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Abstimmung über Ausnahmezustand Frankreich zwischen Angst und Trotz

BildPolizei bei Umzug in Nizza
Schwer bewachter Umzug in Nizza

Freiheit vs. Sicherheit: Polizisten bewachen eine Karnevalsveranstaltung in Nizza.

(Quelle: reuters)

VideoFrankreich berät Verfassungsänderung
Sicherheitskräfte vor dem Eiffelturm

Frankreich berät über eine Verfassungsänderung. Nach Plänen der Regierung soll der Ausnahmezustand in die Verfassung aufgenommen werden, zudem soll Terroristen die Staatsbürgerschaft aberkannt werden.

(10.02.2016)

VideoParis erinnert an Terroropfer
Mit einer Zeremonie auf dem Platz der Republik hat Paris den Terroropfern des vergangenen Jahres gedacht.

Ein Jahr nach den Anschlägen auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" hat Paris den Opfern der Anschläge des Jahres 2015 gedacht. Auf dem Platz der Republik enthüllte Präsident Hollande eine Gedenktafel.

(10.01.2016)

VideoParis: Musik gegen den Terror

"Auch ein Anschlag auf die Musik." Davide Martello hat mit seinem Flügel in Paris da gespielt, wo die Wunden am größten sind. Einmal muss er das Spielen kurz unterbrechen.

(17.11.2015)

von Natalie Steger, Paris

Die französische Nationalversammlung stimmt heute über einen verlängerten Ausnahmezustand ab. Viele Franzosen sind nach den Terroranschlägen dafür. Abends spielen dann die Eagles of Death Metal im Olympia - ein Art Fanal für die Freiheit. Frankreich ist hin und hergerissen. 

Ausverkauft - innerhalb von 30 Minuten. Das schaffen normalerweise nur die richtig großen Stars. Immerhin fasst die Pariser Konzerthalle Olympia 2.200 Besucher. Jacques Brel ist hier aufgetreten, Edith Piaf, Madonna, die Beatles und die Rolling Stones. Und nun eine Band, die erst seit dem 13. November weltbekannt ist.

Natalie Steger

Natalie Steger ist ZDF-Korrespondentin in Paris.
Quelle: ZDF

Der Auftritt jetzt in Paris sei "eine heilige Pflicht", sagt Jesse Hughes, Sänger der Eagles of Death Metal. An dem blutigen Freitagabend vor drei Monaten stürmten islamistische Terroristen die Konzerthalle Bataclan, mitten im Auftritt der kalifornischen Rockband. Die Attentäter erschossen 90 Menschen. Und trafen damit auch die französische Seele, die Jugendkultur. Insgesamt starben bei weiteren Anschlägen am 13. November 2015 130 Menschen.

Viele Franzosen wollen sich nicht einschüchtern lassen

"Ich nehme diese von Gott gegebene Verantwortung an", sagt Sänger Hughes über den Auftritt heute Abend. "Es muss sein. Unsere Fans brauchen es, dass wir das für sie tun." 

Und so tickt der amerikanische Rockmusiker wie viele Franzosen: Sie wollen sich nicht einschüchtern lassen, der Angst vor Terror trotzen. Doch leicht fällt ihnen das nicht. Auch wenn direkt nach den Anschlägen die Pariser bewusst ausgingen zum Feiern, sitzt die Angst vor einem neuen Attentat tief. 95 Prozent der Franzosen schätzen die terroristische Bedrohung als "hoch" ein. Sie fühlen sich von ihrer Regierung aber offenbar gut geschützt. 88 Prozent vertrauen den Sicherheitsmaßnahmen des Staates. Die Franzosen sind in Zeiten des Ausnahmezustandes mehrheitlich dazu bereit, Bürgerrechte aufzugeben für mehr Überwachung durch den Staat.

Bemerkenswerte Allianzen in der Nationalversammlung

Politisch allerdings ist die Geschlossenheit im Kampf gegen den Terror im Laufe der Wochen nach den Anschlägen geschwunden. Eine von Staatspräsident François Hollande geplante Verfassungsänderung ist schwer umstritten - vor allem der Teil, der die Aberkennung der französischen Staatsbürgerschaft für verurteilte Terroristen möglich macht. Denn das beträfe nur Franzosen mit einer zweiten, einer doppelten Staatsbürgerschaft. Und die meisten Franzosen mit zweitem Pass stammen aus Nord- oder Schwarzafrika.

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Aus Protest, weil sie das Vorhaben als Diskriminierung einstuft, trat die Justizministerin zurück. Das ist offen vollzogener  Widerstand eines Regierungsmitglieds gegen die Pläne des Präsidenten, die sozialistische Partei insgesamt ist ohnehin gespalten. Bemerkenswert sind die neuen Allianzen in der Nationalversammlung. Konservative und rechtsextreme Abgeordnete befürworten die Pläne des Sozialisten Hollande - das ist selten.

Frankreich nach dem Terror - ein Land zwischen Angst, Trotz und Spaltung der Gesellschaft. 61 Prozent der Franzosen haben Angst vor Migranten. Das spielt vor allem dem rechtsextremen Front National von Marine Le Pen in die Hände. Die Partei ist unter ihr ohnehin im Aufschwung, aber nach den Anschlägen von Paris ist der Front so erfolgreich wie nie. Bei den Präsidentschaftswahlen 2017 will laut Umfragen fast ein Drittel aller Franzosen für Le Pen stimmen. Für eine Rechtspopulistin wohlgemerkt, die gegen ein vereintes Europa wettert.

"Es geht um weit mehr als nur ums Tanzen"

Es gibt ein Frankreich vor und eines nach dem 13. November 2015, sagen viele Bürger. Die Terrorgefahr im Land hat jeder täglich vor Augen. Soldaten patrouillieren vor religiösen Einrichtungen und öffentlichen Gebäuden. Handtaschen werden in Supermärkten untersucht, in Museen, selbst beim Familienausflug in den Zoo. Schon seit dem Terroranschlag auf die Satire-Zeitschrift "Charlie Hebdo" im Januar vergangenen Jahres hängen an den Schultüren Plakate, auf denen "Höchste Terrorwarnstufe" zu lesen ist.

Das Konzert der Eagles of Death Metal wird, wenig überraschend, unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen stattfinden. Der Auftritt soll auch signalisieren, dass man sich nicht einschüchtern lässt. Angehörige von Opfern sowie Überlebende werden kommen, auf ausdrückliche Einladung der Band. Es gehe "um weit mehr als nur Tanzen", sagte Sänger Jesse Hughes. In Frankreich ist das jedem klar.

16.02.2016
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