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24.05.2013

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17:59Gabelstapler-Bauer Kion schließt Werk in Wales

17:26EU-Betrugsbekämpfer haben so viel zu tun wie nie zuvor

16:40Hisbollah schickt weitere Kämpfer nach Syrien

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Reaktionen auf Papst-Rücktritt

Zollitsch: "Wir werden ihn vermissen"

  • Video Zollitsch: "Ein beachtenswerter Schritt"
  • Video Reaktionen auf Papst-Rücktritt
  • Video Papst Benedikt legt Amt nieder
  • Video Gauck: Benedikt XVI. zeigt Mut
  • VideoZollitsch: "Ein beachtenswerter Schritt"

    "Es ist ein beachtenswerter Schritt", erklärt Erzbischof Robert Zollitsch. Benedikt XVI "war ein großer Brückenbauer." In der heutigen sexualisierten Gesellschaft habe er klare Prinzipien verfolgt.

    (11.02.2013)
    VideoReaktionen auf Papst-Rücktritt

    In Deutschland sind viele von der Entscheidung des Papstes überrascht. Auch Politiker und Geistliche melden sich mit Reaktionen. Der Tenor ist eindeutig: Hochachtung vor Benedikt und seinem Rücktritt.

    (11.02.2013)
    VideoPapst Benedikt legt Amt nieder

    Papst Benedikt XVI. gibt sein Pontifikat am 28. Februar ab. Das teilte er überraschend in Rom mit. Er habe nicht mehr die Kraft, das ihm anvertraute Amt weiter gut zu führen.

    (11.02.2013)
    VideoGauck: Benedikt XVI. zeigt Mut

    Bundespräsident Joachim Gauck hat seine Achtung für den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. ausgedrückt. Für diesen "historisch höchst seltenen Beschluss sind großer Mut und Selbstreflektion nötig."

    (11.02.2013)

    Merkel: "Einer der bedeutendsten religiösen Denker"

    Der angekündigte Rückzug von Papst Benedikt XVI. wurde weltweit mit Anerkennung und Verständnis aufgenommen. Kanzlerin Merkel zollte Benedikt für seine Entscheidung "allerhöchsten Respekt". Italiens Regierungschef Monti nahm die Nachricht erschüttert auf. 

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dankte dem Oberhaupt der katholischen Kirche für sein Wirken. Unvergessen bleibe für sie die Rede des aus Deutschland stammenden Papstes im Bundestag bei seinem Deutschlandbesuch im Jahr 2011. "Die Worte des Papstes werden mich noch lange begleiten", sagte Merkel in Berlin.

    Links
    Papst verzichtet auf Amt - Neue Wahlen vor Ostern
    Nach Amtsverzicht ins Kloster
    Der Rücktritt als Chance
    "Herrenbutiecke in Wuppertal" und andere unheilige Scherze
    Gauck: Zu diesem Schritt gehört Mut

    Auch Bundespräsident Joachim Gauck drückte Achtung für den Rücktritt aus. Für solch einen "historisch höchst seltenen Beschluss sind großer Mut und Selbstreflektion nötig", sagte das Staatsoberhaupt: "Beides findet meinen außerordentlichen Respekt." Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, nannte den Rücktritt eine "große menschliche und religiöse Geste". Die deutschen Bischöfe seien "erfüllt von großem Respekt und von Bewunderung", erklärte der Freiburger Erzbischof.

    Für die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) erklärte deren Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider, dass Ämter nur auf Zeit wahrgenommen würden und man ab einem bestimmten Lebensalter von allen amtlichen Pflichten befreit sei, gehöre "zum Maß des Menschlichen".

    Berliner Reaktionen auf Papst-Rücktritt

    Merkel: Einer der bedeutendsten religiösen Denker

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Papst Benedikt XVI. für seine Arbeit als Kirchenoberhaupt gedankt. Sie äußerte in Berlin "allerhöchsten Respekt" für dessen Rücktrittsentscheidung. Die Kanzlerin fügte hinzu, Benedikt XVI. "ist und bleibt einer der bedeutendsten religiösen Denker unserer Zeit".

    Unvergessen bleibe seine Ansprache im September 2011 im Bundestag. "Er beschrieb darin unsere grundlegende Aufgabe als Politiker: dem Recht zu dienen und der Herrschaft des Unrechts zu wehren." Daran werde sie lange denken. "Als Bundeskanzlerin sage ich Danke für seine Arbeit und wünsche ihm von Herzen alles Gute für die nächsten Jahre." Er habe die Herzen der Gläubigen erreicht und Juden wie Muslimen die Hand gereicht.

    Gauck: Benedikt XVI. zeigt Mut

    Bundespräsident Joachim Gauck hat seine Achtung für den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. ausgedrückt. Für solch einen "historisch höchst seltenen Beschluss sind großer Mut und Selbstreflektion nötig", sagte das Staatsoberhaupt in Berlin: "Beides findet meinen außerordentlichen Respekt."

    Gauck, der kürzlich den Papst im Vatikan getroffen hatte, würdigte Benedikts "Weisheit und seine menschliche Bescheidenheit". Das Motto "Deus caritas est" (Gott ist Liebe) sei Benedikts feste Überzeugung gewesen. Das habe ihn zu einem glaubwürdigen Zeugen dieses Ausspruches gemacht, sagte der evangelische Theologe Gauck.

    Volker Beck: Pontifikat war eine verpasste Chance

    Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) bedauerte den Entschluss des in Marktl am Inn geborenen Joseph Ratzinger, der 2005 zum Papst gewählt worden war. "Die Entscheidung von Papst Benedikt XVI. verdient größten Respekt, auch wenn ich sie persönlich zutiefst bedauere", teilte Seehofer laut einer Mitteilung der Staatskanzlei in München mit. Die SPD-Generalsekretärin und Katholikin Andreas Nahles sagte, mit seinem theologischen Werk, als Bischof, als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre und seit 2005 als Oberhaupt der römisch-katholischen Weltkirche sei der Papst "mit aller Überzeugung" dafür eingetreten, "dass der christliche Glaube nicht nur Bekenntnis fordert, sondern auch Vernunft und Verantwortung".

    Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, fand dagegen kritische Worte. "Das Pontifikat von Papst Benedikt XVI. war eine verpasste Chance", schrieb er auf seiner Facebook-Seite. "Unter ihm ist die katholische Kirche teilweise wieder hinter Erneuerungen durch das zweite vatikanische Konzil zurückgefallen, beispielsweise durch die Aufhebung der Exkommunikation der antisemitisch-ausgerichteten Piusbruderschaft." Auch seine Worte gegen Homosexuelle seien ein Angriff auf den säkularen Verfassungsstaat, auf die Menschenrechte und eine humanistisch orientierte Werteordnung gewesen.

    Italiens Regierungschef geschockt 

    Italiens Ministerpräsident Mario Monti hat sich unterdessen überrascht und geschockt von dem angekündigten Rücktritt von Papst Benedikt XVI. gezeigt. "Ich bin sehr erschüttert über diese unerwartete Nachricht", sagte er in Mailand, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Der französische Präsident François Hollande sprach von einem "höchst achtbaren" Schritt. In Polen wurde die Rücktrittsankündigung mit großer Überraschung, aber auch mit Respekt aufgenommen. "Das ist für uns eine große Überraschung", sagte Bischof Wojciech Polak, Sekretär der Katholischen Bischofskonferenz Polens.

    Papst Benedikt XVI. hatte am Montag überraschend seinen Rücktritt für Ende Februar angekündigt. Der 85-Jährige sagte bei einer Vollversammlung der Kardinäle in einer auf lateinisch gehaltenen Rede, aufgrund seines Alters habe er nicht mehr "die Kraft", die katholische Kirche zu führen. Es ist das erste Mal seit 1294, dass ein Papst von seinem Amt zurücktritt.

    11.02.2013, Quelle: afp, dpa
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