verein Initiative D21. Und wer bei einem unbekannten Shop sicher gehen will, dass er das Siegel zu Recht trägt, prüft den Shop auf Seiten wie trustedshops.de, safer-shopping.de und anderen.
6. Sichere Datenübertragung wählen
Jede Internet-Kommunikation verläuft prinzipiell unverschlüsselt. Schicken Sie vertrauliche Informationen wie Kreditkartenummern daher nicht über unsichere Wege wie E-Mail und shoppen Sie nicht über öffentliche WLAN-Hotspots. Achten Sie an der Shop-Kasse darauf, dass der Browser die Webadresse mit "https://" beginnend zeigt – das steht für eine verschlüsselte ("secure") Datenverbindung.
7. Mit Daten geizen
Daten, die gar nicht erst dauerhaft gespeichert wurden, können auch nicht gehackt werden: Verwenden Sie für alle Einkäufe nur eine einzige Kreditkarte, lassen Sie die Bezahldaten nicht im Shop speichern, zahlen Sie auf Rechnung und lehnen Sie nach Möglichkeit ab, für den Kauf ein Konto anlegen zu lassen. Wo das nicht geht, überprüfen Sie ab und zu Ihre Daten, Käufe, Zahlungen.
8. Sichere Passwörter verwenden
Wer das Zugangsdatenpaar aus Ihrem Benutzernamen und Kennwort hat, kann in Ihrem Namen einkaufen. Wählen Sie daher ein mindestens zwölf Zeichen langes Passwort aus gemischten Buchstaben und Ziffern, etwa "ONKfnop!8712?". Meiden Sie Begriffe und Namen und verwenden Sie in jedem Shop ein anderes Passwort: Wird der eine Shop gehackt, ist das andere Konto nicht betroffen.
9. Weihnachtsangebote und Gewinnspiele
Die Zahl der wirklich verlosten iPhones und iPads ist weitaus geringer als die Zahl der "Gewinnspiele", die damit werben. Wo immer man Ihre Handy-Nummer verlangt, lohnt sich der Blick auf das Kleingedruckte. Versteckt es sich in kaum lesbarer Schrift an einem schwer zugänglichen Bereich der Website, steckt vielleicht eine Abofalle dahinter.
10. Auch Preisvergleiche vergleichen
Preisvergleichssysteme sind nicht immer transparent: Womöglich günstigere Angebote tauchen nicht auf, wenn das System den entsprechenden Shop nicht kennt und berücksichtigt. Und billige Angebote kommen zuweilen mit teuren Versandkosten. Prüfen Sie stets mehrere Preisvergleichs-Suchmaschinen (Liste: preisvergleichsservice.de).
11.12.2012
Sorgen Sie vor dem Shopping dafür, dass Ihr Computer sicher ist. Laden Sie die neuesten Aktualisierungen für Betriebssystem, Virenschutz, Browser und Plugins, vor allem Flash und Java. Auf Tablets mag der Virenschutz noch nicht so wichtig sein, schaden kann er nicht. "Mit einer aktuellen Security-Software auf Ihrem Mobilgerät ist es in dieser Weihnachtssaison relativ sicher, online einzukaufen", glaubt J.R. Smith, CEO bei AVG. "Das gilt insbesondere auf den Portalen bekannter Marken."
2. Nicht jeden virtuellen Laden betreten
Werfen Sie einen Blick ins Impressum und prüfen Sie, ob Identität, Anschrift, AGBs, Lieferzeiten, Garantie, Gewährleistung, Widerruf und Rückgabe leicht auffindbar und verständlich sind. Achten Sie beim Shoppen auf die Preise: Sind diese unmissverständlich angegeben, kommen unvermittelt hohe Versandgebühren hinzu?
3. Vorsicht vor Hetze
"Werden Sie misstrauisch, wenn man Sie im Web, per Mail oder telefonisch unter Druck setzt: Man will Sie vielleicht zu einer unüberlegten Handlung nötigen. Gerade in hektischen Situationen sollten Online-Käufer Ruhe bewahren. Selbst wenn es noch so schnell gehen muss, gilt es, sich die Webseite genau anzuschauen", rät Christian Funk, Senior Virus Analyst bei Kaspersky Lab. "Trägt der Shop ein Gütesiegel, kann das ein gutes Zeichen sein. Wohlgemerkt: kann."
4. Auf Siegel achten
Trusted Shops zum Beispiel prüft Shops nach mehr als 100 Qualitätskriterien wie Bonität, Anbieterkennung, Datenschutz und Preistransparenz. "Durch das Gütesiegel erkennt der Verbraucher, dass in diesem Web-Shop die Verbraucherrechte eingehalten werden", versichert Carsten Föhlisch von Trusted Shops. "Zudem ist jeder Einkauf in einem Shop mit dem Trusted Shops Gütesiegel finanziell durch eine Geld-zurück-Garantie abgesichert. Kommt es zu einer Nicht-Lieferung oder Nicht-Erstattung im Retourenfall, erhält der Verbraucher sein Geld von Trusted Shops zurück."
5. Gütesiegel überprüfeInzwischen gibt’s sogar ein Gütesiegel für Gütesiegel: "Mit den auf #_NewExternalLink empfohlenen Gütesiegeln sind Käufer auf der sicheren Seite", verspricht Martin Falenski, Syndikus und zuständig für Verbraucherschutz im Internet beim gemeinnützigen Verein Initiative D21. Und wer bei einem unbekannten Shop sicher gehen will, dass er das Siegel zu Recht trägt, prüft den Shop auf Seiten wie trustedshops.de, safer-shopping.de und anderen.
6. Sichere Datenübertragung wählen
Jede Internet-Kommunikation verläuft prinzipiell unverschlüsselt. Schicken Sie vertrauliche Informationen wie Kreditkartenummern daher nicht über unsichere Wege wie E-Mail und shoppen Sie nicht über öffentliche WLAN-Hotspots. Achten Sie an der Shop-Kasse darauf, dass der Browser die Webadresse mit "https://" beginnend zeigt – das steht für eine verschlüsselte ("secure") Datenverbindung.
7. Mit Daten geizen
Daten, die gar nicht erst dauerhaft gespeichert wurden, können auch nicht gehackt werden: Verwenden Sie für alle Einkäufe nur eine einzige Kreditkarte, lassen Sie die Bezahldaten nicht im Shop speichern, zahlen Sie auf Rechnung und lehnen Sie nach Möglichkeit ab, für den Kauf ein Konto anlegen zu lassen. Wo das nicht geht, überprüfen Sie ab und zu Ihre Daten, Käufe, Zahlungen.
8. Sichere Passwörter verwenden
Wer das Zugangsdatenpaar aus Ihrem Benutzernamen und Kennwort hat, kann in Ihrem Namen einkaufen. Wählen Sie daher ein mindestens zwölf Zeichen langes Passwort aus gemischten Buchstaben und Ziffern, etwa "ONKfnop!8712?". Meiden Sie Begriffe und Namen und verwenden Sie in jedem Shop ein anderes Passwort: Wird der eine Shop gehackt, ist das andere Konto nicht betroffen.
9. Weihnachtsangebote und Gewinnspiele
Die Zahl der wirklich verlosten iPhones und iPads ist weitaus geringer als die Zahl der "Gewinnspiele", die damit werben. Wo immer man Ihre Handy-Nummer verlangt, lohnt sich der Blick auf das Kleingedruckte. Versteckt es sich in kaum lesbarer Schrift an einem schwer zugänglichen Bereich der Website, steckt vielleicht eine Abofalle dahinter.
10. Auch Preisvergleiche vergleichen
Preisvergleichssysteme sind nicht immer transparent: Womöglich günstigere Angebote tauchen nicht auf, wenn das System den entsprechenden Shop nicht kennt und berücksichtigt. Und billige Angebote kommen zuweilen mit teuren Versandkosten. Prüfen Sie stets mehrere Preisvergleichs-Suchmaschinen (Liste: preisvergleichsservice.de).



