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Ärztekammer Mehr als 2.100 Behandlungsfehler nachgewiesen

VideoViele Behandlungsfehler
OP-Besteck

Fritz Reiss ist eines von vielen Opfern eines medizinischen Behandlungsfehlers. Er musste mit einem Anwalt vor Gericht ziehen, um wegen eines Behandlungsfehlers an seinem Knie Recht zu bekommen.

(16.01.2016)

VideoWie gut sind Krankenhäuser?
Unnötige Operationen, Behandlungsfehler, rote Zahlen – Deutschlands Kliniken stehen in der Kritik.

Unnötige Operationen, Behandlungsfehler, rote Zahlen – Deutschlands Kliniken stehen in der Kritik. "ZDFzeit" prüft, wie es um unsere Krankenhäuser bestellt ist.

(01.03.2016)

Beschwerden über ärztliche Behandlungsfehler sind nach Angaben der Bundesärztekammer leicht rückläufig. Gingen 2012 bundesweit mehr als 12.200 Beschwerdeanträge ein, waren es 2015 etwas mehr als 11.800. In fast jedem sechsten Fall lag tatsächlich ein Behandlungsfehler vor. 

Diese Fehlerquote bewege sich bei mehreren hundert Millionen Behandlungen weit unterhalb des Promillebereichs, hieß es in einer am Mittwoch vorgestellten Statistik der Bundesärztekammer.

Häufigste Fehler bei Brust-OPs

Zu Entscheidungen der Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen über angebliche Behandlungsfehler kam es in 7.215 Fällen - rund 500 weniger als im Vorjahr. In 2.132 Fällen habe ein Fehler vorgelegen, und in 1.774 Fällen führte dies zu einem Gesundheitsschaden, der dann einen Anspruch des Patienten auf Entschädigung begründete. Die mit Abstand häufigsten Fehler sind bei Brust-OPs nachgewiesen worden, gefolgt von Rückenbeschwerden und Unterschenkel- und Sprunggelenkbrüchen.
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Die meisten Beschwerden gab es wiederum bei Gelenkabnutzungen von Knie und Hüfte sowie bei Unterschenkel- und Sprunggelenkbrüchen. Drei Viertel der Beschwerden erreichten die Schlichtungsstellen nach Behandlungen im Krankenhaus, ein Viertel nach ambulanter Behandlung in Arztpraxen. Das sei nachzuvollziehen, da Kliniken im Schnitt wesentlich größere Eingriffe vornähmen als niedergelassene Ärzte, hieß es. Aufgelistet nach Abteilungen kamen entsprechend die mit Abstand meisten Beschwerden aus der Unfallchirurgie und Orthopädie.

Stetig wachsender Druck in Kliniken

Nach Ansicht der Bundesärztekammer ist ein Grund für Behandlungsfehler der stetig wachsende Druck in Kliniken und Praxen. So habe die Zahl der ambulanten Behandlungsfälle zwischen 2004 und 2014 um 152 Millionen auf 688 Millionen zugenommen. In Krankenhäusern wurden demnach 2014 mehr als 19 Millionen Patienten behandelt. Andreas Crusius von der Bundesärztekammer sagte, Ärzte machten Fehler, sie seien aber keine Pfuscher. Man gehe offen mit den Fehlern um.

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch sagte: "Wir brauchen ein bundeseinheitliches Zentralregister für Behandlungsfehler. Es kann nicht sein, dass Ärztekammern, Krankenkassen und Gerichte hier unterschiedlich zählen." Ebenso nötig sei ein Härtefallfonds für rasche Hilfe bei offenkundigen Behandlungsfehlern.

Ärztefehler: Wie kann man sie vermeiden?

Ein Beispiel

Laut Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) wird jedes Jahr bis zu 3.000 Mal Operationsmaterial im Körper vergessen. Typisch dafür: Eine 32-Jährige klagte sechs Monate nach einem Kaiserschnitt über Schmerzen im Bauch. Haus- und Fachärzte behandelten mit Verdacht auf Reizdarm, Narbenschmerzen und anderen Diagnosen. Auch drei Monate Psychotherapie brachte nichts. Erst nach zwei Jahren - dreimal war die Frau in der Zeit im Krankenhaus - kam heraus, dass sich um einen Fremdkörper Gewebe gebildet hatte, inzwischen in der Größe eines Kinderkopfs. Beim Kaiserschnitt waren Reste einer Mullkompresse vergessen worden.

Wie kommt es zu diesen Fehlern?

Schlampereien kommen bei den OP-Teams schon manchmal vor. Dafür ist auch der Stress im Operationssaal verantwortlich. Das Risiko erhöht sich, wenn es sich um einen Notfall handelt, der Ablauf des Eingriffs während der OP geändert werden muss oder die Pfleger während des Eingriffs wechseln. Helfen können penibles Einhalten von Zählkontrollen von Tupfern, Kompressen und anderem sowie standardmäßiges, gemeinsames Innehalten und Überlegen des gesamten OP-Teams vor und nach der Operation.

Welche Fehler passieren noch häufig?

Ein Chirurg verwechselt die Seite, an der der Patient aufgeschnitten wird, Medikamente werden falsch verabreicht oder in der falschen Form, nicht zur Blutgruppe passende Blutkonserven werden eingesetzt - oder ein Patient zieht sich auf Station gefährliche Keime zu.

Wie oft passiert etwas?

"Das Ziel repräsentativer Daten ist nicht erfüllt", sagt die APS-Vorsitzende Hedwig Francois-Kettner. Die Einschätzung, dass es pro Jahr 360.000 bis 720.000 vermeidbare unerwünschte Ereignisse in deutschen Kliniken gibt, stammt von den offiziellen Gesundheitssachverständigen im Regierungsauftrag. Die meisten dieser Fälle haben für die Betroffenen vergleichsweise glimpfliche Folgen. Ein AOK-Report ging von rund 19.000 Toten durch Behandlungsfehler in Kliniken pro Jahr aus - die Deutsche Krankenhausgesellschaft kritisierte das als völlig übertrieben.

Wie will die Bundesregierung helfen?

Gesundheitsminister Gröhe versprach dem Aktionsbündnis weitere Anstrengungen bei Transparenz, Information und Aufklärung. Er verwies auf ein bereits angekündigtes Programm gegen die Klinikinfektionen - etwa mit einer Pflicht zur Meldung von Keimen. Insgesamt will die Koalition Fortschritte bei der Qualität von Kliniken machen, ein neues Institut soll sich darum kümmern.

Was könnte noch helfen?

Mehr Personal in den Kliniken, dabei weniger Gewinn-Orientierung der Häuser - und mehr Daten zu Fehlern, mehr Achtgeben auf gute Abläufe in den Stationen und mehr Personal und weniger Stress etwa auch nachts. Hier hatte zuletzt ein von der Gewerkschaft ver.di organisierter nächtlicher Blitzbesuch in Hunderten Kliniken Bedenkliches gezeigt: Auf mehr als der Hälfte aller Stationen (rund 56 Prozent) muss demnach eine Fachkraft alleine durchschnittlich 25 Patienten betreuen.

Wie sieht es in den Arztpraxen aus?

Hierzu gibt es wenige Erkenntnisse. Die Techniker Krankenkasse forciert deshalb Internet-basierte anonyme Meldungen von Dingen, die schief laufen, so dass andere Ärzte davon lernen können. Der TK-Aufruf an die Mediziner lautet: "Erkennen Sie Fehlerquellen bei Ihrer Arbeit, berichten Sie von Ereignissen aus Ihrer Praxis."

16.03.2016, Quelle: dpa
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