Mainz 13° Schauer
21.05.2013

12:26Polen: Lufthansa-Maschine notgelandet

12:17Brüssel: Europas Badegewässer bieten gute Qualität

12:09Bundesbank: Spürbare wirtschaftliche Erholung im zweiten Quartal

11:51Verbraucherschützer: Infos zu Anlageprodukten sind mangelhaft

11:31Drohnen-Affäre: Personelle Konsequenzen gefordert

11:09EU: Großanleger sollen Banken bald durch die Bank retten helfen

10:52Atommüll: Bürger können sich zu Gesetz für Endlagersuche äußern

10:31Abkommen gegen Jugendarbeitslosigkeit: Von der Leyen reist nach Madrid

10:21Trittin erhöht Druck auf Maiziere

09:55Obama sagt Oklahoma Hilfe zu: Notstand ausgerufen

09:32DAX knackt wieder Rekord

09:16Tornado in USA: Mindestens 91 Tote

08:4916 chinesische Fischer in Nordkorea freigelassen

08:41Obama lobt Myanmars Reformpolitik

08:29Doors-Keyboarder Manzarek gestorben

08:17Steuern: Druck auf Apple erhöht

07:49Justizministerin reist nach Israel

07:22Israel erwidert Beschuss aus Syrien

11:31Drohnen-Affäre: Personelle Konsequenzen gefordert

10:52Atommüll: Bürger können sich zu Gesetz für Endlagersuche äußern

10:31Abkommen gegen Jugendarbeitslosigkeit: Von der Leyen reist nach Madrid

10:21Trittin erhöht Druck auf Maiziere

09:16Tornado in USA: Mindestens 91 Tote

08:4916 chinesische Fischer in Nordkorea freigelassen

08:41Obama lobt Myanmars Reformpolitik

07:49Justizministerin reist nach Israel

07:22Israel erwidert Beschuss aus Syrien

07:09Schwerste Unruhen im Irak seit US-Truppenabzug: Dutzende Tote

06:54Gabriel lobt Agenda-Ganztagsschulprogramm

06:47Ägyptischer Militäreinsatz auf Sinai-Halbinsel

06:29Gabriel erneuert Agenda-Kritik

21:17USA verurteilen Einmischung der Hisbollah in Syrien

18:16Ungarns Ministerpräsident brüskiert Deutschland mit Nazi-Vergleich

16:26EU-Beitritt: Serbien zuversichtlich

16:16Westerwelle mahnt Fortschritte in Beziehungen Serbiens mit Kosovo an

15:58Mindestens acht Tote nach Doppelanschlag in Dagestan

12:09Bundesbank: Spürbare wirtschaftliche Erholung im zweiten Quartal

11:51Verbraucherschützer: Infos zu Anlageprodukten sind mangelhaft

11:09EU: Großanleger sollen Banken bald durch die Bank retten helfen

09:32DAX knackt wieder Rekord

08:17Steuern: Druck auf Apple erhöht

20:47Rösler in den USA: Chance auf deutschen IT-Boom

17:23Weitere Milliarden-Übernahme in der Pharmabranche

14:49Yahoo kündigt Übernahme von Blogging- Plattform Tumblr an

13:16Wegen Sparpolitik: "Blockupy"- Aktivisten wollen EZB lahmlegen

10:31Hoeneß-Effekt in Niedersachsen: Zahl der Selbstanzeigen steigt stark an

07:14Sperrung des Erfurter Hauptbahnhofs aufgehoben

07:09Cameron will britische Steuerparadiese trockenlegen

21:17Bericht: Yahoo kauft Blog-Plattform Tumblr

17:57Bundesbank-Präsident gegen Abschaffung von kleinen Cent-Münzen

13:05Am Kongo soll größter Staudamm der Welt entstehen

11:00Goldman-Sachs-Chef lobt Bankenregulierung nach Krise

10:20EU-China-Handelsstreit: BGA bestürzt

09:52Rösler warnt vor EU-Strafzöllen auf chinesische Solaranlagen

12:26Polen: Lufthansa-Maschine notgelandet

12:17Brüssel: Europas Badegewässer bieten gute Qualität

09:55Obama sagt Oklahoma Hilfe zu: Notstand ausgerufen

08:29Doors-Keyboarder Manzarek gestorben

22:07Mountainbike auf 263 km/h beschleunigt

19:39Naturschützer mobilisieren Fischer für Kampf gegen den Müll

19:08Plastikmüll: Bedrohung für die Meere

15:31Ballon-Zusammenstoß in der Türkei: Zwei Brasilianerinnen getötet

14:27Hunderte jubeln Schlammschlacht bei "Dreckschweinfest" zu

14:10Italiener Rizzoli pfeift deutsches Champions-League-Finale in London

12:4550.000 nehmen an Pfingstzeltlagern teil

11:25Leichen verschwundener Jungen in den Niederlanden gefunden

10:54Cent-Münzen auf dem Prüfstand: Kinderhilfswerk fürchtet um Spenden

09:55Ballonabsturz in Türkei: Mindestens ein Toter und viele Verletzte

09:43Medien: Vater der tot aufgefundenen Brüder drohte "Familiendrama" an

07:38Ombudsstelle für Übergriffe beim Arzt bekam Dutzende Hinweise

07:21US-Gouverneur warnt nach Bahnunglück vor Verkehrschaos

06:43Russische Forscher untersuchen Tiere nach Rekordaufenthalt im All

12:34Bruchhagen dämpft Europa-Euphorie

12:25Per Günther bleibt in Ulm

12:19Kuntz: "Zwei spezielle Spiele"

12:14Trainer Frank an Krebs erkrankt

12:10Ahonen zurück im finnischen A-Kader

12:04Finanzkrösus FC Bayern München

11:59Diegos Vater: Atletico hat kein Geld

11:29Vettel will komplett neue Reifen

10:57Fortuna will "behutsame Aufarbeitung"

10:46Werder: Petersen möchte Klarheit

10:28Eine halbe Million für einen Kaugummi

10:19Medien: Arnesen vor dem Aus

09:02"Deutsche haben Latte hoch gehängt"

08:42Mentschow beendet Karriere

08:28WM-Stadion in Recife eröffnet

08:25Detroit führt gegen Chicago

20:15Jose Mourinho verlässt Real Madrid

20:07Strafe für den AS Rom wird erhöht

merkzettel

Europa-Rede des Bundespräsidenten

Zurück zu den Wurzeln: Eine Rede an die EU-Bürger

  • Video Gauck hält Grundsatzrede
  • Video Kommentar zu Gaucks Grundsatzrede
  • Video "Gauck will Dialog über Europa"
  • Video "Orientierung vermitteln"
  • VideoGauck hält Grundsatzrede

    Joachim Gauck setzte sich in seiner Grundsatzrede für mehr Integration ein und ein stärkeres europäisches Gemeinschaftsgefühl. Das europäische Gesamtprojekt dürfe trotz Krise nicht in Frage stehen.

    (22.02.2013)
    VideoKommentar zu Gaucks Grundsatzrede

    Theo Koll, Leiter der ZDF-Politikredaktion, kommentiert Gaucks Grundsatzrede:  Bundespräsident Gauck habe sich das richtige Thema für seine erste Grundsatzrede ausgesucht. Die Eurokrise habe uns mehr als Geld gekostet; sie habe das europäische Vertrauenskapital abgeschmolzen.

    (22.02.2013)
    Video"Gauck will Dialog über Europa"
    (22.02.2013)
    Video"Orientierung vermitteln"

    In seiner einstündigen Rede werde der 11. Bundespräsident, Joachim Gauck, "daran erinnern, dass Europa mehr ist als der Euro und die Finanzkrise", sagt ZDF-Korrespondentin Ines Trams.

    (22.02.2013)

     Gastkommentar von EU-Expertin Almut Möller

    In seiner Europa-Rede hat Bundespräsident Joachim Gauck eine klare Botschaft an die Bürger Großbritanniens gesendet. Nicht nur in diesem Punkt wurde er deutlicher als die Bundesregierung: Auch sonst benutzte er nicht die übliche Europa-Rhetorik.  

    Die Rede von Bundespräsident Joachim Gauck war eine Rede an und für die Bürger. Er hat damit Europa dorthin zurückgeholt, wo es seine Wurzeln hat – und haben muss. Viele Europäer haben Europa in den vergangenen Jahren als Sache von Regierungen, von komplizierten vertraglichen Anpassungen, von Zahlenkolonnen und Akronymen à la "EFSF" und "ESM" erlebt und Europas Politiker unter Dauerstress und als Getriebene. "Es gibt Klärungsbedarf in Europa." Selbstkritisch hinterfragt er im nächsten Atemzug den von ihm geprägten Satz "Mehr Europa wagen".

    Neuer Akzent in der deutschen Europadebatte

    Kritiker werden ihm vorwerfen, dass er insgesamt zu wenig auf die Details der Reform der Eurozone eingegangen ist, auf die Schwächung der Parlamente, auf die Krise, die noch nicht überwunden ist. Gauck wird dies bewusst vermieden haben: Er zeichnet kein Bild von Europa, das sich in institutionellen Fragen und Krisendiplomatie erschöpft – und in einem Europa der Nationalstaaten. Ganz im Gegenteil stellt er die Bürger Europas in den Kontext eines republikanischen Verständnisses, das gleichberechtige Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben ermöglicht: "Die europäischen Werte öffnen den Raum für unsere europäische res publica." Das ist ein neuer Akzent in der deutschen Europadebatte.

    Zur Person
    Almut Möller  / Quelle: Dirk Enters/DGAP

    Almut Möller ist EU-Expertin der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e. V. in Berlin. Dort ist sie Programmleiterin des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen.

    Junge Menschen erlebten bereits in ihrem heutigen Alltag mehr Europa als alle Generationen vor ihnen, sagte Gauck. An dieser Stelle hätte er noch stärker auch jene jungen Europäer ansprechen sollen, für die das europäische Versprechen von Wohlstand brüchig geworden ist.

    Der Wertekanon stehe nicht in Frage, der institutionelle Rahmen hingegen schon

    Europa als ein Ort der Freiheit und des Friedens, der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, der Gleichheit, der Menschenrechte und der Solidarität – dieser Wertekanon stehe auch heute nicht in Frage – der institutionelle Rahmen hingegen vielfach schon. Damit benennt Gauck Pole einer kontroversen Debatte, die noch in vollem Gange ist. Und er arbeitet sich implizit wohl auch am Mantra der "Alternativlosigkeit" ab, das Bundeskanzlerin Merkel im Zuge der Krise mehrfach bemüht hat.

    Den ersten Beifall erhält Gauck für seine klare Botschaft an die Bürger Großbritanniens: Wir respektieren, wenn ihr euch gegen Europa entscheidet. Aber wir wollen euch dabeihaben. Ihr habt den Frieden in Europa ermöglicht – "mehr Europa" wollen wir daher nicht ohne euch bauen. Gauck sagt damit weit mehr, als von der Bundesregierung dazu bisher zu vernehmen war. Er öffnet die Debatte um "mehr Europa" für all diejenigen, die "mehr Europa" bisher als "mehr Brüssel" oder "mehr Bürokratie" abgelehnt haben. Mehr Europa – für Gauck heißt das mehr europäische Bürgergesellschaft.

    Links
    "Europa braucht Bannerträger, nicht Bedenkenträger"
    Gauck-Rede im Wortlaut
    Das ZDF ist für Inhalte externer Internetseiten nicht verantwortlich

    Gauck wählt eine Sprache, die Krisenrhetorik weitgehend ausblendet

    Gauck will Angst nehmen – auch denjenigen, die sich heute noch (oder wieder) vor deutscher Dominanz fürchten. Er wählt eine Sprache, die Krisenrhetorik weitgehend ausblendet. Geduldig und umsichtig müssten die Schritte zur Stärkung Europas vermittelt werden. Hier klingt seine Mahnung an Bundeskanzlerin Angela Merkel aus dem vergangenen Jahr an: Wie kann ein demokratisches Europa aussehen, das den Bürgern die Ängste nimmt, auch, indem es ihnen Gestaltungsräume gibt?

    Für Gauck ganz entscheidend: Europa kann nicht von oben dekretiert werden. Takt und Tiefe können allein vom europäischen Bürger bestimmt werden – damit liefert der Bundespräsident das klare Bekenntnis eines Demokraten, der die Bürger befähigen will, zu Bürgern Europas zu werden. Die Agora, der öffentliche Marktplatz, ist das Gegenbild zu Konferenztischen hinter verschlossenen Türen. Gauck sieht dabei eine wichtige Rolle für die Medien und fordert ein "Arte für alle". Drei Botschaften hat er zuletzt für jeden einzelnen: Sei nicht gleichgültig. Sei nicht bequem. Erkenne Deine Gestaltungskraft.

    Das ist keine übliche Europarhetorik. An der Europarede des Bundespräsidenten wird sich die Europadebatte über den Tag hinaus abarbeiten.

    Das "Bellevue Forum"

    Bellevue Forum

    Logo des "Bellevue Forum" / Quelle: Bundespräsidialamt

    Das "Bellevue Forum" ist ein Format, mit welchem Bundespräsident Joachim Gauck gesellschaftlich wichtige Debatten anregen oder vorantreiben möchte. Die Themen des Forums bilden die Schwerpunkte seiner Präsidentschaft ab. Der Bundespräsident öffnet das Schloss Bellevue für Argumente, für die Pro-Rede, für die Kontra-Rede. "Er freut sich darauf, Zuhörer, Moderator und auch Redner in einem transparenten Debattenprozess sein zu dürfen", schreibt das Bundespräsidialamt auf seiner Homepage.

    Die nächsten Themen

    In einem zweiten Themen- und Veranstaltungsstrang im Rahmen des Bellevue Forums wird sich der Bundespräsident dieses Jahr der Frage widmen, wie Teilhabe in unserer Demokratie gestärkt werden kann.

    22.02.2013
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.



     
    * Pflichtfelder  
    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen