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Reaktionen auf Papst-Rücktritt
Zollitsch: "Wir werden ihn vermissen"
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VideoReaktionen auf Papst-Rücktritt
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VideoGauck: Benedikt XVI. zeigt Mut
Merkel: "Einer der bedeutendsten religiösen Denker"
Der angekündigte Rückzug von Papst Benedikt XVI. wurde weltweit mit Anerkennung und Verständnis aufgenommen. Kanzlerin Merkel zollte Benedikt für seine Entscheidung "allerhöchsten Respekt". Italiens Regierungschef Monti nahm die Nachricht erschüttert auf.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dankte dem Oberhaupt der katholischen Kirche für sein Wirken. Unvergessen bleibe für sie die Rede des aus Deutschland stammenden Papstes im Bundestag bei seinem Deutschlandbesuch im Jahr 2011. "Die Worte des Papstes werden mich noch lange begleiten", sagte Merkel in Berlin. Gauck: Zu diesem Schritt gehört MutAuch Bundespräsident Joachim Gauck drückte Achtung für den Rücktritt aus. Für solch einen "historisch höchst seltenen Beschluss sind großer Mut und Selbstreflektion nötig", sagte das Staatsoberhaupt: "Beides findet meinen außerordentlichen Respekt." Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, nannte den Rücktritt eine "große menschliche und religiöse Geste". Die deutschen Bischöfe seien "erfüllt von großem Respekt und von Bewunderung", erklärte der Freiburger Erzbischof.Für die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) erklärte deren Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider, dass Ämter nur auf Zeit wahrgenommen würden und man ab einem bestimmten Lebensalter von allen amtlichen Pflichten befreit sei, gehöre "zum Maß des Menschlichen".Berliner Reaktionen auf Papst-Rücktritt
Merkel: Einer der bedeutendsten religiösen Denker
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Papst Benedikt XVI. für seine Arbeit als Kirchenoberhaupt gedankt. Sie äußerte in Berlin "allerhöchsten Respekt" für dessen Rücktrittsentscheidung. Die Kanzlerin fügte hinzu, Benedikt XVI. "ist und bleibt einer der bedeutendsten religiösen Denker unserer Zeit".
Unvergessen bleibe seine Ansprache im September 2011 im Bundestag. "Er beschrieb darin unsere grundlegende Aufgabe als Politiker: dem Recht zu dienen und der Herrschaft des Unrechts zu wehren." Daran werde sie lange denken. "Als Bundeskanzlerin sage ich Danke für seine Arbeit und wünsche ihm von Herzen alles Gute für die nächsten Jahre." Er habe die Herzen der Gläubigen erreicht und Juden wie Muslimen die Hand gereicht.
Gauck: Benedikt XVI. zeigt Mut
Bundespräsident Joachim Gauck hat seine Achtung für den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. ausgedrückt. Für solch einen "historisch höchst seltenen Beschluss sind großer Mut und Selbstreflektion nötig", sagte das Staatsoberhaupt in Berlin: "Beides findet meinen außerordentlichen Respekt."
Gauck, der kürzlich den Papst im Vatikan getroffen hatte, würdigte Benedikts "Weisheit und seine menschliche Bescheidenheit". Das Motto "Deus caritas est" (Gott ist Liebe) sei Benedikts feste Überzeugung gewesen. Das habe ihn zu einem glaubwürdigen Zeugen dieses Ausspruches gemacht, sagte der evangelische Theologe Gauck.



